Ricarda Huch - Deutsche Geschichte

Здесь есть возможность читать онлайн «Ricarda Huch - Deutsche Geschichte» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Deutsche Geschichte: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Deutsche Geschichte»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Ricarda Huch widmete sich seit den 1910er Jahren der italienischen, deutschen und russischen Geschichte. Ihr Hauptwerk zur deutschen Geschichte entstand zwischen 1934 und 1947 und umfasst sowohl das Mittelalter als auch die Frühe Neuzeit.Diese Sammlung fasst in neuer deutscher Rechtschreibung erstmalig alle 3 Bände zusammen:Band I – Römisches Reich Deutscher NationBand II – Das Zeitalter der GlaubensspaltungBand III – Untergang des Römischen Reiches Deutscher NationNull Papier Verlag

Deutsche Geschichte — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Deutsche Geschichte», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Her­mann von Salza ver­stand den schwer zu durch­drin­gen­den ita­lie­ni­sier­ten Stau­fer in sei­ner Grö­ße und wuss­te ihn an­de­ren ver­ständ­lich zu ma­chen. Ihm haupt­säch­lich mag es zu ver­dan­ken ge­we­sen sein, dass eine Ver­söh­nung zwi­schen Papst und Kai­ser statt­fand und dass die­se vor­läu­fi­ge Klam­mer eine Zeit lang hielt. Die Ord­nung sei­nes si­zi­lia­ni­schen Staa­tes und ein Auf­ent­halt in Deutsch­land be­schäf­tig­ten den Kai­ser; so­wie er aber mit ei­nem aus­er­le­se­nen, haupt­säch­lich aus Süd­deut­schen be­ste­hen­den Hee­re zu­rück­kehr­te, um die Lom­bar­dei zu un­ter­wer­fen, brach Gre­gor aus der müh­sam be­wahr­ten Zu­rück­hal­tung vor. Die Ar­gu­men­te, de­ren er sich be­dien­te, wa­ren die ei­nes Paps­tes, aber sein Hass war der ei­nes Kö­nigs von Rom und Ita­li­en. Fried­rich sol­le nicht die Lom­bar­den be­kämp­fen, sag­te er, son­dern die Sa­ra­ze­nen, mit de­nen aber ver­keh­re er in Freund­schaft, ei­ner schnö­den, ver­werf­li­chen für einen christ­li­chen Kai­ser. Sol­le er Ita­li­en, sein Er­b­land, ver­lie­ren, recht­fer­tig­te sich Fried­rich, um das ent­fern­te Land der Sa­ra­ze­nen zu er­obern? Wäre er, ein ein­zel­ner Mensch, im­stan­de, die mäch­ti­gen Sa­ra­ze­nen zu be­sie­gen? Gera­de dar­um wol­le er Ita­li­en un­ter­wer­fen, das reich an Waf­fen, Pfer­den und al­len er­denk­li­chen Schät­zen sei, weil er die­se Schät­ze zum Kamp­fe ge­gen die Ungläu­bi­gen ver­wen­den wol­le. Als dann Fried­rich sei­ne na­tür­li­che Toch­ter Sel­vag­gia dem Ez­ze­li­no von Ro­ma­no zur Frau gab und da­mit einen treu­er­ge­be­nen An­hän­ger in der Lom­bar­dei ge­wann, sei­nen Sohn En­zio mit der Er­bin von Sar­di­ni­en ver­hei­ra­te­te, über das der Papst Le­hens­rech­te zu ha­ben be­haup­te­te, als er end­lich den ent­schei­den­den Sieg bei Cor­te­nuo­va über die Mai­län­der er­focht, schleu­der­te der Alte in wü­ten­der Verzweif­lung alle Waf­fen ge­gen den tri­um­phie­ren­den Feind, die ihm zur Hand wa­ren. In der Bul­le Aszen­dit de mare, Aus dem Meer steigt ein Tier, goss er über ihn aus, was der Hass ihm ein­gab und was sich ihm an Ver­leum­dung und Klatsch dar­bot. Fried­rich spie­ge­le der Welt vor, er habe das Hei­li­ge Land be­freit; in Wirk­lich­keit habe der Sul­tan nichts als die Mau­ern Je­ru­sa­lems ihm ab­ge­tre­ten. Er ver­fol­ge die Chris­ten, nicht die Sa­ra­ze­nen. Er habe ge­sagt, die Welt habe sich durch drei Be­trü­ger täu­schen las­sen: Je­sus, Mo­ses und Mo­ham­med, zwei von ih­nen sei­en auf der Höhe ih­res Ruh­mes ge­stor­ben, der drit­te, Je­sus, sei am Gal­gen auf­ge­hängt wor­den. Er leug­ne, dass Gott von ei­ner Jung­frau ge­bo­ren sei, er be­haup­te, dass die Men­schen nichts zu glau­ben brauch­ten, was nicht durch die na­tür­li­che Ver­nunft be­wie­sen wer­den kön­ne. Er sei ein Ket­zer, das Tier der Apo­ka­lyp­se, der Vor­läu­fer des An­ti­christ; er sei es und höre es gern, wenn man ihn so nen­ne.

An ei­nem Tage des Jah­res 1239, wäh­rend Fried­rich in Pa­do­va, wo er mit ei­nem Ele­fan­ten, fünf Leo­par­den und 24 Ka­me­len im Klos­ter San­ta Gi­us­ti­na ab­ge­stie­gen war, auf der Stadt­wie­se den Spie­len zu­sah, die dort jähr­lich ab­ge­hal­ten wur­den, ex­kom­mu­ni­zier­te ihn der Papst von Neu­em. Das traf ihn tief; wie we­nig er auch sein See­len­heil da­durch ge­fähr­det glau­ben moch­te, so we­nig un­ter­schätz­te er doch die Fol­gen des Ban­nes durch das Vor­ur­teil der Men­schen. Nicht nur, dass sei­ne Fein­de sich sei­ner be­die­nen konn­ten, auch un­ter sei­nen An­hän­gern er­reg­te er Un­si­cher­heit. Im Ban­ne war er nicht mehr der Unan­tast­ba­re, der hei­li­ge Kai­ser; er war ge­brand­markt, ob zu Recht oder Un­recht. Zu­nächst al­ler­dings wur­de die Stel­lung des Kai­sers nicht er­schüt­tert. Frank­reich, das Gre­gor mit der Kai­ser­kro­ne lock­te, die er dem fran­zö­si­schen Kö­nig zu­zu­wen­den ver­sprach, lehn­te vor­sich­tig ab. Wie kom­me der Papst dazu, wur­de ihm geant­wor­tet, einen so großen Fürs­ten vom Thro­ne zu sto­ßen, ohne dass er der ihm vor­ge­wor­fe­nen Ver­bre­chen über­führt sei? Das kön­ne nur ein Kon­zil tun. Wür­de der Papst mit fran­zö­si­scher Hil­fe den Kai­ser ent­thro­nen, wür­de er alle Fürs­ten der Welt mit Fü­ßen tre­ten, stolz ge­wor­den, weil er den großen Fried­rich zer­schmet­tert habe. Eben­so­we­nig lie­ßen sich die deut­schen Fürs­ten zum Ab­fall be­we­gen, sie dran­gen viel mehr in den Papst, der Zwie­tracht ein Ende zu ma­chen, die das Reich mit Aufruhr und Mord er­fül­le. Die Volks­s­tim­mung in Deutsch­land war vollends ganz und gar kai­ser­lich. »Rö­mi­sche Send­lin­ge und ihr Ge­bot – Ist jetzt Pfaf­fen- und Lai­en­s­pott«, sang der Dich­ter Frei­dank. In Schwä­bisch-Hall tra­ten Ket­zer auf, die be­haup­te­ten, der Papst, die Bi­schö­fe und Präla­ten wä­ren Ket­zer, Kai­ser Fried­rich und sein Sohn Kon­rad wä­ren voll­kom­men und ge­recht. Auch krie­ge­risch hat­te Fried­rich Er­fol­ge. Er drang sieg­reich im Kir­chen­staa­te vor, und Gre­gor ge­riet in Ge­fahr, sein Ge­fan­ge­ner zu wer­den. Er er­bot sich zum Frie­den un­ter der Be­din­gung, dass die lom­bar­di­schen Städ­te ein­be­zo­gen wür­den, was Fried­rich ab­lehn­te.

Un­ge­fähr zur sel­ben Zeit, als Gre­gor den Bann über den Kai­ser ver­häng­te, starb Her­mann von Salza, der als sein gu­ter Ge­ni­us be­gü­ti­gend und ver­mit­telnd ne­ben ihm her­ge­gan­gen war. Ein grau­sa­mer Zug tritt seit­dem mehr und mehr in Fried­richs We­sen her­vor. Wer sich ihm wi­der­setz­te oder ihm zu wi­der­stre­ben schi­en, wur­de ohne Nach­sicht, hohn­voll, dem Un­ter­gang ge­weiht. Die Do­mi­ni­ka­ner und Fran­zis­ka­ner, die dem Papst an­hin­gen, wur­den aus dem Kö­nig­reich Si­zi­li­en ver­trie­ben. Als die Be­la­ge­rung von Faen­za, ei­ner päpst­li­chen Stadt, sich lan­ge hin­zog, ließ der Kai­ser sieb­zig Bür­ger, die auf­ge­grif­fen wa­ren, auf­hän­gen. Eben­so einen Sohn des Do­gen von Ve­ne­dig, weil er mit den Ve­ne­tia­nern im Streit war und sie ihn ge­schä­digt hat­ten. Die Ge­sand­ten, die zu Schiff nach Rom reis­ten, um ei­nem Kon­zil bei­zu­woh­nen, das der Papst be­ru­fen hat­te, nahm Fried­richs Sohn En­zio nach ei­ner sieg­rei­chen See­schlacht ge­fan­gen. Nicht nur, dass der Erz­bi­schof von Be­sançon da­bei er­trank, es star­ben noch meh­re­re wäh­rend der lan­gen Ge­fan­gen­schaft, in der Fried­rich sie hielt. Dies Ver­fah­ren ge­gen hohe Geist­li­che ver­schie­de­ner Län­der wirk­te ver­stim­mend. Der Kai­ser aber drang un­auf­halt­sam ge­gen Rom vor, im­mer en­ger zog er die Sch­lin­ge um den ge­ängs­te­ten Gre­gor; da ent­riss der Tod den al­ten Mann sei­nem Fein­de und be­wahr­te die Welt vor dem Zu­sam­men­stoß der ra­sen­den Gestir­ne.

In Gre­gors Nach­fol­ger, dem Ge­nue­sen In­no­cenz IV., hoff­te Fried­rich ei­nem ihm wohl­ge­sinn­ten Man­ne zu be­geg­nen; aber der Papst führ­te die kai­ser­feind­li­che Po­li­tik Gre­gors, wo­mög­lich schär­fer, un­er­bitt­li­cher fort. Ver­klei­det floh er nach Rom, ver­sam­mel­te dort ein Kon­zil und ent­thron­te und ver­fluch­te Fried­rich in Ge­gen­wart von des­sen Kanz­ler Thad­daeus von Sues­sa, der ver­geb­lich sei­nen Herrn zu ver­tei­di­gen ver­such­te. In Deutsch­land er­klär­ten sich die Erz­bi­schö­fe von Mainz und Köln für den Papst; sie setz­ten die Wahl des Land­gra­fen Hein­rich von Thü­rin­gen durch und nach des­sen Tode des Gra­fen Wil­helm von Hol­land. Bei­de be­kämpf­ten Kon­rad als Kö­nig von Deutsch­land mit wech­seln­dem Glück, kei­ner konn­te es zu durch­schla­gen­dem Er­fol­ge brin­gen. Fried­rich über­leb­te die end­gül­ti­ge Spal­tung um fünf Jah­re, zwar nicht be­siegt, aber tief er­schüt­tert. Die Un­treue sei­nes Kanz­lers Pe­trus von Vi­nea, den er vie­le Jah­re hin­durch als un­ent­behr­li­che Stüt­ze be­trach­tet hat­te, die Ge­fan­gen­nah­me des fröh­li­chen En­zio, sei­nes Soh­nes, des­sen krie­ge­ri­sche Schnei­dig­keit sich so oft be­währt hat­te und den aus­zu­lö­sen ihm nicht ge­lang, muss­ten ihm als Vor­zei­chen des Zu­sam­men­bruchs er­schei­nen. Aber wel­chen Schmerz und wel­che Bit­ter­keit er auch emp­fand, der Welt zeig­te er im­mer die Hei­ter­keit, die als Merk­mal des Kö­nig­tums galt, wie es die Art der Son­ne ist, zu strah­len. In sein Te­sta­ment ver­sie­gel­te er die Ra­che, da­mit nicht sein Tod sei­nen Fein­den zu­gu­te käme. »Wir wün­schen und be­feh­len, dass kei­ner der Ver­rä­ter am si­zi­li­schen Reich je­mals in das­sel­be zu­rück­zu­keh­ren und nie­mand aus ih­rem Ge­schlecht in de­ren Rech­te und Be­sit­zun­gen ein­zu­tre­ten wage, un­se­re Er­ben sei­en viel­mehr ge­hal­ten, an ih­nen Ra­che zu neh­men.« Der Kir­che, be­stimm­te er, soll­ten alle ihre Rech­te zu­rück­er­stat­tet wer­den, je­doch ohne Schä­di­gung des Rei­ches und der Ehre des Kai­ser­tums und sei­ner Er­ben, und wenn die Kir­che ih­rer­seits die Rech­te des Kai­ser­tums zu­rück­er­stat­te. Eben­so treu ih­rem Hass wa­ren die Päps­te. Fried­richs Sohn Kon­rad ver­such­te ver­geb­lich zu ei­ner Ver­stän­di­gung mit ih­nen zu kom­men, nicht nur In­no­cenz, son­dern auch sei­ne Nach­fol­ger er­klär­ten, dass sie kei­nen Spros­sen des ver­fluch­ten Ge­schlechts der Ho­hen­stau­fer auf dem Thron der Kö­ni­ge und Kai­ser dul­den wür­den. In­no­cenz tat so­fort nach Fried­richs Tod Schrit­te, um sich in den Be­sitz Si­zi­li­ens zu set­zen, starb aber, ohne et­was er­reicht zu ha­ben. Im sel­ben Jah­re folg­te ihm Kon­rad im Tode nach. Man­fred, Fried­richs Lieb­ling, der ster­nen­äu­gi­ge Sohn der Bian­ca Lan­cia, der alle die glän­zen­den Ei­gen­schaf­ten des Va­ters ge­erbt zu ha­ben schi­en, schön, mu­tig, dich­te­risch be­gabt, hoch­ge­bil­det war, ver­tei­dig­te das Kö­nig­reich mit Glück. Trotz sei­nes über­wie­gend ita­lie­ni­schen Ur­sprungs schmück­te ihn die Blond­heit der Stau­fer. An sei­nem Hofe sam­mel­te sich al­les, was der Sü­den Ita­li­ens an ho­her Bil­dung und fremd­ar­ti­gem Reiz her­vor­brach­te. Er trug, so glaub­te man, einen Zau­ber­ring, mit dem er Dä­mo­nen be­schwö­ren konn­te und der spä­ter in den Be­sitz der Päps­te ge­langt sein soll. Ohne Er­folg für die Päps­te zog sich der Krieg um Si­zi­li­en hin, bis Cle­mens IV. den Bru­der des Kö­nigs von Frank­reich, Karl von An­jou, ihn zu füh­ren be­wog. Man­fred fiel in der un­glück­li­chen Schlacht bei Be­ne­vent; zwei Jah­re spä­ter wur­de Kon­ra­din, der sech­zehn­jäh­ri­ge Sohn Kö­nig Kon­rads und der Eli­sa­beth von Bay­ern, in der Schlacht bei Tag­lia­coz­za be­siegt und in Nea­pel hin­ge­rich­tet. Es war im Jah­re 1268. Die Schan­de, mit der dies un­er­hör­te Ver­fah­ren den Na­men Karl von An­jou un­ver­tilg­bar be­fleck­te, war die ein­zi­ge Stra­fe, mit der das Schick­sal den Hen­ker des jun­gen Kö­nigs zeich­ne­te. Das un­kö­nig­li­che und un­rit­ter­li­che Wü­ten ge­gen den Hoch­ge­bo­re­nen und sei­ne Ge­treu­en er­reg­te Wi­der­wil­len nicht nur bei den Ghi­bel­li­nen Ita­li­ens und Sym­pa­thie für den Jüng­ling, der mit An­mut und dem An­stand ei­nes Kö­nigs zu ster­ben wuss­te. Es wird er­zählt, dass Kon­ra­din, nach­dem sei­ne Wit­we ge­wor­de­ne Mut­ter sich mit dem Gra­fen Mein­hard von Ti­rol ver­mählt hat­te, sich nicht mehr vor ihr er­hob, wie er frü­her ge­tan hat­te, und das da­mit be­grün­de­te, dass sie ihr er­lauch­tes Ge­schlecht durch die Hei­rat mit ei­nem weit un­ter ihr Ste­hen­den ver­leug­net habe; er als Kö­nig und Sohn des Kai­sers wer­de ihr nun nicht mehr die Ehre er­wei­sen, die der rö­mi­schen Kai­se­rin ge­bührt habe. Der Fluch der Kir­che und der Ab­fall des Glückes beug­ten den Stolz des Ho­hen­stau­fen­blu­tes nicht. Wie ge­ring auch die Aus­sicht war, den Kampf zu ge­win­nen, in dem sein mäch­ti­ger Groß­va­ter, sein Va­ter und sein Oheim ge­schei­tert wa­ren, er wuss­te, dass sei­ne Ehre for­der­te, ihn auf­zu­neh­men und sei­nen Vor­fah­ren, wenn nicht an Glück und Ruhm, so doch an ho­hem Sinn zu glei­chen, und starb kö­nig­lich. Jahr­zehn­te spä­ter zeich­ne­te ein Mönch von Win­ter­thur eine er­staun­li­che Nach­richt auf, die ihm mit­ge­teilt wor­den war: als Kö­nig Kon­rad­ins Haupt ge­fal­len sei, habe sich ein Ad­ler mit ra­schem Flu­ge vom Him­mel her­ab­ge­stürzt, habe sei­nen rech­ten Flü­gel durch das Kö­nigs­blut ge­zo­gen und sei so, mit blu­ti­ger Schwin­ge, auf­ge­stie­gen und in den Wol­ken ver­schwun­den. So ließ der Volks­glau­be das Her­ren­ge­schlecht in die gött­li­che Hei­mat zu­rück­keh­ren.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Deutsche Geschichte»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Deutsche Geschichte» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Deutsche Geschichte»

Обсуждение, отзывы о книге «Deutsche Geschichte» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.