Elisa Scheer - Das große Aufräumen

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Mühsam arbeitet Maja sich aus ihrem Stimmungstief heraus und bringt ihre mangelhafte Organisation im Beruf genauso in Ordnung wie ihre abscheuliche Wohnung: Vier Zimmer, Eigentum – aber der Geschmack der letzten Mieter?
So einfach ist die Reorganisation aber nicht: In der Schule geht ihr eine zunehmend verwirrte und aggressive Kollegin auf die Nerven – nur gut, dass es mit Luise, Hilde und Katja auch nette und unterstützende Kolleginnen gibt! Und zu Hause beobachtet Frau Heusler von nebenan das Ausmisten und Renovieren mit Argusaugen. Darf dieses obskure Fräulein Körner das überhaupt? Hat die denn keinen Mann, der sie kontrolliert?
Im Gegenzug fragt sich Maja, wo eigentlich Herr Heusler steckt – und eines Abends klingelt ein netter junger Mann bei ihr, stellt sich als Peter Heusler vor und fragt, ob Maja wisse, wo sein Vater hingeraten sei.
Gemeinsam machen sie sich auf die Suche und finden Frau Heusler und ihre arroganten Freundinnen immer verdächtiger. Der Kripo geht es bald genauso…

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Warum besaß sie so viele Nylonbeutel? Und in so scheußlichen Farben? Die konnten – bis auf das rot-weiß gestreifte Ding - eigentlich alle in den Wertstoffhof, die freuten sich bestimmt über Verpackungsmaterial.

Die Recycling-Taschen waren okay. Eine konnte in die Küche, um die tausend Plastiktüten darin aufzubewahren, in die andere kamen die leeren Colaflaschen. Die mussten morgen sowieso zurück in den Supermarkt, und ab jetzt gab es ohnehin nur noch Light-Getränke. Oder Wasser. Ihre Speckschwarten waren wirklich abscheulich!

Für heute reichte es mit der Kommode, fand sie und spülte lieber die Seidentücher im Bad aus und hängte sie über die Stange vom Badetuch.

Danach lümmelte sie sich gemütlich aufs Sofa und überlegte. Morgen… Rest der Kommode, auf jeden Fall. Und sie ordentlich einölen, die hatte früher nämlich mal schön geschimmert.

Und über das Streichen nachdenken! Womit sollte sie anfangen?

Im Arbeitszimmer war es wahnsinnig nötig, dort saß sie ja die meiste Zeit und diese Tapeten machten sie noch ganz krank.

Andererseits war das vierte Zimmer fast leer – das konnte man schön herrichten.

Blödsinn! Sie konnte doch nicht danach gehen, wo gerade Platz zum Renovieren war?

Andererseits – das vierte Zimmer war ein bisschen größer als das Arbeitszimmer, hatte zwei Fenster, ging außerdem nach hinten hinaus, war also ruhiger als das Arbeitszimmer… und wenn sie tauschte?

Geniale Idee!

Und dort konnte sie auch einen anständigen Boden legen. Oder legen lassen. Und dann das ganze Arbeitszimmer dorthin verlegen.

Halt! Hatte sie dort eigentlich einen vernünftigen Anschluss fürs Modem? Und fürs Telefon? Wahrscheinlich nicht.

Sie rappelte sich auf und ging nachgucken. Doch, in der Ecke neben dem Fenster. Genau dort konnte man auch gut den Schreibtisch aufstellen… sogar einen schöneren und vor allem größeren!

Wenn sie hier aber arbeiten wollte, mussten die blöden Kisten weg – wohin?

Ach Scheiße – das nahm ja überhaupt kein Ende!

Frustriert starrte sie auf die Kistenwand. Wohin mit dem Mist? Halb zehn war es mittlerweile. Sie konnte vielleicht wenigstens ein paar Kisten anschauen und leer machen…

Nein, leer machen war blöd. Dann lag nur noch mehr Krempel herum. Besser Schotter entsorgen und dafür sorgen, dass es weniger Kisten wurden! Und den Rest eben erst mal ins Wohnzimmer, vor die beiden wackligen Regale.

Sie brauchte neue Regale, und zwar reichlich! Und zwar anständige – die Wackeldinger taugten wirklich nur noch für den Keller. Diese Scheißwohnung, die gehörte sich wirklich nicht für eine Studienrätin. Gut, sie war noch nicht auf Lebenszeit verbeamtet, aber wenn Dr. Eisler sie nicht gerade reinlegte, gab es da doch wohl keine Probleme.

Also – leer machen oder umräumen?

Sie betrachtete die Kisten eine Zeitlang missmutig, dann holte sie sich doch noch ein paar Tüten. Wenn sie den gröbsten Mist wegwarf, würden es vielleicht wenigstens etwas weniger Kisten. Und da sie die Stelle in Leisenberg ziemlich spät erhalten hatte, hatte sie auch ausgesprochen hastig gepackt. Die Chance, dass die Kisten bloß Gerümpel enthielten, war also gar nicht so gering.

Erste Kiste: Bücher. Sie räumte alle aus und stapelte sie in das Regal dahinter, fischte dann zehn heraus, die ganz offenkundiger Mist waren (unter anderem das BGB aus ihrer eigenen Schulzeit und ein Europaatlas von 1985) und packte die Kiste wieder ein. Immerhin war sie so etwas leichter und ließ sich ohne Probleme ins Wohnzimmer schleifen.

Woher sie einen Atlas hatte, der kaum jünger war als sie selbst, wusste sie auch nicht. War das vielleicht Florians alter Schulatlas? Im Flur stellte sie einen Einkaufskorb auf und packte die drei Bücher hinein, die man dem Tauschladen im Wertstoffhof anbieten konnte – der Rest gehörte ins Altpapier.

Zweite Kiste: Geschirr. Ach, da war ihr bunt gepunktetes Service hingeraten! Sie zerrte die Kiste in die Küche, schichtete das ganze Service in die Spülmaschine, stopfte das Zeitungspapier ins Altpapier und lehnte die gefaltete Kiste im Flur an die Wand.

In welchen Schrank in der Küche sollte sie das Geschirr stapeln, wenn es erst einmal gespült war? Sie sah in alle Schränke und entdeckte schließlich, dass der Oberschrank neben dem Spülbecken bis auf zwei Plastikdosen leer war.

Leer, aber staubig. Und in den Dosen war auch nichts und sie waren hässlich. Weg damit! Sie wischte den Schrank gründlich aus und kehrte in ihr künftiges Arbeitszimmer zurück. Der Teppichboden dort hatte übrigens keine Sockelleisten, stellte sie fest. Offenkundig selbst verlegt! Sie zog probehalber neben der Tür an einer Ecke und hob den Teppich mühelos an. Lose verlegt? So ein Glück aber auch! Und was war drunter? Es schimmerte dunkel, also offensichtlich kein blassgrauer Estrich. Als sie weiter zog, kam dunkler Holzboden zum Vorschein – besser konnte sie es ja gar nicht treffen, genau der Boden, den sie sich ausgesucht hätte. Ob das überall so war?

Nein, nicht nachgucken – erst die Kisten durchsehen!

Dritte Kiste: diverse Winterpullover. Sie schleifte diese Kiste gleich ins Schlafzimmer und packte dort die Pullover aus. Ach, der schöne dunkelblaue mit den weißen Pünktchen, wie ein Nachthimmel im Schnee! Sie faltete ihn ordentlich und legte ihn auf den Stuhl, der neben dem Bett stand, bis sie dort eine bessere Lösung gefunden hatte. Die nächsten beiden waren leicht verfilzt und/oder löchrig, die konnten gleich in den Müll. Der selbst gestrickte in Lachsrosa war erstens abscheulich und zweitens so warm, dass man ihn nie in Innenräumen tragen konnte. Und so kalt war seit Jahren kein Winter mehr gewesen, dass sie das monströse Ding aus doppelt verstrickter Strumpfwolle auch nur einmal gebraucht hätte. Der konnte in den Container, für jemanden, der echt verfroren war. Oder in den Tauschladen. Ja, genau, für den Container war er fast noch zu schade.

Unter dem lachsrosa Monster kamen ein Paar Winterstiefel zum Vorschein, mittelbraun, Leder mit Antikfinish, gar nicht schlecht. Ach ja, die Stiefel – die hätte sie spätestens beim ersten Schnee bestimmt gesucht. Sie stellte sie beiseite. Wo sie die Schuhe aufbewahren würde, musste sie auch noch überlegen. Immerhin gut, dass sie wieder da waren.

Noch zwei Schals, einer braun, einer blau-weiß geringelt, dann war die Kiste leer – bis auf ein sehr merkwürdiges Sofakissen. Das konnte weg.

Nein. Der doofe Bezug ja, aber das mit Federn gefüllte Innenkissen brauchte doch nur einen neuen Bezug, dann war es wieder okay.

Sie warf das Innenkissen in eine Ecke und den Bezug zur Wäsche (waschen und Tauschladen, es gab garantiert Leute, denen orange-braune op-art-Muster gefielen – aber warum hatte sie dieses unnötige Siebziger-Jahre-Revival bloß mitgemacht?). Und wieder eine Kiste erledigt! Sie stellte sie gefaltet zu der anderen in den Flur und kehrte ins vierte Zimmer zurück.

Kiste Nummer vier enthielt Pappschachteln in verschiedenen Mustern. Stimmt, so was hatte sie eine Zeitlang gesammelt.

Sie hob die Kiste probeweise hoch – sie war verdächtig leicht. Offenbar waren die meisten Schachteln leer.

Sie war aber auch ein dummes Huhn – warum hatte sie die Schachteln denn nicht ineinander gestapelt? Da gab es mindestens zehn Stück in verschiedenen schwarz-weißen Mustern – die passten alle ineinander. Und in die große mit dem Rosenmuster passte die etwas kleinere mit den Nelken, und dahinein die gelb geblümte. Halt, Stopp, in der Nelkenschachtel lagen einige Ansichtskarten. Weder schön noch interessant – ach ja, von diesem Kettenbrief, als sie acht gewesen war. 1991 – gerade, dass sie noch keinen Rechner gehabt hatte und der Kettenbrief elektronisch stattgefunden hätte. Ob man mit so was ein E-Mail-Programm lahmlegen konnte?

Wahrscheinlich nicht, weil die meisten ja doch nicht mitmachten. Sie war damals noch so naiv gewesen, dass sie ernsthaft geglaubt hatte, jetzt tausende von schönen Karten aus der ganzen Welt zu bekommen.

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