Elisa Scheer - Das große Aufräumen

Здесь есть возможность читать онлайн «Elisa Scheer - Das große Aufräumen» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Das große Aufräumen: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Das große Aufräumen»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Mühsam arbeitet Maja sich aus ihrem Stimmungstief heraus und bringt ihre mangelhafte Organisation im Beruf genauso in Ordnung wie ihre abscheuliche Wohnung: Vier Zimmer, Eigentum – aber der Geschmack der letzten Mieter?
So einfach ist die Reorganisation aber nicht: In der Schule geht ihr eine zunehmend verwirrte und aggressive Kollegin auf die Nerven – nur gut, dass es mit Luise, Hilde und Katja auch nette und unterstützende Kolleginnen gibt! Und zu Hause beobachtet Frau Heusler von nebenan das Ausmisten und Renovieren mit Argusaugen. Darf dieses obskure Fräulein Körner das überhaupt? Hat die denn keinen Mann, der sie kontrolliert?
Im Gegenzug fragt sich Maja, wo eigentlich Herr Heusler steckt – und eines Abends klingelt ein netter junger Mann bei ihr, stellt sich als Peter Heusler vor und fragt, ob Maja wisse, wo sein Vater hingeraten sei.
Gemeinsam machen sie sich auf die Suche und finden Frau Heusler und ihre arroganten Freundinnen immer verdächtiger. Der Kripo geht es bald genauso…

Das große Aufräumen — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Das große Aufräumen», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Mittlerweile war auch die Riesentüte voll und landete im Flur.

Und jetzt?

Vielleicht mal die Küche…

Hm. Eigentlich war die Küche nicht schlecht. Die glatten Kiefernfronten waren zeitlos und außerdem intensiv nachgedunkelt. Dazu sah die cremefarbene Arbeitsplatte gut aus, auch wenn der Fliesenspiegel etwas heller war. Kiefer, creme und ein bisschen Edelstahl. Sehr dezent. Und glücklicherweise weiße Wände, wo Onkel Karl Heinz doch sonst so einen kranken Geschmack in puncto Tapeten gehabt hatte.

Aber trotzdem sah es furchtbar aus. Dabei hatte sie doch die Spülmaschine erst laufen lassen! Hm… woran lag das? Die Aufkleber auf den Oberschranktüren waren das eine. Sie zog sie vorsichtig ab und rieb die Überreste dick mit Bodylotion ein, dann trug sie alles, was herumstand, zusammen und musterte es zweifelnd: ein roter Toaster. Wann hatte sie zum letzten Mal Toast gegessen? Nicht mal Vollkorntoast war so besonders gesund!

Der Toaster konnte, entbröselt und gesäubert, eigentlich auf das oberste Fach in der Abstellkammer. Das Gewürzsammelsurium machte auch einen merkwürdigen Eindruck. Aber Gewürze brauchte sie ja, für Quark und Salatsaucen. Maja wühlte in den Oberschränken herum und fand ein Körbchen mit Henkel, offenbar ein ehemaliges Osternest. Die Tütchen darin konnten gleich in den Müll, abgelaufene Tortenglasur, angebrochener Vanillinzucker und einige verstaubte Oblaten waren ohnehin nicht mehr zu gebrauchen, das hätte sie wirklich schon vor dem Umzug wegwerfen können! Maja klopfte das Nest aus, räumte alle Gewürze hinein – bis auf den leeren Currystreuer – und stellte das Ganze wieder in den Schrank, direkt neben dem Herd.

Schon besser!

Die Topflappen waren verspeckt und fleckig und außerdem blau-weiß gestreift. Nein, weg damit. Irgendwo waren doch noch graue? Genau, unter den Geschirrtüchern! Und graue Geschirrtücher! Sie hängte das alles auf und fand sich gut. Ach ja, der rote Silikon-Pfannenrührer musste auf jeden Fall auch in eine Schublade! Noch besser.

Maja füllte das Spülbecken mit Wasser und gab Putzmittel hinzu, dann schrubbte sie rundherum den Fliesenspiegel ab, der gleich etwas heller wurde und nach dem Trocknen regelrecht zu glänzen begann. Mit dem Putzwasser entfernte sie auch noch die Mischung aus Bodylotion und Aufkleberresten, trug nach dem Trocknen dünn Möbelpolitur auf die Holzfronten auf und nickte zufrieden. Eine recht anständige Küche!

Naja, bis auf den Müll und den fleckigen Boden, hieß das.

Also stellte sie die beiden Mülltüten in den Flur und wischte den Küchenboden gründlich auf. Als sie von den Mülltonnen zurückkam, war der Boden getrocknet und sah wirklich sehr erfreulich aus. Sie zog den Aufnehmer vom Schrubber und warf ihn ins Spülbecken.

Und was jetzt? Was hatte sie denn morgen alles zu tun? Gar nicht so üppig, fand sie. Sie nahm sich im Arbeitszimmer einen Zettel und notierte sich, was sie machen wollte:

11 M – Ableitungsregeln, Erarbeiten der Übersicht – mit Moderationskärtchen?

8 b M Achsenschnittpunkte von Geraden

7 c M Gleichungen (im Buch gab es da recht schöne Übungen)

9 d Geo Entwicklungsländer (ist Entwicklungshilfe eigentlich sinnvoll?)

Für das letzte brauchte sie Artikel. Was gab es im Internet? Vor Jahren hatte sie im Spiegel einen Artikel gelesen – ob es den dort im Archiv gab? Sie fuhr den Rechner hoch und betrachtete, während er die üblichen Programmzugriffe abfragte, missmutig das Zimmer. Der braune Teppichboden ging ja, obwohl Teppichboden eigentlich furchtbar war – aber diese Tapete mit dem Gemüsepampe-Muster: unerträglich. Sie stand auf und strich vorsichtig mit dem Finger darüber – das war gemusterte Raufaser. Konnte man so was nicht übermalen? Zum Beispiel in Hellgelb? Und wenn es scheußlich würde, konnte man die Tapeten immer noch abreißen. Und wenn sie den Teppich auch…?

Aber konnte sie selbst Parkett verlegen? Gab es da nicht so einfache fertige Paneele? Morgen musste sie nach der Schule mal im Baumarkt nachfragen.

Und jetzt…

In der Küche spülte sie den Aufnehmer aus und hängte ihn zum Trocknen auf, reinigte das Spülbecken und schrubbte die Arbeitsflächen, warf die vertrockneten Kräutertöpfchen weg und räumte den übrigen herumstehenden Kram in die Schränke. Gut so. Regelrecht puristisch. So konnte es bleiben.

Noch eine Mülltüte – aber die war noch nicht ganz voll. Was konnte noch weg? Im Flur fand sie drei überflüssige Zeitschriften, eine leere Schuhcremedose, einen vereinzelten Wollhandschuh mit einem Loch im Daumen, zerbrochene Schuhspanner und – hinter dem Spiegel klemmend – die Plastikrose, die ihr Rolfi damals auf der Wiesn geschossen hatte. Rolfis Nachname war ihr entfallen – der Wiesnbesuch war bestimmt zehn Jahre her. Dann konnte das staubige Ding aber auch weg! Es bröselte ihr unter den Händen auseinander – der Weichmacher schien sich verabschiedet zu haben. Hätte sich dieses Ding nicht schon in der Umzugskiste auflösen können?

Maja sammelte alles in der Tüte und trug diese und die Zeitschriften wieder nach unten. Auf dem Rückweg begegnete ihr Frau Heusler von nebenan.

„Na, Frau – äh – Körner? Wie geht´s?“

„Danke, gut – und selbst?“, antwortete Maja höflich, aber eher desinteressiert. Frau Heusler konnte ihre Mutter sein und trug über einem dunkelbraunen Jerseykleid einen geblümten Kittel. Außerdem roch es aus dieser Wohnung immerzu nach künstlichem Lufterfrischer und altem Zigarrenrauch, und wenn Maja etwas hasste, dann war es Tabaksqualm. Frau Heusler mit ihrem ordentlichen Mülleimer stieg die Treppen hinunter und Maja fragte sich, ob bei denen die Bäder noch senfgelb waren. Mama hatte da wahre Gruselgeschichten erzählt!

Drinnen betrachtete sie sinnend die Kommode im Flur. Dunkles Holz, früher ihr bestes Stück. Acht Schubladen, vier breite unten und vier schmale oben, je zwei nebeneinander. Eigentlich immer noch schön. Aber grau und stumpf.

Und was war da eigentlich alles drin?

Sie zog die obersten beiden kleinen Schubladen auf. Aha: Handschuhe, Mützen, Schals, Tücher, eng hineingepresst und verknautscht. Warum hatte sie denn so viel Kram angehäuft? Kurz entschlossen nahm sie die beiden Schubladen heraus und leerte sie auf die Kommode.

O Gott, was für ein Mist! Sicherheitshalber holte sie sich noch eine Mülltüte.

Also… braune Lederhandschuhe, noch ganz in Ordnung. Die konnte sie behalten. Schwarze Handschuhe, Wildleder, ein Finger aufgerissen und der andere Handschuh offenbar in Fett gebadet. Weg. Ein fieser Schal, aus billigster Kunstfaser und abscheulich grell kariert. Weg.

Ein schöner Seidenschal mit Paisleymuster. Behalten – aber waschen!

Ein graues Basecap. Okay.

Noch ein Handschuh. Rot. Ganz lustig, aber wo war der zweite? Aha, hier. Zerrissenes Futter, außerdem war das überhaupt kein Leder. Weg.

Blassgraue Fleece-Handschuhe, in Ordnung. Gut.

Dazu passend ein Schal und eine Fleecemütze. Schön warm. Damit war sie für den Winter eigentlich schon gerüstet.

Seidentücher – eins im Hermes-Stil, verdrückt und fleckig, aber eigentlich ganz schön. Waschen. Eins in Brauntönen, aber nicht aus Seide, sondern aus Polyester. Weg. Das dritte, rot mit weißen Punkten, war ein kleines, sozusagen ein Nickituch. Auch waschen.

Sie weichte alles im Bad ein und verbrauchte dabei gleich wieder einen Shampoo-Rest. War sie heute effizient!

Danach fand sie noch einen einzelnen Skisocken (dabei hatte sie gar keine Ski mehr), einen gehäkelten Schal (uäh!), einen einzelnen Wollfäustling und einen Haufen Staubflusen. Immerhin.

Sie wischte die beiden Schubladen aus und polierte das Holz, dann zog sie die zweitoberste Etage auf.

Ach nein… Einkaufstüten, Nylonbeutel und diese Recycling-Taschen vom Supermarkt. In beiden Schubladen! Die Plastiktüten nahm sie heraus, faltete sie anständig und stapelte sie in der Küche auf. Noch zehn-, zwanzigmal zum Altkleidercontainer und die Dinger waren aufgebraucht.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Das große Aufräumen»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Das große Aufräumen» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Das große Aufräumen»

Обсуждение, отзывы о книге «Das große Aufräumen» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x