Ludwig Witzani - Tibet – Im Land der lebenden Götter

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Das vorliegende Buch fußt auf einer selbstorganisierten Expedition, die der Autor von Kathmandu aus mit einem Reisepartner, zwei Fahrzeugen und einer fünfköpfigen Crew unternommen hat und die ihn über den Himalaja und das Tal des Tsangpo-Brahmaputra bis zum heiligen Berg Kailash und von dort aus über den Changthang nach Zentraltibet führte. Im Mittelpunkt dieses literarisch gestalteten Reiseberichtes stehen die grandiose Landschaft Tibets, seine Geschichte und Kultur, seine Klöster und Städte und seine Menschen mit ihrer bewundernswürdigen Spiritualität – aber auch die existentiellen Momente der Besinnung, die die Begegnung mit Tibet in allen Reisenden erzeugt, die dieses Land mit offenen Augen erleben.
Eine Hommage an das Land der lebenden Götter für Tibet Einsteiger und Tibet Kenner gleichermaßen – und eine Aufforderung, diese Reise oder einen Teil von ihr nachzureisen – je zeitnäher und je öfter, desto besser, denn niemand weiß, wie lange die tibetische Kultur unter dem Ansturm der politischen und kulturellen Überfremdung noch überleben wird.

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Joe Song

Sinoasiatischer Traveller der neuesten Art. Wusste immer auf alles eine Antwort.

Mr. Cheung

Chinesischer Fahrer mit Karriereambitionen.

Wolfgang

Gestrandeter Individualtourist in Lhasa.

Chrissi

Schönheit auf Reisen. Etwas unstet.

Jenny

Nervenbündel auf Reisen. Mag keine Tempel.

Heinrich

Freund der Berge.

III Start in Kathmandu

Ein krachendes Gewitter war über der Stadt niedergegangen hatte Unrat und - фото 1

Ein krachendes Gewitter war über der Stadt niedergegangen, hatte Unrat und Schweiß davon gespült und Kathmandu wie ein schlecht gewaschenes Untier im Schatten der giftgrünen Berge zurückgelassen. Der Swayambunath-Hügel war im feuchten Dunst verschwunden, und grotesk geformte Wolkenfetzen hingen in langen Streifen über den Dächern. Kathmandu dampfte - die Haut der Menschen, das Fell der Kühe, Garküchen, Riesenpfützen und Abwasseröffnungen – alles gab seinen Anteil an Feuchtigkeit als neblige Nässe in den Himmel zurück, aus dem sie gekommen war. Monsun in Nepal.

Für die Rikschafahrer, die die Neuankömmlinge vom Tribhuvan Airport nach Kathmandu-Thamel brachten, war dergleichen Alltag. Wie die Slalomfahrer kurvten sie zwischen Schlaglöchern, Wasserlachen und Marktständen hin und her und riskierten bei ihren Überholmanövern Kopf und Kragen, um einige Sekunden zu sparen.

Bald war der Norden Kathmandus erreicht. Rikschafahrer, die ihr Gefährt zu einem Frisiersalon umfunktioniert hatten, boten ihre Dienste an, Kühe trotteten gemächlich über die Straße, Tschaistände folgten auf Wasserzapfstellen, vor denen sich lange Menschenschlangen gebildet hatten. Der Königspalast zog zur Rechten vorbei. Bald wurden die Straßen enger, die Auslagen üppiger und die Zahl der Reisebüros, Restaurants und Hotels immer unübersehbarer: Kathmandu-Thamel, eine der Welthauptstädte des internationalen Backpackertourismus war erreicht.

Wie soll man Thamel beschreiben? Am besten stellt man sich ein Viertel in einer großen europäischen Stadt vor, vielleicht das rechtsrheinische Köln oder Berlin-Kreuzberg, und fantasiert für einen Moment, dass in diesem Stadtteil nur wohlhabende asiatische Rucksacktouristen logieren, die von deutschen Bäckern, Fleischern, Hoteliers und Taxifahrern auf das Emsigste hofiert werden. Deutsche Küche würde nur am Rande serviert, dafür füllten alle Arten von Dal, Sate Ayam, Schweinefleisch mit Bambussprossen, Schlangensteak oder Chicken Curry die in Nepali, Hindi, Thai oder Chinesisch geschriebenen Speisekarten. Die zum Teil erstaunlich jungen Nepali, Inder oder Chinesen würden die deutsche Lederhose oder das Tirolerhütchen testen, während die deutschen Schneider oder Guides, der besseren Geschäftsanbahnung wegen, sich in Sarong oder Turban präsentieren.

Das Gegenteil davon ist Thamel, ein boomender Stadtteil von Kathmandu, in dessen Hotels nur westliche Touristen wohnen und in dem die gesamte alltägliche Ökonomie vom Koch und Kellner, über den Friseur, Hotelier, Reiseagent, Textilhändler und Rikschafahrer einzig und allein der Versorgung der ausländischen Gäste dient. Thamel ist der zur Wirklichkeit gewordene Traum der großen asiatischen Gesamtjugendherberge, in der eine unübersehbare Schar dienstbarer Heinzelmännchen keinen anderen Wunsch zu hegen scheint, als den Gästen aus Übersee jeden nur denkbaren Wunsch für kleines Geld zu erfüllen. Eine Grundversorgung mit einheimischer Kost, nach der mancher Backpacker in der Fremde mehr lechzt als er jemals vermutet hätte, oder alle Varianten der Beherbergung, angefangen bei Bretterverschlägen mit Holzpritschen bis hin zu gediegenen, ruhigen Zimmern mit Gartenblick, stehen ebenso zur Auswahl wie Trekking-, Climbing- oder Rafting-Abenteuer, die zu peppigen Pauschaltouren verpackt von findigen Tourismusagenten in Thamel angepriesen und vermarktet werden. Man brauchte keinen einzigen Schritt aus Kathmandu-Thamel herauszutun und könnte doch im Verlaufe der immer gleich konzipierten Akquisitionsabenden in den Hinterzimmern der Restaurants und Reisebüros allabendlich über dem Annapurna die Sonne auf- und untergehen sehen oder sich von spezialisierten Anbietern in die Wunderwelt von Yoga und Tantra einführen lassen. Seit Jahren schon fliegen die Paddler im „Rafter Adventure Mowie“ in die wildschäumender Flut, um hinterher wieder grinsend und glücklich auf der Leinwand aufzutauchen „No Danger“, spricht dazu eine beruhigende Stimme aus dem Off: „Just an Experience“ – ein Kommentar, der als Motto über ganz Nepal stehen könnte, denn das ganze Land ist dabei, die Züge eines gigantischen Freizeitparks anzunehmen, und Thamel ist seine unbestrittende touristische Hauptstadt.

Inzwischen hatte der Regen ganz aufgehört, die dunkelschwarze Wolkenfronten waren über der Stadt aufgerissen und hatten einer azurblauen Lücke platzgemacht, durch die die Mittagsonne die Straßen und Häuser von Thamel und Chetrapati beschien, als wären es die Dächer von Shangri-La. Touristen, käseweiß oder braungebrannt, abgerissen oder herausgeputzt, defilierten allein oder in Gruppen die Haupt- und Seitenstraßen entlang, diskutierten ihre Reisepläne in den kleinen Cafés oder handelten mit den Rikschafahrern die Preise für ihre Touren aus. So bemerkenswert bunt sie auch durch die Straßen liefen, trugen sie doch fast alle die individualtouristische Einheitskluft: Reispflückerhose, Reispflückerhemd, Sandalen und die obligatorische Bauchtasche, in der sich Ausweise, Kreditkarten und Devisen befanden. Fahrende Händler aus dem benachbarten New Road Bezirk kamen ihnen entgegen, lauter intelligente und findige Inder, die kistenweise Tand und Kitsch aus Thailand und Hongkong importierten, um ihn in Thamel als nepalesische Souvenirs an ahnungslose Touristen zu verhökern. Am Eingang zur Tridevi Marg hatte sich ein pittoresk ausstaffierter Yogi aus Pashupatinath niedergelassen, um darauf zu warten, dass irgendein Greenhorn ihn fotografieren und ihm damit Gelegenheit geben würde, dem unvorsichtigen Flaneur ein dickes Bündel Rupienscheine abzupressen. Jung waren die Laufburschen, Sherpas und Kellner, die allesamt zu Diensten standen, jung waren die Dealer, die an den jedermann bekannten Treffpunkten ihren Stoff anboten, noch jünger aber waren ihre westlichen Kunden. Eine geradezu triumphierende Jugendlichkeit prägte die Stimmung im Gartencafé der „Pumpernickel Bakery“, in dem sich die Mitglieder der internationalen Backpackergemeinde in heimatlichem Ambiente und in einer merkwürdig anmutenden Begeisterung aneinander ergötzten. Da bejubelten zwei Pärchen, die sich vor Monaten auf einer Bustour durch Java getroffen hatten, ihr unverhofftes Wiedersehen, ein Brite mit einem malerischen Germanenzöpfchen auf der Glatze parlierte mit einem behaarten Deutschen, dem ein Flachmann aus der Brusttasche lugte. Die eloquente Petra aus Porz informierte einen französischen Gletscherforscher über die Wetterverhältnisse im Tal von Pokhara, während der Schotte David, gerade vom Kanchenjunga mit einem erfrorenen Zeh zurückgekehrt, seinen Kumpel mit den Agonien seines Bergabenteuers unterhielt. Eine dunkelhäutige Amerikanerin diskutierte mit einem rothaarigen Australier die aktuelle Tennis-Weltrangliste - knalleng waren ihre Radlerhosen, während ihr Partner sein haariges Gebein unter einem grellroten Longhie verbarg. Und wer es nicht geglaubt hätte, wie weit und wie früh die Kinder der Industriegesellschaft schon in der Welt herumgekommen waren, den hätte ein einziger Blick durch das Gartenrestaurant der Pumpernickel Bakery eines Besseren belehren können: wie Positionsmarken einer imaginären Weltkarte ließen sich die typischen Weltreiserouten von den T-Shirts der Gäste ablesen- „Malakka“ und „Ko-Samui“ aßen Streuselkuchen, „Ha-Long-Dragon“ nippte an einem Bier, während sich „Goa“ und „Hongkong“(männlich) mit „Singapur City“(weiblich) mitten in einem stürmischen Flirt befanden.

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