Andreas Jurca - Die Liga der Loser
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Als ich wieder die Augen öffnete, war es still um mich herum. Tageslicht schien durch die Fenster. Es war bereits Morgen! Ich schreckte auf und das hatte eine heftige Schmerzwelle zur Folge. Ich hatte einen üblen Kater, der mich wieder nach unten zwang. Dann erst, als ich mich langsamer aufrichtete, ging es. Die Wohnung war ein einziges Schlachtfeld. Überall lagen und standen leere Gläser und Flaschen herum. Auf dem Boden lag sogar ein schlafendes Pärchen. Wenigstens lagen sie auf einer Art Tierfell, das machte die Sache für die beiden zumindest nicht ganz so unbequem. Ansonsten sah ich aber niemanden mehr und ich beschloss meine Sachen zu suchen, da ich nur meine Boxershorts anhatte. Meine Schuhe und das Hemd lagen neben dem Whirlpool. Meine Hose fand ich zunächst nicht, doch als ich mich ratlos am Kopf kratzte und nach oben sah, entdeckte ich sie in einem kleinen Baum. Ich fragte mich wie sie da hingekommen war. Erfolglos versuchte ich mich zu erinnern, aber ich hatte zu viele Filmrisse und so nahm ich es einfach hin. Von meinen Socken war keine Spur, aber ich hatte keine Lust mehr sie zu suchen und ging sockenlos wieder ins Haus zurück. Eine gedämpfte Unterhaltung drang aus der Küche und ich ging hinein, um nachzusehen wer die Quelle der Stimme war. Richard und Claudius standen da, jeweils mit einem Glas Orangensaft in der Hand. Beide sahen mich mit einem müden Lächeln an. "Morgen." grüßte ich sie. "Du hast gestern ganz schön gefeiert." merkte Claudius schmunzelnd an. "Ja, hätte nicht gedacht, dass du so ein Partylöwe bist. Ich sollte dich wohl auch zur nächsten Party einladen. Wird sicher lustig mit dir." ergänzte Richard. Ich nickte nur schüchtern. Die Gelassenheit von gestern Abend war wie verflogen. Mit der Nüchternheit kamen alle Hemmungen und Ängste zurück und ich trug Sorge etwas Falsches zu sagen, aber die beiden schienen deshalb nicht minder freundlich. "Wie kommst du Nachhause?" fragte mich Claudi. "Mit dem Bus." antwortete ich. Er stellte sein Glas ab und sagte: "Ich fahr dich." Überrascht dankte ich ihm, hielt dann aber inne und fragte beide: "Soll ich nicht vorher beim Aufräumen helfen?" Beide begannen zu lachen. Ich hob fragend die Hände. "Was ... was ist?" Claudi beruhigte sich als Erster und antwortete mir: "Richard hat drei Putzfrauen. Die machen das." Ich nickte nur peinlich berührt. Logisch, die Eltern von dem Kerl waren vermutlich Millionäre, warum sollten sie ihre Kinder Zeit mit Putzen verschwenden? Auf dem Weg nach draußen kamen uns drei Frauen entgegen. Es waren die Putzfrauen. Eine Schwarze, die zweite eine Art Türkin und die dritte vermutlich Russin oder Polin. Verwundert schaute ich diesen hinterher als wir über die Brücke gingen. Es war wie in diesen Witzen, in denen drei Nationalitäten vorkamen. Wir gingen auf die Straße hinaus und ich sah mich um. "Wo steht dein Auto?" Er zog den Schlüssel aus der Tasche und drückte die Entriegelung. Ein brandneuer 6er BMW piepste auf; ich stockte. "Da." antwortete er schlicht. "Der gehört dir?" fragte ich ungläubig. Er nickte beiläufig, als ob es nichts Besonderes wäre. "Ja, habe ich zu meinem Achtzehnten geschenkt bekommen." Das war unglaublich. In dem Alter so ein Auto zu fahren, war einfach unglaublich! Als ich drinsaß, hatte ich immer noch Schwierigkeiten zu realisieren, dass Claudi seinen eigenen neuen 6er BMW besaß. "Ich finde das Auto scheiße. Mein Vater hatte mir eigentlich einen 911 Turbo versprochen, aber als ich dann die Klasse wiederholen musste, hat er mir als Strafe nur einen 6er gekauft." 'Nur' einen 6er. Er sprach über das Auto als ob es ein billiges Paar Schuhe war. "911 Turbo Porsche?" hakte ich nach. Er zog die Brauen zusammen. "Natürlich ein Porsche, was denn sonst?" Dieser Reichtum haute mich um. Mir war schon klar, dass die meisten Leute aus der Elitenclique aus reichen Familien kamen, aber dass sie 'so' reich waren, haute mich schlichtweg aus den Socken, die ich nicht einmal mehr hatte. Ich erklärte ihm den Weg zu mir Nachhause und er verzog keine Braue, obwohl ihm klar war, dass es sich im Vergleich zur Könbergstraße, um ein absolutes Asi-Viertel handelte. "Wo ist eigentlich Lea?" fragte ich ihn mit unterdrückter Neugierde. "Ihre Mutter hat sie in der Nacht abgeholt. Du hast, glaube ich, schon geschlafen als sie ging." Ich nickte nur stumm. Die Blicke der Leute an denen wir vorbeifuhren, spiegelten das wider, was ich selbst empfand: Staunen. Staunen über ein so tolles Auto in der Hand eines so jungen Mannes. Wie oft sah man schon 20jährige im eigenen 6er rumfahren? Gut, die meisten Blicke strahlten Neid aus und ehrlich gesagt empfand ich selbst welchen, aber der verflog schnell als ich mir klarmachte, welches Glück ich hatte Claudi kennenlernen zu dürfen. Als wir vor meinem Block anhielten, zog er sein Handy raus. "Gib mir deine Nummer." Besser konnte es nicht laufen. Es war, als ob Gott mich für all das widerfahrene Leid jetzt entlohnte. Natürlich gab ich ihm die Nummer und er verabschiedete sich mit den Worten: "Mit dir kann man gut Spaß haben. Das müssen wir wiederholen. Hau rein." Er fuhr geräuschvoll davon und ich ging zum ersten Mal seit langer Zeit mit einem Lächeln Nachhause.
Den Samstag verbrachte ich mit Ausschlafen und vermutlich hätte ich bis in die Nacht hinein geschlafen, wenn mich nicht mein Handy geweckt hätte. Leonard war dran. "Und, wie war's?" fragte er mit einem lauernden Unterton. Vermutlich dachte er, es sei ein absoluter Reinfall für mich gewesen. "Gut war es." antwortete ich mit einem zufriedenen Lächeln. "Wie meinst du das?" hakte er ungeduldig nach. "So wie ich es sage: Es war gut." Ich rekelte mich im Bett und beobachtete die feinen Staubkörner, welche durch die schlanken Lichtstrahlen der Jalousie tanzten. "Jetzt spann mich nicht auf die Folter, Willy!" Ich ließ mir Zeit mit der Antwort, doch schließlich erzählte ich ihm ausführlich an was ich mich erinnern konnte. Ich betonte vor allem die Teile, in denen Lea vorkam. Wie ich ihm so alles erzählte, kam ein erneutes Glücksgefühl über mich, als ich mir selbst nochmal vor Augen führte mit wem ich da so ausgelassen gefeiert hatte und vor allem, dass ich von einigen wirklich gemocht wurde. Leonard wollte es im ersten Moment nicht glauben, aber als ihm klar wurde, dass ich mir das alles nicht ausdenken konnte, entschuldigte er sich bei mir, weil er daran gezweifelt hatte, dass ich mich mit ihnen anfreunden könnte. Ich war deswegen auch nicht mehr sauer auf ihn, es tat aber dennoch gut seine Entschuldigung zu hören. Wir verabredeten uns bei ihm, um die Nacht mit Konsolenspielen zu verbringen. Nun musste ich also wohl oder übel aus dem Bett, was mir mit der Erkenntnis der aktuellen Uhrzeit wesentlich erleichtert wurde. Es war nämlich schon 17 Uhr. Ich wollte schnell etwas essen, mich duschen, ein paar Sachen zum Übernachten einpacken und losziehen. Als ich ganz verschlafen in die Küche ging, entdeckte ich meine Mutter, die gut gelaunt kochte. "Wie war es gestern?" fragte sie neugierig. Ich erzählte meiner Mutter ungern solche Sachen und so beschränkte ich mich mit kurzen Antworten, bei denen ich verschwieg, dass die Party in der Könbergstraße war. Hätte sie erfahren mit wem ich mich rumtrieb, hätte sie es mit ihrer Begeisterung mal wieder übertrieben. Um der nicht enden wollenden Befragung zu entgehen, verschwand ich unter die Dusche, während mir meine Mutter das Essen zubereitete. Wir hatten keine festen Essenszeiten. Was daran lag, dass mein Vater zu unterschiedlichen Zeiten nachhause kam und meine Mutter ja auch arbeitete. Mich störte das nicht, ich fand es gut dann zu essen, wann ich Hunger hatte und nicht zu einem fixen Termin. Manchmal hatte ich gar keinen Hunger und ich blieb dem Essen fern, außer mein Vater wollte mal wieder den autoritären Erzieher spielen, indem er mich zur Anwesenheit am Essenstisch zwang. Am liebsten hätte ich ihm jedes Mal eine rein gehauen, wenn er das machte. Aber bei einer Auseinandersetzung würde ich eindeutig den Kürzeren ziehen, also verwarf ich diesen Gedanken wieder. Die Dusche tat gut. Sie frischte mich und meine Gedanken etwas auf. Jetzt kam mir auch wieder eine Frage in den Sinn, die ich bisweilen vergessen hatte. Warum hatte Mutter gestern gelogen? Ich entschied mich nachzufragen. Sie hatte Spaghetti mit Fleischsoße gemacht. Ich aß die Nudeln langsam. Zwar hatte ich Appetit, aber mein Magen war immer noch ramponiert von gestern und erst jetzt bemerkte ich, dass ich einen höllischen Durst hatte. Auf jeden Bissen trank ich fast ein ganzes Glas Wasser. Ich wurde auch recht schnell satt und so aß ich nur noch langsam vor mich hin. "Mama." sagte ich. "Ja?" Sie machte gerade den Abwasch. "Wo ist Vater?" Ich wollte mit einer banalen Frage beginnen, bevor ich meine eigene Mutter fragte, weshalb sie log. "Er ist mit seinen Fußballfreunden unterwegs. Kennst ihn ja; kaum ist Wochenende, hat er nur Fußball im Kopf." gab sie mit einem Lächeln von sich. Ich kaute langsam und schluckte noch langsamer, dass mir das Essen fast im Halse steckenblieb. "Mama." sagte ich erneut. "Ja?" sie drehte sich neugierig zu mir um, als ob sie spürte, was jetzt gleich für eine Frage kommt. "Warum hast du gestern gelogen?" fragte ich sie. "Was meinst du?" Sie tat unschuldig, aber ihre Miene verriet, dass sie es wusste.. "Du weißt ganz genau was ich meine. Du hast Vater gesagt, du seist am Donnerstagnachmittag Zuhause gewesen." warf ich ihr vor. Sie drehte sich daraufhin wieder dem Geschirr zu und antwortete mir als ob nichts gewesen sei: "Ach, dann habe ich mich wohl einfach vertan ... Ahja, ich war beim Einkaufen. Stimmt, hatte ich ganz vergessen." Sie war nicht beim Einkaufen gewesen. Ich wusste es, weil sie keine Einkäufe Nachhause gebracht hatte. Aber ich merkte auch, dass ihr meine Fragen sehr unangenehm waren und deshalb beließ ich es dabei. Sie verbarg etwas, das war eindeutig. Mir kam der absurde Gedanke, sie könnte Vater fremdgehen. Aber das verwarf ich schnell wieder. Meine Mutter tat sowas nicht. Damit war die Sache für mich auch vorerst erledigt und ich machte mich daran mein Zeug zusammenzupacken.
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