Susann Teoman - Der Teufel ist blond

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Ein rasantes Werk über die Komplikationen der Liebe!Lisa Teufel weiß gar nicht, was sie machen soll! Ihr Freund Tom ist auf dem Weg zu ihr, um mit ihr in ein elegantes Restaurant zu gehen und ihr hoffentlich den lang ersehnten Heiratsantrag zu machen. Und jetzt kann sie ihr Glätteeisen für ihr krauses Haar nicht finden! Doch dann kommt sowieso alles anders als gedacht: Tom macht Schluss, weil er sie für einen zu großen Stressfaktor hält. Daraufhin trifft Lisa die Entscheidung, ihm nicht von ihrer Schwangerschaft zu erzählen. Ihre beste Freundin Mia hält das für eine schlechte Idee und setzt daher alles in Bewegung, um die Situation zu berichtigen – und bringt damit alles noch mehr durcheinander.-

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»Ich mach’ das schon!«, säuselt sie eifrig und nestelt unter seiner Gürtellinie herum.

Er schaut perplex von Baduse zu seiner Frau und wieder zurück. Schließlich sieht es so aus, als ob die Angst vor seiner Frau das Rennen gemacht hätte.

»Was wollen Sie von mir, Sie Schlampe? Lassen Sie mich gefälligst in Ruhe!«, ruft er mit gespieltem Entsetzen und wirft die halbnackte Baduse in hohem Bogen polternd zu Boden.

Verwirrt und ein wenig verletzt schaut die Silikonfrau zu ihm auf. Ihre Nudelhaare sind ein Vogelnest auf ihrem Hinterkopf, das vom Sturz noch immer erschüttert auf und ab wackelt. Schließlich folgt sie seinem Blick und erblickt endlich seine Frau, die mit weit aufgerissenen Augen von Baduse zu ihrem Mann blickt. Nun zittern auch die verschmierten, kirschroten Lippen der Baduse verängstigt. Die betrogene Frau Tiefengrund holt tief Luft und sagt: »Mein Anwalt wird sich mit deinem in Verbindung setzen« und macht dann eine eindrucksvolle Kehrtwendung.

Frau Tief engrund stürmt ohne ein weiteres Wort an mir vorbei.

»Schatz! Die Frau hier hat mich vergewaltigt! Das ist sexuelle Belästigung! Ich wollte das nicht! Die hat mich ausgezogen und sich dann einfach über mich hergemacht! Ich war vollkommen wehrlos!«, jammert das Spanferkel und läuft seiner Frau halbnackt hinterher. Er trägt nur schwarze Socken, die seine kurzen, krummen Beinchen noch kürzer aussehen lassen und rosafarbene Boxershorts mit kleinen, roten Herzchen darauf, sein Toupet hängt auf der einen Seite hinunter und entblößt seine rosafarbene Glatze.

Aber seine Frau ist längst verschwunden. Ein lang gezogener Pfiff ertönt. »Wow! Chef, so sollten Sie öfter arbeiten kommen. Wirklich tolle Dessous, die Sie da tragen!«, ruft jemand. Alles lacht. Die Gesichtsfarbe des Spanferkels wechselte von weiß zu hochrot. Der Korridor steht voller Kollegen, die laut witzeln und brüllend lachen. In seiner Panik hat er weder seinen Aufzug bemerkt, noch hat er daran gedacht, dass die Türen zum Flur, auf dem er lief, aus Glas sind und er so für alle wunderbar sichtbar ist. Er schnappt heftig nach Luft.

Sicherheitshalber halte ich den Telefonhörer schon griffbereit in der Hand, um den Notruf zu wählen, denn es sieht so aus, als wäre nun der richtige Zeitpunkt für seinen ersten Herzinfarkt. Ich drücke ihm jedenfalls die Daumen, na, immerhin könnten viele seiner Probleme – und die hat er, das ist klar! – so gelöst werden. Ich kann mir übrigens nicht vorstellen, dass seine Frau ihn in einem solchen Fall besuchen würde. Aber das Spanferkel denkt gar nicht daran, vor allen Kollegen halbnackt nach Luft japsend aus den schwarzen Nylonsocken zu kippen.

»Dafür werden Sie büßen!«, faucht er mich stattdessen wütend an, als er an mir vorbei zurück in sein Büro flüchtet und weiterhin lauthals fluchend die sehr undamenhaft zu Boden gekickte Baduse einsammelt, die ihrerseits fluchend und heulend ihre Siebensachen anzieht und dann den Rückzug antritt. Der Flur applaudiert ihr, und Pfiffe und Rufe begleiteten sie hinaus. Ich muss schon sagen, ich bin froh, wieder arbeiten gekommen zu sein. Habe in den letzten zwei Stunden nur drei Mal an Tom gedacht.

»Frau Teufel, dafür sind Sie allein verantwortlich!«, schreit Dr. Tiefengrund, während er und sein Bäuchlein wieder aus dem Büro hervorhüpfen. Er hat inzwischen sein weißes Hemd halb angezogen und nestelt vergeblich mit zitternden Fingern an den Knöpfen herum. Er schafft es irgendwie, sein Hemd an zwei verschiedenen Stellen zusammenzuknöpfen und streifte sich nun die Krawatte über.

»Ich?«, empöre ich mich, »Ich habe doch verzweifelt versucht, Sie zu warnen!«

»Dann hätten Sie es eben besser versuchen sollen!«, keift er atemlos. Inzwischen pocht eine blauviolette Ader auf seiner Stirn und seine Augen glupschen recht ungesund aus ihren Höhlen hervor.

»Nun machen Sie mal halblang, Sie ... Sie notgeiles Cocktailwürstchen!«, schreie ich. »Wenn Sie ihre Frau schon betrügen müssen, können Sie es wenigstens in einem Stundenhotel tun und nicht in ihrem gottverdammten Büro!« Das ist der reine Selbsterhaltungstrieb. Man muss sich nicht immer alles gefallen lassen und ich sowieso nicht.

»Solche Unverschämtheiten muss ich mir von einer kleinen Tippse nicht bieten lassen! Sie können nicht mal richtig Kaffee kochen!«, keucht er zornig.

Die Schar sensationslüsterner Kollegen hat sich zwischenzeitlich vor meiner Bürotür angesammelt. Fehlt nur noch Popcorn und Cola in Pappbechern, dann ist die Kinoatmosphäre perfekt.

»Kochen Sie sich Ihren verfluchten Kaffee doch selber! Oder lassen Sie ihn sich künftig von Ihrem silikongeblähten Kuheuter kochen!«, gebe ich schlagfertig zurück.

»Darauf können Sie Gift nehmen, Sie untalentierte Schnepfe!«

Das war’s! Das war mein Stichwort. Der rote Vorhang übernimmt die Regie und ich schnappe mir den Latte Macchiato, den die Baduse verschmäht hat und schütte ihn über das pinkglänzende Haupt des Spanferkels. Der Mann braucht unbedingt eine Abkühlung. Womöglich überhitzt er sich sonst.

»So! Jetzt sind Sie wenigstens ein Spanferkel mit Guss!«, erkläre ich tief befriedigt.

Für den Bruchteil eines Momentes schweigt Dr. Tiefengrund verblüfft. Er sieht wirklich zu komisch aus mit der rosaroten Glatze, dem schiefen Toupet und den Herzchenshorts, die missbilligend an seinen mageren Beinchen herabschlackern, und dem Latte Macchiato, der über dem gesamten Spanferkel verteilt ist und das weiße Hemd mit einem hippen Design schmückt und leise tröpfelnd auf den Boden fällt. Ich kann nicht anders. In die Stille hinein lache ich hell und laut auf. Längst schon haben auch die Kollegen in mein Lachen eingestimmt.

Mit vor Zorn und Hilflosigkeit bebendem Speckbäuchlein blickt Dr. Tiefengrund sich panisch um und flüchtet endlich in sein Büro. Während ich meine Habseligkeiten schon zusammenpacke schreit er noch: »Sie sind gefeuert!«

3. Mia leistet erste Hilfe

Scheißtypen! Allesamt! War ja klar, dass mir früher oder später so etwas passiert. Pech kommt doch immer im Doppelpack! Nehmen wir doch mal das Beispiel Tom. Ich dumme Kuh gehe mit ihm aus, in der festen Annahme, einen Antrag zu bekommen, und er will mich bloß abservieren. Und das, wo wir schon seit vier Jahren ein Paar sind. Ich kann es kaum fassen.

Das Einzige, was jetzt noch hilft, ist Mia.

»Hallo?«, piepse ich ins Telefon.

»Lisa, bist du das?«

»MIIIIIIHIIIIAAAA!«, schluchze ich. Mit einem Mal kann ich einfach nicht mehr. Es ist mir alles zu viel und die Welt ist ein großer Misthaufen.

Mia sagt sofort alarmiert: »Bleib’ im Schuhkarton. Ich bin gleich da. Und stell bloß keinen Blödsinn an, verstanden?« Sie legt auf.

Als wenn ich jetzt noch in der Lage wäre, zu Molly nach oben zu gehen und einen Streit wegen Rottweiler »Püppi« vom Zaun zu brechen. Er hat zwar neulich einen großen Haufen in den Hauseingang gesetzt, aber ich habe gerade keine Energie, um die beiden ordentlich anzubrüllen. Ich bin so am Ende mit den Nerven, dass ich sie vermutlich eher umarmen und ihre Schulter mit meinem Rotz durchweichen würde.

Mia ist, wie schon zuvor erwähnt, meine beste Freundin.

Bei all meinen prägenden guten und schlechten Erfahrungen in meinem Leben war sie stets dabei. Oder wir haben einander intensiv bei der Verarbeitung der Nachwehen von Trennungen beigestanden.

Egal, ob gerade eine von uns einen heißen Typen an der Angel hatte, mit dem Fallschirm von der Zoobrücke sprang oder mit Dünnpfiff auf dem Klo hockte. Wir zwei haben uns schon durch so manche Krise geschlemmt und gesoffen und dabei geheult, was das Zeug hält.

Als Mias Zwergkaninchen Pluto beispielsweise das Zeitliche gesegnet hat, war Mia vollkommen am Boden zerstört.

Wir beide waren etwa acht, ich, fasziniert von Knetgummi und Buntstiften, wollte schon damals eine große Künstlerin werden. Mia dagegen hatte da noch völlig andere berufliche Ambitionen. Sie wollte unbedingt Astronautin werden. Deshalb hieß Pluto ja auch Pluto.

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