Marie Louise Fischer - Adoptivkind Michaela

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Adoptivkind Michaela: краткое содержание, описание и аннотация

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Während die junge Michaela mit ihrem Freund Gregor ein paar schöne Stunde verbringt, sehen sich ihre Eltern zu Hause mit einem Schreiben der Schule konfrontiert, in denen ihnen mitgeteilt wird, dass Michaelas Versetzung gefährdet ist. Die Diskussion der Eltern wird hitziger und so bekommen sie nicht mit, dass sich Michaela nach Hause schleicht. Zu ihrem grenzenlosen Schrecken bekommt sie durch die Türe mit, was bisher vor ihr verborgen gehalten wurde: Ihre Eltern sind gar nicht ihre leiblichen Eltern, sie haben sie stattdessen adoptiert. Michaela ist fassungslos, sie fühlt sich belogen und ihr reift der Wunsch, alles hinter sich zu lassen. Denn auch ihr Freund scheint sich für ihre Probleme nicht wirklich zu interessieren. So macht sich Michaela auf, ihre richtige Mutter zu suchen.-

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»Kurt! Du liebst mich noch?« Sie warf sich in seine Arme, er zog sie sanft an sich. »Ich kann ohne dich nicht mehr leben«, sagte er. »Jetzt weiß ich es.«

»Dann ist ja alles wieder gut«, sagte sie, tief atmend.

»Ja, Liebes!«

»Und du kommst wieder?«

»Ganz bestimmt.«

»Wirst du mir auch schreiben?«

»Natürlich.«

»Oh, Kurt, ich bin ja so froh … Soll ich dir schnell noch eine Tasse Kaffee machen?«

»Ich fürchte, dazu ist es zu spät. Bitte, sei lieb und bestelle mir ganz rasch ein Taxi, ja?«

Als sie aus dem Zimmer war, strich er mit einem selbstgefälligen Lächeln das Geld wieder ein …

Zwanzig Minuten später betrat er, gefolgt von einem Taxichauffeur, der seinen schweren schweinsledernen Koffer trug, die Hotelpension »Elite« am Maximilianplatz.

Der Ausweis, den er dem Nachtportier zur Eintragung ins Fremdenbuch vorlegte, lautete auf den Namen Joachim Brauner, Beruf: Exportkaufmann, Geburtsort: Augsburg, Alter: vierzig Jahre.

Daß er gefälscht war, wußte nur Till Torsten.

II.

Die Schneidersche Villa war vom Mondlicht fahlweiß, fast taghell beleuchtet, als Michaela und Gregor in die kleine Seitenstraße in Bogenhausen einbogen. Trotzdem sah Michaela sofort, daß im Wohnzimmer noch Licht brannte.

»Verflixt«, murmelte sie und kramte in ihrer Handtasche.

»Was ist? Schlüssel vergessen?« fragte Gregor.

»Ach wo. Aber«, sie machte eine Handbewegung zum Wohnzimmerfenster, »sie sind schon zu Hause.«

»Und nun?«

Sie legte ihm den Finger auf den Mund. »Pst … Ich werde mich ’reinschleichen müssen!«

Wortlos und so leise wie möglich durchschritten sie den Vorgarten und traten unter das Vordach der Haustür. Michaela steckte den Schlüssel ins Schloß, drehte ihn sachte um — die Tür gab nicht nach. »Zugeriegelt«, sagte sie verblüfft.

»Auwei!«

»Komm«, flüsterte sie und zog ihn an der Hand hinter das Haus.

»Was willst du machen?«

»Ich muß da ’rauf«, sagte sie, mit einer Kopfbewegung zum Spalier hin, und bückte sich schon, um ihre schmalen, halbhohen Pumps abzustreifen.

Er schaute unbehaglich die Hauswand hinauf. »Bist du sicher, daß ein Fenster offen ist?«

»Na klar. In meinem Zimmer immer.« Sie rollte sich mit geschickten Händen die Strümpfe herunter, stopfte sie in ihre Handtasche. »Meinst du, daß du mir das hinaufwerfen kannst …«

»Gib her, ich werde es versuchen.«

Sie küßte ihn rasch auf die Nasenspitze, dann wandte sie sich ab und begann, gewandt wie eine Katze, das Spalier hinaufzuklettern. Gregor wurde es klar, daß sie nicht zum erstenmal auf diesem Weg ins Haus gelangte. Das morsche Holz knackte ein bißchen, unwillkürlich trat er einen Schritt vor und breitete die Arme aus, um sie aufzufangen, aber es war nicht nötig.

Sie hatte sich schon zum Fenster hineingeschwungen. Jetzt öffnete sie beide Flügel weit und winkte ihm zu. Er trat einen Schritt zurück, zielte genau, dann flog die Handtasche mit Schwung durchs Fenster. Der erste Pumps folgte, der zweite war zu tief geworfen, er prallte von der Mauer ab und fiel auf den hartgefrorenen Boden. Es gab einen kleinen Lärm, beide erschraken.

Dann, als nichts geschah, löste sich ihre Aufregung in unterdrücktes Gelächter. Beim zweiten Wurf klappte es. Michaela beugte sich weit vor, sandte Gregor eine Kußhand zu, bevor sie das Fenster schloß. Er wartete, bis ein gedämpfter Lichtschein durch die zugezogenen Vorhänge fiel, dann wandte er sich ab und verschwand mit raschen Schritten.

Wenige Minuten später lag Michaela im Bett. Sie hatte ihr Kopfkissen zusammengerollt und hielt es fast zärtlich an sich gepreßt. Um ihren vollen, kindlichen Mund spielte ein Lächeln. Sie war müde und ganz wunschlos.

Plötzlich durchfuhr sie ein Gedanke. Im selben Moment war sie wieder hellwach und richtete sich steil im Bett auf. Wenn die Eltern nun gemerkt hatten, daß sie nicht zu Hause gewesen war? Wenn sie auf sie warteten?

Michaela überlegte eine Sekunde, dann kletterte sie aus dem Bett, öffnete behutsam die Zimmertür und schlich auf nackten Sohlen die schmal geschwungene Treppe hinunter.

Aus dem Wohnzimmer kam kein Laut. Michaela preßte ihr Ohr an die Tür. Es war so still, daß sie glaubte, das zarte, unablässige Ticken der kleinen antiken Uhr vernehmen zu können. Sie warf einen Blick über die Schulter. Die vertraute Diele wirkte im fahlen Mondlicht, das durch einen breiten Spalt des Vorhanges fiel, kalt und ganz fremd. Eine Treppenstufe knackte.

Michaelas Herz klopfte bis zum Hals. Am liebsten hätte sie sich umgedreht, wäre wieder hinaufgelaufen und hätte die Tür ihres Zimmers hinter sich abgeschlossen. Aber sie wußte, daß sie jetzt kein Auge zutun konnte, bevor sie nicht Gewißheit hatte.

Vorsichtig ging sie in die Knie, versuchte durch das Schlüsselloch zu spähen. Drinnen brannte Licht. Sie sah den warmen Schein der Stehlampe, sah ein Stück von der Barockkommode, sah ihr eigenes Bild als Baby von sechs Monaten in dem runden, schön geschnitzten Rahmen. Nichts rührte sich drinnen.

Dann hörte sie die Stimme ihrer Mutter, seltsam verändert, spröde, fast tonlos. »Bitte, Erhard … Ich habe keine Zigaretten mehr.«

»Ist auch besser so«, erwiderte der Vater rauh, und Michaela spürte, daß er unter der Grobheit seine eigene Erregung verbergen wollte.

»Komm, gehen wir schlafen.«

»Glaubst du, daß ich ein Auge zutun könnte?«

»Natürlich kannst du. Du brauchst bloß zu wollen. Nimm von mir aus ein Schlafmittel.«

»Ach, Erhard …!«

Wieder Stille, eine Stille, die mit Gefühlen, die keinen Ausdruck fanden, gleichsam überladen war. Michaela richtete sich wieder auf, ihre Knie zitterten. Sie mußte sich an die Wand lehnen.

»Ich begreife nicht, wie sie uns das antun konnte«, hörte sie ihren Vater sagen.

»Das arme Kind!« Die Stimme der Mutter war kraftlos vor Qual.

»Ich — mein Gott, wir — was haben wir falsch gemacht, Erhard?«

»Wir — wir — immer wir! Warum suchst du die Schuld bei uns? Warum suchst du sie nicht dort, wo sie wirklich liegt? Wir haben alles für sie getan, was in unseren Kräften steht. Sie hat, was sie braucht, und noch mehr. Wenn trotzdem solche Sachen vorkommen, dann kannst du die Schuld doch nicht bei uns suchen! Dann ist das Kind einfach zu — na, sagen war — labil!«

»Und wenn sie das ist, ist es ihre Schuld?«

Nach einer kleinen Pause sagte der Vater: »Na ja, vielleicht hast du recht, wer kann schon für seine Veranlagung … Ich hätte damals eben nicht nachgeben sollen. Es war ein zu großes Risiko, sie anzunehmen.«

»Glaubst du, bei einem eigenen Kind wäre das Risiko geringer?«

»Vielleicht nicht. Aber dann weiß man doch wenigstens …«

Er kam nicht mehr dazu, den Satz zu Ende zu sprechen. Michaela konnte es plötzlich nicht mehr ertragen. Ehe sie noch selbst wußte, was sie tat, hatte sie die Tür aufgerissen und war ins Zimmer gestürzt. Sie starrte die Eltern mit weit aufgerissenen Augen an.

»Ich — ich bin nicht euer Kind?« stammelte sie.

Isabella und Erhard Schneider starrten Michaela wortlos an. Dann löste sich Isabellas Verkrampfung.

Sie sprang auf, eilte auf das Mädchen zu und schloß es zärtlich in ihre Arme.

»Gott sei Dank, daß du wieder da bist, Liebling … Wir haben uns solche Sorgen um dich gemacht«, stammelte sie.

Michaela fühlte die Tränen ihrer Mutter. Auch sie mußte plötzlich weinen. »Mutter«, flüsterte sie, »ist es wahr … Ich bin nicht euer Kind?«

Isabella zog sie noch enger an sich. Sie wiegte sie leicht in den Armen, wie sie es früher immer getan hatte, wenn die kleine Michaela mit Kummer oder Schmerzen zu ihr gekommen war.

Einen Augenblick lang schloß das Mädchen die Augen und gab sich ganz den sanften, beruhigenden Bewegungen hin. Sie hätte gern alles Trennende vergessen und sich in der mütterlichen Liebe geborgen gefühlt. Aber sie war kein Kind mehr, das man einlullen konnte. Sie mußte Klarheit haben.

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