Antje Marschinke - Träumerin

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Die siebenjährige Dai-Dai gerät in die Hände des Schwarzmagiers Tmarus. Er erkennt ihr Talent als Medium und nutzt es für seine schwarzmagischen Experimente. Dai-Dai gelingt die Flucht mit Hilfe des Meistermagier Sorbus. Auf dem gefahrvollen Weg nach Thlandian, der Hauptstadt des Königreichs Candona, wird eine weitere Gabe Dai-Dai's offenbar: Ihre Träume weisen auf eine tödliche Gefahr aus dem Norden. Doch schon bald treffen sie auf Menschen, die ebenso ungewöhnliche Fähigkeiten besitzen wie die Träumerin. Und diese spielen eine wichtige Rolle in ihren Visionen.
Dieses Buch knüpft an die Geschichten der Bücher «Felsentochter», «Zweigesicht», Katzenjunge" und «Drachenkind» und lässt die Hauptprotagonisten aufeinander treffen.

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Meister Sorbus glitt wieder mühelos in ihren Geist und versuchte ihn zu erfassen. Doch das Zentrum ihrer Kraft blieb ihm verborgen. Nun, er hatte nicht ernsthaft damit gerechnet, es zu finden. Seines Wissens war das noch niemandem gelungen. Also startete er eine Reihe von kleinen Magieübungen. Das Ergebnis verschlug ihm den Atem. Dai-Dai, die das alles schon einmal erlebt hatte, sah ihn mit ihren grünen Augen ruhig und vertrauensvoll an. Meister Sorbus wusste nicht, was stärker in ihm wuchs: Sorge, Angst oder Begeisterung. Wenn er überlegte, was er mit diesem hilflosen und vertrauensvollen Geschöpf alles anstellen könnte, schwindelte ihm.

Schließlich überwog die Sorge. Tmarus durfte sie niemals wieder in die Finger bekommen. Das wäre eine Katastrophe.

„Gut, Dai-Dai“, räusperte er sich. „Ich werde jetzt Kontakt mit einigen Kollegen aufnehmen, und ich glaube, du kannst mir dabei helfen. Einverstanden?“

Dai-Dai nickte. Es war noch völlig ungewohnt für sie, um Erlaubnis gefragt zu werden, doch es gefiel ihr und nahm ihr ein wenig die Angst.

Meister Sorbus schloss wieder die Augen und schickte seinen Geist auf die Reise. Wie eine Sternschnuppe schoss er durch die Sphäre, mühelos und schnell wie noch nie.

Milax, Magier und Meister der Illusion, zuckte zusammen, als er die Berührung spürte.

„Sorbus“, murmelte er und ließ den Löffel in die Suppe zurückplumpsen.

Seine beiden Lehrlinge sahen verblüfft, wie sein Gesichtsausdruck von Überraschung zur Freude, und schließlich zur völligen Fassungslosigkeit wechselte. Dann verfiel er in einen konzentrierten Trancezustand.

Sorbus, was soll das? Wie hast du es geschafft, meine Bannkreise zu durchbrechen?

Warte noch Milax, ich suche nach Typho. Dann brauche ich nicht alles zu wiederholen.

Und dann stieß der Geist von Typho zu ihm. Er war genauso verwirrt wie Milax. Sorbus hielt offenbar mühelos zwei weit entfernte Geister zusammen, wo normalerweise schon eine solche Verbindung äußerst mühevoll und kräftezehrend war. Immerhin befand sich Meister Milax in Thlaspi, der Hauptstadt von Suada und Meister Typho in Chone, das lag in Dysdera. Ihre Verwirrung legte sich aber rasch, als Sorbus ihnen in wenigen Worten von Dai-Dai erzählte. Fasziniert lauschten sie seinen Gedanken.

Tmarus darf dieses Mädchen nicht bekommen, bestätigte Milax schließlich .

Sie gehört vor den Rat, pflichtete Typho ihm bei.

Aber die Reise ist weit, und Tmarus lässt mich mit Sicherheit nicht aus den Augen. -

Also müssen wir ihn ablenken, überlegte Typho. Wir müssen ihm weismachen, dass du und dieses Mädchen in Yrth verweilen, damit ihr genügend Vorsprung bekommt. -

Und du musst ihr zeigen, wie sie ihn abwehren kann, bestimmte Milax. Das war auch in Sorbus‘ Sinne.

Dies hatte ich sowieso vor. Es wäre kaum auszudenken, wenn ihr Geist völlig ungeschützt durchs Land reist. Das Risiko, dass Tmarus über sie plaudert, ist zwar sehr klein, aber nicht ganz auszuschließen. Wir müssen immer damit rechnen, dass irgendein magisch Begabter sie zu nutzen versucht. Doch wie sollen wir Tmarus täuschen? Ihr seid zu weit fort. -

Wir sind zwar weit entfernt, aber zumindest ich könnte diese Strecke überbrücken. Oder habt ihr vergessen, dass meine Spezialität bei den Bewegungszaubern liegt, erinnerte Typho.

Aber du sitzt in Chone und Transportzauber sind nicht ohne Risiko. Außerdem warst du noch nie in Yrth, geschweige denn in Sorbus Zimmer, zweifelte Milax.

Das könnte trotzdem gehen, überlegte Sorbus. Durch Dai-Dai habe ich bestimmt genügend Kraft, um deinen Geist auch während deines Zaubers zu halten. -

Na also. Typho wirkte zufrieden.

Und was bringt uns das? Zweifelte Milax noch immer.

Ich vertrete Sorbus und halte alle Zauber aufrecht. Sorbus‘ Lehrlinge werden sicherlich mitspielen.

Auf jeden Fall, stimmte Sorbus zu. Aber was passiert, wenn es Tmarus gelingt einzudringen? -

Ich würde sagen, das ist dann mein Problem. Typho rieb sich gedanklich die Hände. Ehrlich gesagt würde mich das sogar fast freuen. Mit dem guten Tmarus habe ich noch ein Hühnchen zu rupfen. Er hat mir damals in unserer Lehrzeit das Leben ganz schön schwer gemacht. -

Er ist ein gefährlicher Gegner, warnte Sorbus.

Ich weiß, keine Sorge Sorbus. Ich bin nicht so dumm ihn zu unterschätzen. -

Also dann machen wir es so. Typho kommt zu dir und hält die Tarnung aufrecht, fasste Milax zusammen. Ich würde sagen, ihr versucht als erstes, dem Medium die Geistesbeherrschung näher zubringen. Doch die Reise nach Thlandian darf nicht verzögert werden. -

Ich werde noch diese Nacht abreisen, bestimmte Sorbus. Bis dahin haben wir noch einige Stunden Zeit. -

Gut ich werde diese Zeit nutzen und mich mit dem Rat in Verbindung setzen. Warum hast du das eigentlich nicht gleich getan? -

Weil ihr die einzigen seid, denen ich wirklich vertraue. Im Rat kenne ich niemanden näher. Und ich weiß auch nicht wer Verbindungen zu Tmarus hat.

Einige Zeit herrschte Stille. Dann dachte Milax: Es ist schon seltsam. Wie lange haben wir nicht mehr voneinander gehört? Es müssen viele Jahre sein. Und trotzdem sind wir uns wie früher in allem einig. -

Du wirst sentimental, tadelte Typho ihn fröhlich. Aber du hast recht. Ich für meinen Teil finde es nicht seltsam, sondern erfreulich. Genug geplaudert. Sorbus, ich werde nur kurz meine Lehrlinge von meiner Abreise in Kenntnis setzen. Dann versuchen wir mal unsere Künste.

Es ging so einfach und schnell, dass Typho völlig verdutzt in das fremde Zimmer blinzelte. Dann gewahrte er Sorbus, der ihm erfreut die Hände entgegenstreckte. Die beiden Magier fielen sich in die Arme und betrachteten sich dann ausgiebig.

„Du bist alt geworden“, stellte Typho fest und grinste von einem Ohr zu anderen.

„Glaub bloß nicht, dass du noch aussiehst wie zwanzig“, brummte Meister Sorbus. Typho kicherte und wandte seine Aufmerksamkeit der kleinen Dai-Dai zu, die noch auf dem Tisch hockte und furchtsam zu ihm aufblickte. Es war schon erschreckend gewesen, wie Typho sich auf einmal vor dem Tisch materialisiert hatte. Aber als sie in das grinsende Gesicht sah, verflog ihre Angst rasch. Typho war vielleicht so alt wie Meister Sorbus, aber er wirkte viel jünger und agiler. Auch er besaß einen grauen Bart, doch der war kurz gestutzt und über der Oberlippe frech nach oben gezwirbelt. Die braunen Augen saßen über einer kecken Stupsnase und verrieten Schalk und Fröhlichkeit.

„Also das ist die Quelle unserer Probleme“, feixte der Magier. „Klein, rothaarig und niedlich. Kaum zu fassen.“

„Lass das Scherzen“, brummte Sorbus. „Wir haben noch viel zu tun. Milax und ich haben übrigens beschlossen, den Rat noch nicht zu benachrichtigen. Die Gefahr, dass die falschen Ohren von unserem Medium hören, ist zu groß. Milax wird ebenfalls nach Thlandian aufbrechen und mich dort erwarten. Möglicherweise kann ich vor dem Rat Unterstützung gebrauchen.“

„Das heißt, dass du die gesamte Reise allein sein wirst. Ich beneide dich nicht. Aber ihr habt recht. – Komm kleines Wunder, wir werden dir etwas Wichtiges beibringen müssen.“

Im Studierzimmer des Meister Tmarus herrschte ein ungewöhnliches Chaos. Bücher lagen wahllos verstreut im Raum, zerbrochene Töpfe und Tiegel bedeckten den Fußboden. Zeichen eines heftigen Wutausbruchs. Der Magier schritt erregt auf und ab. Es war ein unverzeihlicher Fehler gewesen, Sorbus aufzusuchen. Jetzt würde dieser alte Fuchs die Kleine mit Sicherheit überprüfen, und er konnte sich nicht darauf verlassen, dass dieses kleine Luder den Mund hielt. Außerdem war ihr Geist offen für jeden, und Sorbus würde schnell erfahren, was sich im Haus seines Kollegen zugetragen hatte.

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