Hiroki Jäger - Ein Spatz auf dem Eis

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Er kann sie alle haben – und das weiß er auch.
Als Tänzer und Sänger des Hamburger Clubs 'MakeMeMoan' gibt Aleksei vor, das Singleleben und seinen Ruf des unnahbaren Herzensbrechers zu genießen.
Erst mit Serik, dem neuen Security des Clubs, trifft Aleksei auf einen Mann, an dem sein Charme abzuprallen scheint.
Serik ist ernst und distanziert. Trotzdem geht er Aleksei unter die Haut, der zum ersten Mal ernsthaftes Interesse an jemandem hat.
Mit der Zeit steht jedoch nicht nur Alekseis Herz auf dem Spiel. Auch Seriks Seele hat Narben, die sich bemerkbar machen, je näher sich die beiden kommen.

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Wieder auf den Dancefloors lasse ich meinen Blick schweifen. Der Kellner mit den braunen Locken bringt mir eine Cola und quetscht noch eine Zitrone an den Rand, sodass seine Finger flüchtig meine berühren.

»Ich bin Timmy«, sagt er und ich schüttele den Kopf.

»Ich trenne Arbeit und Privates.«

Die Enttäuschung ist ihm ins Gesicht geschrieben. Allerdings hält sie nur so lange an, bis er einen von meinen Jungs erspäht und sich auf die Socken macht, um ihm ein Getränk zu bringen. Anscheinend mag er Männer in Anzügen. Und was soll ich sagen? Elgin ist mit seinem südländischen Teint zwei ausgiebige Blicke wert. Dazu noch der Bodybuilderkörper. Neben dem Job macht er unvorstellbar viel Sport. Boxen und Kickboxen sind seine wahre Leidenschaft. Was meine wahre Leidenschaft ist, behalte ich für mich.

Die Cola halte ich fest. Zwar würde ich mir gerne die unliebsamen Gefühle mit der Frische herunter spülen, aber hier trinke ich sicherlich nichts. Zumal es auch etwas Härteres bräuchte, um den Gang mit den Fenstern zu vergessen.

Was habe ich da nur für einen Moment gedacht? Warum sollte ich mehr über Aleksei wissen wollen? Es gibt hier unzählige Männer, die mit Schönheit gesegnet sind und ich bin überwältigt von so jemandem? Das ist unvorstellbar. Seufzend drücke ich mich durch die Tänzer und verschaffe mir einen Überblick.

Die Musik dröhnt in meinen Ohren und je länger ich an dunkle Augen denke, desto schlimmer werden meine Kopfschmerzen. Es ist nur ein Job. Egal, ob mein Onkel mich hier mit Absicht hingelotst hat, ich werde mich nicht lächerlich machen lassen.

Sie alle leben aus, was ich stillschweigend genieße. Der Trotz schreit, dass ich aufhören sollte, reserviert zu spielen, aber ich kann nicht. Ja, es ist eine Gay-Bar, aber ich bin kein Idiot, der sich den nächstbesten nimmt. Da können sie noch so reizvoll mit ihrem Hintern vor mir wackeln.

Genervt reibe ich mir über die Stirn. Das werden von nun an lange Nächte. So begeistert, wie die Gäste von mir sind und ihre Finger auf meinen Bauch legen wollen, muss ich meine Jungs noch einmal instruieren, wie wir sie höflich und doch bestimmt abweisen.

4. Kapitel

Aleksei

Eric, der Inhaber des Clubs, hat mir auf dem Weg zur Bühne von unseren neuen Securitymännern erzählt. Später werde ich sie wohl kennenlernen. Hoffentlich sind es nicht wieder Idioten. Die Letzten waren eher aufdringlich, als uns zu helfen, wenn wir belästigt wurden. Und was soll ich sagen? Ich werde andauernd begrabscht und nur, weil ich promiskuitiv bin, bedeutet das nicht, dass ich absolut jeden nehme.

Wie in einem Strip-Club gibt es um die erhöhte Plattform herum Stühle und kleine Tische. Manchmal wollen einem Kerle auch Geld in die Hose stecken, obwohl es verboten ist. Aber was soll ich machen? Trinkgeld ist gerne gesehen, auch, wenn das Fummeln nervt.

In einer knallengen, taillierten Röhrenjeans hüpfe ich auf das Parkett. Das weiße Rüschenhemd habe ich in den Bund gesteckt, damit jeder meinen athletischen Oberkörper sehen kann. Ich bin einzigartig. Ich bin exklusiv. Ich bin Aleksei und mich muss man einmal erlebt haben.

Den Schlüssel zu meinem Herzen habe ich weggeworfen. Wohin? Das kann ich nicht verraten. Macht es nicht den Spaß kaputt, wenn man jedes Geheimnis lüftet?

Zwar bin ich schmaler als der Durchschnitt, aber ich habe trotzdem Muskeln und verdammt, ich werde sie einsetzen, wenn mir der Kerl da noch mal an den Arsch geht. Was denkt der sich eigentlich?

Und wo ist die Security, die bei so etwas helfen sollte? Na, für ihren ersten Arbeitstag stellen die sich nicht sonderlich gut an.

»Guten Abend«, brumme ich ins Mikro und werfe mir das Kabel über die Schulter. »Seid ihr gut drauf?« Ein Bein stelle ich auf eine Erhöhung, unter denen weitere Scheinwerfer versteckt sind. Ich lehne mich vor, um dem Kerl in der ersten Reihe eine Idee davon zu geben, wie es wäre, mich zu küssen. Er starrt mir auf die Lippen und ich wende mich grinsend ab. Die Lautsprecher quietschen und selbst der Barkeeper hält sich bei dem Krach ein Ohr zu.

»Ich fragte, ob ihr gut drauf seid?«, rufe ich und knöpfe mir die Hose auf. »Wir sind hier im ›MakeMeMoan‹, lasst mich doch einmal hören, wie ihr das findet!« Sie starren mich an und vergessen zu atmen. Ihre Blicke sind auf meine Hand gerichtet, die ich langsam in meine Hose schiebe. Ich seufze wohlig ins Mikrofon, da grölen sie schon begeistert. Ha, na geht doch. Ich drücke den Rücken durch, atme die stickige Luft tief ein und singe ihnen einen Partysong. Es macht Spaß. Die Männer tanzen zum Beat meines Herzens und der guten Musik. Natürlich habe ich wieder eine ganz besondere Auswahl getroffen. Hauptsache, niemand steht still und es wird getanzt, bis die Füße wehtun!

Ich wirbele herum und benutze die gesamte Fläche der Bühne, um auch dem letzten Gast einzuheizen. Einen Süßen hole ich mir für eine kurze Tanzeinlage hoch, ehe ich mich wieder auf das Lied konzentriere.

Das Publikum tobt und obwohl ich nicht auf dem großen Dancefloor auftrete, sondern in dem Raum, in dem die Bar steht, ist es genug für mich. Ich freue mich, wenn mir zugehört wird. Zwar weiß ich, was ich zu bieten habe, aber es ist schwer, sich einen Namen zu machen. Es gibt zu viele Ausnahmetalente, die trällern können wie ein Goldkehlchen.

Jesse zuliebe singe ich ›I just had sex‹, was die Menge ebenso lauthals mit grölt. Na, immerhin haben wir den gleichen Geschmack oder denselben dummen Humor.

An der Bar sitzt Jesse, der mir mit einem Bier zunickt. »Tortuga«, formen seine Lippen und ich drehe mich an der Stange.

Vielleicht haben wir zu viel ›Fluch der Karibik‹ geschaut, aber nach endlosen Film-Marathons ist ›Tortuga‹ eindeutig unser Lieblingswort für alles. Fürs Zuprosten, wenn etwas gut gelaufen ist, oder einfach nur so, um den anderen zum Grinsen zu bringen.

Wir schauen zu viele Filme.

Nicht nur ›Harry Potter‹ oder ›Der Herr der Ringe‹, sobald es eine Trilogie gibt, sind wir dabei. Es ist uns egal, ob wir eine ganze Nacht wach bleiben und viereckige Augen bekommen. Wir ziehen alles am Stück durch!

Meine Hüfte wippt von links nach rechts, während sich die bunten Lichter auf den Gesichtern der Gäste sammeln. Deren Klatschen und Hüpfen ist meine Genugtuung. Mir ist hier oben heiß geworden, ihnen da unten auch?

Es sind die Augen von Raubtieren, die mich beobachten. Sie alle starren mich an.

Aus dieser Position heraus ist es leicht, sich jemanden für gemeinsame Stunden auszusuchen, allerdings bin ich für heute bedient. Ich hatte wirklich guten Sex und gerade singe ich mir die Seele aus dem Leib. Auch wenn ich dank Jesse eine kratzigere Stimme habe. Es gibt nicht nur trashige Songs, die ich trällere, sondern auch alles, was sich die Kunden wünschen. Solange ich die Leute unterhalte, ist mein Job sicher.

Und obwohl ich hier oben Spaß habe, driften meine Gedanken ab. Das Gespräch mit Jesse vor einigen Stunden lässt mich nicht in Ruhe.

Will er sich ernsthaft eine Bar kaufen? Nicht, dass ich es erwarten würde. Es ist viel zu teuer. Aber warum nimmt er sich das vor? Ist das sein Traum? Macht ihm sein Beruf keinen Spaß mehr? Das kann ich schon nachvollziehen. So einen Job im Büro stelle ich mir langweilig vor. Aber auch ich will nicht für ewig in einem drittklassigen Club arbeiten.

Ehrlich gesagt habe ich darüber nachgedacht, ob ich an einem Talentwettbewerb teilnehme. Der Gewinn würde genug Geld bringen, das ich dem Kinderheim schicken könnte, in dem wir aufgewachsen sind. Die Leitung hat mir erzählt, dass sie Geldprobleme haben und schließen müssen. Aber was wird dann aus den Kleinen? Was passiert mit den Angestellten? Sie haben sich so lange um mich gekümmert und ich würde ihnen gerne etwas zurückgeben.

Ich schaue so oft vorbei, wie ich kann. Durch meinen nächtlichen Job, sind die Tage ziemlich öde. Jesse ist die ganze Zeit beschäftigt und ich vergammele in meinem Zimmer, wenn ich mich nicht zwinge, rauszugehen. Und dann besuche ich eben meine ›Familie‹.

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