Marie Louise Fischer - Adoptivkind Michaela

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Adoptivkind Michaela: краткое содержание, описание и аннотация

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Während die junge Michaela mit ihrem Freund Gregor ein paar schöne Stunde verbringt, sehen sich ihre Eltern zu Hause mit einem Schreiben der Schule konfrontiert, in denen ihnen mitgeteilt wird, dass Michaelas Versetzung gefährdet ist. Die Diskussion der Eltern wird hitziger und so bekommen sie nicht mit, dass sich Michaela nach Hause schleicht. Zu ihrem grenzenlosen Schrecken bekommt sie durch die Türe mit, was bisher vor ihr verborgen gehalten wurde: Ihre Eltern sind gar nicht ihre leiblichen Eltern, sie haben sie stattdessen adoptiert. Michaela ist fassungslos, sie fühlt sich belogen und ihr reift der Wunsch, alles hinter sich zu lassen. Denn auch ihr Freund scheint sich für ihre Probleme nicht wirklich zu interessieren. So macht sich Michaela auf, ihre richtige Mutter zu suchen.-

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Mit einer heftigen Bewegung machte sie sich frei:

»Mama, stimmt es wirklich …«

Sofort unterbrach sie Erhard Schneider: »Ich habe hier Fragen zu stellen, Michaela.«

»Bin ich nun euer Kind oder nicht?«

»Natürlich bist du unser Kind — unser kleines Mädchen«, erwiderte Isabella rasch. »Spürst du das denn nicht?«

»Aber ihr habt doch selbst gesagt …«

»Wann?« fragte Erhard Schneider.

Michaela errötete. »Eben. Bevor ich ins Zimmer kam …«

»Du hast gelauscht?«

»Ich habe es gehört.«

»Dann passe das nächste Mal besser auf, wenn du schon an den Türen horchst.«

»Aber ich habe mich nicht geirrt …«

»Unsinn. Willst du etwa behaupten, daß wir dich belügen?« Michaela schwieg verwirrt.

»Na also. Und jetzt möchte ich endlich wissen, wo du herkommst.«

Michaela sah an ihrem kurzen Nachthemd hinunter. »Aus dem Bett.«

»Willst du uns vielleicht weismachen, daß du den ganzen Abend friedlich geschlafen hast, während deine Mutter und ich vor Sorgen fast verrückt geworden sind?«

»Nein.«

»Wann bist du nach Hause gekommen?«

»Ich weiß es nicht … Ich habe nicht auf die Uhr geschaut.«

»Vielleicht kannst du uns wenigstens sagen, wie du ins Haus gekommen bist. Die Haustür ist nämlich seit Stunden verriegelt.«

»Ich bin über das Spalier in mein Zimmer geklettert.«

»Um Himmels willen, Kind — du hättest dir ja die Beine brechen können«, rief Isabella Schneider entsetzt.

»Reg dich nicht auf, Isa«, sagte ihr Mann. »Du siehst, daß ihr nichts passiert ist. Wahrscheinlich hat sie diese Kletterpartie nicht zum erstenmal gemacht, oder?«

Michaela warf trotzig ihr langes blondes Haar über die Schultern zurück. »Was hätte ich sonst tun sollen? Du sagst ja selbst, die Tür war verriegelt.«

»Klingeln — zum Beispiel.«

»Ich wollte euch nicht wecken.«

»Hast du dir wirklich eingebildet, wir wären zu Bett gegangen, während du dich bis nach Mitternacht irgendwo in der Stadt herumtreibst?«

»Ich habe mich nicht herumgetrieben.«

»Nein? Wo warst du dann?«

»Tanzen.«

Erhard und Isabella Schneider wechselten einen Blick.

»Mit wem?« fragte Isabella.

Keine Antwort.

Isabella blickte lange in das verstockte Gesicht ihrer Tochter.

»Du weißt doch, daß wir es nur gut mit dir meinen.«

Aber Michaela schwieg weiter.

»Du packst sie ganz falsch an, Isa«, sagte Erhard Schneider wütend. »Ich habe dir schon tausendmal gesagt, daß du sie zu sehr verwöhnst. Jetzt hast du das Ergebnis … Ein verstocktes, verlogenes Kind, das sich nachts in Tanzlokalen herumtreibt.«

Er zog das Schreiben von Michaelas Schuldirektor aus der Tasche. »Kennst du den Brief?«

»Nein«, erwiderte Michaela leise.

»Du weißt also nicht, daß dein Direktor uns geschrieben hat? Daß deine Versetzung gefährdet ist?«

»Von dem Brief habe ich nichts gewußt. Aber der Direx hat mir natürlich schon gesagt, daß ich schlecht stehe.«

»Und wie soll das nun weitergehen mit dir?«

»Ich werde mich eben mehr anstrengen müssen.«

»Schön, daß wir uns wenigstens in diesem Punkt verstehen … Warum bist du erst nach Mitternacht nach Hause gekommen?«

»Ich wollte tanzen, Paps … Wozu habe ich es denn gelernt, wenn ich es nicht darf?«

»Du kannst ja mit uns ausgehen.«

»Wann? Und überhaupt — das ist doch nicht dasselbe.«

»Immerhin hätten wir dich pünktlich nach Hause gebracht, wie es sich gehört. Mit wem warst du tanzen?«

»Mit Greg.«

»Das ist doch kein Name.«

»Mit Gregor Hellmer. Er arbeitet in einer Bank.«

»So so. Wie alt ist dieser Knabe eigentlich?«

»Zwanzig …«

»Na hör mal, ein zwanzigjähriger Mann, der schon im Leben steht, ist kein Umgang für ein Schulmädchen. Seit wann kennst du ihn?«

»Schon ’ne ganze Weile.«

»Hat er jemals etwas von dir verlangt …«

Seine Frau unterbrach ihn. »Nicht, Erhard. Bitte nicht.«

»Wunderbar. Du weißt es wieder einmal besser.«

Erhard Schneider füllt sich ein neues Glas Kognak ein und leert es in einem Zug. »Du wirst diesen Gregor Hellmer nicht mehr Wiedersehen. Verstanden?«

»Aber — Greg kann wirklich nichts dafür, daß es so spät geworden ist. Er ist anständiger, als ihr glaubt. Er ist mein einziger Freund.«

»Das wird ja immer schöner. Mit sechzehn braucht man keinen Freund. Und schon gar keinen Zwanzigjährigen, der sicherlich schon einiges erlebt hat … Damit du nicht in Versuchung kommst, diesen Burschen wiederzutreffen, verbiete ich dir hiermit, das Haus ohne Erlaubnis zu verlassen.«

»Paps, ich …«

»Michaela«, sagt Isabella sanft. »Hab Vertrauen zu uns. Wir wollen doch nur dein Bestes. Du bist noch viel zu jung, um dies alles zu verstehen. Später wirst du uns einmal dankbar sein.« Michaela sprang auf. »Dankbar? Dafür, daß ihr mich einsperrt?«

»Kind, sei vernünftig …«

»Schluß mit dem Gerede«, befahl jetzt Erhard Schneider laut. »Michaela, du hast dich unglaublich benommen. Ich habe zumindest etwas Einsicht von dir erwartet.

Aber anscheinend habe ich mich auch darin getäuscht. Verschwinde jetzt in dein Bett. Ich hoffe, daß du morgen früh vernünftiger bist.«

Mit Tränen in den Augen sah Michaela ihre Eltern an. Dann drehte sie sich ohne Gruß um und rannte aus dem Zimmer.

Am nächsten Morgen läutete es kurz vor neun an der Schneiderschen Villa. Anna Beermann, die Haushälterin, öffnete. Eine blonde, nicht mehr ganz junge Dame im grauen Persianermantel trat ein.

»Könnte ich Frau Schneider sprechen?« fragte sie atemlos. »Es ist sehr dringend.«

»Ich fürchte, das ist unmöglich«, sagte die Haushälterin, »die Herrschaften schlafen noch.«

»Aber es ist wirklich ungeheuer wichtig … Bitte, wecken Sie Frau Schneider. Sagen Sie, Gerda Ackermann ist da.«

»Anna, was ist denn los?« ertönte plötzlich Isabellas Stimme vom Obergeschoß des Hauses, wo die Schlafgemächer lagen.

»Eine Frau Ackermann möchte Sie sprechen«, gab die Haushälterin zurück.

»Augenblick — ich komme sofort!«

Wenige Minuten später kam Isabella die geschwungene Treppe zur Diele herunter. Über ihrem Pyjama trug sie einen eleganten Morgenrock aus blauer Seide, der das Blau ihrer Augen unterstrich. Ihr braunes Haar war vom Schlaf noch verwirrt.

Sie nickte Gerda Ackermann kurz zu und ging voraus ins Wohnzimmer. »Komm herein«, sagte sie hastig zu der Besucherin.

Bereits in der Tür wandte sie sich noch einmal um. »Anna, achten Sie darauf, daß wir nicht gestört werden … Falls mein Mann — oder Michaela — herunterkommt, sagen Sie mir sofort Bescheid.«

Sie schloß die Tür und sah Gerda Ackermann an. »Was willst du? Wir hatten abgemacht, daß wir uns nur außer Haus treffen …«

»Es ist etwas Furchtbares passiert, Isa … Till Torsten, dein Bruder, ist wieder in München.«

»Ich weiß«, sagte Isabella Schneider gelassen.

»Warum hast du mich nicht gewarnt?«

»Damit mußten wir rechnen. Was regt dich daran so auf?«

»Das fragst du noch?«

»Du hast keinen Grund, dich vor Till zu fürchten. Er hat nicht die leiseste Ahnung, wie du jetzt heißt, daß du verheiratet bist, wo du wohnst … Vielleicht erkennt er dich überhaupt nicht mehr wieder — nach all den Jahren …«

»Ich jedenfalls habe ihn wiedererkannt.«

»Ja du — das ist doch kein Vergleich. In deinem Leben hat es zwei Männer gegeben, Till Torsten und Arnold Ackermann. Aber was glaubst du, wieviel Frauen in seinem Dasein eine Rolle gespielt haben?«

»Ich habe entsetzliche Angst, Isa.«

»Wovor denn? München ist eine Millionenstadt. Eine Begegnung wäre unwahrscheinlich. Und selbst wenn — was hätte es zu bedeuten? Ich kann mir kaum vorstellen, daß du noch einmal auf Till hereinfallen wirst.«

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