Regina Mars - Frostsklave

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Gal ist verflucht und jeder weiß es. Jeder sieht es dank seiner roten Augen und der Hörner, die aus seiner Stirn wachsen. Nicht einmal seine eigene Familie will ihn mehr und die Dorfbewohner überschütten ihn mit Hass und Misstrauen. Hart und verbittert findet der stämmige Bauernsohn Verständnis, wo er es nie vermutet hätte: bei Lukacs, dem allseits beliebten Sohn des Bürgermeisters. Dem arroganten Schönling, mit dem er so gar nichts gemeinsam hat … oder?Verehrte Leser! Folgt mir! Kommt mit auf eine Reise durch Krieg, Verrat und Zerstörung! Begebt euch in die Klauen eines Drachen und in die eisigen Hände eines Frostdämons! Kämpft mit Schwertern, Äxten und Magie! Und erlebt die Macht, die allen anderen trotzt: die Liebe.

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»Ich will, dass dein Vater wieder lacht«, fauchte sie. »Seit du geboren wurdest, bläst er Trübsal. Seit du wächst wie Gestrüpp, seit du frisst wie ein Ochse. Es ist zu viel, Gal! Es reicht! Siebzehn Jahre haben wir uns um dich gekümmert und es ist Zeit, dass du auf eigenen Beinen stehst!«

Er wusste, dass sie recht hatte. Und doch war er mutlos. Wer würde ihm Arbeit geben, so, wie er aussah? Niemand.

Sein Blick fiel auf eine der dreckigen Pfützen, die der Sommerregen hinterlassen hatte. Sein Spiegelbild blickte ihm entgegen, breitschultrig, unförmig, rotäugig und rothaarig. Die beiden Hörner, die ihm aus der Stirn wuchsen wie einem Widder, ließen ihn noch gruseliger aussehen. Sie waren kürzer als sein kleiner Finger, aber es reichte. Seit er denken konnte, wollte ihm niemand in die Augen sehen. Seine Familie hatte sich daran gewöhnt, aber jetzt, inmitten so vieler Fremder, wurde er angestarrt wie ein dreiköpfiges Ferkel.

Sein Magen verhärtete sich. Er hatte nur zwei Möglichkeiten. Söldner werden. Oder weggehen. Weit weg, irgendwohin, wo man Missgeburten wie ihm Arbeit gab, solange sie sich ordentlich anstellten. In eine noch größere Stadt. Und das machte ihm mehr Angst, als dem Drachenbaron selbst gegenüberzutreten.

Was, wenn mich noch mehr Leute anstarren? , flüsterte eine Stimme in seinem Hinterkopf.

Dann hau ich ihnen die Zähne raus , dachte er. Dann klopf ich ihnen die Schädel weich und reiß ihnen die Klöten ab.

Er war ein Scheusal, ein Biest. Es war ihm egal, wer ihn anstarrte, er fürchtete sich nicht. Er konnte es sich nicht leisten, sich zu fürchten.

Als Kind hatte er sich genug Schläge und Tritte eingefangen, um das zu wissen. Bei den anderen Bauernkindern und in der Stadt.

Einmal hatten sie ihn in einen Hinterhof gelockt. Drei andere Jungs, mit dem Versprechen, dass der Hund des einen Welpen hatte, und er sich einen aussuchen konnte. Gal wurde schlecht, wenn er daran dachte. An das warme, zittrige Gefühl in seiner Brust. Wie er sich danach gesehnt hatte, einen kleinen Hund in seinen Armen zu halten. Hunde liebten einen, egal, wie man aussah. Egal, ob man eine gehörnte Missgeburt war.

Aber es hatte keine Welpen gegeben. Nur mehr Schläge. Der eine Junge hatte ihm eine Zaunlatte über den Kopf gezogen. Als er sich nicht mehr rühren konnte, hatten sie ihn vollgepisst. Und als er stinkend zu seiner Mutter gewankt war, hatte sie ihn nur angesehen und geseufzt.

An Schmerzen war er gewöhnt. An ihre enttäuschten Blicke auch. Aber der Moment der Hoffnung hätte ihn beinahe gebrochen.

Ein Hund, hatte er gedacht. Noch Monate später hatte er sich beim Einschlafen vorgestellt, dass ein Welpe bei ihm war, dass er den warmen Körper in den Armen hielt. Ein Welpe, den es nie gegeben hatte.

Einfach erbärmlich.

Sie entluden den Karren und bauten den Stand auf, dann war seine Arbeit beendet. Für den Aufbau war er der Beste, kräftig und schnell, viel stärker als jeder seiner Brüder. Aber kaufen wollte niemand bei ihm. Nicht von einem rotäugigen, rothaarigen Biest. Seine Mutter schickte ihn weg, kaum, dass Gal die letzten Möhrenbunde aufgeschichtet hatte.

»Viel Spaß«, sagte sie säuerlich. Sie neidete ihm die Freizeit, die sie nie hatte.

Er knurrte und ging. Zwang sich, voranzustapfen, sich durch die Menge zu quetschen und nicht das zu tun, was er wirklich wollte: umdrehen und seine Mutter anflehen, dass er bei ihr und Vati bleiben konnte.

Es hätte keinen Sinn gehabt.

»Aus dem Weg!«, raunzte er einen Trunkenbold an, der ihm in den Weg stolperte. Der Mann riss das Maul auf, wollte etwas sagen, dann erkannte er Gal.

»Biest«, krächzte er.

»Gut erkannt, Schnapsnase.« Gal drängte sich an ihm vorbei. »Scheiß dich nicht ein, du stinkst schlimm genug.«

Der Mann roch wie ein altes Weinfass. Sauer und verdorben. Er rülpste und die Luft um Gal wurde unbrauchbar.

»Biest«, brachte der Kerl wieder heraus. »Hilfe.«

Unstete Blicke verfolgten Gal auf seinem Weg durch die Menge. Er musste hier raus. Irgendwohin, nur weg von all diesen Leuten, die ihn anstarrten. Er schaute noch böser als sonst, spannte die Schultern und fletschte die Zähne. Sie wichen vor ihm zurück, wie immer. Er hörte Getuschel und Flüstern. Ballte die Fäuste und zwang sich, ruhig zu atmen.

Wir können dich nicht länger durchfüttern.

Die Worte gellten in seinem Kopf hin und her. Er atmete ein, atmete aus und bog in eine Seitengasse ein. In sein Verderben.

Goldbraune Augen weiteten sich, direkt vor ihm und dann schoss Schmerz in seine Schulter. Gal prallte zurück, stolperte und fiel auf den Hintern. Genau wie der Dreckskerl, mit dem er zusammengestoßen war. Der letzte Dreckskerl, den er heute noch gebrauchen konnte.

Lukacs Andon.

Der blonde Schönling starrte ihn noch an, als Gal sich längst aufgerappelt hatte.

»Was?«, raunzte Gal. »Glotz nicht so. Du warst im Weg, Lackaffe.«

Lukacs blinzelte, dann erschien das Lächeln, das Gal so hasste. Ein strahlendes, mit ebenmäßigen Zähnen, das sein sowieso hübsches Gesicht so unerträglich schön machte, dass es sich anfühlte, als würde man direkt in die Sonne schauen.

»Tut mir leid, edles Biest.« Lukacs erhob sich lässig und klopfte seine feinen Klamotten ab. Eine bestickte Jacke, grün und so neu, dass sie keine einzige abgewetzte Stelle hatte. Gals Kittel hatte nur abgewetzte Stellen und die Hose bestand nur noch aus Flicken.

Wie immer war Lukacs von Freunden umgeben. Feinen Söhnchen wie ihm, die Gal höhnisch angrinsten und sich nicht trauten, näher als drei Schritte an ihn heranzukommen.

Lukacs traute sich, näherzutreten. Ja, er kam Gal so nahe, dass der ihn riechen konnte. Feine Seife und Schuhcreme. Ein Hauch Dunkelbier lag in Lukacs' Atem, drang zwischen den vollen Lippen hervor, als er Gal spöttisch musterte.

»Biest, bist du etwa noch hässlicher geworden?« Der Mistkerl grinste. »Ich könnte schwören, dass du letzte Woche noch nicht so scheußlich warst. Oder verblasst die Erinnerung an deine Hackfresse, weil man sie nicht aushält?«

Gal ballte die Fäuste. »Denkst du oft an meine Hackfresse, Andon? Melkst du dabei dein Würmchen oder reicht der Gedanke schon, dass du deine Hosen vollsaust?«

Lukacs lachte. Ein schönes, volles Lachen, passend für einen Prinzen und nicht bloß den Sohn des Bürgermeisters. »Davon träumst du, was, Biest? Ich wette, du denkst an mich, wenn du an deinem Ochsenschwänzchen ziehst. Oder befummelst du deine Hörner? Sind die nur so groß, weil ich hier bin?«

Gal spuckte vor seine Füße. »Fick dich, Andon.«

»Das hättest du wohl gern.«

Lukacs' Lachen begleitete ihn den ganzen Weg und die Seitengasse hinunter. Er wich dem Inhalt eines Nachttopfs aus, der von oben herunter regnete und versuchte, nicht zu atmen. Die Seitengassen stanken schlimmer als die Hauptstraße. Der Mief staute sich und hatte keine Gelegenheit, dem schattigen Zwischenraum zwischen den verdreckten Wänden zu entkommen. Aber es war der Weg zur einzigen Zuflucht, die er kannte.

Er überlebte den Gestank zweier weiterer Gassen und zwängte sich durch den Zaun zu einem verlassenen Grundstück. Unkraut überwucherte die Wiese, die von fensterlosen Hauswänden umgeben war. Die Reste einer niedergebrannten Hütte ragten aus dem Grün.

Hier hatte ein Monster gewohnt. Kein Brandstifter, sondern die andere Sorte. Ein Kalter. Wenn überhaupt, waren die den Menschen noch unheimlicher als die Brandstifter. Den hier hatte man aus der Stadt gejagt und seine Hütte abgefackelt. Gal erinnerte sich noch daran, wie sie den Mann durch die Straßen getrieben hatten, in metallenen Fesseln, nackt, der Rücken blutig von der Bullenpeitsche. Der Bürgermeister selbst hatte die Jagd geleitet. Vor den Toren von Hamparal war der Mann gestürzt und von einem Karren überfahren worden. Kein Zufall, natürlich nicht.

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