Chris Martin - Déjà-vu des Teufels

Здесь есть возможность читать онлайн «Chris Martin - Déjà-vu des Teufels» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Déjà-vu des Teufels: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Déjà-vu des Teufels»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Ulrich Mekinsky ist ein Star unter Wiens Strafverteidigern. Aalglatt und skrupellos setzt er sich für Mörder, Diebe, Neonazis und – wie in seinem jüngsten Fall – sogar für Teufelsanbeter vor Gericht ein.
Und er verliert nie. Aber der Ruhm hat seinen Preis. Mekinsky ist Alkoholiker…
Betrunken verursacht er einen Verkehrsunfall, der seiner geliebten Tochter Lisa das Leben kostet. Seine Frau zerbricht seelisch daran, seine berufliche Karriere steht vor dem Aus und die Selbstvorwürfe drohen ihn aufzufressen.
Da bietet sein letzter Mandant, ein Satanspriester, einen Hoffnungsschimmer. Das Taj-nu, ein ebenso gefährliches wie grausames Ritual der Teufelsanbetung, soll das Geschehene ungeschehen machen.
Mekinsky unterwirft sich der grausamen Zeremonie, die ihm das Letzte abverlangt – und erwacht unmittelbar vor dem Unfall.
Mit dem Wissen, was passieren wird, kann Mekinsky diesmal den Unfall vermeiden und seine Tochter bleibt am Leben.
Aber das neugewonnene Glück hat seine Schattenseiten. Lisa verändert sich zunehmend. Menschen im Umfeld der Mekinskys kommen unter fragwürdigen Umständen ums Leben – und immer wieder scheint Lisa eine Rolle zu spielen.
Nur langsam dämmert es Mekinsky, was er angerichtet hat. Aber ist es schon zu spät? Nimmt das Deja-vu des Teufels bereits seinen grausamen Verlauf…?

Déjà-vu des Teufels — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Déjà-vu des Teufels», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Guten Morgen, Herr Doktor Mekinsky“, begrüßte ihn eine offensichtlich gut gelaunte Bettina Hofer.

„Morgen, Bettina, was gibt’s denn Neues?“

„Herr Doktor Griess möchte Sie um vierzehn Uhr im Gasthaus „Sperl“ treffen, ein Journalist des „Stadtboten“ bittet um ein Interview zum Fall Brunner und der Termin mit dem Herrn …“ sie schaute kurz auf ihren Monitor, „.. mit dem Herrn Schönbacher, das ist der wegen des Satanisten-Prozesses, ist um elf Uhr angesetzt.“

„Sagen Sie Kienzl, er soll sich um den Journalisten kümmern. Griess sagen Sie zu und wenn der neue Klient kommt, geben Sie mir Bescheid. Ach ja, und ein Kaffee wäre nett.“

„Kommt sofort, Herr Doktor.“

Mekinsky schloss die schalldichte Tür hinter sich, warf den Aktenkoffer in einen Sessel und gab sich einmal mehr dem unbeschreiblichen Ausblick aus seinem Büro hin. Die große Glasfront hinter seinem Schreibtisch offenbarte den Blick über das Areal des Belvedere, jenes geschichtsträchtigen Schlosses des Prinzen Eugen, auf dessen Balkon stehend der große Staatsmann Leopold Figl mit den berühmten Worten „Österreich ist frei“ den Weg für ein neues, modernes Österreich bereitet hatte.

Nachdem Bettina den Kaffee serviert hatte, ließ sich Mekinsky in seinen Ledersessel fallen und griff nach dem Papierstoß, den die Assistentin fein geordnet auf den Schreibtisch gelegt hatte. Ein paar Zeitungen, mehrere Honorarnoten zum Unterschreiben und eine Einladung zu einer Vernissage eines Malers, dessen Namen er noch nie in seinem Leben gehört hatte. Er unterschrieb die Rechnungen, steckte die Einladung in sein Sakko, um sie Katrin zu zeigen und widmete sich den Zeitungen. Bis auf den „Stadtboten“ legte er alle nach dem Studium der Schlagzeilen beiseite. Zwar titelte der „Stadtbote“ auch irgendwas rund um ein Skandalspiel der Rapid-Kicker, aber das Foto darunter fiel ihm sofort auf. „Topanwalt erkämpft Freispruch für Neonazi“ stand unter dem Bild, das Brunner und ihn bei der Umarmung nach dem Urteilsspruch zeigte.

Glegentlich in der Zeitung präsent zu sein, störte Mekinsky nicht, ganz im Gegenteil, Gratiswerbung nahm er gerne an. Aber der Mann im Hintergrund des Fotos irritierte ihn schon mehr: der Alte mit dem Stirnband. Ein mulmiges Gefühl beschlich ihn. Zu viele Zufälle. Zuerst die Begegnung im Gerichtssaal, dann die Stimme im Parkdeck, von der er hätte schwören können, dass es jene des unheimlichen Fremden war und nun tauchte dieser auch noch auf dem Bild in der Zeitung auf. Hastig blätterte er zu der auf der Titelseite angegebenen Seite, aber es gab keine weiteren Fotos zu dieser Story.

Nur einen Text, der ziemlich genau schilderte, was sich gestern im Gerichtssaal zugetragen hatte. Mekinsky beruhigte sich etwas. Er las noch einige Artikel aus dem Chronikteil und unterbrach, als Bettina sich über Intercom meldete.

„Herr Doktor, Herr Schönbacher ist da. Soll ich ihn weiterbitten?“

„Ja, in Ordnung, Bettina.“

Sekunden später öffnete sich die schwere Verbindungstür und der neue Klient trat ein. Mekinsky, der routinemäßig jedem Besucher entgegenging, streckte die Hand aus – und erstarrte.

„Guten Tag, Staranwalt, schön, dass Sie so kurzfristig Zeit für mich haben. Ich bin Michael Schönbacher, aber alle, und bitte auch Sie, nennen mich Demessos.“

Mekinsky löste sich aus seiner Starre. Schönbacher alias Demessos war der alte Mann aus dem Gerichtssaal, der ihm wie Hundekot am Schuh zu kleben schien.

„Guten Tag, Herr Schönbacher …“

„Demessos, bitte.“

„Okay, Demessos. Nehmen Sie Platz. Was führt Sie zu mir?“

Demessos lehnte sich im Besucherstuhl zurück. Mekinsky musterte den Mann genauer. Wie schon im Gerichtssaal, versuchte auch heute ein mit allerlei verschiedenen Symbolen verziertes Stirnband die graue Mähne des Alten zu bändigen. Im Unterschied zu gestern trug Demessos heute einen dunkelblauen Anzug, ein weißes Hemd und eine blutrote Krawatte. Besonders auffällig war aber der goldene Siegelring, dessen Symbolik nicht zu übersehen war: Das große, beinahe klobige Schmuckstück war mit einer Teufelsfratze verziert.

„Nun, ich möchte um Ihre anwaltliche Vertretung bitten“, riss Demessos den Juristen aus seinen Gedanken. „Es gibt da ein paar – sagen wir Schwierigkeiten -, die ich mit Ihrer Hilfe gerne aus der Welt geschafft wüsste.“

Das Klopfen an der Tür unterbrach ihn, und Bettinas Kopf erschien im Türspalt.

„Entschuldigung, möchte jemand etwas zu trinken?“

Demessos verneinte, ohne sich umzudrehen und Mekinsky bestellte noch einen Kaffee.

„Welche Schwierigkeiten sind das genau?“

„Ich bin der religiöse Führer einer Glaubensgruppe. Sie würden uns vermutlich als Sekte bezeichnen. Wir wurden während der Ausübung unseres Glaubens von der Polizei-Sondereinheit WEGA überfallen, verletzt, gedemütigt und müssen uns nun vor Gericht verantworten.“

„Die WEGA hat Sie hochgenommen? Was genau wird Ihnen vorgeworfen?“, fragte der Anwalt verblüfft. Wenn sich die Eliteeinheit eines Falles annimmt, dann steckt meist mehr dahinter.

„Nun, wo soll ich da anfangen? Wir feierten unsere Messe …“

„Eine schwarze, also eine Satansmesse?“, unterbrach Mekinsky.

„Ja, sowas in der Art. Die Polizisten verhafteten uns, und die Staatsanwältin legte uns eine Liste unserer angeblichen Verbrechen vor: Verhetzung, Diebstahl, Körperverletzung, Herabwürdigung religiöser Lehren, Satanismus, Widerstand gegen die Staatsgewalt und noch ein paar Kleinigkeiten mehr.“

Erneut klopfte es an der Tür und Bettina brachte ihrem Chef den Kaffee zum Schreibtisch. Rasch entfernte sich die Gehilfin, der man ansah, dass ihr der Klient nicht ganz geheuer war.

„Und – entspricht die Anklage der Wahrheit?“, fragte der Jurist, während er seinen Kaffee zuckerte.

„Wahrheit, Staranwalt? Was ist das? Es gibt doch nichts Subjektiveres als den Begriff Wahrheit, finden Sie nicht?

„Einigen wir uns darauf, dass das hiesige Strafgesetzbuch in diesem Fall die Wahrheit vorgibt – und nennen Sie mich nicht Staranwalt.“

„Sehen Sie, Herr Doktor Ulrich Mekinsky, und hier beginnt das Dilemma. Ich kann das österreichische Strafgesetzbuch nicht anerkennen, weil es für unsere Religion einfach nicht zuständig ist.“

„Satanismus ist keine Religion.“

„Vor dem Gesetz ja, aber wie oft irrt der Gesetzgeber? Sie sind Anwalt, Ihnen muss ich das wirklich nicht erklären.“

„Andere Frage: Wer ist die zuständige Staatsanwältin?“

Demessos grinste. Er wusste, dass er mit der Beantwortung dieser an sich harmlosen Frage das Interesse des Anwalts an seinem Fall erheblich steigern konnte. Er tat so, als müsse er nachdenken und antwortete zögerlich.

„Eine gewisse Frau Theresa Mühlbauer oder so ähnlich.“

„Mühlbacher. Das ist die Staatsanwältin, die sie gestern erlebt haben. Sehr kompetent, aber nicht unschlagbar.“

Demessos musste innerlich lachen. Er merkte, dass Mekinskys Killerinstinkt mit der bloßen Nennung seiner Gegenspielerin geweckt war. Anwälte – eine Branche als Mutter der Eitelkeit!

„Nun, ich mache Ihnen einen Vorschlag. Ich sehe mir den Akt einmal an und kontaktiere Sie, ob ich Ihre Vertretung übernehmen werde. Ich rufe Sie an, sobald ich darüber Klarheit habe.“

„Ich habe mir schon erlaubt, Ihrer Assistentin eine Kopie der Anklage zu überreichen. Und, ich rufe Sie an.“

Demessos wirkte extrem entschlossen, keinen wie auch immer gearteten Widerspruch duldend. Plötzlich war Mekinsky klar, dass sein neuer Klient ein absolutes Alpha-Tier verkörperte. Der „freundliche Alte“ war bestenfalls Maskerade.

„Dann bliebe noch die Frage des Honorars“, erwiderte Mekinsky, insgeheim hoffend, dass sein Gegenüber vielleicht in diesem Punkt schwächeln könnte.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Déjà-vu des Teufels»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Déjà-vu des Teufels» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Déjà-vu des Teufels»

Обсуждение, отзывы о книге «Déjà-vu des Teufels» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x