Susann Teoman - Der Teufel ist blond

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Ein rasantes Werk über die Komplikationen der Liebe!Lisa Teufel weiß gar nicht, was sie machen soll! Ihr Freund Tom ist auf dem Weg zu ihr, um mit ihr in ein elegantes Restaurant zu gehen und ihr hoffentlich den lang ersehnten Heiratsantrag zu machen. Und jetzt kann sie ihr Glätteeisen für ihr krauses Haar nicht finden! Doch dann kommt sowieso alles anders als gedacht: Tom macht Schluss, weil er sie für einen zu großen Stressfaktor hält. Daraufhin trifft Lisa die Entscheidung, ihm nicht von ihrer Schwangerschaft zu erzählen. Ihre beste Freundin Mia hält das für eine schlechte Idee und setzt daher alles in Bewegung, um die Situation zu berichtigen – und bringt damit alles noch mehr durcheinander.-

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»Ja, Schatz?«, krächze ich charmant.

Tom sieht mich erst verdattert an, und plötzlich merke ich, wie seine Grübchen sich tiefer in die Wangen eingraben. Er wird rot, ein Zittern durchläuft seinen Körper und er hält sich die Serviette vor den Mund.

»Mein Gott!«, denke ich, »er hat sich auch verschluckt!« Aber da platzt er auch schon explosionsartig mit einem johlenden Gelächter heraus.

»Was ist denn?«, frage ich verständnislos.

Wiehernd zeigt er auf mein Auge. Ich spiegele mich unauffällig im Messerrücken und sehe zwei Pandaaugen.

Haaaarr haaarr! Scherzkeks! Wirklich enorm witzig. Na und? Dann ist meine Wimperntusche eben bis an meine Augenbrauen verwischt. Und wem habe ich das zu verdanken? Schon mal etwas vom »richtigen Zeitpunkt« gehört? Ich bin ein wenig gekränkt. Immerhin habe ich Stunden gebraucht, um mich aufzudonnern. Männer haben überhaupt keinen Schimmer, wie das mit der Schönheit so ist. Sie setzen es als selbstverständlich voraus, dass Frauen nett frisiert sind und dass ihre Augen auch nach durchzechten Nächten strahlen.

Dann haltet euch mal fest, Jungs, denn das ist gar nicht selbstverständlich! Habt ihr überhaupt eine Ahnung, wie viele Stunden Frauen jährlich damit verbringen, sich für die Männerdomäne schön zu machen? Hunderte! Abertausende! Männer dagegen duschen und rasieren sich und halten sich danach für ungemein attraktiv.

Und genau so einer sitzt in aller Seelenruhe da und lacht sich halbtot! Er lacht, dass die Wände wackeln, nur weil die Schminke ein bisschen verwischt ist. Aufgebracht krame ich in meiner Tasche nach einem Spiegel.

Taschen sind ja auch so eine Sache, die Männern fremd sind.

In Taschen tragen Frauen wie ich ihr halbes Leben mit sich herum. Neben Lippenstift, Spiegel, Puder, Tampons und Schlüsseln, sowie dem obligatorischen Portmonee befinden sich in meiner Tasche ein Reserveschlüpfer, eine Reisezahnbürste, Parfüm, ein Schokoriegel, ein Handy und ein Kondom. Man muss ja auf alles vorbereitet sein, oder? Ungeniert lege ich den Tampon, das Handy, die Schlüssel und den Reserveschlüpfer auf den Tisch, um besser an den Spiegel, der ganz nach unten gerutscht ist, heranzukommen.

Tom blickt sich verlegen um. Als wenn die Leute den knallroten Tanga auf unserem Tisch überhaupt bemerken würden. Lächerlich! Ich klappe den Spiegel ungeniert auf und retuschiere den Schaden hektisch.

Ruhig Blut!, rede ich mir schließlich selbst Mut zu und vergewaltige das Fleisch vor mir brutal mit dem riesigen Messer, während ich leise vor mich hinfluche.

Auch Tom beruhigt sich wieder und senkt schuldbewusst den Kopf über seinen Teller.

Der Hauptgang vergeht in eisiger Stille.

»Señorrre Señoirrrita, Deserrt gefällisch? Wir haben Frrrüschte der Saison und Torrrten ...« Ganz in seinem Element erklärt Juan uns die vielen Törtchen, Küchlein und Cremespeisen, ohne einen Blick auf uns zu werfen und wendet sich dann höflich mir zu.

»Señorita, welche der herrrrrliche Köstlichkeiten darrrrf isch ...« Juan erstarrt bei meinem Anblick.

»Ähm ... danke, ich nehme nur einen Espresso«, erkläre ich schnell.

»Dasselbe für mich«, nickt Tom verständnisvoll.

Verwirrt blickt Juan erst Tom und dann mich und dann wieder Tom an. Ich komme mir vor wie bei einem Tennisspiel und will gerade protestieren, da ist Juan bereits wortlos mit dem quietschenden Servierwagen und hoch erhobenem Schnurrbart davongerollt.

Ich sinke erleichtert in mir zusammen.

»Ich dachte, der geht nie!«, seufze ich laut. Ob ich Tom wohl doch noch dazu überreden könnte, mir den Antrag zu machen? Vielleicht sollte ich mich besser wieder zuversichtlicher und verständnisvoll zeigen.

»Du wolltest mir etwas Wichtiges sagen, nicht wahr, Liebling?«, ermuntere ich ihn hoffnungsvoll.

»Naja, weißt du, stimmt, aber ... ich denke ... denkst du ... ich meine, vielleicht sollten wir ein andermal darüber reden ...«, stottert er und schaut mich unsicher an.

»Ach, Schatz, warum denn? Es geht mir blendend, ehrlich! Das bisschen Make-up kann uns doch nicht den Abend verderben!« Ich lache gekünstelt und hoffe dabei, es hört sich echt an.

Nun spuck’s schon aus! Ich will weg von hier und zwar dalli!

Ich will mein Gesicht waschen und mich mit dir und meinem brandneuen Verlobungsring im Bett wälzen! Das will ich! Also sprich!

»Tja, ähm ... bist du da ganz sicher? Ich meine, wir können das Ganze auch bei dir besprechen oder bei mir oder ...«

»Ich bin völlig sicher«, knurre ich leise.

» Wie bitte?«, fragt Tom verdutzt.

»Lass es uns hier besprechen, Schätzchen. Das ist doch so ein schöner Abend, oder? Wir wollen ihn doch nicht ruinieren«, flöte ich fröhlich und sehe ihn gespannt an. Jede Frau hätte den Wink schon hundertmal verstanden! Ah, endlich! Hingebungsvoll hänge ich an seinen Lippen. Gleich, gleich ist es so weit! Gleich wird er mich endlich um meine Hand bitten!

»Okay. Ähm ... liebste Lisa«, beginnt er zaghaft und umschließt meine vor Nervosität kalte Hand mit seinen rauen Händen.

Mit galoppierendem Puls lausche ich ihm.

»Du weißt, dass ich dich liebe, Lisa-Schatz.«

Ernst schaut er mir tief in die Augen. In meinem Kopf lausehe ich im Hintergrund seiner Stimme dem Titellied von Love Story. Ich gebe mir Mühe, mir jedes Detail seines Gesichtes einzuprägen, damit ich auch meinen Kindeskindern vom Heiratsantrag ihres Großvaters erzählen kann.

»Liebling, natürlich weiß ich das, und ich liebe dich auch! Sogar sehr!«, erwidere ich freudig.

»Ja, das hatte ich gehofft.« Er wirkt erleichtert.

»Lisa, was ich dir nun zu sagen habe, fällt mir sicher nicht leicht«, fährt er fort und senkt seinen Blick.

»Ja?«, frage ich aufmunternd. Mit steigender Spannung wird die Love Story Platte in meinem Kopf lauter.

»Es ist ein wenig schwierig, weißt du. Ich stehe momentan sehr unter Druck. Der Job, meine Eltern, ... verstehst du?« Hilfe suchend schaut er mich an.

»Ja doch! Ja!«, rufe ich erregt. Oh ja, ich soll einen Teil des Druckes von seinen Schultern nehmen, das versucht er mir zu sagen. Natürlich werde ich ihn unterstützen, in guten wie in schlechten Zeiten, bis dass der Tod uns scheidet! Gerührt schaue ich ihn an.

Er stockt für einen Moment. »Lisa, ich fände es gut, wenn wir uns für eine Weile trennen würden«, leiert er schnell hinunter und schluckt dann heftig, während er meinen Blick meidet.

Ich bin taub.

Die Schallplatte mit Love Story in meinem Kopf endet so abrupt, als hätte eine riesige Faust sie zerschmettert. Menschen können ganz bestimmt ihr Gehör von einem Moment auf den anderen verlieren. Das gibt es, wirklich. Oder ich habe mir das gerade eingebildet. Ich träume und in Wirklichkeit liege ich gerade im Bett und schlafe. Gleich wache ich auf und lache über den blöden Traum. Er hat so etwas nicht gesagt. Oder vielleicht bin ich wahnsinnig und habe Halluzinationen. Unmöglich. Nicht wahr. Irreal. Surrealistisch wie Salvador Dalís Bilder.

»W ... Was ... hast du gerade gesagt?« Ich werde ganz sicher ohnmächtig werden, das kann ich fühlen. Meine Knie unter dem hübsch dekorierten Tisch zittern und stoßen dabei ans Tischbein, sodass der gesamte Tisch mitbibbert und das Geschirr darauf munter klirrt und klimpert. Ganz sicher ist das nur ein Traum. Aufwachen, es ist schon Morgen!

»Ich ... Wir ... sollten uns eine Weile nicht mehr sehen. Nur so lange, bis ich die Beförderung in der Tasche habe. Du ... du lenkst mich zu sehr ab«, flüstert Tom unsicher und zieht den Kopf ein wenig ein.

Noch immer traue ich meinen Sinnen nicht.

»Okay, ich habe wohl ein Problem mit den Ohren. Kannst du das etwas lauter wiederholen?«, hauche ich paralysiert.

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