Chris Martin - Déjà-vu des Teufels

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Déjà-vu des Teufels: краткое содержание, описание и аннотация

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Ulrich Mekinsky ist ein Star unter Wiens Strafverteidigern. Aalglatt und skrupellos setzt er sich für Mörder, Diebe, Neonazis und – wie in seinem jüngsten Fall – sogar für Teufelsanbeter vor Gericht ein.
Und er verliert nie. Aber der Ruhm hat seinen Preis. Mekinsky ist Alkoholiker…
Betrunken verursacht er einen Verkehrsunfall, der seiner geliebten Tochter Lisa das Leben kostet. Seine Frau zerbricht seelisch daran, seine berufliche Karriere steht vor dem Aus und die Selbstvorwürfe drohen ihn aufzufressen.
Da bietet sein letzter Mandant, ein Satanspriester, einen Hoffnungsschimmer. Das Taj-nu, ein ebenso gefährliches wie grausames Ritual der Teufelsanbetung, soll das Geschehene ungeschehen machen.
Mekinsky unterwirft sich der grausamen Zeremonie, die ihm das Letzte abverlangt – und erwacht unmittelbar vor dem Unfall.
Mit dem Wissen, was passieren wird, kann Mekinsky diesmal den Unfall vermeiden und seine Tochter bleibt am Leben.
Aber das neugewonnene Glück hat seine Schattenseiten. Lisa verändert sich zunehmend. Menschen im Umfeld der Mekinskys kommen unter fragwürdigen Umständen ums Leben – und immer wieder scheint Lisa eine Rolle zu spielen.
Nur langsam dämmert es Mekinsky, was er angerichtet hat. Aber ist es schon zu spät? Nimmt das Deja-vu des Teufels bereits seinen grausamen Verlauf…?

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„Geld spielt keine Rolle. Den Schriftstücken, die ich Ihrer Mitarbeiterin übergeben habe, ist ein Scheck über zehntausend Euro beigelegt. Geben Sie mir Bescheid, wenn Sie ihn aufgebraucht haben.“

„Warum ich?“, fragte Mekinsky und hätte sich am liebsten auf die Zunge gebissen ob dieser unprofessionellen Frage.

„Glauben Sie an Gott, Staranwalt?“

„Nein, ich glaube weder an Gott noch an Ihren Chef“, antwortete Mekinsky zynisch. „Ich glaube nur an das, was ich sehe. Und beide Herren haben sich mir noch nicht persönlich vorgestellt.“

„Gut so. Aber vielleicht ändert sich das ja irgendwann. Sie hören von mir.“

Demessos stand auf und streckte Mekinsky die Hand hin. Diesmal ergriff sie Mekinsky und hätte beinahe einen Schrei losgelassen. Demessos Händedruck glich dem eines Schraubstocks.

„Bis bald, Herr Doktor“, verabschiedete sich Demessos, dessen Gesicht abzulesen war, wie belustigt er über den verblüfften Anwalt war. Mekinsky erwiderte den Gruß, nahm wieder Platz, nachdem sich die Tür hinter dem Teufelsanbeter geschlossen hatte und trank erst jetzt den ersten Schluck seines inzwischen kalten Kaffees.

Er betrachtete seine schmerzenden Finger. Auf einem erkannte er etwas Seltsames – den Abdruck einer Teufelsfratze …

*************

Kurz vor dreiviertel zwei traf Mekinsky im Restaurant „Sperl“ ein und suchte einen schattigen Platz im Gastgarten. Die von Weinranken umwucherte Laube sorgte für eine ganz besondere Atmosphäre, vor allem aber für Ungestörtheit. Der Kellner brachte ein Krügel Gösser und die Speisekarte, die Mekinsky ignorierte. Umso hastiger trank er das Bier. Im Geiste ging er noch einmal das Gespräch mit dem Teufelsanbeter durch und fasste den Entschluss, den Fall vorerst nur zu überprüfen. Der anstehende Termin mit seinem Partner kam ihm sehr gelegen. So konnte er die Meinung des erfahrenen Anwalts in seine Überlegungen einfließen lassen.

Pünktlich und zeitgleich mit dem zweiten Krügel traf Gernot Griess ein. Mekinsky begrüßte seinen Seniorpartner, der sich schwerfällig in den für ihn fast zu engen Gartensessel fallen ließ. Griess war knapp an die sechzig, recht klein und glich mit seinen hundertvierzig Kilo einem Walross. Verstärkt wurde dieser Eindruck durch seine Glatze und einem Ungetüm von Schnurrbart. Seine listigen, kleinen Augen unter den buschigen Wimpern lagen hinter einer dunklen Ray Ban versteckt. Trotz der Hitze trug Griess wie immer einen dünnen Mantel, der jenem des TV-Kommissars Columbo zum Verwechseln ähnlich sah.

„Du siehst beschissen aus, mein Junge“, eröffnete der Senior das Gespräch, „zu viel Stress oder zu wenig Sex?“

„Keines von beiden“, antwortete Mekinsky, „ich hatte heute Vormittag nur einen etwas befremdlichen Klienten, das ist alles.“

„Jeder Klient ist befremdlich“, lachte sein Gegenüber, „Diebe, Mörder, Totschläger und Perverse aller Art sind unser täglicher Umgang, aber sie finanzieren dein Haus, deinen Wagen, die Ausbildung deiner Tochter und so weiter.“

Der Kellner kam und wollte Griess eine Speisekarte reichen. Der lehnte ab, bestellte ein Achterl Heideboden Barrique vom Weingut Umathum und ein Pfeffersteak mit frischem Gemüse und Kroketten. Mekinsky entschied sich für Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat. Als der Kellner außer Hörweite war, erzählte Mekinsky vom Besuch des Teufelsanbeters. Griess hörte bis zum Ende zu, ohne ein einziges Mal zu unterbrechen.

„Und nun frage ich mich, soll ich diese Verteidigung übernehmen?“

„Warum nicht? Klingt recht spannend und schwieriger als der Brunner-Fall wird’s wohl auch nicht sein.“

„Ich weiß nicht recht. Fälle mit einer religiösen Komponente sind oft unberechenbar. Erinnere dich an die diversen Scientology-Verhandlungen, die Zeugen Jehovas mit ihren Weigerungen der Fremdblutannahme oder andere obskure Sekten.“

Der Kellner brachte Mekinsky das dritte Bier und legte Servietten und Essbesteck auf. Nach dieser Unterbrechung wechselten die Beiden das Thema. Griess erzählte Mekinsky von einem Superdeal mit einer norwegischen Ölgesellschaft und Mekinsky berichtete über den Brunner-Prozess.

Während des Essens schwenkte das Gesprächsthema ins Private und drei Stunden und ein weiteres Krügel später brachen die Partner auf. Griess setzte sich in seinen Jaguar und Mekinsky schwankte die paar Meter zur Kanzlei zurück. Als er die hauseigene Tiefgarage betrat, fiel ihm das Erlebnis vom Vortag beim Landesgericht ein. Aber diesmal meldete sich keine Stimme und Mekinsky begann allmählich zu glauben, dass es sich gestern um Einbildung gehandelt hatte.

Daheim angekommen, parkte Mekinsky den Mercedes in der Garage und betrat das Haus durch die Verbindungstür.

„Halli-Hallo, ich bin zuhause!“, gab er beim Betreten des Wohnzimmers von sich. Er merkte dabei, dass ihm das Reden schon einigermaßen schwer fiel. Lisa kam um die Ecke geflitzt und fiel ihrem Vater um den Hals.

„Hallo Daddy, schön dass du da bist. Ich muss unbedingt mit dir reden, hast du Zeit?“

„Klar doch, aber ich fürchte, ich habe ein wenig zu viel getrunken. Also sei nachsichtig mit deinem alten Dad.“

„Kein Problem, Daddy. Du hast doch gesagt, wenn ich im Zeugnis keinen Zweier habe, dann darf ich mir etwas wünschen – und wie du weißt, habe ich ausschließlich Einser. Also musst du jetzt zu deinem Wort stehen.“

Ulrich setzte sich neben seine Tochter auf die Couch. Zeugnis? Ah ja, sie hatte glänzend abgeschnitten und er hatte ihr im Übereifer alles Mögliche versprochen. Erst jetzt fiel ihm auf, dass sie noch nichts eingefordert hatte.

„Was soll deinem armen alten Vater das letzte Geld aus der Tasche ziehen?“, scherzte der Anwalt, „ein Ferrari, ein Aufenthalt auf einer Schönheitsfarm, eine eigene Boutique?“

Lisa warf ihm ein Zierpolster ins Gesicht. „Du nimmst mich nicht ernst. Nein, ich will Reitstunden nehmen und würde mir gerne ein passendes Gestüt aussuchen“, erklärte Lisa.

Reitstunden? Reitstunden? Ulrich kam das bekannt vor, aber er war zu betrunken, um sich an seinen Traum zu erinnern. Er konnte nur an reale Ereignisse denken.

„Wenn du willst, kannst du dich umhören. Sag mir dann Bescheid, wenn du dich für ein Angebot entschieden hast, okay?“

„Danke, Daddy, danke!“ Sie sprang auf – vermutlich um die Neuigkeit gleich telefonisch ihren Freundinnen zu erzählen und lief in den ersten Stock. „Wo ist denn Mama?“, rief ihr Ulrich nach.

„Vermutlich im Bad“, hörte er Lisa aus dem Obergeschoß antworten.

Ulrich krabbelte umständlich aus der weichen, bequemen Couch heraus und kämpfte, als er aufrecht stand, mit Schwindel. „Scheiße, ich hätte nicht so viel trinken sollen“, ärgerte er sich im Selbstgespräch. Er wankte zur Treppe ins Obergeschoß und zog sich mühsam am Geländer hoch. Der heutige Alkoholkonsum, praktisch direkt auf den Restalkohol des Vortages aufgegossen, zeigte Wirkung. Vor der Tür des Badezimmers überlegte er, ob er anklopfen oder Katrin überraschen sollte. Er entschied sich für Variante zwei und trat ein.

Was er sah, war ein Bild für Götter. In der um eine Stufe erhöhten, nierenförmigen schwarzen Badewanne lag seine Frau Katrin. Sie hatte die Augen geschlossen und hörte mit ihrem Kopfhörer ziemlich laut Musik von Genesis. Während er auch noch in den Genuss von Phil Collins Stimme kam, betrachtete Ulrich seine Gattin.

Katrin Mekinsky lag nackt in den Resten des Badeschaumes und bot mit ihrer hinreißenden Figur einen tollen Anblick. Ihre sonnengebräunte Haut war makellos, ebenso wie der glatte, flache Bauch, unter dessen Haut sich ein fast rhythmisches Muskelspiel wiederholte. Ihre phantastischen Brüste hoben und senkten sich mit jedem Atemzug. Sein Blick wanderte zu ihrer glatt rasierten Vagina und er merkte, dass ihn dieser Anblick nicht kalt ließ.

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