Taylor Caldwell - Der Herr der Erde

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Der Herr der Erde: краткое содержание, описание и аннотация

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Dschingis Khan – dieser mongolische Eroberer wurde zum Schrecken auch für das Abendland. Sein Leben ist die Geschichte eines Mannes, der unbeirrt, trotz fast unüberwindlich scheinender Hindernisse oder hoffnungsloser Situationen, seinen Weg ging, der gekennzeichnet war durch Härte, Grausamkeit, List und Klugheit. Dem Barbaren Dschingis Khan gelang es, Feinde zu Freunden zu machen, Freunde wiederum, die ihm im Wege waren, zu beseitigen und ohne Rücksicht auf Familienbande auch hier rücksichtslos sein Ziel zu verfolgen. Mit 51 Jahren war er der Beherrscher aller Mongolenstämme und ließ sich von ihnen zum Kaiser krönen. Mit großem dramatischem Schwung bändigt die Autorin den gewaltigen Stoff. Es ist Unterhaltung von Format – anschaulich, packend, psychologisch fesselnd, glänzend dargestellt und vorzüglich geschrieben.
Titel der amerikanischen Originalausgabe
THE EARTH IS THE LORDS
Deutsche Übersetzung von Gretel Friedmann.

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Mit klarer, aber leiser Stimme sagte Houlun, ohne von den Augen ihres Bruders fortzublicken: „Ja, Kurelen, ich höre dich.“

Wieder sprach er leise und monoton: „Du wirst bald einschlafen und erst erwachen, wenn ich dich wecke. Du wirst von unserer Heimat und von unserem Vater träumen. Du wirst wieder mit mir auf unseren turkmenischen Ponies über die schneebedeckten Steppen reiten, und wir werden das Nordlicht am schwarzen Himmel aufblitzen sehen. Und wenn du erwachst, wirst du erfrischt und glücklich sein, deine Schmerzen vergessen haben und nichts als Freude über deinen Sohn empfinden.“

Seine hell erleuchteten Augen weiteten sich vor ihrem träumerischen, starren Blick, bis sie das ganze Weltall erfüllten. Ihre Seele schien wie Rauchwolken aus ihrem Leib zu strömen und in leidenschaftlicher Liebe und von dem Wunsch beseelt, in ihm aufzugehen, zu ihm zu eilen. Seine Augen waren für sie wie Sonnen in grenzenloser, ungeformter Finsternis.

Ihre Arme entspannten sich und sanken neben ihr aufs Bett. Eine Hand fiel über die Bettkante und die langen Finger streiften den Teppich. Ihr Haar und die roten Lippen beseelten sich im Halbdunkel mit ungemein intensivem Leben.

Sehr langsam und unter ständigem Murmeln stellte Kurelen die Lampe beiseite. Er beugte sich über seine Schwester, nahm ihr Gesicht zwischen seine Hände und blickte forschend in ihre halbgeschlossenen Augen.

„Schlafe, Houlun“, flüsterte er, „schlafe.“

Ihre Lider senkten sich. Sie lagen wie befranste Krummsäbel auf ihren Wangen. Er legte ihren Kopf aufs Bett zurück. Sie atmete regelmäßig wie in tiefem Schlafe. Kurelen saß neben ihr und beobachtete sie. Er brauchte die Dienerinnen so wenig, als wären sie die Fresken an den Wänden. Sie bewegten sich auch genau so wenig wie die gemalten Figuren, denn das Entsetzen angesichts dieser befremdenden Szene lähmte sie.

Dann führte Kurelen seine schmalen, dunklen Hände in den Leib seiner Schwester ein und faßte nach dem Kopf ihres Kindes, der sich im Becken verklemmt hatte. Verschreckt und ängstlich hielten die Dienerinnen den Atem an. Unendlich behutsam drehte er das kleine Köpfchen, und die Knochen und Muskel, die es umspannt hielten, wurden schlaff. Blut und Wasser spritzten hervor. Dann holte Kurelen mit sensiblen, ungemein vorsichtigen Griffen das Kind allmählich heraus. Es war noch nicht halb von der mütterlichen Umklammerung befreit, ehe es schon laut und herzhaft zu schreien begann und die kräftigen Arme regte. Houlun schlief. Ihre Zähne glitzerten im Licht von Lampe und Feuer zwischen ihren im Traum leicht geöffneten lächelnden Lippen, und ihr Gewand war voll Blut. Ungläubig blinzelten die Weiber und lehnten sich vor.

„Es ist ein Sohn“, verkündete Kurelen.

Das Kind lag jetzt schreiend und brüllend auf dem Bett. Es war noch immer durch die Nabelschnur mit der Mutter verbunden. Kurelen setzte sich, bewunderte das Kind und drehte spielerisch den Kopf von einer Seite zur anderen. „Es ist ein hübscher Bursche“, bemerkte er. Eine Faust des Kindes umklammerte einen Klumpen geronnenen Blutes.

Er rief nach Jasai, ohne sie anzusehen. „Wasch das Kind und hülle es ein. Und zuerst trenne die Nabelschnur durch.“

Jasai riß das Neugeborene an sich und sah Kurelen wütend an, als hätte er es bedroht. Eine zweite Frau entfernte die Nabelschnur und kümmerte sich um Houlun. Aber Houlun schlief noch immer. Ihre Füße waren mit Teppichen zugedeckt. Ihre Wange preßte sich aufs Bett und sie lächelte unverändert, als gäbe sie sich den süßesten Träumen hin. Das Kind weinte und schrie. Und jetzt kam wieder, wilder und heftiger als zuvor, der Wind auf.

Kurelen erhob sich. Urplötzlich wirkte er ausgepumpt und gebrochen. Alle Lebenskraft schien ihn verlassen zu haben. Während die Frauen sich mit dem Kind zu schaffen machten, bewundernde Schreie und leise Koselaute ausstießen und den Mann nicht beachteten, stand er neben seiner Schwester und sah sie lange Zeit an. Schließlich zerrte eines der Weiber ungeduldig am Ärmel seines langen, wollenen Gewandes.

„Willst du sie jetzt nicht wecken, damit sie ihren Sohn sehen kann?“

Kurelen blieb so lange die Antwort schuldig, daß die Frau schon meinte, er hätte sie nicht gehört. Sein Antlitz war undurchdringlich und finster. Wehmütige Versonnenheit vermengte sich darin mit einem abschreckenden Zug. Er hielt die Hände in seinen Ärmeln verschränkt.

„Nein“, entschied er endlich. „Ich wecke sie noch nicht. Laß sie träumen. Träume sind das Beste, was uns das Leben zu schenken vermag.“

III

Inmitten seiner ausschwärmenden wilden Reiter, seiner Gefangenen und seiner Beute kam Jesukai knapp nach Einbruch der rotvioletten Dämmerung angeritten.

Kurelen stand im Eingang des Zeltes seiner Schwester und sah seinem näher kommenden Schwager entgegen. Er empfand für Jesukai weder besondere Abneigung noch Zuneigung. Auch brachte er ihm keine Geringschätzung entgegen, denn er fand Menschen von Jesukais Schlag ausnehmend nützlich. Er neigte zu der lässigen, belustigten Duldsamkeit des Überlegenen für den simplen, ochsenähnlichen Menschen, der für jenen Unterhalt sorgte, der dem intelligenten Menschen ein Leben ohne überflüssige Arbeit ermöglichte. Beinahe konnte man von einer gewissen trägen Dankbarkeit Kurelens gegenüber Jesukai sprechen. Er tat, als nähme er den Gemahl seiner Schwester ernst, wodurch er sich ständig kleine Annehmlichkeiten und ein ruhiges Gewissen verschaffte. Manchmal reizte er ihn ein wenig, aber nur mit äußerstem Takt, denn, wie er zu sagen pflegte, es streitet nur ein dummes Pferd mit seinem Hafersack. Ein kluger Mann richtet es ein, mit dem niedrigsten Einsatz an Mühe und Leid durchs Leben zu kommen. Die Existenz war eine schmerzhafte Angelegenheit. Einzig ein Narr erschwerte sie sich mit Zwist und Hader, um der lächerlichen kleinen Genugtuung willen, seine Gedanken frei auszusprechen oder gar darum zu kämpfen. Wenn Kurelen öffentlich überhaupt sagte, was er dachte, geschah es mit derart schmeichlerischen Worten, daß nur seine Schwester und vielleicht der Schamane ihn verstanden. Jesukai war zu ursprünglich, zu arglos, um ihn auch nur annähernd zu begreifen. Davon hatte Kurelen sich gleich zu Beginn überzeugt.

Wieder einmal stellte Kurelen, der die Schönheit und den Rhythmus in seiner Makellosigkeit liebte, bei sich fest, daß der Erscheinung und den Bewegungen dieses kleinen Edelmannes der endlosen Steppe Schwung und Poesie anhafteten. Da ritt er auf seinem feurigen Hengst in sein Lager. Sein geschmeidiger, junger Körper war in einen langen, wollenen Mantel gehüllt, auf dem stolz erhobenen Haupt saß ein spitzer Hut und in seinem blauen Ledergürtel steckte ein Krummsäbel. Ganz offenbar hielt er sich in seinem schlichten Gemüte für einen mächtigen Khan und diese Horde verschiedener Stämme für ein angsteinflößendes Nomadenreich. Kurelen, der die verbindliche, ästhetische, erwachsene und dekadente Zivilisation Kathais kannte, lächelte über den Stolz dieses kindlichen Abenteurers der Hochebenen und der Wüste. Die Theater Kathais brachten oft glattzüngige, obszöne Komödien, in denen der lächerliche Possenreißer, in eine verschwenderische Anzahl von Jakschwänzen gehüllt, einen dieser ungestümen, komischen Barbaren spielte. Und doch gestand Kurelen sich ein, daß all die kunstvolle Schönheit der chinesischen Malerei, so lasziv und farbenfroh und vergoldet sie auch sein mochte, nicht halb so großartig war wie diese Barbaren. Unter Jesukais hohem, spitzem Filzhut sah ein jugendliches, hübsches Gesicht hervor, das genauso ungezähmt aber auch so leicht durchschaubar wie das eines unschuldigen Tieres war. Die rastlosen Augen waren wild und unzivilisiert, aber aus ihnen strahlte die Klarheit der Wüste. Die Haut war dunkel und gebräunt, aber sie zeigte die Farbe der Gebirgsketten der Wüste, wenn die Sonne dahinter versank. Seine Nase war wie der Schnabel eines Raubvogels, aber sie verlieh seinem Ausdruck eine primitive Wildheit, die etwas Majestätisches hatte. Sein Rücken war gerade, die Taille schlank. Kurelen bewunderte die hinreißende Eleganz seiner ungekünstelten, angeboren stolzen Haltung, mit der er auf dem tänzelnden Pferd saß.

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