Ursula Tintelnot - Die Füchsin

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Ihre Lebenswelten könnten nicht unterschiedlicher sein. Valerie, eine erfolgreiche Autorin lebt in ihrer luxuriösen Eigentumswohnung in einem angesagten Quartier in Hamburg. Sie lebt allein, ohne feste Bindung, mit ihrer Katze. Ihr Leben zwischen exquisiten Empfängen und anstrengenden Lesereisen ist vergleichsweise glamourös.
Adam ist durch einen Schicksalsschlag alleinerziehender Vater eines Eineinhalbjährigen und Besitzer einer Gärtnerei, vor den Toren der Stadt, auf dem platten Land geworden. Valerie kennt seinen Vornamen. Für Adam bleibt sie die Namenlose, die Füchsin, wie er sie bei sich nennt.
Nach einer zufälligen, kurzen Begegnung, bleibt beiden eine unstillbare Sehnsucht nacheinander. Immer wieder sehen sie sich im Gewühl der Großstadt ohne sich näher zu kommen. Keiner von beiden ergreift die Initiative. Beide sind verletzt in ihrer ganz eigenen Weise und fürchten, noch einmal verletzt zu werden.
Ihre Lebenswelten könnten nicht unterschiedlicher sein. Valerie, eine erfolgreiche Autorin lebt in ihrer luxuriösen Eigentumswohnung in einem angesagten Quartier in Hamburg. Sie lebt allein, ohne feste Bindung, mit ihrer Katze. Ihr Leben zwischen exquisiten Empfängen und anstrengenden Lesereisen ist vergleichsweise glamourös.
Adam ist durch einen Schicksalsschlag alleinerziehender Vater eines Eineinhalbjährigen und Besitzer einer Gärtnerei, vor den Toren der Stadt, auf dem platten Land geworden. Valerie kennt seinen Vornamen. Für Adam bleibt sie die Namenlose, die Füchsin, wie er sie bei sich nennt.
Nach einer zufälligen, kurzen Begegnung, bleibt beiden eine unstillbare Sehnsucht nacheinander. Immer wieder sehen sie sich im Gewühl der Großstadt ohne sich näher zu kommen. Keiner von beiden ergreift die Initiative. Beide sind verletzt in ihrer ganz eigenen Weise und fürchten, noch einmal verletzt zu werden.

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Va­le­rie merkt, dass sie eine Schul­di­ge sucht. Im­mer wie­der kommt sie an die­sen Punkt, ob­wohl sie weiß, sie wird sich von Grace nicht lö­sen, so­lan­ge sie ihr die Ver­ant­wor­tung für ihr Le­ben in die Schu­he schiebt. Sie hat sich lan­ge ver­bo­ten, be­stimm­te Din­ge zu den­ken. Ver­drän­gen hilft nicht. Viel­leicht kann sie, in­dem sie dar­über schreibt, mit der Ver­gan­gen­heit ab­schlie­ßen? Viel­leicht hö­ren die Alb­träu­me dann end­lich auf, und die Angst­at­ta­cken?

Ein lei­ser Schrei, ein zer­knit­ter­tes Ge­sicht­chen. Jah­re ist das jetzt her. Sie war vier­zehn, als ihre Mut­ter ihr den drit­ten Stief­va­ter be­scher­te. Grace er­war­te­te stets von ihr, dass sie ge­nau­so an­ge­tan von je­dem der Neu­en war und ist wie sie selbst. In­zwi­schen hat Va­le­rie vier Stief­vä­ter und hofft, dass Grace es da­mit ge­nug sein lässt. Die Iro­nie des Schick­sals ist, dass sie aus­ge­rech­net ih­ren bio­lo­gi­schen Va­ter nie ken­nen­ge­lernt hat. Ihre Stief­vä­ter ha­ben die­se Lü­cke mehr als aus­ge­füllt.

Ha­ben sie das wirk­lich, oder re­det sie sich das nur ein? Ich habe ihn nie ver­misst, schreibt sie.

Va­le­rie hebt den Kopf und sieht durch die of­fe­ne Bal­kon­tür die Kat­ze auf dem Git­ter ba­lan­cie­ren. Wür­de eine Kat­ze einen Sturz aus dem zwei­ten Stock über­le­ben? Ein Mensch si­cher nicht.

Das Dis­play ih­res Han­dys öff­net sich. Mira, Bru­nos Frau, lä­chelt ihr ent­ge­gen. Va­le­rie nimmt den An­ruf an. Sie darf sich eine Pau­se er­lau­ben. Tau­send Wör­ter pro Tag hat sie sich ver­ord­net. Ihr heu­ti­ges Pen­sum hat sie al­ler­dings noch nicht ge­schafft. Sie si­chert ih­ren Text und klappt den Lap­top zu.

»Mira, du ret­test mich.«

Mi­ras hel­les La­chen. »Wo­vor?«

»Vor mei­nen Er­in­ne­run­gen.«

»So schlimm?«

»Schlim­mer.« Va­le­rie lacht. »Nein, nicht wirk­lich. Ich den­ke an die vier Stief­vä­ter, die Grace mir in­ner­halb der letz­ten drei­ßig Jah­re prä­sen­tiert hat.«

»Die wa­ren doch ganz nett?«

»Je­den­falls war kei­ner je­mals so takt­los wie mei­ne Mut­ter.«

»Möch­test du …«

»Nein, Mira, ich habe schon bei Ruth Dampf ab­ge­las­sen. Sag mir lie­ber, war­um du an­rufst.«

Mira seufzt. »Kön­nen wir uns zum Lunch tref­fen?«

Im Hin­ter­grund hört Va­le­rie Kin­der­stim­men.

»Na­tür­lich.« Va­le­rie schiebt ih­ren Stuhl zu­rück und nimmt ih­ren lee­ren Be­cher mit zum Kü­chen­tre­sen. »Wo?«

»Im elv ? Wenn es dir recht ist. Bei dem Wet­ter kön­nen wir drau­ßen sit­zen und eine Klei­nig­keit es­sen.«

Zwei Stun­den spä­ter sitzt Va­le­rie mit ih­rer Freun­din auf der Ter­ras­se des Re­stau­rants an der Elb­chaus­see. Das Was­ser der Elbe plät­schert ge­müt­lich ge­gen die Stei­ne des Ufers. Va­le­rie isst ka­na­di­schen Räu­cher­lachs in Ho­nig-Dill-Sau­ce mit Kar­tof­fel­rös­ti. Mira sto­chert in ei­nem ge­misch­ten Sa­lat mit ge­grill­ter Hähn­chen­brust. Sie macht tap­fer die tau­sends­te Diät , denkt Va­le­rie. Für Bru­no muss sie nicht nur Kin­der ge­bä­ren, son­dern auch noch schlank sein. Ihr Blick wan­dert über den fast schmerz­haft silb­ri­gen Strom zum an­de­ren Ufer. Sie wühlt in ih­rer Ta­sche, bis sie die Son­nen­bril­le fin­det.

»Also, sprich mit mir«, for­dert sie ihre Freun­din auf. »Was ist los?«

Mira legt die Ga­bel auf ih­ren Tel­ler. »Er will noch ein Kind.«

Va­le­rie hört auf zu kau­en. »Bit­te?«

»Du hast ganz rich­tig ge­hört. Vier sind drei zu viel. Und dann noch eins, das ist eine Zu­mu­tung.« Mira seufzt.

»Er kann dich kaum zwin­gen, Mira. Wach auf! Das ist doch auch dei­ne Ent­schei­dung.«

»Ja, aber …«

»Nix aber, ich wür­de ihn in sei­ne Blü­ten­blät­ter tre­ten.«

Mira reißt die Au­gen auf und bricht in schal­len­des Ge­läch­ter aus.

»Bru­no soll­te mal eine Wo­che mit dir ver­hei­ra­tet sein.«

Va­le­rie macht eine ab­weh­ren­de Ges­te. »Lie­ber nicht. Wir hat­ten heu­te schon das Ver­gnü­gen. Eine hef­ti­ge Aus­ein­an­der­set­zung we­gen mei­nes neu­en Tex­tes für die nächs­te Aus­ga­be von Herz und Hirn

Mira be­stellt Cham­pa­gner, ihr Lieb­lings­ge­tränk, dem Va­le­rie nicht so viel ab­ge­win­nen kann. Sie trinkt ihn Mira zu­lie­be.

»Ich könn­te heim­lich die Pil­le neh­men und be­haup­ten, un­frucht­bar zu sein.«

Va­le­rie schüt­telt den Kopf. »War­um sagst du nicht ein­fach die Wahr­heit? Wenn es denn die Wahr­heit ist.«

»Was meinst du da­mit?«

»Viel­leicht willst du doch noch ein­mal schwan­ger wer­den?«

»Nein«, sagt sie, »das will ich wirk­lich nicht.«

Mira winkt dem Kell­ner. Sie zahlt und er­hebt sich nach ei­nem Blick auf ihre Arm­band­uhr.

»Soll ich dich nach Hau­se fah­ren?«

In­zwi­schen ist die Son­ne ge­sun­ken und ver­wan­delt das Sil­ber des Was­sers in Gold.

»Ich bin mit dem Fahr­rad hier. Das soll­test du auch mal pro­bie­ren, dann dürf­test du auch Kar­tof­fel­rös­ti es­sen.«

Mira stöhnt. »Der Spruch hat mit noch ge­fehlt.«

Sie um­armt Va­le­rie und steigt in ih­ren SUV. Bei vier Kin­dern, viel­leicht bald fünf, braucht sie den auch.

Va­le­rie fragt sich, wäh­rend sie zum Je­nisch­park hoch­stram­pelt, wie Mira sich ent­schei­den wird. Ob sie sich of­fen weh­ren wird oder heim­lich die Pil­le wei­ter­nimmt? Sie er­reicht Hoch­rad und biegt kur­ze Zeit spä­ter in die Max-Brau­er-Al­lee ein. Als sie am Paul­sen­platz an­kommt, steht die Son­ne schon tief. Va­le­rie stellt ihr Fahr­rad un­ter dem Schild ab, das ver­bie­tet Fahr­rä­der, Kin­der­wa­gen, Kin­der­spiel­zeug und Rol­ler hier ab­zu­stel­len. Kei­ner der Haus­be­woh­ner hält sich dar­an oder regt sich dar­über auf, au­ßer dem al­ten Zau­sel un­ter dem Dach, der we­der das eine noch das an­de­re be­sitzt.

Sie steigt hin­auf in ihre Eta­ge. Mira , denkt Va­le­rie auf dem Weg nach oben, ist har­mo­nie­süch­tig. Sie wird sich nicht mit Bru­no aus­ein­an­der­set­zen .

Die Kat­ze maunzt schon hin­ter der Tür.

»Hast du mich ver­misst?«

Ihr ers­ter Weg führt sie in die Kü­che. Sie öff­net eine Dose Kat­zen­fut­ter, kippt den In­halt in einen Blech­napf und stellt ihn auf den Fuß­bo­den. Im Schlaf­zim­mer ent­le­digt sie sich ih­rer Schu­he und geht mit blo­ßen Fü­ßen auf den Bal­kon. Die Pflan­zen brau­chen drin­gend Was­ser. Vom Spiel­platz drin­gen Kin­der­stim­men und Hun­de­ge­bell zu ihr em­por. Sie sieht auf die Uhr. Zeit für ein Glas Wein. Sie packt ein paar Krä­cker, ein Stück Zie­gen­gou­da und grü­ne Oli­ven auf einen Tel­ler. Da­mit lässt sie sich auf dem Bal­kon nie­der und sieht zu, wie der Him­mel sich rosa ver­färbt. Kein gu­tes Wet­ter mor­gen.

9 Ende Juli

Adam er­wacht und stellt er­leich­tert fest, dass er im ei­ge­nen Bett liegt und nicht Chris­ti­nas Drän­gen nach­ge­ge­ben hat. Sei­ne Träu­me ha­ben ein an­de­res Sze­na­rio ab­ge­bil­det. Er will nicht an den gest­ri­gen Abend den­ken und ver­drängt die Traum­bil­der, in de­nen Chris­ti­na eine tra­gen­de, re­spek­ti­ve lie­gen­de Rol­le in­ne­ge­habt hat.

»Schläfst du, Dada?« Sein rech­tes Au­gen­lid wird vor­sich­tig nach oben ge­zo­gen. Ben schaut ihn an. »Wach«, sagt er zu­frie­den.

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