Susann Teoman - Der Teufel ist blond

Здесь есть возможность читать онлайн «Susann Teoman - Der Teufel ist blond» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Der Teufel ist blond: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Der Teufel ist blond»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Ein rasantes Werk über die Komplikationen der Liebe!Lisa Teufel weiß gar nicht, was sie machen soll! Ihr Freund Tom ist auf dem Weg zu ihr, um mit ihr in ein elegantes Restaurant zu gehen und ihr hoffentlich den lang ersehnten Heiratsantrag zu machen. Und jetzt kann sie ihr Glätteeisen für ihr krauses Haar nicht finden! Doch dann kommt sowieso alles anders als gedacht: Tom macht Schluss, weil er sie für einen zu großen Stressfaktor hält. Daraufhin trifft Lisa die Entscheidung, ihm nicht von ihrer Schwangerschaft zu erzählen. Ihre beste Freundin Mia hält das für eine schlechte Idee und setzt daher alles in Bewegung, um die Situation zu berichtigen – und bringt damit alles noch mehr durcheinander.-

Der Teufel ist blond — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Der Teufel ist blond», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Mias Zimmer war gespickt mit Bildern von Sternchen, Planeten, Milchstraßen und Postern von Astronauten auf dem Mond. Sie hatte vor Kurzem sogar den »Moonwalk« gelernt und war irre stolz darauf. Es waren die Achtziger und Michael Jackson war noch hip. Aber der Moonwalk reichte ihr noch nicht aus.

Mia wollte zum Mond fliegen und verschlang alles, was im Fernsehen so über Astronauten an Beiträgen gebracht wurde.

Irgendwann hatte sie im Fernsehen einen Simulator gesehen und in diesem Simulator saß ein Affe. Der Simulator drehte sich, er wurde wild von einem großen Metallarm geschleudert. Der Affe sollte sich so an den Raketenstart gewöhnen.

Großzügig beschloss Mia, den armen Pluto auch an einem Astronauten-Programm teilhaben zu lassen.

Sie setze ihn in ihren rosaroten Barbiekoffer und schloss den Deckel. Am Griff befestigte sie ein Springseil. Dann summte sie ehrfurchtsvoll die Nationalhymne und ließ ihren selbstgebastelten Simulator starten.

Sie wirbelte das Springseil mit dem Köfferchen begeistert wie ein kleiner Cowboy durch die Luft. Wie lange genau sie das durchgehalten hat, weiß ich nicht, aber es muss wohl eine ganze Weile gedauert haben, denn als sie den Koffer öffnete, schwankte Pluto noch kurz heraus, ließ ein paar Köttel fallen und fiel um. Sie hat den Verlust ganz gut verarbeitet, finde ich im Nachhinein. Wir haben nur vier Tafeln Schokolade dafür gebraucht.

Heute sieht das allerdings anders aus.

Ohne Merlot und Häagen Dazs können wir Krisen heutzutage gar nicht mehr bewältigen.

Man denke nur an meine Trennung von Florian zurück.

Flo Kerlchen war meine erste große Liebe. Im Rückblick ist mir noch heute schleierhaft, was ich je an ihm gefunden habe. Flo war zwar groß und auf den ersten Blick intelligent. Er hatte weiche Gesichtskonturen, ein wenig wie einer von Botticellis Engeln, mit etwas zu eng beieinander stehenden, blauen Augen und blonden Samtlöckchen. Auf den ersten Blick ein wahrhafter Hingucker. Auf den ersten Blick.

Flos Hauptbeschäftigung war nämlich das Aufräumen.

Wo er ging und stand, räumte er auf. Am Anfang war es noch ganz angenehm, dass mein Freund meine Wohnung so rührend putzte und schrubbte. Auch, dass er ständig versuchte, mich selbst aufzuräumen, fand ich irgendwie süß. Wann immer wir uns leidenschaftlich knutschten, merkte ich, wie er versuchte, meine Haare glattzustreichen, meine Bluse ordentlich zuzuknöpfen und glänzende Partien an meiner Stirn mit Puder abzudecken. Okay, jetzt übertreibe ich gerade. Das mit dem Puder stimmt nicht. Alles andere aber schon. Der Mann hat pausenlos aufgeräumt, gebügelt, gewienert und poliert.

Nicht dass ich da sonderlich pingelig wäre. Jedem das seine.

Am schlimmsten aber war das dauernde Geschiebe meiner Möbel im Schuhkarton. Da bin ich wirklich empfindlich. Ich mag meine Möbel immer gerne quer. Das ist Gift für einen neurotischen Pedanten, sage ich euch!

Immer, wenn er zu mir kam, hat er sich erst einmal seine blaukarierte Schürze umgebunden, mit dem Wedel unangenehmen Hausstaub verjagt und alles gerade gerückt. Seeeehr zeitaufwändig und seeeehr lästig. Danach steht einem nicht mehr so der Sinn nach einer heißen Liebesnacht.

Irgendwann habe ich Flo schließlich dabei erwischt, dass er die Deckenecken mit einem feinen Haarpinsel und Deckweiß nachgezogen hat, weil das seiner Meinung nach ordentlicher wirkte. Hier habe ich noch eisern geschwiegen. Man muss die Schwächen seines Partners ja auch tolerieren.

Als ich dann meinen Alibertschrank im Bad öffnete und meine Make-up-Utensilien alphabetisch nach Markennamen wie Zinnsoldaten in Reih und Glied aufgestellt sah, stürmte ich wutentbrannt ins Wohnzimmer, wo ich zu meinem Schrecken bemerkte, dass die Couch von einem durchsichtigen Plastikschonbezug erstickt wurde.

Kam mir fast so vor, als würde die Plastikdecke mir die Luft zum Atmen nehmen. Aber ich wollte noch immer nicht vorschnell urteilen.

Ich ließ mich also zwecks Probesitzen und damit Beweis meiner Großmut vorsichtig auf dem Plastikbezug nieder, auf dem ich quietschend nach vorne rutschte. Es war Sommer und als ich wenig später aufstehen wollte, klebten meine beiden Pobacken auf dem Plastikbezug fest, und die verdammte Folie hinterließ einen schwitzigen, roten Abruck auf meiner Kehrseite. Äußerst unangenehm.

Also machte ich kurzen Prozess, überging meine tiefen Gefühle für Flo, warf den Plastikbezug, Flo und sein Putzzeug ins Treppenhaus und wünschte alle zum Teufel. Dann haben Mia und ich das ganze Wochenende lang die Bude auf den Kopf gestellt und Junkfood in uns hineingeschüttet, dass die Waage krachte. Flo ist nun professioneller Aufräumer und verdient zweitausendfünfhundert Euro am Tag, während ich noch immer im Schuhkarton mit den quergestellten Möbeln hocke und mich frage, warum alles in meinem Leben schief läuft.

Es klingelt.

Mia muss mit einem Affenzahn durch die Stadt gefahren sein, um so schnell zu mir zu kommen. Ich wanke zur Tür und wische mir dabei die laufende Nase an meinem Arm ab, was zugegebenermaßen unappetitlich aussieht und sehr undamenhaft ist. Meine Augen brennen und ich fühle mich heiß an, als hätte ich Fieber. Gut, ist vielleicht auch ein bisschen Einbildung dabei, will ich nicht leugnen.

Das Schloss klickt zwei Mal, als ich den Schlüssel herumdrehe, und leise quietschend öffnet sich die Tür.

Mia blickt auf und versucht, ein zuversichtliches Lächeln zu Stande zu bringen.

In dem Moment, als sie mich sieht, gefriert das Lächeln auf ihren Lippen, und sie starrt mich ungläubig an.

»Lisa, was ist passiert?«, fragt Mia erschrocken.

Mit sanfter Gewalt schiebt sie mich einen Schritt ins Wohnzimmer und hievt den schweren Korb, den sie mitgebracht hat, auf den Couchtisch.

»So, es sieht ganz danach aus, als müssten wir deine Nerven erst einmal etwas beruhigen«, erklärt sie energisch und packt eine Familienpackung Macadamia-Nuss-Eis und zwei Flaschen Merlot aus. Dann legt sie mir eine rote Wolldecke um meine Schultern, gießt den Wein in zwei Gläser und steckt zwei Löffel in das Eis. Mia und ich essen das Eis grundsätzlich sofort aus der Packung, das spart Zeit, denn wir essen es immer gleich bis auf den letzten Splitter auf. Wir sind da sehr kompromisslos.

»Trink das«, befiehlt sie mir sanft und reicht mir ein Glas.

Weil ich so verzweifelt und überhaupt ein armes Würstchen bin, leere ich den gesamten Inhalt in einem Zug. Kommentarlos schenkt Mia mir nach.

»... und er hat mich ausgelacht, Mia, stell’ dir das vor, und die ganze Zeit hat er herumgedruckst, obwohl ich es ihm doch so leicht gemacht hatte ...« Ich fühle, wie sich in meinen Augen wieder kleine Seen sammeln, die sofort aus meinen geschwollenen Lidern herausquellen und ärgere mich darüber, eine heulende, dumme Kuh zu sein. Aber es tut trotzdem gut. Mia lauscht aufmerksam und beschimpft an genau den richtigen Stellen Tom mit absolut standesunkonformen, richtigen Kraftausdrücken.

Nachdem wir mit dem Spanferkel auf ähnliche Weise verfahren sind, schweigen wir einige Minuten lang.

»Also hör’mal, wenn Tom dich nicht heiraten möchte, dann ist das eben so. Er verdient dich einfach nicht«, versucht Mia mich zu trösten. »Und wegen des Spanferkels mach’ dir nicht so viele Gedanken. Du mochtest den Job doch sowieso nicht, oder?«

»Du verstehst das nicht.«

»Doch, klar, jeder versteht das«, meint Mia verständnisvoll.

Ich starre nur trübsinnig vor mich hin.

»Ach, Lisa, sicher lernst du bald einen anderen Mann kennen, der sich nichts Schöneres vorstellen kann, als dich zu heiraten, davon bin ich fest überzeugt, und es kann doch gar nicht schwer sein, einen neuen Job zu finden«, versucht Mia mich zu überzeugen.

»Nun lass’ doch mal das Spanferkel beiseite«, brause ich auf.

Mia schaut mich verdattert und mit großen Augen an.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Der Teufel ist blond»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Der Teufel ist blond» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Der Teufel ist blond»

Обсуждение, отзывы о книге «Der Teufel ist blond» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x