Ursula Tintelnot - Die Füchsin

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Ihre Lebenswelten könnten nicht unterschiedlicher sein. Valerie, eine erfolgreiche Autorin lebt in ihrer luxuriösen Eigentumswohnung in einem angesagten Quartier in Hamburg. Sie lebt allein, ohne feste Bindung, mit ihrer Katze. Ihr Leben zwischen exquisiten Empfängen und anstrengenden Lesereisen ist vergleichsweise glamourös.
Adam ist durch einen Schicksalsschlag alleinerziehender Vater eines Eineinhalbjährigen und Besitzer einer Gärtnerei, vor den Toren der Stadt, auf dem platten Land geworden. Valerie kennt seinen Vornamen. Für Adam bleibt sie die Namenlose, die Füchsin, wie er sie bei sich nennt.
Nach einer zufälligen, kurzen Begegnung, bleibt beiden eine unstillbare Sehnsucht nacheinander. Immer wieder sehen sie sich im Gewühl der Großstadt ohne sich näher zu kommen. Keiner von beiden ergreift die Initiative. Beide sind verletzt in ihrer ganz eigenen Weise und fürchten, noch einmal verletzt zu werden.
Ihre Lebenswelten könnten nicht unterschiedlicher sein. Valerie, eine erfolgreiche Autorin lebt in ihrer luxuriösen Eigentumswohnung in einem angesagten Quartier in Hamburg. Sie lebt allein, ohne feste Bindung, mit ihrer Katze. Ihr Leben zwischen exquisiten Empfängen und anstrengenden Lesereisen ist vergleichsweise glamourös.
Adam ist durch einen Schicksalsschlag alleinerziehender Vater eines Eineinhalbjährigen und Besitzer einer Gärtnerei, vor den Toren der Stadt, auf dem platten Land geworden. Valerie kennt seinen Vornamen. Für Adam bleibt sie die Namenlose, die Füchsin, wie er sie bei sich nennt.
Nach einer zufälligen, kurzen Begegnung, bleibt beiden eine unstillbare Sehnsucht nacheinander. Immer wieder sehen sie sich im Gewühl der Großstadt ohne sich näher zu kommen. Keiner von beiden ergreift die Initiative. Beide sind verletzt in ihrer ganz eigenen Weise und fürchten, noch einmal verletzt zu werden.

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»Lass gut sein, Chris­ti­na. Der Platz ne­ben mir ist nicht mehr frei.«

Für einen Mo­ment ist sie fas­sungs­los. »Wer …?«, fragt sie. »Ist es die­ses Mäd­chen?«

»Han­nah, meinst du? Nein, nicht Han­nah. Lass uns nach­her re­den. Ich brin­ge jetzt die­sen jun­gen Mann ins Bett.«

Adam spürt ih­ren Blick. Er steht auf, nimmt Ben auf den Arm und ver­lässt die Kü­che. Sei­ne Ge­dan­ken sind nicht bei dem Bil­der­buch, das er sich mit Ben an­sieht. Gute Nacht, Go­ril­la , die abend­li­che Bett­lek­tü­re.

Du hät­test Chris­ti­na nicht kom­men las­sen dür­fen, denkt er. Er hat eine Hoff­nung in ihr ge­weckt, die er nicht er­fül­len will. Adam streicht Ben über die Haa­re. Du bist so tap­fer, mein Klei­ner.

»Go­ril­la schläft«, sagt Ben und deu­tet auf sein Bil­der­buch.

»Ja«, sagt Adam, »und Ben schläft jetzt auch.«

Chris­ti­na steht am Fens­ter. Sie dreht sich zu ihm um, als er die Kü­che be­tritt. »Also wer ist es?«

Jetzt schenkt Adam sich ein Glas Wein ein. Chris­ti­na hat eine zwei­te Fla­sche ge­öff­net. Er will sie nicht ver­let­zen, aber er muss ihr klar ma­chen, dass er sich um sei­ne an­de­ren Le­ben­s­um­stän­de und, noch wich­ti­ger, um Ben küm­mern muss.

»Ich will kei­ne Be­zie­hung, Chris­ti­na, es hat nichts mit dir zu tun.« Adam nimmt einen Schluck Wein und stellt das Glas auf den Tisch. »Ich will den Hof er­hal­ten …«

»Aber das kannst du doch auch, wenn wir zu­sam­men sind.« Ihre Zun­ge ge­horcht ihr schon eine Wei­le nicht mehr. »Du hast doch kei­ne Ah­nung von Kin­der­er­zie­hung, der Jun­ge ist si­cher in ei­nem gu­ten Kin­der­heim bes­ser auf­ge­ho­ben als auf ei­nem schmut­zi­gen Ap­fel­hof.«

Sie sieht ihn so fle­hend an, dass er sich für sie schämt. Das hat sie nicht nö­tig, ver­dammt noch mal! Sie macht es ihm wirk­lich schwer. Wenn sie wie­der nüch­tern ist, wird sie sich selbst und ihn has­sen. Ge­nau das, was er ver­mei­den will. Adam fragt sich ver­zwei­felt, wie er sie in ein Bett krie­gen soll, das nicht sein ei­ge­nes ist. In­zwi­schen ist sie ziem­lich hin­über. Er hofft, dass sie mor­gen nichts mehr von dem weiß, was sie heu­te Nacht ge­sagt hat.

»Komm, ich zeig dir, wo du schla­fen kannst.« Adam trägt sie ins Zim­mer sei­ner Schwes­ter. Chris­ti­na ist schwe­rer, als er ver­mu­tet hat.

Wil­lig, wie ein klei­nes Mäd­chen, hebt sie die Arme, als er ihr das Kleid über den Kopf zieht.

»Komm ins Bett«, flüs­tert sie und schlingt die Arme um sei­nen Nacken.

8 Juli

Va­le­rie wird vom Te­le­fon ge­weckt.

»Was ha­ben Sie sich denn da­bei ge­dacht?« Bru­no legt so­fort los: »Müs­sen Sie denn al­les ins Lä­cher­li­che zie­hen?«

Einen Mo­ment lang herrscht Stil­le im Äther.

»Hö­ren Sie mich, Va­le­rie?«

»Ich höre Sie sehr gut, Bru­no, Sie sind ja laut ge­nug.«

Sie zieht das La­ken vom Kör­per und schwingt die Bei­ne aus dem Bett. Wäh­rend sie auf­steht, stellt sie den Laut­spre­cher an und tapst schlaf­trun­ken ins Bad.

Sie hat nichts an­de­res er­war­tet. Bru­no, der Her­aus­ge­ber der Zeit­schrift Herz und Hirn hat Pro­ble­me mit ih­rem Stil. Zu männ­lich, zu zy­nisch. Und wä­ren sei­ne Mit­a­r­bei­ter nicht so ve­he­ment für al­les, was sie schreibt, hät­te sie kei­ne Chan­ce. Auch die Le­ser­brie­fe, die auf sei­nem Schreib­tisch lan­den, spre­chen da­für, sie wei­ter zu be­schäf­ti­gen. Der Re­dak­teur in ihm muss sie be­schäf­ti­gen, der Pri­vat­mann Bru­no lehnt sie ab. Ein Di­lem­ma. Sie lä­chelt sich im Spie­gel über dem Wasch­be­cken zu.

»Bru­no, wenn Sie den Ar­ti­kel nicht brin­gen wol­len, ich fin­de eine an­de­re Re­dak­ti­on.«

»Sie könn­ten ihn um­schrei­ben. Et­was we­ni­ger Ge­hirn, et­was we­ni­ger Zy­nis­mus, et­was mehr Ge­fühl, Sie sind doch eine Frau.«

Va­le­rie stöhnt. Je­des­mal, also im Drei-Mo­nats-Takt, die­sel­be Dis­kus­si­on.

»Was mei­nen Sie mit: Sie sind doch eine Frau?«

Sie sieht förm­lich, wie er sich die Haa­re rauft.

»Als Frau müss­ten Sie doch, ich mei­ne, also …«

»Sanf­ter sein?«, hilft sie ihm auf die Sprün­ge.

»Ja, ge­nau, Sie schrei­ben wie ein Mann.«

Sie hält kurz die Luft an. Oh nein, nicht die Num­mer.

»Und Sie mei­nen, wenn ich ein Mann wäre, dürf­te ich so schrei­ben, als Frau je­doch nicht?«

Sie hat ihn. Er ist sprach­los.

»Nein«, stot­tert er. »Ich mei­ne ja nur, dass Sie et­was we­ni­ger zy­nisch …, mei­ne Frau …«

Sie kennt Mira, sei­ne Frau. Sie kann sich nicht ge­gen ihn durch­set­zen, scheut Aus­ein­an­der­set­zun­gen, ist aber be­geis­tert, wenn je­mand an­de­res Bru­no Pa­ro­li bie­tet. Bru­no fürch­tet, dass ihre Ar­ti­kel sein schö­nes Welt­bild von zar­ten Frau­en ins Wan­ken bringt. Und er fürch­tet, nicht ganz zu Un­recht, dass Mira von ih­ren An­sich­ten an­ge­tan ist, ja, dass sei­ne ge­hor­sa­me Frau Va­le­ries An­sich­ten in­zwi­schen teilt.

»Was tun Sie da, was ist das für ein Ge­räusch?«

»Ich put­ze mei­ne Zäh­ne.« Va­le­rie spuckt Zahn­pas­ta ins Wasch­be­cken.

»Und jetzt brau­che ich Kaf­fee. Ma­chen Sie mit dem Text, was Sie wol­len, Bru­no, und grü­ßen Sie Mira von mir.« Sie weiß, wie sehr er es ver­ab­scheut, wenn eine Frau zu bur­schi­kos ist. Eine Frau muss Kin­der ge­bä­ren und hat sanft zu sein. Sie hat ihn ein­mal schwa­dro­nie­ren hö­ren: »Eine Frau ist für mich kei­ne Frau, wenn sie kin­der­los ist.«

Da­bei hat er sie an­ge­se­hen. Sei­ne un­g­lü­ck­li­che Frau muss­te Jah­re auf das ers­te Kind war­ten, ein Mäd­chen, und be­kam dann in schnel­ler Fol­ge drei wei­te­re.

Va­le­rie ahnt, wie sehr Mira un­ter ihm lei­det, kör­per­lich wie see­lisch. Aber Mira spricht nicht über ihre Ehe.

Va­le­rie löf­felt Kaf­fee­pul­ver in einen Be­cher und gießt hei­ßes Was­ser und kal­te Milch dazu. Die Kat­ze be­kommt eine Hand­voll Tro­cken­fut­ter und fri­sches Was­ser. Der Bal­kon ist noch feucht vom nächt­li­chen Ge­wit­ter. Sie lehnt sich ans Ge­län­der und saugt den in­ten­si­ven Duft von La­ven­del und Thy­mi­an ein. Der Spiel­platz un­ter den Bäu­men liegt ver­waist. Über ihr, in der drit­ten Eta­ge, to­ben die Zwil­lin­ge, zwei Bu­ben. Sie fragt sich, ob die­se Kin­der je­mals schla­fen. Der Lärm stört sie nicht, aber sie be­nei­det die El­tern nicht um die bei­den.

Aus dem ers­ten Stock dringt noch kein Laut. Das Paar hat sich wohl wie­der ver­söhnt, bis zum nächs­ten Streit.

Ihr Smart­pho­ne stöhnt, ein Ton, den sie ih­rer Mut­ter zu­ge­ord­net hat.

»Da ge­hen wir nicht dran«, sagt sie zur Kat­ze. Gleich dar­auf das Fest­netz.

»Ich weiß, dass du zu Hau­se bist, Va­le­rie. Geh bit­te ans Te­le­fon. Es ist wich­tig.« Es ist im­mer wich­tig, wenn Grace an­ruft.

Statt den An­ruf an­zu­neh­men, öff­net sie ihre Mails. Nur eine scheint in­ter­es­sant zu sein. Eine Ein­la­dung zu ei­nem TV-In­ter­view. Dar­über muss sie nach­den­ken. Vik­tor wäre be­geis­tert, wenn sie an­näh­me. So kurz vor Er­schei­nen ih­res neu­en Bu­ches wäre das die ide­a­le Wer­bung. Vik­tor hat vie­le Kon­tak­te. Hat er die Wer­bung lan­ciert? Egal. Sie macht sich einen zwei­ten Be­cher Kaf­fee und setzt sich an ih­ren Schreib­tisch, wie je­den Mor­gen.

Sie starrt auf die lee­re Sei­te. Der Ro­man, den sie be­gon­nen hat, ist an­ders als sei­ne Vor­gän­ger. Das Smart­pho­ne ne­ben ihr stöhnt wie­der. Sie schal­tet es auf stumm. Es fällt ihr schwer, sich zu er­in­nern, in die ei­ge­ne Ver­gan­gen­heit ein­zu­t­au­chen, wenn die Frau, die ihr die­se Ver­gan­gen­heit be­schert hat, im­mer wie­der an­ruft. Wenn ihre Mut­ter nicht …

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