Hiroki Jäger - Ein Spatz auf dem Eis

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Ein Spatz auf dem Eis: краткое содержание, описание и аннотация

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Er kann sie alle haben – und das weiß er auch.
Als Tänzer und Sänger des Hamburger Clubs 'MakeMeMoan' gibt Aleksei vor, das Singleleben und seinen Ruf des unnahbaren Herzensbrechers zu genießen.
Erst mit Serik, dem neuen Security des Clubs, trifft Aleksei auf einen Mann, an dem sein Charme abzuprallen scheint.
Serik ist ernst und distanziert. Trotzdem geht er Aleksei unter die Haut, der zum ersten Mal ernsthaftes Interesse an jemandem hat.
Mit der Zeit steht jedoch nicht nur Alekseis Herz auf dem Spiel. Auch Seriks Seele hat Narben, die sich bemerkbar machen, je näher sich die beiden kommen.

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»Ich habe aufgeräumt.« Mit Stolz geschwollener Brust schalte ich das Licht ein und präsentiere ihm mein Wohn-Schlafzimmer.

Dadurch, dass ich einige Regale voller Comics und Fotos habe, sieht es immer chaotisch aus. Allerdings ist der Boden frei von zerknüllten Tüchern und alten Unterhosen. Das ist eine Verbesserung!

»Du räumst doch nie auf. Wie kommt es denn dazu? Staatsbesuch der Königin?«

»Der Kerl gestern war die größte Enttäuschung des Jahres«, erkläre ich und schalte die Lichterketten an, die neben meinem Bett hängen. Was sollte ich ansonsten tun, wenn ich die ganze Nacht wach liege? Die Wollmäuse haben mich so hartnäckig beim Flennen beobachtet, da musste ich sie wegscheuchen. »Der Typ dachte, er könnte mit seinem Knüppel richtig gut umgehen, aber es war total traurig. Ehrlich.« Lächelnd verdrehe ich die Augen, was Jesse zum Schmunzeln bringt.

»Dabei ist es gar nicht so schwer bei dir«, sagt er und reißt mich von hinten an seinen Brustkorb. Verspielt knabbert er mein Ohr an, was mich quietschen lässt.

»Lass das!«, protestiere ich. »Keine Knutschflecken!« Wenn das jemand sieht, fliege ich hier wieder raus.

Seine Hand schiebt er in meine Hose und packt sich meine Backen.

»Du solltest echt mal ein Kondom benutzen«, flüstere ich und schiebe ihn weg.

»Ohne fühlt es sich besser an.«

»Aber ich muss mich jetzt noch waschen, bevor ich auftrete. Das dauert. Außerdem kriege ich davon Bauchweh und das weißt du ganz genau.«

»Die Wichstüten sind hier alle viel zu eng.«

Seufzend verschränke ich die Arme vor der Brust. Wenn ich nicht wüsste, dass nahezu ein LKW in ein Kondom passt, würde ich es ihm ja glauben. Mein Bio-Lehrer hat mal ein Gummi über seinen ganzen Arm gestülpt, um zu zeigen, wie elastisch die sind. Allerdings will ich nicht deswegen streiten. Jesse macht ja sowieso immer, was er will.

Während ich ein fleckenfreies Bühnenoutfit aus dem Schrank heraussuche, zieht Jesse mich aus.

»Alek«, raunt er und küsst die Wirbel in meinem Nacken herunter. Eine Gänsehaut begleitet seine Berührungen, die gleichzeitig heiß und kalt ist.

»Was machst du da?« Ich keuche und drehe den Oberkörper herum. Seine Nase versenkt er plump in meinem Hintern, da spüre ich eine freche Zunge.

»Jesse!« Ich drücke seinen Kopf an der Stirn zurück. »Bist du eigentlich Banane?«

»Wer weiß das schon?« Als wäre ich federleicht, reißt er mich von den Füßen und wirft mich auf das Bett. Meine Hose geht fliegen und befördert auf ihrem Weg eine Star-Wars-Figur von meiner Kommode.

Wenn die kaputt ist, dann breche ich ihm die Arme.

»Darf ich?«, flüstert er und verteilt kleine Küsse auf meinem Bauch. Es sind die hellen Narben, deren Geschichte nur er kennt. Sie sind inzwischen kaum noch sichtbar, aber er liebkost jede einzelne, meine Lenden entlang.

»Ich kaufe einen Club«, flüstert er gegen meine Haut. »Dann hast du deine eigene Bühne, auf der du auftreten kannst. Ich habe das alles gut durchdacht, Alek.« Seine Augen glühen, als er zu mir hochsieht.

Was für ein Bild: Da liegt er zwischen meinen Beinen, eins sogar über seine Schulter gelegt, als wäre das der ideale Moment, so etwas zu besprechen. Was für ein Idiot.

»Hört sich nicht so überzeugend an, wenn mein Schwanz halb in deinem Mund steckt«, flüstere ich und schaue weg. Die Hitze breitet sich in meinem Gesicht aus und frisst sich herunter zu Jesse, der seine Zunge gekonnt einsetzt, um mir Lust zu verschaffen.

»Ich sag nur, was ich mir überlegt habe.« Langsam küsst er seinen Weg wieder hoch. Meine Hände drückt er zur Seite, als dürfte ich ihn nicht berühren. »Ich wäre der Inhaber und ich schenke dir einen Ort, ohne Zwänge. Nur für dich.«

Er sollte mir nicht solche Hoffnungen machen. Am Ende glaube ich ihm noch.

Das rote Haar streiche ich ihm zurück, wofür er mein Handgelenk über meinem Kopf festhält und es liebkost.

»Versprochen.«

Warum sagt er das so, als könnte ich mich darauf verlassen? Ich kann nicht. Er hat nur einen Bürojob und verbringt beinahe jeden Abend bei mir, um zu sehen, dass es mir gut geht. Woher sollte er all das Geld haben? Einen eigenen Club zu haben ist eine Wunschvorstellung. Und so lange er keine Bank überfällt, bleibt es nur ein Traum.

Sachte ziehe ich ihn in meine Arme.

»Dafür darfst du mich noch mal rannehmen«, hauche ich ihm zu und lecke ihm über die Lippen. Jemand, der mir so viel Gutes tun will, verdient auch, wie ein König behandelt zu werden.

Sein Adamsapfel hüpft hoch und runter, ehe er säuselt: »Bist du nicht schon voll?«

»Willst du nicht?«

»Ein süßes Cremebällchen? Als ob ich da ›nein‹ sagen könnte.«

Ein was?

»Ich bin kein Windbeutel.«

»Hm«, brummt er und küsst mich nur inniger. »Für mich schon.«

Er macht so oft diese dermaßen blöden Anspielungen, dass ich nicht anders kann, als zu lachen. »Ich will kein Sperma-Windbeutel sein.«

»Ach nein? Warum das denn nicht?« Das Grinsen in seinem Gesicht wird immer breiter, während er meine Hände festhält, mit denen ich ihn wegdrücke.

»Schmeckt bestimmt fies.«

»Ich knabbere gern an dir.«

»Du bist auch dumm.«

Amüsiert stößt er die Luft aus der Nase und legt die Unterarme auf meiner Brust ab. »Ist das so?«, flüstert er.

»Ja.«

»Na, dann muss es ja stimmen.«

Dieser Idiot. Lächelnd nehme ich ihn in den Arm und kraule ihm den Nacken. Sein angenehmer Geruch kitzelt meine Nase. Es ist etwas Herbes, Männliches, das mir gefällt.

»Manchmal«, flüstere ich und lecke mir über die Lippen, »wenn wir hier so liegen und die Musik von einem blöden Partysong zum nächsten wechselt, dann ist es, als wären wir komplett allein auf der Welt. Also … Nur für einen Moment. So als gäbe es nur uns.«

»Gibt es doch auch.« Jesse rutscht neben mich. Zweimal schlägt er ins Kissen, um es in die richtige Position zu bekommen und macht es sich daraufhin gemütlich.

Die Haare streicht er mir aus dem Gesicht, ehe er sich nach vorne neigt und sich einen Kuss stiehlt.

»Ich habe nur mit dir diese Gefühle«, säuselt er, als wäre ich eine seiner vielen Romanzen, die er andauernd hat. »Ich wünschte, die Zeit würde einfach stoppen, wenn ich bei dir bin.« Seine breiten Lippen umspielt ein Lächeln, das mich ebenso grinsen lässt.

Ich weiß nicht, was Jesse sich genau für einen Partner wünscht, aber ich habe mir meinen schon oft vorgestellt. Es ist die Idee eines naiven Kindes und ich weiß, dass es dumme Ideale sind. Ich hätte dennoch so gerne einen Mann, der mich sieht – nicht das Äußerliche, sondern mein Inneres. Jemanden, mit dem ich lachen und weinen kann. Ich will einen ehrlichen Liebhaber, der mich respektiert und ebenbürtig behandelt. Am besten einen Kerl, der keine Angst vor den Narben auf meinem Herzen hat, sondern jemand, der sie hinnimmt und sich um sie sorgt. Er soll mich verstehen und trotz all dem lieben, was ich bin. Macht das Sinn? Kann man mich überhaupt trotz meiner Fehler lieben? Und wenn man die Liebe seines Lebens trifft … Merkt man das dann? Ist es wie an der Rolltreppe eine gewischt zu kriegen oder ein Kribbeln, das meinen gesamten Körper erfasst? Erkenne ich ihn oder könnte ich den Moment verpassen, in dem …

Ach, was denke ich denn da? Schlussendlich macht sich niemand die Mühe, mich kennenzulernen. Wann denn auch? Beim Sex wird nie gesprochen und danach reden sie sowieso nur von meinem Aussehen.

Ich tippe Jesse auf den Leberfleck, den er am Kinn hat und lasse meinen Daumen darüber fahren. »Du müsstest dich mal wieder rasieren.« Die Stoppeln sind kaum zu sehen, aber ich spüre ganz genau, wie sie kratzen.

»Ja. Später vielleicht.« Die Lichterkette spiegelt sich in seinen hellen Augen wider. Wenn Jesse wüsste, dass ich das lodernde Feuer in ihnen erkenne und dennoch blind spiele, was würde er sagen?

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