Chris Martin - Déjà-vu des Teufels

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Déjà-vu des Teufels: краткое содержание, описание и аннотация

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Ulrich Mekinsky ist ein Star unter Wiens Strafverteidigern. Aalglatt und skrupellos setzt er sich für Mörder, Diebe, Neonazis und – wie in seinem jüngsten Fall – sogar für Teufelsanbeter vor Gericht ein.
Und er verliert nie. Aber der Ruhm hat seinen Preis. Mekinsky ist Alkoholiker…
Betrunken verursacht er einen Verkehrsunfall, der seiner geliebten Tochter Lisa das Leben kostet. Seine Frau zerbricht seelisch daran, seine berufliche Karriere steht vor dem Aus und die Selbstvorwürfe drohen ihn aufzufressen.
Da bietet sein letzter Mandant, ein Satanspriester, einen Hoffnungsschimmer. Das Taj-nu, ein ebenso gefährliches wie grausames Ritual der Teufelsanbetung, soll das Geschehene ungeschehen machen.
Mekinsky unterwirft sich der grausamen Zeremonie, die ihm das Letzte abverlangt – und erwacht unmittelbar vor dem Unfall.
Mit dem Wissen, was passieren wird, kann Mekinsky diesmal den Unfall vermeiden und seine Tochter bleibt am Leben.
Aber das neugewonnene Glück hat seine Schattenseiten. Lisa verändert sich zunehmend. Menschen im Umfeld der Mekinskys kommen unter fragwürdigen Umständen ums Leben – und immer wieder scheint Lisa eine Rolle zu spielen.
Nur langsam dämmert es Mekinsky, was er angerichtet hat. Aber ist es schon zu spät? Nimmt das Deja-vu des Teufels bereits seinen grausamen Verlauf…?

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„Gut, wir treffen uns dann hier. Ich hole inzwischen den Wagen.“

Mekinsky ging durch die Treppe ins Untergeschoß des Parkhauses, zahlte am Ticketautomaten und fuhr mit dem Lift in Ebene -4. Er verließ den stickigen Lift, orientierte sich kurz und wandte sich dann nach links. Am Morgen, unter der Anspannung des auf ihn zukommenden Prozesses, hatte er nicht auf die Parkplatznummer geachtet. Jetzt blieb nur Suchen, aber zum Glück war das Parkdeck nicht all zu dicht besetzt.

„Kompliment, Staranwalt, ER ist zufrieden mit dir.“ Mekinsky fuhr herum, sah aber weit und breit niemanden.

„Hallo, ist da jemand? Wer ist da?“

Nichts. Totenstille. Nur das leise Surren der Lüftung. Vier Stockwerke unter der Erde. Eine eigene Welt.

Ich glaube, ich bin überarbeitet.

„Hallo!“, versuchte es Mekinsky nochmals. Keine Antwort. Er drückte die Fernbedienung seines Wagens und die Blinker einer schwarzen Mercedes S-Klasse, nur wenige Meter von ihm entfernt, flackerten auf. Hastig öffnete er die Fahrertür, warf seinen Aktenkoffer in den Fond und stieg ein. Mit einem Kavalierstart katapultierte sich der Mercedes aus der Parklücke und raste die Auffahrt Stockwerk um Stockwerk empor.

Mekinsky konnte sich plötzlich wieder erinnern, wem diese Stimme gehörte.

Dem alten Mann mit dem Stirnband aus dem Gerichtssaal!

Der Fremde wurde ihm, je länger er an ihn dachte, immer unheimlicher. Und der Umstand, dass er ihn in einer menschenleeren Parkgarage gehört, aber nicht gesehen hatte, trug auch nicht gerade zu seiner Beruhigung bei. Oben angekommen musste er heftig bremsen, um seinen Assistenten nicht anzufahren.

„He, nicht so hurtig, was ist denn in Sie gefahren?“, fragte Kienzl während er einstieg, ersparte sich aber jeden weiteren Kommentar als er das aschfahle Gesicht seines Chefs sah.

„Nichts, alles okay“, log Mekinsky, „fahren wir ins „Känguruh“. Zur Feier des Tages gönnen wir uns ein gutes, kühles Bier.“ Kienzl erwiderte nichts. Er wusste, dass es bei seinem Boss selten bei einem Bier blieb, schon gar nicht nach einem Erfolg vor Gericht. Mekinsky steuerte schweigend den Mercedes in Richtung des Lokals. In Gedanken war er immer noch bei dem alten Mann aus dem Gerichtssaal. Kienzl dachte an einen schönen Abend mit seiner Freundin Elisabeth, den er wohl heute vergessen konnte, außer, Mekinsky kam irgendwann auf die Idee, allein weitertrinken zu wollen. Dass Mekinsky das Känguruh-Pub nüchtern verlassen würde, war unwahrscheinlicher als ein Weltmeistertitel für die österreichische Fußballnationalmannschaft.

Kienzl hatte die rettende Idee, als Mekinsky vor dem Pub in der Bürgerspitalgasse umständlich einparkte.

„Was halten Sie davon, wenn wir Bettina und Claudia herbestellen?“, fragte er scheinbar harmlos, „nette Damen an einem Tag zum Feiern haben noch nie gestört, oder?“

„Gute Idee. Sag den beiden, sie sollen sich ein Taxi nehmen und so rasch es geht herkommen. Ausreden gelten nicht“, antwortete Mekinsky gönnerhaft. Kienzl rief in der Kanzlei an und lud die beiden Gehilfinnen ein.

Die Anwälte nahmen in dem dunkel getäfelten Bier-Pub an einem Ecktisch Platz. Irische Folklore drang aus einer unsichtbaren Lautsprecherbox. Dezent, aber doch irgendwie die Stimmung des Lokals mittragend. Kienzl steckte sich eine Marlboro-Light an, Mekinsky zupfte an seiner Krawatte und nahm sie schließlich ab.

Das Pub unweit des Raimund-Theaters war noch nicht wirklich gut besucht. Ein paar Tische weiter unterhielten sich einige Studenten lautstark über einen schrulligen Professor, nahmen aber von den Anwälten keinerlei Notiz.

„Tag, die Herren, was darf´s denn sein?“, fragte Ritchie, der Kellner des Pubs, freundlich. Der Stammgast Mekinsky bedeutete für ihn Umsatz und Trinkgeld der Extraklasse. Zumindest dann, wenn dieser einen Fall gewonnen hatte. Er reichte die Karte, die beide Anwälte aber nicht nahmen.

„Ein großes Murauer“, orderte Kienzl.

„Und für mich ein Chimay Bleue“, fügte Mekinsky hinzu. Ritchie wusste nun, dass der Topanwalt einen Sieg errungen hatte.

Wann immer dem so war, bestellte Mekinsky das schwarze, belgische Trappistenbier - und meist blieb es nicht bei einem. Der Strafverteidiger liebte das exotische Bier, dass ursprünglich nur in den Niederlanden und in Belgien von Mönchen gebraut wurde. Irgendwo hatte Mekinsky vor kurzem gelesen, dass nun auch Trappistenmönche in Oberösterreich das Recht erhalten hatten, dieses rare Bier herzustellen. Aber er hatte sich den Ort nicht gemerkt.

Die beiden Männer unterhielten sich über Belangloses, Mekinsky bestellte ein weiteres Trappistenbier und schließlich trafen die beiden Mitarbeiterinnen der Kanzlei Griess, Mekinsky & Partner ein.

Bettina Hofer war Mitte zwanzig, elegant, aber nicht protzig gekleidet und verfügte nach Meinung Mekinskys über das charmanteste Lächeln überhaupt. Ihr schwarzer Pagenschnitt passte hervorragend zu ihrem Jungmädchengesicht. Optisch das Gegenteil dazu bildete Claudia Trinkl: etwas älter als ihre Kollegin, Typ Business-Blondine. Ihr Stil war eleganter, ihre Art zu sprechen distanzierter. Trinkl war erst seit kurzem in der Kanzlei beschäftigt, Mekinskys Partner Gernot Griess zugeteilt, aber sie bildete mit ihrer Kollegin trotz der Unterschiede schon jetzt ein gutes Team. Kienzl und sein Boss nannten die beiden unter sich „Black & White“, hüteten sich aber, diese scherzhafte Bezeichnung gegenüber anderen Kollegen laut auszusprechen.

Ritchie brachte unaufgefordert zwei Vodka-Red Bull, ein weiteres Chimay Bleue und schaute Kienzl fragend an, der nur stumm verneinte.

„Mädels, schön, dass ihr da seid“, ergriff Mekinsky das Wort, „ich darf verkünden: Der Fall Brunner ist positiv abgeschlossen.“ Die beiden Sekretärinnen applaudierten synchron und spontan.

Mekinsky erhob sich und rief in den Raum: „Ein Hoch auf unsere Justiz – ein dreifaches Hoch – hoch, hoch, hoch!“ Die anwesenden Studenten ignorierten ihn, aber Kienzl zog seinen Chef trotzdem auf den Sessel zurück.

„Wie haben Sie es denn geschafft, das Ekelpaket raus zu pauken?“, fragte Bettina neugierig.

„Der Chef hielt ein Plädoyer, da griffen die Geschworenen samt Berufsrichter zum Taschentuch“, warf Kienzl schmunzelnd ein, „das hättet ihr sehen sollen.

„Naja, er ist und bleibt unser Staranwalt“, stellte Claudia fest. Mekinsky erstarrte. Wieder fiel ihm der alte Mann ein.

„Was haben Sie eben gesagt?“, fragte er nach. Claudia schaute Mekinsky nur verlegen an. „Ich bin verdammt noch mal kein Staranwalt, ist das klar?“

„Tut mir leid, Herr Doktor, ich wollte nicht …“, stammelte Claudia.

„Schon okay, alles in Ordnung“, bremste Mekinsky seinen eigenen Wutausbruch, besänftigt auch durch den Nachschub an Bier, den Ritchie vor ihm abstellte. Die Gruppe unterhielt sich noch über belanglose Themen und Bettina erzählte ihrem Chef, dass er morgen einen Termin mit einem neuen Klienten habe, dem ein Prozess wegen Satanismus bevorstand.

„Nur gut, dass ich heute mit Mönchsbier meine Immunität gegen die Teufelskinder gestärkt habe“, lachte Mekinsky.

Die gute Stimmung nutzend, verabschiedete sich Kienzl. Offiziell, um ins Bett zu gehen, in Wahrheit aber, um zu seiner Freundin zu fahren. Auch die beiden Mädchen verließen Mekinsky, der, nun allein, noch ein Fluchtbier bestellte.

Danach beglich er die Rechnung von sechsundachtzig Euro gönnerhaft mit einem Hunderter und verließ das Pub.

Schwankend näherte er sich seinem Wagen, zupfte einen Strafzettel von der Windschutzscheibe und warf ihn achtlos auf die Straße. Er startete den Mercedes und fuhr Richtung Oberlaa zu seinem Haus. Es kam ihm gar nicht in den Sinn, dass sein Alkoholkonsum weit über dem erlaubten Maße für das Lenken eines Fahrzeuges lag. Seine Gedanken kreisten vielmehr um das, was Bettina vorhin erzählt hatte.

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