Marie Louise Fischer - Adoptivkind Michaela

Здесь есть возможность читать онлайн «Marie Louise Fischer - Adoptivkind Michaela» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Adoptivkind Michaela: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Adoptivkind Michaela»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Während die junge Michaela mit ihrem Freund Gregor ein paar schöne Stunde verbringt, sehen sich ihre Eltern zu Hause mit einem Schreiben der Schule konfrontiert, in denen ihnen mitgeteilt wird, dass Michaelas Versetzung gefährdet ist. Die Diskussion der Eltern wird hitziger und so bekommen sie nicht mit, dass sich Michaela nach Hause schleicht. Zu ihrem grenzenlosen Schrecken bekommt sie durch die Türe mit, was bisher vor ihr verborgen gehalten wurde: Ihre Eltern sind gar nicht ihre leiblichen Eltern, sie haben sie stattdessen adoptiert. Michaela ist fassungslos, sie fühlt sich belogen und ihr reift der Wunsch, alles hinter sich zu lassen. Denn auch ihr Freund scheint sich für ihre Probleme nicht wirklich zu interessieren. So macht sich Michaela auf, ihre richtige Mutter zu suchen.-

Adoptivkind Michaela — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Adoptivkind Michaela», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

»Laß mich mal ziehen!« bat sie ihn.

Er schüttelte den Kopf. »Nichts für kleine Mädchen.«

»Nun sei doch nicht so.«

Er reichte ihr die Zigarette. Sie nahm einen tiefen Zug und verschluckte sich prompt. Sie mußte husten. Er klopfte ihr lachend auf den Rücken und nahm ihr die Zigarette wieder aus der Hand. »Das hätte ich dir gleich sagen können. Rauchen muß gelernt sein.«

»Quatsch. Ich habe schon oft geraucht.«

»Mir bist du jedenfalls lieber, wenn du es nicht tust.«

Sie sah ihn von unten herauf mit schrägen Augen an. »Sag mal, Greg, was hättest du eigentlich gemacht, wenn ich heute abend nicht gekommen wäre?«

Er grinste. »Wahrscheinlich hätte ich mich in mein Bettchen gelegt und hätte geweint.«

»Nein, ich meine — im Ernst! Mit wem hättest du getanzt?«

»Sieh dich mal um. Es sind massenhaft Mädchen da.«

Sie sagte, ohne den Blick von ihm zu lassen: »Eine gräßliche Fülle von Gesichtern!«

»Was willst du? Samstag abend.«

»Warum —« begann sie, aber dann unterbrach sie sich selbst.

»Ich merke schon, ich falle dir fürchterlich auf die Nerven …«

»Überhaupt nicht. Spuck heraus, was du auf dem Herzen hast!« Sie schlug die Augen nieder und zeichnete mit ihren spitzgefeilten, zartrosa lackierten Fingernägeln Striche und Kreise auf die Tischplatte. »Ich meine nur, du weißt genau, daß ich mich am Samstagabend am schlechtesten frei machen kann … und überhaupt, Samstag ist ein scheußlicher Tag zum Ausgehen. Warum also …«

»Weil ich wochentags arbeiten muß, Micky … Am Sonntagmorgen kann ich mich ausschlafen. Das ist die ganze Erklärung.«

»Du bist ein schrecklicher Spießer, nicht wahr?«

Er zuckte die Achseln. »Kann sein.«

»Wenn dir ein bißchen an mir liegen würde …«

Er legte seine Hand unter ihr Kinn und zwang sie, ihn anzusehen. In seinen braunen Augen stand freundlicher Spott. »Was erwartest du eigentlich von mir? Daß ich dir einen Heiratsantrag mache, weil ich dich für das bezauberndste Wesen der Welt halte?«

»Warum eigentlich nicht?«

»Weil dir noch die Eierschalen hinter den Ohrwascheln kleben und ich selbst … Also bitte, Micky, mach dich nicht lächerlich. Ich bin jetzt das erste Jahr bei der Dresdner Bank — mein erstes Lehrjahr. In sieben Jahren verdiene ich frühestens genug, um … Du siehst gerade so aus, als wenn du sieben Jahre auf einen Mann warten würdest.«

»Warum nicht? Dann bin ich dreiundzwanzig, das wäre doch noch nicht zu alt.«

Er beugte sich über sie und küßte sie auf die Nasenspitze.

»Wenn du zweiundzwanzig bist, reden wir wieder darüber, ja?«

»Du bist gemein.«

»Klar bin ich das.« Er horchte auf, der Automat hatte eine neue Platte aufgelegt, einen heißen Rock ’n’ Roll. »Komm!« sagte er, reichte ihr die Hand und zog sie hoch.

Sie tanzten wild und ausgelassen, ganz dem Rhythmus hingegeben. Michaela hielt ihren strahlenden Blick auf Gregor geheftet, der sie immer wieder rundum und um sich selbst wirbelte. Ihr blondes, schulterlanges Haar umschwebte ihren kleinen Kopf wie eine seidig schimmernde Wolke, das leuchtend rote Taftkleid mit dem weiten, schwingenden Rock und den vielen Petticoats betonte die Zartheit ihres jungen Körpers.

Michaela und Gregor ließen sich los und klatschten in die Hände. »Hei!« brüllten die Burschen aus vollem Halse — da unterbrach Gregor den Tanz, so plötzlich, daß Michaela, aus dem Rhythmus gerissen, stolperte. Er fing sie in seinen Armen auf. »Schnell!« flüsterte er. »Komm!«

Sie verstand nicht, sträubte sich gegen seinen Griff, wollte ihn zurückreißen. Aber er war stärker als sie und hatte sie schon mitgezerrt, bevor sie wußte, was vor sich ging. »Razzia!« sagte er scharf. Er hatte als erster die drei Herren in Zivil bemerkt, die langsam die Kellertreppe herunterkamen …

Von einer Sekunde auf die andere wechselte ihr Gesichtsausdruck, die ausgelassene Freude machte tiefem Schrecken Platz. »Was nun, Greg? Was sollen wir tun?«

Wortlos riß Gregor sie durch die Hintertür hinaus, sie glaubte ihn verstanden zu haben und wollte in einer der Damentoiletten verschwinden. Aber er zerrte sie am Handgelenk durch einen halbdunklen Gang mit sich fort, stieß eine eiserne Tür auf — sie standen im Heizungskeller.

»Meinst du, hier können wir bleiben?« flüsterte sie atemlos, als er sie losließ.

»Du mußt ’raus!« sagte er und machte sich schon daran, das Kellerfenster aufzustoßen.

»Aber …«

»Tu, was ich dir sage!«

Er faltete seine Hände zu einem Korb, sie trat hinein, er hob sie hoch und half ihr, durch das schmale Fenster hinauszukrabbeln. »Halte dich nach rechts!« rief er ihr zu. »Da ist ein Torweg — immer nach rechts! Und dann in die Garderobe vom >Studio fünfzehn« Warte auf mich!« Ihm fiel ein, daß sie draußen entsetzlich frieren mußte, er riß sich die Jacke herunter und stopfte sie ihr durch das Fenster nach. »So — und nun lauf!«

Das Klappern ihrer halbhohen Absätze war noch auf dem Pflaster zu hören, als die Tür des Heizungskellers aufgestoßen wurde und einer der Herren in Zivil eintrat. Gregor angelte in seiner Hosentasche nach seinem Zigarettenpäckchen, steckte sich eine Zigarette an und gab sich Mühe, so gleichmütig wie nur möglich auszusehen. »Was machen Sie denn hier, junger Mann?« fragte der Kriminalbeamte nicht einmal unfreundlich.

Gregor nahm einen tiefen Zug, bevor er antwortete: »Habe meine Dame nach Hause gebracht.«

Der Kriminalbeamte runzelte die Stirn. »Nach Hause?«

»Na klar. Durchs Fenster.«

Der Kriminalbeamte ging zum Fenster, öffnete die Klappe, ließ sie wieder fallen. »Und wie hieß die Dame?«

»Keine Ahnung. Habe sie erst heute abend aufgerissen.«

»Hm.« Der Kriminalbeamte ging zur Heizung, öffnete die Klappe und warf einen Blick hinein.

»Ich habe sie nicht verbrannt, wenn Sie das glauben!«

»Na, vielleicht nicht die Dame, aber …« Er bückte sich und nahm einen Stummel auf, zerfetzte das Papier und hob es prüfend an die Nase.

»Seit wann sammeln Sie Stummel, Herr Kommissar?«

»Nie was von Marihuana gehört?«

»Gehört schon.«

Der Kriminalbeamte schnupperte dem Rauch von Gregors Zigarette nach, dann sagte er: »Ihren Ausweis, bitte!«

Gregor fuhr sich mit der Hand zur Brust, siedendheiß fiel ihm plötzlich ein, daß sein Ausweis in der Jacke war, die er Michaela mitgegeben hatte. »Verdammtes Pech.«

»Ausweis wohl vergessen, was?«

Gregor hatte sich schon wieder gefaßt. »Nicht doch, Herr Kommissar! Ich habe ihn im Mantel, drinnen!«

»Na schön, dann holen Sie ihn. Sie werden ihn brauchen können.«

Gregor ging zur Tür, sah sich noch einmal um. Der Kriminalbeamte stand versonnen da und stocherte mit der Fußspitze in einem Kohlenhaufen. »Wollen Sie nicht mitkommen, Herr Kommissar?«

Der Kriminalbeamte blickte auf, Spott in den Augen. »Danke. Ich habe was Besseres zu tun.«

Langsam ging Gregor durch den halbdunklen Gang zurück. Er überlegte fieberhaft. Durch die Toiletten konnte er nicht, dort würde bestimmt ein Beamter postiert sein. Es hatte gar keinen Zweck, es zu versuchen. Er mußte sich auf ein paar Stunden auf dem Polizeipräsidium gefaßt machen. Es würde einen furchtbaren Krach zu Hause geben. Aber das war nicht das Schlimmste. Wie sollte Michaela nach Hause kommen? Sie hatte ihre Handtasche auf dem Tisch liegen lassen, und in seiner Jacke war kein Geld. Sie würde sich eine Erkältung, wenn nicht noch Schlimmeres holen, wenn sie in ihrem dünnen Kleid, nur mit seiner Jacke darüber, zu Fuß den weiten Weg von Schwabing nach Bogenhausen machen mußte. Etwas anderes blieb ihr gar nicht übrig. Sie würde auf ihn warten, warten und warten und immer verzweifelter werden.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Adoptivkind Michaela»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Adoptivkind Michaela» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Marie Louise Fischer - Liebe im Grand Hotel
Marie Louise Fischer
Marie Louise Fischer - Bravo, liebes Hausgespenst
Marie Louise Fischer
Marie Louise Fischer - Späte Liebe
Marie Louise Fischer
Marie Louise Fischer - Wirbel im Internat
Marie Louise Fischer
Marie Louise Fischer - Bleibt uns die Hoffnung
Marie Louise Fischer
Marie Louise Fischer - Gundula, du wirst es schaffen
Marie Louise Fischer
Marie Louise Fischer - Michaela rettet das Klassenfest
Marie Louise Fischer
Marie Louise Fischer - Ein Herz sucht Liebe
Marie Louise Fischer
Отзывы о книге «Adoptivkind Michaela»

Обсуждение, отзывы о книге «Adoptivkind Michaela» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x