Marie Louise Fischer - Adoptivkind Michaela

Здесь есть возможность читать онлайн «Marie Louise Fischer - Adoptivkind Michaela» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Adoptivkind Michaela: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Adoptivkind Michaela»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Während die junge Michaela mit ihrem Freund Gregor ein paar schöne Stunde verbringt, sehen sich ihre Eltern zu Hause mit einem Schreiben der Schule konfrontiert, in denen ihnen mitgeteilt wird, dass Michaelas Versetzung gefährdet ist. Die Diskussion der Eltern wird hitziger und so bekommen sie nicht mit, dass sich Michaela nach Hause schleicht. Zu ihrem grenzenlosen Schrecken bekommt sie durch die Türe mit, was bisher vor ihr verborgen gehalten wurde: Ihre Eltern sind gar nicht ihre leiblichen Eltern, sie haben sie stattdessen adoptiert. Michaela ist fassungslos, sie fühlt sich belogen und ihr reift der Wunsch, alles hinter sich zu lassen. Denn auch ihr Freund scheint sich für ihre Probleme nicht wirklich zu interessieren. So macht sich Michaela auf, ihre richtige Mutter zu suchen.-

Adoptivkind Michaela — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Adoptivkind Michaela», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Nein, das durfte nicht geschehen, irgendwie mußte er hier heraus. Er mußte es mit Frechheit versuchen.

Als er in das Lokal zurückkam, stand einer der Kriminalbeamten noch immer auf der Treppe. Der andere ging von Tisch zu Tisch und prüfte die Ausweise. Die Musikbox spielte nicht mehr, und die Stille hatte etwas Unheimliches an sich. Die jungen Leute saßen und standen in dumpfem Schweigen.

Gregor ging ruhig, nicht zu schnell und nicht zu langsam, zu seinem Tisch zurück, nahm Michaelas Mantel über den Arm, legte seinen Ulster darüber, steckte ihre kleine Handtasche ein und bahnte sich einen Weg zur Treppe. Der Kriminalbeamte, der dort stand, ein älterer Herr mit dem Ansatz eines Bauches, versuchte den ganzen Raum im Auge zu behalten und sah ihn erst, als er vor ihm stand.

»Na?« fragte er.

»Ich möchte nach Hause, Herr Kommissar!«

»Ihren Ausweis, bitte!«

»Den habe ich schon Ihrem Kollegen gezeigt — hinten im Heizungskeller!«

»Na, dann zeigen Sie ihn mir eben noch mal!«

In diesem Augenblick entstand ein Geräusch im Hintergrund des Lokals. Unwillkürlich blickte Gregor sich um. Er sah, daß ein breitschultriger junger Mann mit einem Affengesicht seinen Stuhl zurückgeschoben hatte und blitzschnell, statt seinen Ausweis zu zeigen, dem Beamten, der ihn kontrollieren wollte, die Faust unters Kinn schlug. Der Hieb hatte gesessen, der Kriminalbeamte brach stöhnend zusammen. Wie auf Kommando erhoben mehrere Burschen ihre Stühle und schlugen die Birne an der Decke aus. Der Kriminalbeamte neben Gregor zog seine Trillerpfeife und ließ einen schmerzhaft schrillen Pfiff ertönen. Gregor verlor keine Sekunde. Er raste an dem Beamten vorbei, die Treppe hinauf und ins Freie.

Vor dem Eingang stand ein Funkstreifenwagen, der Fahrer, der den Pfiff gehört hatte, stieg aus und lief zum Eingang.

»Rasch! Beeilen Sie sich!« rief Gregor ihm zu. »Da drinnen ist was fällig!« Dann ging er, nicht zu schnell und nicht zu langsam, die Straße hinunter und sah aufatmend die Neonbeleuchtung über dem »Studio fünfzehn«.

Michaela wartete, wie verabredet, an der Garderobe auf ihn. Sie zitterte am ganzen Körper — nicht vor Kälte, denn hier drinnen war es warm genug, sondern vor Aufregung …

»In deiner Tasche war —«

»Schnauze!« sagte er grob.

Sie verstummte sofort. Er zog seine Jacke an, half ihr in ihren Mantel, gab ihr die Handtasche und schlüpfte selbst in seinen Ulster.

Der Garderobenfrau, einer grauhaarigen, kleinen Person, die laut zu zetern begann, daß ihre Garderobe kein Zufluchtsraum für Verbrecher wäre und daß sie mit der Polizei nichts zu tun haben wollte, schob er besänftigend ein Zweimarkstück hin.

Dann traten sie zusammen ins Freie.

Gregor nahm Michaelas kleine Hand und steckte sie zu sich in die Tasche seines Ulsters. »Tut mir leid, wenn ich grob zu dir war, Micky«, sagte er.

»Versteh’ schon. Ich hätte gar nicht reden sollen. Aber — es war alles aufregend! Toll aufregend, was?«

»Kann man wohl sagen.«

»Wie hast du es bloß fertiggebracht …«

»Dusel«, sagte er kurz. Dann lachte er. »Es hat manchmal doch was für sich, wenn man mit ’nem Spießer ausgeht, was?«

»Greg — das hatte ich doch nicht so gemeint! Ich weiß doch, daß du dufte bist! Wirklich, du bist der tollste Bursche, den ich kenne. Eigentlich …« Sie stockte.

»Na, was?«

»Eigentlich ist es schade, daß du nicht mein Bruder bist!«

Er blieb stehen und sah ihr lächelnd in die Augen. »Na, so schade ist das nun auch wieder nicht.« Er beugte sich zu ihr und küßte sie zärtlich auf den Mund. —

Die Zeit verrann zäh wie Blei.

Isabella und Erhard Schneider saßen in ihrem schweigenden Haus und warteten. Sie lauschten mit angespannter Aufmerksamkeit auf das Läuten der Türklingel — aber die Klingel blieb stumm. Draußen vor den Fenstern stand die Nacht, die kalte Winternacht, wie ein drohender Feind.

Wo war Michaela?

Isabella Schneider saß sehr gerade in einem der hochlehnigen Gobelinsessel, die schönen schlanken Hände um die geschnitzten Knäufe der Lehnen geklammert. Ihr ernstes Gesicht war blaß. Im gehämmerten Messingaschenbecher neben ihr häuften sich Zigarettenstummel.

Erhard Schneider lief, die Hände auf dem Rücken, die Schultern vorgeschoben, im Zimmer auf und ab. Die antike kleine Uhr auf der Barockkommode zeigte mit silberhellen Schlägen die zwölfte Stunde an.

»Zwölf Uhr!« sagte Erhard Schneider. Er warf einen Blick auf seine Armbanduhr. »Zwölf Uhr vorbei … Es ist unglaublich.« Isabella schwieg.

»Ich habe gesagt, daß es zwölf Uhr vorbei ist!« wiederholte er gereizt.

»Meinst du, daß ich es ändern kann?«

»Ich muß etwas tun, sonst werde ich noch wahnsinnig.«

Isabella saß schweigend.

»Nun red doch schon! Sag etwas!« fuhr er sie an.

Sie atmete schwer. »Ruf die Polizei an, Erhard … Das habe ich dir schon vor einer Stunde gesagt.«

»Ausgeschlossen. Ich mache mich doch nicht lächerlich. Die Polizei kann in einem solchen Fall überhaupt nicht helfen.«

»Wir würden eher Bescheid wissen«, sagte Isabella mit tonloser Stimme.

»Was soll das heißen? Du wirst mir doch nicht weismachen wollen, daß sich das Kind etwas angetan hat. Warum auch? Warum?«

»Hast du den Brief vergessen?«

»Sie hat ihn ja gar nicht gesehen!«

»Vielleicht doch.«

»Na, und wenn schon! Sie bleibt sitzen. Was ist weiter dabei? Wegen so was braucht man doch nicht verrückt zu spielen.« Isabella schwieg wieder.

»Warum antwortest du mir nicht, wenn ich mit dir rede?« brüllte er.

»Weil es keinen Sinn hat. Wir haben alles schon wieder und wieder durchgesprochen. Es hat keinen Sinn. Wir müssen warten, das ist alles.«

»Ich glaube niemals, daß sie sich etwas angetan hat. Man zieht doch kein Tanzkleid an, wenn man sich in die Isar stürzt!«

»Bist du so sicher?«

»Ja!« brüllte er. »Ich bin vollkommen sicher, daß du es nur weißt! Sie hat sich nichts angetan, ganz bestimmt nicht. Es ist Wahnsinn, so etwas überhaupt zu denken.«

»Erhard«, sagte Isabella, »glaubst du, daß sie uns lieb hat? Ich meine, wie ein Kind seine Eltern lieben soll?«

»Natürlich … Dumme Frage. Sie hat sich doch immer ganz normal benommen. Nicht ungezogener als andere Kinder. Eher im Gegenteil.«

»Ob das genügt?«

»Was soll das heißen?«

»Ach, bitte, Erhard, sei doch nicht so gereizt … Ich versuche doch nur, mich in Michaelas Situation zu versetzen. Ich möchte einfach wissen, was sie jetzt fühlt und denkt — wenn sie den Brief tatsächlich entdeckt hat.

Ich weiß es nicht. Eigentlich ist sie uns doch sehr fremd, Erhard, nicht wahr?«

»Unsinn. Ich kenne sie ganz genau. Sie ist ein oberflächliches, gutmütiges kleines Ding — nicht gut und nicht schlecht, und überhaupt nicht kompliziert … Sie ist einfach so, wie diese jungen Dinger, na, Teenager, heutzutage sind.«

»Ich weiß nicht. Wir hätten uns mehr um sie kümmern müssen.«

»Noch mehr? Jede freie Minute verbringen wir mit dem Kind. Von früh bis spät denkst du an nichts anderes.«

»Ich habe sie furchtbar lieb, Erhard, und das weißt du. Aber — ob das genügt? Ob wir nicht doch einen Fehler gemacht haben?«

»Meine liebe Isabella, jetzt will ich dir mal was sagen: Du hast Komplexe. Hör auf, dir was einzureden. Oder willst du uns beide verrückt machen?«

»Wenn sie Vertrauen zu uns hätte — wäre sie dann nicht zu Hause geblieben? Und hätte in Ruhe mit uns über alles gesprochen?«

»Wahrscheinlich hat sie keine Ahnung von diesem verdammten Wisch gehabt! Wie oft soll ich dir das noch sagen?!«

»Aber warum ist sie dann fortgelaufen? Warum kommt sie nicht nach Hause?«

»Glaubst du, daß ich ein Hellseher bin?«

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Adoptivkind Michaela»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Adoptivkind Michaela» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Marie Louise Fischer - Liebe im Grand Hotel
Marie Louise Fischer
Marie Louise Fischer - Bravo, liebes Hausgespenst
Marie Louise Fischer
Marie Louise Fischer - Späte Liebe
Marie Louise Fischer
Marie Louise Fischer - Wirbel im Internat
Marie Louise Fischer
Marie Louise Fischer - Bleibt uns die Hoffnung
Marie Louise Fischer
Marie Louise Fischer - Gundula, du wirst es schaffen
Marie Louise Fischer
Marie Louise Fischer - Michaela rettet das Klassenfest
Marie Louise Fischer
Marie Louise Fischer - Ein Herz sucht Liebe
Marie Louise Fischer
Отзывы о книге «Adoptivkind Michaela»

Обсуждение, отзывы о книге «Adoptivkind Michaela» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x