Ursula Tintelnot - Die Füchsin

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Ihre Lebenswelten könnten nicht unterschiedlicher sein. Valerie, eine erfolgreiche Autorin lebt in ihrer luxuriösen Eigentumswohnung in einem angesagten Quartier in Hamburg. Sie lebt allein, ohne feste Bindung, mit ihrer Katze. Ihr Leben zwischen exquisiten Empfängen und anstrengenden Lesereisen ist vergleichsweise glamourös.
Adam ist durch einen Schicksalsschlag alleinerziehender Vater eines Eineinhalbjährigen und Besitzer einer Gärtnerei, vor den Toren der Stadt, auf dem platten Land geworden. Valerie kennt seinen Vornamen. Für Adam bleibt sie die Namenlose, die Füchsin, wie er sie bei sich nennt.
Nach einer zufälligen, kurzen Begegnung, bleibt beiden eine unstillbare Sehnsucht nacheinander. Immer wieder sehen sie sich im Gewühl der Großstadt ohne sich näher zu kommen. Keiner von beiden ergreift die Initiative. Beide sind verletzt in ihrer ganz eigenen Weise und fürchten, noch einmal verletzt zu werden.
Ihre Lebenswelten könnten nicht unterschiedlicher sein. Valerie, eine erfolgreiche Autorin lebt in ihrer luxuriösen Eigentumswohnung in einem angesagten Quartier in Hamburg. Sie lebt allein, ohne feste Bindung, mit ihrer Katze. Ihr Leben zwischen exquisiten Empfängen und anstrengenden Lesereisen ist vergleichsweise glamourös.
Adam ist durch einen Schicksalsschlag alleinerziehender Vater eines Eineinhalbjährigen und Besitzer einer Gärtnerei, vor den Toren der Stadt, auf dem platten Land geworden. Valerie kennt seinen Vornamen. Für Adam bleibt sie die Namenlose, die Füchsin, wie er sie bei sich nennt.
Nach einer zufälligen, kurzen Begegnung, bleibt beiden eine unstillbare Sehnsucht nacheinander. Immer wieder sehen sie sich im Gewühl der Großstadt ohne sich näher zu kommen. Keiner von beiden ergreift die Initiative. Beide sind verletzt in ihrer ganz eigenen Weise und fürchten, noch einmal verletzt zu werden.

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Adam zieht den Klei­nen an sich. »Gut ge­schla­fen?«

Ben nickt eif­rig und gibt ihm einen feuch­ten Kuss.

»Und jetzt frisst dich das Kro­ko­dil«,

Adam greift blitz­schnell wie­der nach ihm und kit­zelt ihn durch, bis sie bei­de au­ßer Atem sind. Bens La­chen ent­schä­digt Adam für al­les, was er für ihn auf­ge­ge­ben hat.

Was ge­nau hat er ei­gent­lich auf­ge­ge­ben? Einen Job bei ei­nem Dok­tor­va­ter an der Uni, der sei­ne Er­kennt­nis­se bei der For­schung für sei­ne ei­ge­nen aus­gab? Fünf­und­zwan­zig über­teu­er­te Qua­drat­me­ter in der Schan­ze, eine Bude, vor der Tag und Nacht Ver­kehrs­lärm zu hö­ren war? Er er­in­nert sich an Tage, die nicht en­den, an schlaf­lo­se Näch­te, an Freun­de, mit de­nen er bis zum Mor­gen in den Knei­pen trank. Jetzt sinkt er am Abend tod­mü­de, er­schöpft und zu­frie­den ins Bett. Stil­le hüllt ihn ein. Er weiß, was er ge­tan hat. Ihm fehlt nichts, er sucht nichts, er hat et­was Neu­es ge­fun­den, das ihn völ­lig aus­füllt.

Flüch­tig sieht er Se­me­les lä­cheln­des Ge­sicht vor sich. Was wür­de sei­ne Schwes­ter sa­gen, wenn sie ihn jetzt sähe? »Ich habe im­mer ge­sagt, an dir ist ein Gärt­ner ver­lo­ren­ge­gan­gen.«

Nein, er hat nichts auf­ge­ge­ben, er hat et­was be­kom­men.

»Dada!« Ben zerrt an sei­ner Hand.

»Ich kom­me«, sagt Adam.

Er nimmt Ben auf den Arm und geht mit ihm in die Kü­che. Bel­la we­delt ihm ent­ge­gen. Von Chris­ti­na ist nichts zu hö­ren und zu se­hen, sie scheint noch zu schla­fen.

Sie wird Kopf­schmer­zen ha­ben, denkt er.

Adam füllt Bel­las Napf. Ben hockt sich ne­ben das Hünd­chen und schaut ihm beim Fres­sen zu. Adam be­rei­tet für Ben Jo­ghurt mit Obst zu. Für sich selbst legt er Speck in eine Ei­sen­pfan­ne und schlägt drei Eier dar­über.

»Das riecht sehr le­cker.« Han­nah er­scheint lä­chelnd in der of­fe­nen Kü­chen­tür.

»Moin«, sagt Adam.

Han­nah hat sich ein Tuch ums Haar ge­bun­den und sieht in ih­rem bun­ten Som­mer­kleid rei­zend aus.

»Gu­ten Mor­gen.« Chris­ti­nas Auf­tritt ist eher auf­rei­zend. Sie trägt nichts au­ßer ei­nem win­zi­gen Schlüp­fer und dunk­len Rin­gen un­ter den Au­gen. Sie drän­gelt sich an Han­nah vor­bei, geht auf Adam zu und küsst ihn auf den Mund. »Wo ist das Ba­de­zim­mer?«

»Zwei­te Tür links«, sagt er und reißt die Pfan­ne vom Herd. »Ver­dammt!« Er öff­net den Müll­ei­mer und kippt den ver­kohl­ten In­halt hin­ein. »Was gibt’s?«

Han­nah steht im­mer noch wie er­starrt in der Tür, als die Ba­de­zim­mer­tür sich hin­ter Chris­ti­na schließt. Sein Han­dy brummt auf der Tisch­plat­te. Jetzt nicht, denkt er. Han­nah be­wegt sich wie­der.

»Also, was willst du?«

»Papa hat Zahn­schmer­zen, er muss zum Arzt.«

Auch das noch! Adam seufzt. »Macht nichts. Ich fahr nach­her die Be­stel­lun­gen selbst raus.«

»Ich kann mit­kom­men, wenn …«

»Nee, lass mal. Küm­me­re dich um Hin­nerk. Sag ihm gute Bes­se­rung.«

»Hat sie dich rum­ge­kriegt?«

»Was meinst du?«

Han­nah nickt in Rich­tung Ba­de­zim­mer. »Der Hun­ger­ha­ken da.«

»Was geht das dich an?«

Han­nah sieht ihn wü­tend an, dreht sich um und ver­lässt mit stei­fem Rü­cken die Kü­che. Ihr Kör­per drückt ab­grund­tie­fe Ver­ach­tung aus.

»Bis mor­gen«, ruft Adam ihr hin­ter­her.

»Viel­leicht.«

»Wei­ber«, sagt Adam ge­nervt. Aber er weiß, dass Han­nah am nächs­ten Tag da sein wird. Er hört ein Mo­ped da­von­fah­ren.

»Wei­ber.« Ben wie­der­holt das neue Wort.

»Alle.«

Ben schiebt sei­nen Tel­ler von sich weg, steigt vom Stuhl und krab­belt un­ter den Tisch zu Bel­la. »Wei­ber«, sagt er zu der Hün­din.

Adam grinst in sei­nen Kaf­fee­be­cher.

»Ist sie weg, dei­ne Klei­ne?« Chris­ti­na be­tritt mit ge­schürz­ten Lip­pen, voll­stän­dig an­ge­zo­gen die Kü­che.

Bel­la knurrt lei­se un­ter dem Tisch.

Ben mur­melt: »Wei­ber.«

»Sie ist nicht mei­ne Klei­ne. Setz dich. Kaf­fee? Eier und Speck? Jo­ghurt?«

»Nur Kaf­fee.«

Er fragt sich, wie Frau­en es schaf­fen, so zu tun, als sei nichts ge­we­sen. Ihm ist der Abend noch pein­lich ge­nau in Er­in­ne­rung.

»Ha­ben wir … Ich mei­ne, du weißt schon …«

»Nein?«

»Ich war heu­te früh nackt und kann mich nicht er­in­nern, mich aus­ge­zo­gen zu ha­ben.«

»Ich habe dir das Kleid aus­ge­zo­gen, und nein, wir ha­ben nicht mit­ein­an­der ge­schla­fen.«

Adam stellt einen Be­cher Kaf­fee vor Chris­ti­na auf den Tisch. Ich schla­fe nicht mit be­trun­ke­nen, fast weg­ge­tre­te­nen Frau­en , denkt er.

Sie sucht in sei­nem Ge­sicht nach der Wahr­heit. »Zeigst du mir dei­ne Gärt­ne­rei?«

»Nein, Chris­ti­na, heu­te nicht. Wir ha­ben viel zu tun. Und nun ist auch noch Hin­nerk aus­ge­fal­len.«

»Wer ist das?«

»Der Va­ter von Han­nah. Er hilft mir, die Be­stel­lun­gen zu den Kun­den zu fah­ren. Heu­te muss ich das selbst ma­chen, und ich bin schon spät dran.«

»Dann ein an­der­mal«, sagt Chris­ti­na er­staun­lich sanft.

Erst als er ih­rem Wa­gen nach­sieht, merkt er, dass sie ihn über­töl­pelt hat. Sie hat »ein an­der­mal« ge­sagt und da­mit einen nächs­ten Be­such in Aus­sicht ge­stellt. Er hat nicht nein ge­sagt. Wir Män­ner sind manch­mal er­staun­lich blöd.

Adam nimmt Ben an der Hand und geht mit ihm in die Scheu­ne. Ohne Hin­nerk ist er auf­ge­schmis­sen. Die Kis­ten mit den Äp­feln kann er heu­te noch lie­fern. Aber die Kräu­ter und Bal­kon­pflan­zen müs­sen war­ten. Er wür­de je­den ein­zel­nen Kun­den an­ru­fen müs­sen, um die Lie­fer­ter­mi­ne zu ver­schie­ben.

10 Au­gust

Va­le­rie sitzt seit Stun­den am Com­pu­ter. Sie quält sich mit ih­ren Er­in­ne­run­gen, die nur spär­lich aus ih­rem Un­ter­be­wusst­sein tröp­feln. Nichts, das sie fest­hal­ten und auf­schrei­ben kann. Sie fühlt sich wie eine Ten­nis­s­pie­le­rin, die den Ball des Geg­ners mit er­ho­be­nem Schlä­ger er­war­tet, einen Ball, der im­mer wie­der im Netz auf der an­de­ren Sei­te hän­gen bleibt.

Grace will sie nicht fra­gen. Sie wird ih­rer Mut­ter über­haupt nicht sa­gen, dass sie einen Ro­man schreibt, der au­to­bio­gra­fi­sche Züge trägt. Sie kann sich vor­stel­len, wie Grace re­a­gie­ren wür­de. Mit ei­ner Mi­schung aus Ei­tel­keit und der Furcht, dass Din­ge ans Ta­ges­licht kom­men könn­ten, die sie lie­ber im Dun­keln las­sen wür­de. Sie legt ihre rie­si­ge Le­se­bril­le ab und lehnt sich zu­rück. Wie schwie­rig es ist, ehr­lich zu sein, er­kennt Va­le­rie jetzt. Wie schil­dert man sei­ne Ge­füh­le, ohne sich völ­lig der Lä­cher­lich­keit preis­zu­ge­ben ?

Sie macht sich den drit­ten Be­cher Kaf­fee und geht da­mit auf den Bal­kon. Das gel­be Fahr­rad des Brief­trä­gers steht vor dem Haus. Sie über­legt, ob sie nach der Post se­hen soll. Die Brief­käs­ten für alle Haus­be­woh­ner hän­gen un­ten im Ein­gang.

Es gibt nichts Frus­trie­ren­de­res, als vor dem Lap­top zu sit­zen und auf den viel zu hel­len un­be­schrie­be­nen Bild­schirm zu star­ren, wäh­rend man auf eine Ein­ge­bung war­tet. Va­le­rie geht am Lap­top vor­bei, ohne das Ge­rät ei­nes Bli­ckes zu wür­di­gen. Sie muss raus. Fri­sche Luft wird ihr gut­tun. Sie hat die Ein­la­dung zu ei­nem TV- In­ter­view noch nicht be­ant­wor­tet, den An­ruf ih­rer Mut­ter igno­riert und im Ver­lag noch nicht zu­rück­ge­ru­fen.

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