Berndt Guben - Tödliche Feindschaft

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Tödliche Feindschaft: краткое содержание, описание и аннотация

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Bei den Dschaggas am Fuß des Kilimandscharo finden der Pfeifer und seine Gefährten Erholung von den Strapazen eines langen Ritts durch den Urwald. Sklavenjäger aber tragen Unruhe in das friedliche Land, und wieder einmal muß der Pfeifer unschuldigen Menschen in ihrem Kampf um die Freiheit helfen. Auf dem Schiff des Kapitäns Dieuxdonné kehrt er schließlich nach zehnjähriger Irrfahrt um die halbe Welt wieder nach Deutschland zurück. In seiner Heimat hat sich nicht viel verändert, so daß die Sehnsucht nach der Freiheit, nach den Vereinigten Staaten von Amerika lebendig bleibt.

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»Verfolgt ihn !« rief Oberst von Köcknitz.

Verschiedene Soldaten setzten hinter dem Fliehenden her. Anfangs schien es so, als vergrößerte sich Ebersteins Abstand. Die wilde Jagd raste an den überraschten Posten vorbei und wandte sich in Richtung Stadt. —

Michel ließ sich ein Pferd geben, um zum Krug zu reiten und dort nach seinem Freund zu sehen.

Er hatte keine Lust, an der Verfolgung Ebersteins teilzunehmen. Eberstein war fertig. Das war klar. Diese eigenmächtige Handlung brachte ihm zumindest einige Jahre Festung ein.

Als Michel beim Krug ankam, traten gerade einige der verwundeten und blutbeschmierten Dragoner aus der Haustür, die Ojo mit dem Gewehrkolben niedergestreckt hatte. Sie hörten vom Wirt, daß ihre Kameraden mitsamt dem Abteilungskommandeur verhaftet worden waren. Still drückten sie sich an ihre Pferde, saßen auf und ritten unter dem Kommando eines Korporals den Weg zurück, den sie gekommen waren.

Michel kümmerte sich nicht um sie. Er sprang vom Pferd und stürzte, plötzlich von einer entsetzlichen Ahnung überfallen, die Treppe hinauf. Dann stand er im Zimmer.

Dort lag Ojo in seinem Blut.

Mit einem Aufschrei warf sich Michel neben ihn.

»Ojo, amigo, Diaz, so sag doch etwas! Zeig mir doch daß du noch lebst.«

Er riß ihm die Kleider von der Brust. Alles war voller Blut. Aber dann atmete er auf. Die Kugel war Ojo zwischen Schlüsselbein und Schulterblatt hindurchgedrungen.

In diesem Augenblick öffnete Ojo die Augen. Er lächelte.

»Bueno, daß Ihr da seid, Señor Doktor!« sagte er schwach.

Michel war jetzt nur Arzt. Er rief den Wirt und befahl ihm, kochendes Wasser zu bringen. Dann lief er in Jehus Zimmer und suchte nach seiner kleinen Instrumententasche. Sie lag zuoberst im Seesack, so daß er sie leicht erreichen konnte. Es war sein erstes eigenes ärztliches Besteck, das er sich in Hamburg angeschafft hatte. Und es war schon ein eigenartiger Zufall, daß er es ausgerechnet an seinem besten Freund ausprobieren mußte.

Der Wirt brachte das Wasser. Michel legte seinen Freund auf das Bett.

Dann war es soweit. Sonde, Messer und chirurgische Pinzette blitzten. Ojo stöhnte wohl ein wenig, biß aber tapfer die Lippen zusammen. Später umfing ihn neuerlich eine wohltuende Ohnmacht. Nach zehn Minuten war Michel fertig. Er legte einen kunstgerechten Verband an und fuhr Ojo mit der Hand über die Stirn.

»Wenn der Eberstein je entkommt, dann soll er das büßen«, murmelte er.

64

Eberstein entkam nicht. Kreuz und quer war er durch die Stadt geritten.

Dennoch hatte er es nicht vermocht, die ihn verfolgenden Dragoner abzuschütteln.

Als er nach Norden zu die Stadt verließ, stellte er fest, daß sich der Abstand zwischen ihm und den Verfolgern immer mehr verringerte.

Tief bohrte er dem aufstöhnenden Tier die großen Sporen in die Weichen, daß das Blut aus dem Fell spritzte. Das Pferd gab das Letzte her.

Eberstein ritt ohne jedes Zielbewußtsein. Alles was er von dem Augenblick an getan hatte, als er mit seinem Degen Michel angriff, war ohne Überlegung geschehen. Kopflos war seine Flucht.

Wenn er auch nur eine Sekunde nachgedacht hätte, wäre ihm klargeworden, daß er niemals entkommen konnte.

Weiter ging die wilde Jagd.

Er blickte sich um.

Ein gräßlicher Fluch entfloh seinem Mund. Dann ballte er drohend die Faust nach rückwärts und schrie:

»Ihr sollt mich nicht kriegen! Ihr nicht!«

Plötzlich funkelte die zweiläufige Reiterpistole in seiner Hand. Im Reiten wandte er sich zurück und gab einen Schuß ab. Ein fürchterlicher Zufall lenkte seine Hand so, daß die Kugel den jungen Leutnant, der an der Spitze der Verfolger ritt, mitten ins Herz traf. Tot stürzte er vom Pferd.

Ein alter, bärtiger Sergeant, auf dessen Brust die Orden vieler Schlachten funkelten, hieb seinem Pferd mit der flachen Hand auf das Hinterteil. Immer näher rückte er an Eberstein heran.

Da wandte sich dieser wieder zurück und schoß erneut. Diesmal traf er nicht. Wild rief der Sergeant: »Zieht die Pistolen, Leute, und schießt!« Die Reiterpistolen flogen hoch im rasenden Lauf. Zwanzig oder dreißig Schüsse krachten in knatternder Folge. Ebersteins Pferd machte einen krampfhaften Satz, bäumte hoch auf, überschlug sich zweimal und blieb dann still liegen.

Als die Dragoner heran waren, starrten sie in die weitaufgerissenen, gebrochenen Augen Rudolfs von Eberstein.

Примечания

1

Herba sancta, lat. — heiliges Kraut

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