Susann Teoman - Der Teufel ist blond

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Ein rasantes Werk über die Komplikationen der Liebe!Lisa Teufel weiß gar nicht, was sie machen soll! Ihr Freund Tom ist auf dem Weg zu ihr, um mit ihr in ein elegantes Restaurant zu gehen und ihr hoffentlich den lang ersehnten Heiratsantrag zu machen. Und jetzt kann sie ihr Glätteeisen für ihr krauses Haar nicht finden! Doch dann kommt sowieso alles anders als gedacht: Tom macht Schluss, weil er sie für einen zu großen Stressfaktor hält. Daraufhin trifft Lisa die Entscheidung, ihm nicht von ihrer Schwangerschaft zu erzählen. Ihre beste Freundin Mia hält das für eine schlechte Idee und setzt daher alles in Bewegung, um die Situation zu berichtigen – und bringt damit alles noch mehr durcheinander.-

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Mia und ich wollten sofort eine Landpartie unternehmen und fuhren aufgeregt schnatternd los. Nach einem kurzen Tankstopp konnte die vierstündige Fahrt beginnen. Abenteuerluft wehte um unser feuerrotes Mobil, und mit glänzenden Augen saß Mia mit zusammengefalteten Beinen und einer Landkarte ausgerüstet neben mir, bis wir nach einer Viertelstunde notgedrungen den Seitenstreifen anfahren mussten. Der Tacho zeigte an, dass Suzi gestillt werden wollte. Aber sie hatte doch eben erst eine volle Mahlzeit zu sich genommen!

Okay, sie war vielleicht nicht die Jüngste, aber auch die anderen Blechsenioren, die gediegen an uns vorbeirauschten, fraßen nicht so viel und fuhren erheblich schneller. Mia schaute mich ängstlich an und ich musste vor lauter Schreck wieder einmal Pipi. Ich schaltete das Warnblinklicht an und beauftragte Mia, das Warndreieck hundert Schritte hinter Suzi aufzustellen.

Mia, die wie Rübezahl in der Schubkarre eines Gartenzwergs auf ihrem Sitz eingeklemmt war, hatte alle Mühe, ihre langen Beine aus Suzis engem Innenraum zu schwingen. Ich lächelte ihr aufmunternder zu, als ich mich eigentlich fühlte, dann stieg ich aus, klappte die Motorhaube hoch und untersuchte angestrengt Suzis Gedärme.

Sah alles ganz normal aus, mal abgesehen davon, dass ich noch nie mit einem Auto so intim gewesen war und folglich null Ahnung vom Innenleben eines Fahrzeuges hatte. Ratlos klappte ich die Haube wieder zu. Da winkte mir schon Mia.

Der Tankdeckel fehlte!

Hatte wohl vergessen, ihn draufzuschrauben, als ich tanken war, kann ja passieren. Aber weiterfahren wollte ich nicht, wer weiß, vielleicht würde Suzi ja explodieren, und ich wollte ihre Gesundheit nicht unnötig aufs Spiel setzen. Ratlos schauten Mia und ich uns an. Zufällig schweifte mein Blick über den prall gefüllten Picknickkorb und schon schnappte ich mir ein Brötchen, wickelte es in zwei Plastiktüten und stopfte es in das Tankloch. Der improvisierte Korken hielt, was er versprach, und so hatten Mia, ich und Suzi unseren Ausflug erfolgreich gerettet. Suzi und mich verbindet deshalb eine echte Freundschaft, immerhin habe ich ihr Leben gerettet und trage nun die Verantwortung dafür. Ich kann sie also nicht einfach so verkaufen und gegen ein jüngeres Modell eintauschen.

Wir verlassen den Stadtverkehr.

Ich sehe schon, dass wir zu Carmelitas fahren, denn ab hier gibt es nur noch öde Pampa und dieses exklusive, spanische Restaurant Carmelitas.

Zu Carmelitas kommt man, wenn man einen besonderen Anlass feiert oder wenn man prominent und stinkreich ist, wenn man ein Mann ist und seine neueste Eroberung beeindrucken will oder wenn man ohne besonderen Grund protzen will, dass die Wände wackeln.

Hierher hatte Tom mich übrigens auch ausgeführt, als wir uns das erste Mal verabredet hatten. Meine mit schlechtem Gewissen geheuchelten »Ohs«, »Ahs« und »Wie wünderschöns« haben ihn damals vielleicht mehr beeindruckt, als mir lieb war.

Das Restaurant ist im Modern-Country-Stil eingerichtet.

So nennt man das, wenn alles neu ist, aber alt aussehen soll, also wie der Schuhkarton, nur umgekehrt. Ist nett hier, muss man sagen. Der hell erleuchtete, bogenförmige Eingang wird links und rechts von überdimensionalen Weidenkörben mit bunten Sommerblumen gesäumt, die nach Sonne und Wiese duften. Ein Kellner mit Fliege und Frack begrüßt uns und führt uns an unseren Tisch. Auch der Tisch ist mit Blumen dekoriert, mit wilden Rosenränkchen, die sich an den Tischkanten entlangschlängeln und Mohnblumen, weißen Freesien und Margeriten. Ich liebe Blumen!

Der Kellner ist untersetzt, hat eine glänzende Halbglatze und einen beachtlichen Bauch, den er wie eine Kanonenkugel ächzend vor sich her schiebt. Der kleine schwarze, halbkreisförmige Haarring, der seinen kahlen Kopf umrahmt, ist mit erschreckend kräftigen, schwarzen Löckchen bestückt. Ich will gar nicht wissen, wie sein Rücken aussieht, sonst vergeht mir der Appetit. Sein langer, wie eine Stimmgabel vibrierender und sorgfältig nach oben gezwirbelter Schnurrbart zittert leicht, während er spricht. »Oh, Señorrrrrita, bitte warrrten Sie, isch helfe Ihnen.« Eilfertig schiebt er meinen Stuhl ein wenig zurück und rückt ihn, nachdem ich rittlings auf die Stuhlfläche geplumpst bin, wieder etwas an den Tisch heran, wobei ich ehrlich von seiner Behändigkeit erstaunt bin. Der Mann ist gar nicht so unfit, wie er aussieht, das muss man ihm lassen.

Auch Tom setzt sich, er lächelt leicht.

»Was wünschen die Herrrrrschaften als Aperrrritif?« Der Kellner, seinem Namensschildchen zufolge heißt er Juan, zückt seinen Kuli und seinen Notizblock und wartet höflich.

Tom strahlt. »Bitte, bringen Sie uns eine Flasche Champagner.« Der Kellner lacht dröhnend und meiner Meinung nach völlig grundlos und erwidert mit seinem rollenden Deutsch: »Si, Señior, gerrrne.«

Champagner! Er will mir also tatsächlich etwas Besonderes mitteilen! Ich wusste es!

Juan gleitet lautlos wie ein Jedi-Ritter in Richtung Küche davon.

»Wie war es denn so in New York?«, hauche ich mit interessiertem Augenaufschlag.

»Naja, anstrengend.« Sein Grinsen wirkt müde.

Während wir genüsslich an unserem Champagner nippen, mustere ich ihn beiläufig. Etwas stimmt nicht. Ich kann den Finger nicht darauf legen, aber etwas ist anders an Tom. Woran liegt das nur? Jetlag? Ärger mit der Familie? Vielleicht war es nur die lange Geschäftsreise. Ob er mich jetzt gleich fragt oder bis zum Dessert wartet? Gespannt streiche ich mir eine Locke aus der Stirn und beschließe, ihm Zeit zu lassen.

»Habe ich dir eigentlich schon gesagt, wie bildhübsch du heute Abend aussiehst?«

»Danke.«

Jetzt nimmt er meine Hand, dreht sie um und küsst sanft die weiche Innenfläche. Huuuuuuuu! Wonnnig! Vier Wochen abstinente Bettruhe machen sich lautstark bemerkbar.

»Du bist auch nicht übel, Süßer!« Verlockend klimpere ich mit den Wimpern. Tom lacht belustigt.

»Was ich an dir am meisten liebe, ist, dass du dich einfach nicht verstellen kannst!«

Er meint, ich kann nicht lügen. Aber das hatten wir ja schon.

»Wen habe ich da am Telefon eigentlich eben abgewürgt?«, wechsele ich das Thema deshalb schnell.

»Ach, das war nur Mama.« Tom macht eine wegwerfende Handbewegung. »Meine Cousine Maria heiratet demnächst, und das ist natürlich ein Grund für sie, mich über unsere Zukunftspläne auszuquetschen.«

»Aha.«

Unsere Zukunftspläne, Ahaa Aahaaaaaa!

Ich halte für einen Moment die Klappe. Was kann man denn dazu noch fragen? Etwa so etwas wie: »Wie sehen unsere Pläne für die Zukunft denn aus?« Ist mir zu klischeehaft. Total unter meinem Niveau.

Immerhin will er mir einen Heiratsantrag machen und nicht umgekehrt. Das heißt doch, dass er eine Vorstellung davon haben muss, wie unsere gemeinsame Zukunft aussehen soll.

Komm schon Tommy, ich mache es dir auch leicht, Ehrenwort! Männer kapieren ja leider nicht immer ganz so schnell. Besser, ich gebe ihm ein Stichwort in Richtung Heirat oder Hochzeit, dann muss er ja nur noch so etwas wie: »Apropos heiraten ...« sagen und schwups! ist die Frage auch schon aus dem Sack. Eigentlich supersimpel. Sollte sogar ein Mann verstehen.

Ich will andererseits nichts übereilen. Irgendwo spielt ein Piano in der hintersten Ecke eine fröhliche Melodie und die letzten Vögel des Tages verabschieden sich mit leisem Gezwitscher. Wenn man genau darüber nachdenkt, ist die Stimmung für einen Heiratsantrag genau richtig. Romantisch und eine Spur kitschig.

Tom erzählt von seinem Job, und ich gebe mir redlich Mühe, eine aufmerksame Zuhörerin zu sein.

Leider verstehe ich nicht die Bohne von Wirtschaftsindex, innerbetrieblichen Controllingprozessen, Bilanzen, Marktanalysen, Assets und Cashflow. Deshalb nicke ich nach kurzer Zeit nur noch mechanisch und frage mich, wann wir uns wirklich unterhalten werden.

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