Chris Martin - Déjà-vu des Teufels

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Déjà-vu des Teufels: краткое содержание, описание и аннотация

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Ulrich Mekinsky ist ein Star unter Wiens Strafverteidigern. Aalglatt und skrupellos setzt er sich für Mörder, Diebe, Neonazis und – wie in seinem jüngsten Fall – sogar für Teufelsanbeter vor Gericht ein.
Und er verliert nie. Aber der Ruhm hat seinen Preis. Mekinsky ist Alkoholiker…
Betrunken verursacht er einen Verkehrsunfall, der seiner geliebten Tochter Lisa das Leben kostet. Seine Frau zerbricht seelisch daran, seine berufliche Karriere steht vor dem Aus und die Selbstvorwürfe drohen ihn aufzufressen.
Da bietet sein letzter Mandant, ein Satanspriester, einen Hoffnungsschimmer. Das Taj-nu, ein ebenso gefährliches wie grausames Ritual der Teufelsanbetung, soll das Geschehene ungeschehen machen.
Mekinsky unterwirft sich der grausamen Zeremonie, die ihm das Letzte abverlangt – und erwacht unmittelbar vor dem Unfall.
Mit dem Wissen, was passieren wird, kann Mekinsky diesmal den Unfall vermeiden und seine Tochter bleibt am Leben.
Aber das neugewonnene Glück hat seine Schattenseiten. Lisa verändert sich zunehmend. Menschen im Umfeld der Mekinskys kommen unter fragwürdigen Umständen ums Leben – und immer wieder scheint Lisa eine Rolle zu spielen.
Nur langsam dämmert es Mekinsky, was er angerichtet hat. Aber ist es schon zu spät? Nimmt das Deja-vu des Teufels bereits seinen grausamen Verlauf…?

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So sehr sich Mekinsky im Vorfeld auch bemüht hatte, Demessos war nicht dazu zu bringen, sich zumindest während des Prozesses von dieser Symbolik zu trennen.

Der Vorsitzende der drei Berufsrichter, Dr. Jürgen Kamasch, eröffnete die Anhörung. Staatsanwältin Mühlbacher verlas die Anklageschrift und schilderte in aller Deutlichkeit die Situation, welche die WEGA-Beamten bei der Erstürmung des Hauses der Satanisten vorgefunden hatten. Sie erläuterte ausführlich die diabolischen Symbole an den Wänden, die umgekehrten Kreuze, Hetzschriften gegen die Kirche und schließlich das Tieropfer über der nackten Frau, die laut Polizeibericht unter LSD-Einwirkung stand.

„Wollen Sie nicht Einspruch erheben, Staranwalt?“, raunte Demessos Mekinsky leise zu.

„Warum? Sie hat doch recht. Ein Einspruch lässt uns nur dumm aussehen“, antwortete der Strafverteidiger, nicht ohne es zu genießen, diesmal in der stärkeren Position zu sein. „Verlassen Sie sich auf mich. Ich weiß, was ich tue.“

Die Staatsanwältin erläuterte nun die Gefahr, die von Demessos Dolch ausgegangen sei und ihrer Ansicht nach das entschlossene Vorgehen der Beamten rechtfertigen würde. Zuletzt schloss die Anklägerin mit der allgemeinen Gefährlichkeit der Gruppe um Demessos und mit der Gefahr, die von falschen Religionen für Jugendliche, Labile oder sonst leicht Verführbare ausgehen würde.

Richter Kamasch dankte ihr kommentarlos.

„Herr Verteidiger, Sie sind am Wort.“

„Danke, Euer Ehren, wir haben im Moment keine Stellungnahme.“

Der Richter nickte und wandte sich an seine beiden Kollegen. Nach einer kurzen Absprache waren sich die drei Richter einig.

„Im Namen des Volkes erkläre ich die Anklage im vollen Umfang für zugelassen. Der Prozess beginnt hier in einer Woche um neun Uhr. Bitte seien Sie pünktlich. Für heute ist die Sitzung beendet“, schloss der Vorsitzende die Anhörung ab.

„Und jetzt?“, fragte der sichtlich enttäuschte Demessos in Richtung seines Verteidigers.

„Showdown in einer Woche“, antwortete Kienzl stellvertretend für seinen Chef.

Die drei verließen den Gerichtssaal. Vor dem Gebäude hielt Demessos plötzlich inne. „Herr Doktor, ich möchte Sie gerne heute Abend zu uns einladen“, sagte Demessos ungewohnt höflich. „Ich möchte Ihnen etwas mehr über uns erzählen, Ihnen meine Tochter vorstellen und natürlich gibt es auch ein nettes Abendessen.“

Mekinsky blickte dem Teufelsanbeter überrascht ins Gesicht. Der Anflug von Freundlichkeit passte so gar nicht ins Bild, das er sich bisher von seinem Klienten gemacht hatte. Allerdings konnte ein besseres Kennenlernen des Umfelds nicht schaden, und so sagte Mekinsky nach kurzem Zögern zu. Demessos kritzelte eine Adresse auf einen Zettel und Mekinsky steckte diesen ohne ihn zu lesen ein. Der alte Mann stoppte ein herannahendes Taxi und die beiden Juristen stiegen in Mekinskys Mercedes, der diesmal gleich vor dem Landesgericht parkte. Den Strafzettel dafür warf Mekinsky, wie gewohnt, weg.

„Was denken Sie, wie wird das ausgehen?“, fragte Kienzl, kaum, dass die beiden Platz genommen hatten.

„Du wirst sehen, das wird ein Kinderspiel. Mühlbacher hat im Grunde gar nichts. Eine Geldstrafe – vielmehr kann Sie sich wohl kaum ausrechnen.“

„Ich weiß nicht. Auf mich wirkte sie sehr selbstsicher.“

„Ja, alles nur Show. Offenbar will irgendjemand in der Staatsanwaltschaft Demessos den Prozess machen. Und unsere liebe Frau Mühlbacher hat die Arschkarte gezogen und darf nun antreten.“

„Ich habe ein dummes Gefühl bei der Sache“, ließ Kienzl nicht locker.

„Wenn es dich beruhigt, kannst du ja noch ein wenig im Umfeld der Teufelsanbeter recherchieren. Vielleicht findest du ja noch etwas Interessantes.“

„Mache ich“, antwortete Kienzl nachdenklich.

*************

„Sie haben Ihr Ziel erreicht. Das Ziel befindet sich auf der linken Seite“, flötete die weibliche, überaus angenehme Stimme des Navigationsgerätes und Mekinsky stoppte seinen Wagen.

Es war bereits knapp nach zwanzig Uhr. Das Haus auf der linken Seite der Gartenheimstraße wirkte gutbürgerlich, ebenso wie jene, an denen Mekinsky seit einigen Minuten vorbeigefahren war. Allerdings stand es allein, grenzte auf der einen Seite an ein leeres Grundstück und auf der anderen Seite an den Eßlinger Friedhof.

Er parkte den Mercedes und stieg aus. Das schmiedeeiserne Tor war geöffnet und der Besucher trat in einen kleinen Vorgarten, der sehr ungepflegt aussah. Mekinsky gefiel das Haus irgendwie nicht und wenn er an seinen Bewohner dachte, bereute er seine Zusage zum Abendessen schon jetzt.

Er klopfte und in Sekundenschnelle öffnete sich die Tür. Die junge Frau vor ihm raubte ihm beinahe den Verstand. Trotz seiner Ein-Meterachtzig blickte er fast gerade in ihre stahlblauen Augen.

Gegen seinen Willen zwang er sich, seinen Blick aus dem wunderschönen, von pechschwarzen Locken umrahmten Gesicht zu nehmen und abzusenken. Das machte die Situation für ihn aber auch nicht besser: Sein Blick fiel auf ein schwarzes, ärmellosen T-Shirt, das sich eng über herrlichen Brüste spannte, gefolgt von einem kecken, schwarzen Minirock und langen, makellosen Beine. „Ich bin Kira, Demessos Tochter“, stellte sich die Schönheit, die an die Sängerin Cher in jungen Jahren erinnerte, selbst vor.

„Ich bin …“

„Ich weiß, wer Sie sind, Herr Doktor“, unterbrach das Mädchen den Gast, „mein Vater erwartet Sie bereits. Kommen Sie doch weiter.“

Mekinsky zwängte sich durch den schmalen Spalt, der zwischen Türrahmen und Kira, die keinen Millimeter zurückwich, frei war. Für einen Moment hatte er das Gefühl, dass ihm die junge Frau ihren Busen sogar etwas entgegenstreckte, doch er war sich dessen nicht wirklich sicher. Er spürte, wie seine Erregung anstieg.

Immer geradeaus, Herr Doktor“, erklärte Kira und der Gast schritt weiter durch das Halbdunkel ins Wohnzimmer.

Auch dort herrschte diffuses Licht, allerdings sorgte ein Dutzend Kerzen für eine angenehme Atmosphäre. Neugierig blickte sich Mekinsky so unauffällig wie möglich um, aber er konnte nichts entdecken, was nicht tausendfach auch in anderen Häusern zu sehen gewesen wäre. Nichts ließ auf die ungewöhnliche Gesinnung des Eigentümers Rückschlüsse ziehen und Mekinsky ertappte sich bei dem Gedanken, Demessos vielleicht wirklich zu viel Mystik unterstellt zu haben. Vielleicht ist der Satansjünger ja doch nur ein weiterer Spinner, die der spirituellen Welt wohl niemals ausgehen werden?

„Mein Vater wird gleich kommen. Nehmen Sie Platz. Möchten Sie etwas trinken?“, riss ihn Kira aus seinen Gedanken.

„Was immer Sie haben“, antwortete Mekinsky und ließ sich schwerfällig auf einer schwarzen Ledercouch nieder.

„Okay, kommt sofort“, antwortete die junge Frau schon im Hinausgehen. Mekinskys Befangenheit legte sich so plötzlich, wie sie vor dem Haus gekommen war.

Die Tür, durch die Kira verschwunden war, öffnete sich und Demessos betrat das Wohnzimmer. Diesmal trug der Alte einen schwarzen, knielangen Umhang mit blutroten Symbolen, schwarze Jeans, ein ebensolches T-Shirt und das obligatorische Stirnband, ebenfalls blutrot, aber diesmal ohne Symbole.

„Guten Abend, Staranwalt, Ihr Drink“, begrüßte der Hausherr seinen Gast und stellte ihm eine Flasche Chimay Bleue samt Glas auf den Couchtisch, „Zum Wohle! Schön, dass sie Zeit gefunden haben.“

„Guten Abend, Herr Schön … ähh … Demessos“, entgegnete Mekinsky, völlig verblüfft, woher sein Gastgeber seine Lieblingsbiersorte kannte. „Woher …?“

„Woher ich weiß, welches Bier Sie bevorzugen?,“ unterbrach ihn der alte Mann, während er aus einem antiken Globus, der als Bar diente, eine Flasche entnahm und eine undefinierbare, rote Flüssigkeit in sein Glas einschenkte, „nun, sagen wir, ich weiß zum jetzigen Zeitpunkt mehr über Sie als Sie über mich wissen. Cheers.“

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