Susann Teoman - Der Teufel ist blond

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Ein rasantes Werk über die Komplikationen der Liebe!Lisa Teufel weiß gar nicht, was sie machen soll! Ihr Freund Tom ist auf dem Weg zu ihr, um mit ihr in ein elegantes Restaurant zu gehen und ihr hoffentlich den lang ersehnten Heiratsantrag zu machen. Und jetzt kann sie ihr Glätteeisen für ihr krauses Haar nicht finden! Doch dann kommt sowieso alles anders als gedacht: Tom macht Schluss, weil er sie für einen zu großen Stressfaktor hält. Daraufhin trifft Lisa die Entscheidung, ihm nicht von ihrer Schwangerschaft zu erzählen. Ihre beste Freundin Mia hält das für eine schlechte Idee und setzt daher alles in Bewegung, um die Situation zu berichtigen – und bringt damit alles noch mehr durcheinander.-

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Die Minuten quälen sich zu einer Viertelstunde dahin. Mein Magen zieht sich hörbar zusammen, was Tom nicht im Geringsten stört. Jetzt werde ich unaufmerksam und auch ein wenig zappelig, die Stillettos sind eng und unbequem, und ich kann förmlich fühlen, wie meine Knöchel anschwellen. Ich puste mir eine Locke aus den Augen und wartete auf eine passende Gelegenheit, Tom ein Stichwort zu geben, das ihn wieder auf den Teppich bringt und ihm beim Erinnern an den Zweck unserer Zusammenkunft hilft. Aber er quatscht entspannt über Börsenkurse und Aktien weiter, froh, eine aufmerksame Zuhörerin zu haben. Soso, dann sollte ich vielleicht doch etwas direkter werden.

»Weißt du schon, dass Mia und Alex auch bald heiraten werden?«

Völlig unsinnig im Zusammenhang mit DAX und Co ist diese Bemerkung ja eigentlich nicht, denn Alex, Mias Verlobter, ist Broker. In unserem Freundeskreis wird Mias Antrag in den schillerndsten Farben weitergetratscht. Diese Fassung sieht so aus:

Alex hatte Mia aus ihrem Atelier abgeholt und dann saßen die beiden plötzlich in einem Flugzeug. Mia wusste nicht einmal, wohin es geht, bis sie im Flieger saßen. Als sie dann auf Hawaii landeten, wurden sie von einem weißen Cabrio abgeholt, das sie an irgendeinen abgelegenen Strand fuhr. Auf Hawaii ging gerade die Sonne unter und am Strand hat sich Alex dann niedergekniet, ja, so richtig runtergekniet, man stelle sich das vor! und hat Mia gebeten, seine Frau zu werden. Waaahnsinnig romantisch, oder?

Das ist die offizielle Version ihres Heiratsantrages.

Nur ich weiß, wie es wirklich war.

Alex hatte Mia wirklich von ihrem Atelier abgeholt. So weit stimmt alles.

Dann hatte er sie an den Heiderbergsee in Brühl gefahren und dort haben sie dann auf der Wiese gesessen und sich gesonnt. Irgendwann meinte Alex dann: »So, Schatz, du kannst ja dann schon einmal anfangen, eine Liste zu machen.«

»Liste?«, fragte Mia verständnislos.

»Ja, für die Hochzeit.«

Mia hat zehn Minuten gebraucht, bis sie verstanden hatte, dass dies ein Antrag gewesen ist.

»War das etwa deine Art, mich zu bitten, deine Frau zu werden?«, fragte sie nach einer Weile entsetzt.

Alex hatte ihr nur beruhigend die Hand getätschelt. »Ja.«

Mia schwieg. Aber sie verstand, dass sie einem Heiratsantrag nicht mehr näher kommen würde. Also hat sie am nächsten Tag die Liste begonnen.

Das heißt nicht, dass Alex und Mia sich nicht lieben. Das ist doch nur wieder ein Beispiel dafür, dass die meisten Männer hoffnungslos pragmatisch und unromantisch veranlagt sind. Die können gar nichts dafür!

»Nein, ich wusste nicht, dass er sie schon gefragt hat«, antwortet Tom mit hochgezogenen Brauen.

»Tja, er hat ihr sogar einen traumhaft schönen Heiratsantrag gemacht«, belehre ich ihn. Er schaut etwa so vergnügt wie die toten Krabben an meinem Tellerrand.

»Jaja, echt toll«, murmelt er verdrießlich.

Mein Gott! Ob ich ihn damit verschreckt habe?

»Und nun planen sie eine gigantische Feier, wird sicher lustig«, fahre ich deshalb unsicher fort.

» Hmmm ... wirklich interessant ...«, grummelt Tom abwesend.

Ich Vollidiotin! Jetzt wird er ganz bestimmt nicht mehr mit der Sprache herausrücken.

Oder?

Endlich kommt der Hauptgang.

Bei dem herrlichen Duft jubelt mein Magen hörbar auf, und Tom, der dies gehört hat, lässt wieder seine Grübchen spielen, weil ich mich in Sekundenschnelle in eine Tomate verwandle. Peinlich.

Ich neige leider dazu, mich ständig zu blamieren. Das ist genetisch bedingt, genau wie der rechtwinkelige Po. Ich kann da gar nichts dafür, ehrlich. Mama ist an allem Schuld.

Mama heißt Jessica Teufel, und als sie mich bekam, war sie gerade einmal neunzehn Jahre alt.

In den Siebzigern war sie ein Hippie und folglich sind wir uns auch nicht wirklich darüber im Klaren, wer mein Vater sein könnte. Die Liste der zeugungsfähigen Männer, mit denen Jessica Teufel, stoned von etlichen Joints, Sex gehabt haben könnte, ist ellenlang. Natürlich hat sie sich auch nie die Mühe gemacht, Recherchen anzustellen. Warum auch? Ich war »ihr kleiner Engel« und das reichte ihr. Mir auch. Jedenfalls bis ich in den Kindergarten kam. Da fiel mir zum ersten Mal auf, dass die anderen Kinder immer denselben Mann »Papa« nannten. Mein Papa wechselte hingegen mindestens jährlich, wenn nicht öfter. Ich habe mich bis dahin nur darüber gewundert, wie es sein kann, dass es so viele Männer auf der Welt gibt, die mit Vornamen »Papa« heißen.

Mama ist eine ältere Fassung von mir. Leider.

Das bedeutet, dass meine Chancen, irgendwann ein normaler Mensch zu werden, gleich null sind. Wieder leider.

Jessica Teufel ist selbst jetzt noch eine Venusfliegenfalle. Die Männer haben an ihr geklebt wie Fliegen am Kuhfladen.

Das ist noch immer so. Irgendwie hat sie es geschafft, immer noch wie Anfang vierzig auszusehen, obwohl sie eigentlich bald fünfzig wird.

Als Teenager fand ich das nicht besonders toll. Wer will schon eine Mama haben, die sexy ist?

Die Jungen in meiner Klasse haben reihenweise gesabbert, wenn Frau Teufel in einer hautengen Jeans, die ihre perfekten Beine und den neunzig-Grad Po vollends zur Geltung brachte, und in einem sexy Shirt zur Schule kam, um mich abzuholen. Widerlieh.

Ich habe mir immer eine Mutter gewünscht, die daheim Kuchen backt und mir bei den Mathe-Hausaufgaben hilft. Kein Gedanke! Wenn ich Mama gefragt habe, ob sie mir bei den Hausaufgaben helfen kann, hat sie mir nur mitleidig den Kopf gestreichelt und gesagt: »Mäuschen, da musst du allein durch.«

Deshalb habe ich auch Kunst studiert. Weil ich in Mathe derart schlecht war, dass Mia mich nur mit Mühe und Not vor dem Sitzen bleiben bewahren konnte.

Seit einer Stunde hocken wir schon hier, haben bisher nur gehungert, getrunken (mir dreht sich schon leicht der Kopf, um ehrlich zu sein) und uns mit Dingen vollgequatscht, die entweder mich oder ihn nicht sonderlich zu interessieren scheinen. Allmählich fühle ich doch eine leichte Ungeduld aufkommen. Warum rückt er nicht endlich mit der Sprache heraus?

Aufgebracht werfe ich mein Haar zurück. Nun habe ich ihm schon so eine tolle Chance gegeben, und er dreht nur verlegen seine Gabel in der Hand herum! Mensch Meier! Der ist doch sonst nicht so schüchtern! Vielleicht muss ich ihm nur noch ein wenig Zeit geben. Andererseits scheint die Zeit nur so davon zu galoppieren.

»Sofort essen, mit der Auf-die-Uhr-Glotzerei aufhören und Schnauze halten!«, befehle ich mir streng und beginne, mein Pfeffersteak zu zerschneiden.

»Lisa«, sagt er plötzlich sehr leise und sehr ernst in die spannungsgeladene Stille hinein.

Vor lauter Schreck verschlucke ich mich an dem Stück Fleisch, das ich gerade im Mund habe und beginne heftig zu husten und zu würgen, so heftig, dass ich auf dem spiegelnden Griff meines Messers sehe, wie ich rotviolett anlaufe und meine sorgfältig gestylte Mähne sich unvorteilhaft aufplustert.

Männer! Konnte er denn nicht bis zum Kaffee oder wenigstens bis zum Dessert warten? Da habe ich mich so auf diesen wichtigen Moment gefreut und nun überrascht er mich mit einem riesigen Stück Kuh im Mund, das verdammt noch mal nicht runterrutschen will. Man stelle sich die Schlagzeile vor: »Frau von Kuh ermordet«. Wie ein geölter Blitz eilt Kellner Juan herbei und reicht mir ein Glas Wasser, das ich mit einem Zug hinunterspüle. Welche Wohltat! Ich fühle, wie der Happen Fleisch sich langsam seinen Weg hinunter durch die Speiseröhre erkämpft. Auch Juan scheint erleichtert, zumal er nun doch keinen Krankenwagen bestellen muss und trabt froh wieder von dannen. Vor lauter Husten tränen mir nun die Augen. Energisch wische ich mir die Tränen mit der Leinenserviette fort und lächele Tom liebenswürdig zu. Am besten so tun, als sei nichts geschehen!

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