Chris Martin - Déjà-vu des Teufels

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Déjà-vu des Teufels: краткое содержание, описание и аннотация

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Ulrich Mekinsky ist ein Star unter Wiens Strafverteidigern. Aalglatt und skrupellos setzt er sich für Mörder, Diebe, Neonazis und – wie in seinem jüngsten Fall – sogar für Teufelsanbeter vor Gericht ein.
Und er verliert nie. Aber der Ruhm hat seinen Preis. Mekinsky ist Alkoholiker…
Betrunken verursacht er einen Verkehrsunfall, der seiner geliebten Tochter Lisa das Leben kostet. Seine Frau zerbricht seelisch daran, seine berufliche Karriere steht vor dem Aus und die Selbstvorwürfe drohen ihn aufzufressen.
Da bietet sein letzter Mandant, ein Satanspriester, einen Hoffnungsschimmer. Das Taj-nu, ein ebenso gefährliches wie grausames Ritual der Teufelsanbetung, soll das Geschehene ungeschehen machen.
Mekinsky unterwirft sich der grausamen Zeremonie, die ihm das Letzte abverlangt – und erwacht unmittelbar vor dem Unfall.
Mit dem Wissen, was passieren wird, kann Mekinsky diesmal den Unfall vermeiden und seine Tochter bleibt am Leben.
Aber das neugewonnene Glück hat seine Schattenseiten. Lisa verändert sich zunehmend. Menschen im Umfeld der Mekinskys kommen unter fragwürdigen Umständen ums Leben – und immer wieder scheint Lisa eine Rolle zu spielen.
Nur langsam dämmert es Mekinsky, was er angerichtet hat. Aber ist es schon zu spät? Nimmt das Deja-vu des Teufels bereits seinen grausamen Verlauf…?

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„Ich … ich hatte mich am Nachmittag mit meinem Freund gestritten.“

„Am Nachmittag des 24. April?“, hakte Mühlbacher nach.

„Ja, am 24. April. Wir hatten uns getrennt und er wollte das nicht akzeptieren. Als es immer unangenehmer wurde, verließ ich seine Wohnung und wollte zurück in meine Unterkunft. Mein Freund wohnt in Stadlau, in der Nähe des Industriegebietes, und ich musste daher einige hundert Meter durch diese verlassene Gegend gehen, um die nächste Autobushaltestelle zu erreichen.“

Sie hielt kurz inne, nahm einen Schluck Wasser aus einem Glas, das ihr der Gerichtsdiener wortlos reichte. Sie nickte dankend und jeder konnte sehen, dass die Zeugin mit den Tränen kämpfte.

„Ich gehe also die Straße entlang und bin noch mit den Gedanken bei meinem Ex-Freund. Da bleibt plötzlich ein Lieferwagen neben mir stehen. Ich erschrecke, aber als eine Frau auf der Beifahrerseite aussteigt, bin ich wieder beruhigt. Sie fragt mich nach einer Gasse, deren Namen ich noch nie gehört habe und bittet mich dann, ihr auf einer Straßenkarte zu zeigen, wo wir gerade sind. Ich bin zur Hilfsbereitschaft erzogen worden, verstehen Sie? Also zeige ich ihr die betreffende Stelle. Plötzlich öffnet sich die Schiebetür und drei Männer stürzen sich auf mich. Sie stülpen mir einen Sack über den Kopf und zerren mich in den Wagen. Ich … ich konnte nichts sehen, spürte nur viele Hände, die mich hielten und jemand sagte seltsame Worte in einer mir völlig unbekannten Sprache. Dann verlor ich das Bewusstsein.“

„Danke, Frau Klein. Konnten Sie jemand erkennen? Zum Beispiel an der Stimme?“

„Nein. Niemanden.“

„Was geschah dann?“

„Als ich wieder zu mir kam, lag ich nackt auf einem altarähnlichen Tisch und konnte nur noch den Kopf bewegen. Rund um mich standen nackte Menschen mit Gesichtsmasken und sangen grauenhafte Lieder in einer mir unbekannten Sprache. Ich wusste nicht, wie ich in diese Lage gekommen war, aber ich hatte pure Todesangst.“

Sie stockte und konnte nun die Tränen nicht mehr halten. Mühlbacher reichte ihr ein Taschentuch.

„Möchten Sie eine Pause?“, fragte der Richter.

„N-Nein, danke. Es geht schon.“ Sie putzte sich die Nase.

Im Gerichtssaal hätte man das Fallen einer Nadel hören können. Mekinsky und Kienzl kannten den Ablauf aus den Akten, aber beide waren neugierig, was die Zeugin weiter berichten würde.

„Dann trat ein maskierter Mann mit gespreizten Beinen über mich.Er … er nahm ein Huhn und einen Dolch und schnitt direkt über mir dem Tier die Kehle durch. Ich … ich … ich wollte schreien, aber es ging nicht. Überall tropfte das Blut auf meinen Körper, es … es …“

Bei den letzten Worten setzte wieder heftiges Geraune ein. Von hinten flog ein Pappbecher in Demessos Richtung, verfehlte aber sein Ziel.

„Ruheeee, oder ich lasse den Saal räumen!“, donnerte Richter Kamasch, „Ruhe!“

Der Vorsitzende bot der Frau nochmals eine Unterbrechung an, aber die Zeugin lehnte wieder ab.

„Sie haben es gleich geschafft, Frau Klein. Sie machen das sehr gut. Was geschah dann?“

„Ein alter Mann stand plötzlich neben mir und begann, das Blut des Tieres auf meinen Brüsten zu verreiben. Ich wollte nur noch sterben! Dabei sang er wieder in dieser grässlichen Sprache und alle Umstehenden sangen mit. Ich betete innig zu Gott, dass er mir eine Ohnmacht schenken möge. Aber diese Gnade ließ er mir nicht zukommen …“

Demessos, der bis dahin keine Regung gezeigt hatte, sprang so schnell auf, dass weder Mekinsky noch Kienzl reagieren konnten.

„Zu Gott gebetet? Zu Gott? Mädchen, du hast doch nicht den Schimmer einer Ahnung!“

„Ruhe, Herr Schönbacher!“, unterbrach der Richter, während beide Verteidiger versuchten, den Teufelsanbeter wieder auf seinen Stuhl zu ziehen. „Noch einmal ein Zwischenruf und Sie erhalten eine Ordnungsstrafe. Haben wir uns verstanden?“

„Selbstverständlich, Euer Ehren“, antwortete Kienzl stellvertretend.

„Sie halten verdammt nochmal die Klappe, ist das klar?“, flüsterte Mekinsky Demessos zu. Der nickte nur.

Klein setzte ihre Aussage fort, nachdem sie sich noch einmal die Nase geputzt hatte.

„Dann nahm er den Dolch und schob ihn mir in … in … meine Scheide. Ich schloss mit meinem Leben ab. Ich wollte schreien, aber es kam kein Ton aus meinem Hals. Und er schob mir ... seinen Schwanz in den Mund und meinte, wenn ich … wenn ich ihn nicht gut genug blasen oder ihn beißen würde, dann stößt er mit dem Dolch zu. Ich überlegte, … ob ich nicht auf diese Art dem Martyrium entkommen könnte. Aber … aber mein Überlebenswille war stärker. Ich schäme mich so dafür. Ich hatte jedes Zeitgefühl verloren. Und irgendwann stürmten dann Polizisten in das Gewölbe und befreiten mich. Dem Herrn sei Dank.“

„Ich danke Ihnen, Frau Klein. Keine weiteren Fragen.“

„Ihre Zeugin, Herr Anwalt. Und ich möchte um Behutsamkeit bitten“, sagte der Richter, während Mekinsky, in einem Ordner blätternd, Richtung Zeugenstand schritt.

„Guten Tag, Frau Klein. Dürfte ich erfahren, weswegen Sie sich von ihrem damaligen Freund getrennt hatten?“, eröffnete Mekinsky.

„Einspruch – irrelevant“, reagierte Mühlbacher prompt.

„Euer Ehren, ich möchte lediglich die Lebensumstände der Zeugin zum Tatzeitpunkt etwas genauer erörtern.“

„Abgelehnt. Aber schweifen sie nicht zu weit ab.“

„Danke Euer Ehren. Darf ich um Auskunft bitten, Frau Klein?“

„Ich trennte mich von Konrad, weil ich mein Leben von Grund auf neu gestalten wollte. Für Konrad war da kein Platz mehr.“

„Wie lange waren sie liiert?“

„Etwas weniger als fünf Jahre.“

„Und ihre Trennung hat nichts damit zu tun, dass Sie, sagen wir es vorsichtig, andere sexuelle Präferenzen entwickelten? Präferenzen, die er nicht mehr mittragen wollte?“

„Einspruch – erneut irrelevant!“ Mühlbacher sprang erbost auf.

„Was soll das werden, Herr Mekinsky?“, fragte der Richter, dem man ansehen konnte, dass er langsam die Geduld verlor.

„Euer Ehren, wir haben Beweise dafür, dass Frau Klein mit ihrem Freund Sado-Maso-Spielchen auslebte. Konrad Mitic - so hieß doch ihr Ex-Freund, nicht wahr - wollte das nicht mehr. Die Zeugin hat ihn unserer Ansicht nach deshalb verlassen, daran gibt es für uns keinen Zweifel. Wenn aber Frau Klein S/M-orientiert ist, erscheint mir das vorhin gehörte durchaus auch als freiwillig möglich.“

„Einspruch abgelehnt. Frau Klein, stimmt die Vermutung des Verteidigers?“, fragte der Richter.

„Ja, wir hatten öfters auch harten Sex, der Konrad nicht immer gefiel, aber es war nicht der Grund für die Trennung.“

Mekinsky blätterte nachdenklich in seinem Ordner.

„Frau Klein, ich sage Ihnen, wie es wirklich war. Sie trennten sich von Ihrem Freund, weil er es satt hatte, Sie im Bett zu schlagen und zu demütigen. Sie wollten immer mehr und ständig neue Grenzen überschreiten. Ich vermute sogar, dass er es war, der sich von Ihnen getrennt hatte.“

„Nein, nein, das ist nicht wahr“, schluchzte Klein.

„Als Sie merkten, dass Herr Mitic es mit der Trennung ernst meinte, sind Sie weggerannt. Warum auch immer Sie sich von den Fremden im Lieferwagen zu einer Orgie überreden haben lassen, wird Ihr Geheimnis bleiben. Aber für mich steht fest: Sie haben freiwillig mitgemacht. Als Ihnen aber mein Mandant nach dem Polizeieinsatz die Mitgliedschaft in seinem Zirkel trotzdem nicht zugestanden hatte, kamen Sie auf die Idee, sich hier als Opfer darzustellen.“

Mekinsky redete sich in Rage und merkte plötzlich, dass er einen Fehler gemacht hatte. Irgendetwas, ein kurzes Blitzen in den Augen der so schüchtern und scheu wirkenden Frau, machte ihm das klar. Der nur für einen Lidschlag zu erkennende spöttische Blick war kein Zufall.

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