Hiroki Jäger - Ein Spatz auf dem Eis

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Ein Spatz auf dem Eis: краткое содержание, описание и аннотация

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Er kann sie alle haben – und das weiß er auch.
Als Tänzer und Sänger des Hamburger Clubs 'MakeMeMoan' gibt Aleksei vor, das Singleleben und seinen Ruf des unnahbaren Herzensbrechers zu genießen.
Erst mit Serik, dem neuen Security des Clubs, trifft Aleksei auf einen Mann, an dem sein Charme abzuprallen scheint.
Serik ist ernst und distanziert. Trotzdem geht er Aleksei unter die Haut, der zum ersten Mal ernsthaftes Interesse an jemandem hat.
Mit der Zeit steht jedoch nicht nur Alekseis Herz auf dem Spiel. Auch Seriks Seele hat Narben, die sich bemerkbar machen, je näher sich die beiden kommen.

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Die Lichter flackern im Rhythmus der Musik. Bei jedem neuen Lied werden wir kurz in Dunkelheit und dann wieder in grelles Licht getaucht. Die Gäste tanzen, werfen die Arme in die Luft und verschütten dabei noch mehr Alkohol. Aber das macht ihnen nichts aus. Die klebrige Flüssigkeit lässt ihre Haut schimmern, und die vielen kleinen Tröpfchen auf ihren Schultern sehen aus wie funkelnde Diamanten.

Ein Kerl rempelt mich an und fällt beinahe über meine Füße, ehe er mich anmault und mir seinen Alkohol-Atem entgegen schleudert.

»Die Party ist hiermit für Sie beendet. Mein Kollege begleitet Sie nach draußen.«

Ich winke Mattheo herüber und lasse ihn sich um den Betrunkenen kümmern. Mattheo ist ein hagerer Blondschopf mit einer zwielichtigen Vergangenheit. Über die unübersehbare Narbe auf seiner Wange gibt es viele Gerüchte. In den Raucherpausen witzeln die anderen Sicherheitsmänner oft darüber, woher er sie haben könnte. Mattheo lächelt jedoch nur und hüllt sich in Schweigen. Dieses Verhalten hat uns bereits die beeindruckendsten und ausgefallensten Theorien beschert. Niemand kann auch nur erahnen, was wirklich passiert ist. Mir hat Mattheo sich in einer kalten Dezembernacht anvertraut. Wir standen vor einer Disko und haben die letzten Gäste durchgewunken. Er erzählte von einer unfassbar schönen Frau und wie er ihr geholfen hat, als sie belästigt wurde. Dabei zückte der fremde Mann ein Messer und verletzte ihn. Die Narbe wird Mattheo sein Leben lang begleiten. Allerdings auch die Frau, die er damals beschützt hat. Es ist kaum vorzustellen, aber in ein paar Wochen haben sie ihren ersten Hochzeitstag. Bei manchen klappt es mit der Liebe eben doch.

»Du Wichser, ich fick dein Leben!«, schreit der Gast mich an und Mattheo schiebt ihn in Richtung Ausgang.

Die Kundschaft ist jedenfalls unterirdisch. Sie benehmen sich, als könnten sie machen, was sie wollen, und auch in den wenigen Sitzecken, die es hier gibt, fallen sie auf. Wie sie die Angestellten begrabschen und sich auf den Schoß ziehen wollen, ist etwas, das wir unterbinden müssen. Im Vorfeld gab es schon Gespräche, um was wir uns kümmern sollen. Dennoch ist es etwas anderes, es real zu sehen. Es gibt keinen Eintrittspreis, sodass sich die heruntergekommensten Schlucker hier tummeln. Sie wollen sich günstig amüsieren? Dafür ist das ›MakeMeMoan‹ perfekt.

Da lobe ich mir die exklusiven Läden Hamburgs, in denen ich nur Männer kennenlerne, die in ähnlich gehobenen Kreisen verkehren.

Arme Leute sind hinterlistig. Alles, was sie wollen, ist Geld oder berühmt werden. Sie benutzen einen nur als Sprungbrett. Es ist meine Wahrheit, die ich auf die harte Weise lernen musste.

***

»Sie wurden mir wärmstens empfohlen. Ich hoffe also auf das Beste«, sagt Herr Meyer, nachdem ich allen meinen Jungs einen Bereich zugewiesen habe. »Ihnen muss ich noch einen besonderen Platz ans Herz legen, der Ihre Aufmerksamkeit verlangt.«

Hat er sich das Highlight für den Schluss aufbewahrt?

Wir laufen weiter an den Spiegeln entlang, die anscheinend an jeder Wand hängen.

In dem Gang, in den wir gehen, gibt es nur indirekte rote Beleuchtung. Es sind Fenster anstatt Türen, hinter denen Kerle übereinander herfallen. Manche Scheiben sind mit Zeichnungen verziert, die im UV-Licht schrill leuchten, sodass wir nicht alles unverblümt präsentiert bekommen. Bei anderen kann ich jedoch jedes kleinste Detail sehen. Es ist anstößig. Von mir aus wäre ich nie auf die Idee gekommen, auch nur einen Fuß in diesen Laden zu setzen.

Vor einem blauen Raum stehen zwei Männer, die aufmerksam dabei zusehen, wie drei Kerle miteinander rummachen.

Ich ziehe die Augenbrauen hoch und lege die Hand an die Hüfte. So etwas Geschmackloses habe ich noch nie erlebt.

Seufzend drehe ich mich dem Inhaber zu. »Soll ich mir das wirklich ansehen?«

»Auf den müssen Sie besonders Acht geben.«

»Auf wen?«

»Aleksei. Er ist unser Unterhaltungskünstler.«

Bitte? Das kann er doch kaum ernst meinen. Welchen von denen meint er? Den rothaarigen Muskelprotz, den Blonden, oder den Kleinen mit den Tattoos?

»Viele Leute kommen her, um ihn zu sehen und zu erleben. Er spielt eine Unmenge Geld in die Kasse.«

Ich wende mich fassungslos vom Inhaber ab und mein Nacken beginnt zu kribbeln. Es sind schwarze, lustverschleierte Augen, die mich betrachten, als würden sie verhungern. Zum Beat der Musik räkelt sich der blonde Mann und ich kann mir schon denken, wer der Animateur ist, von dem gesprochen wurde. Der macht sogar aus so etwas Obszönem eine Darbietung, die andere genießen sollen.

Das lange Haar umrahmt sein Gesicht, während er mich betrachtet, als wäre ich sein nächstes Opfer.

Sieht er mich? Oder starrt er blind die Kerle an, die vor dem Fenster lauern?

»Also sind das hier Sexräume?«, frage ich Herrn Meyer, der sich grinsend an der Nase kratzt. Ist das hier für seine private Unterhaltung? Eine Art Swinger-Club?

»Normalerweise nur für unsere Gäste, aber Aleksei macht immer, was er will. So ist er eben.«

Und das lässt man ihm durchgehen?

Mir rinnt der Schweiß über den Nacken. Aleksei perlt dieser hingegen über den Adamsapfel, die Kehle hinunter. An seinem Hals hat er seitlich ein Tattoo. ›Lover‹ steht dort. Wie kommt er nur auf dieses Motiv? Die Muskeln sind sehnig und flach und ich kann mir vorstellen, wie erregend er sich unter einem winden kann. Straffe, im Licht schimmernde Haut und Blicke, die mein Herz hart gegen meinen Brustkorb schlagen lassen.

Das Problem bei diesem Job ist, dass die Männer, die hier herumlaufen, auch auf Männer stehen. Dementsprechend ist mit Sicherheit einer unter ihnen, der mir gefällt. Das ist grundsätzlich nicht schlimm, nur: Ausgerechnet Aleksei ist genau mein Typ. Gerade er bringt das Blut in meinen Adern zum Brodeln und mich zum Verstummen.

Er hat ein atemberaubend schönes Gesicht. Es ist kantig, aber er lässt den breiten Kiefer hinter den fransigen, langen Haaren verschwinden. Es klebt ihm verschwitzt an den ausgeprägten Wangenknochen und an der Schläfe. Es sind volle Lippen, denen stöhnende Laute entweichen, die ich von dieser Seite des Fensters nicht hören kann.

Obwohl er blond ist, hat er dunkle Augenbrauen, die ihm durch ihre Dicke etwas Maskulines geben, das mich anspricht.

Der Blick, den er mir zuwirft, lässt mich einen Schritt näher herantreten.

Er sieht so traurig aus, flüstert meine innere Stimme, als würde das Wasser, das am Fenster herunterrinnt, ihm über die Wangen fließen.

Was ist mit ihm? Und warum interessiert es mich derart? Jemand, der sich so widerlich anbietet, ist unter meiner Würde.

Was mache ich gerade eigentlich? Starre ich ihn etwa an? Die Hände balle ich zu Fäusten und schiebe sie mir in die Hosentaschen. Das gibt es doch nicht. Ich arbeite, zum Donnerwetter noch mal.

»Nun denn. Haben Sie noch andere Räume, die Sie mir zeigen wollen?« Ich muss mich wieder auf das Wichtige konzentrieren. Außerdem habe ich kein Interesse an promiskuitiven Männern. Zwar kann ich einen guten Körper anerkennen, aber ich bevorzuge Jungfrauen. Sie haben eben das gewisse Etwas. Es wäre ideal, wenn sie niemals diese zurückhaltende Unschuld verlieren würden, egal, wie oft ich mit ihnen schlafe. Leider stehle ich ihnen den Moment und danach ist es nicht mehr dasselbe. Es ist nur ein Traum, jemanden zu finden, der einen für immer auf diese Art verzaubert.

Ist es überhaupt möglich, jeden Morgen denselben Mann zu küssen und dabei hingerissen von ihm zu sein? Es scheint mir, als wäre es eine absurde Idee eines Hollywoodproduzenten. In meinem Leben wollte ich bisher nur einen Mann mehrmals küssen. Und er hat mir gezeigt, warum es besser ist, dies nicht zu tun.

Der Inhaber winkt mich hinter sich her und ich folge ihm. Einen letzten Blick werfe ich Aleksei zu, der sich in seinem Rausch vergisst und sich an dem rothaarigen Mann festkrallt.

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