Melanie Lane - Von Flammen & Verrat

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Nach und nach beginnt Lilly ihre Rolle in der Anderswelt zu akzeptieren, nicht aber ohne Veränderungen anzustoßen. Doch die Intrigen gegen sie werden konkreter und fordern weitere Opfer. Gemeinsam mit ihren Verbündeten stellt sie sich den Gefahren, die nicht nur in Arcadia auf sie lauern. Dabei kämpft sie nicht nur gegen alte, längst überholte Traditionen, sondern auch gegen ihre eigenen Emotionen. Denn seit sie von ihrer einzigartigen Verbindung zu Lucan Vale – dem Assassinen-König – weiß, spielen ihre Gefühle komplett verrückt…

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Zeig ihr dein wahres Gesicht.

Die Augen der Raubkatze verengen sich zu Schlitzen und leise schnaubend musterte sie Lucan noch intensiver. Ihre Pupillen weiteten sich und diesmal verstand sie es. Sie verstand, dass sie hier einem noch größeren Raubtier als sich selbst gegenüberstand. So leichtfüßig und lautlos, wie sie aufgetaucht war, ergriff sie die Flucht. Erleichtert atmete ich auf und hörte King hinter mir leise fluchen.

»Verdammt.«

Lucan jedoch zuckte nicht einmal mit der Wimper.

Guter Einfall, Prinzessin.

Ich wollte nicht, dass du sie tötest.

Er machte sich nicht einmal die Mühe, so zu tun, als wäre dies keine Option gewesen, wieso auch.

Wie gesagt, ein guter Einfall.

»Gehen wir weiter.«

»Was kommt als Nächstes? Riesenschlangen?«

»Bitte nicht«, flüsterte Duncan angeekelt und wir tauschten einen raschen Blick miteinander.

Darauf konnte ich beim besten Willen verzichten. Alles, was ich wollte, war, meinen Bruder und unsere Männer zu finden und diese verdammte Welt zu verlassen. Crinaee gehörte anders als Vesteria oder Thaumas definitiv nicht zu meinen Lieblings-Welten. So faszinierend ich diesen Dschungel auch fand, ich hätte ihn aktuell gern gegen den blauen Himmel und die sieben Sonnen von Arcadia eingetauscht. Die Monster, die mich dort erwarteten, kannte ich wenigstens. Wir kamen nicht weit, als plötzlich King derjenige war, der abrupt stehen blieb.

»Spürt ihr das?«, fragte er in die Runde und drehte sich um. Und dann: »Boss, wir werden verfolgt.«

Lucan hielt inne. Die Katanas hoch erhoben, drehte er sich zu uns um.

»Narcos‘ Männer?«

»Nein, es …« King stockte. »Es sind Dämonen.«

Lucan schloss für eine Millisekunde die Augen, dann nickte er.

»Ich spüre sie auch.«

»Warum zur Hölle sollten Narcos Männer und Dämonen uns verfolgen? In Crinaee?«

»Arbeitet der Bastard etwa mit Abbadon zusammen?« Duncan runzelte die Stirn. »Wieso sollte er?«

»Er ist nicht gerade ein Fan von mir«, gab ich zu bedenken.

»Nein, das ist er nicht. Und du wolltest auffällig schnell weg, obwohl wir keinerlei Grund …« Lucan brach ab und seine Augen verengten sich zu kleinen Schlitzen.

»Was hast du getan?«

Betont gelangweilt inspizierte ich meine Fingernägel, um mir einen Moment zum Nachdenken zu verschaffen. Es führte kein Weg drum herum, ich musste es ihnen sagen. Dennoch … es wurde definitiv mal wieder Zeit für eine Maniküre. Vielleicht doch lieber schwarz anstelle von rot?

»Lilly!«

Auch Duncan, King und Alex musterten mich jetzt skeptisch.

»Wir haben keine Zeit für Spielchen, Prinzessin«, wies er mich zurecht. »Ich habe mitgespielt, wir alle, aber jetzt will ich wissen, was verdammt nochmal los ist.«

»Nichts.«

Nicht überzeugt musterte er mich von Kopf bis Fuß und ich spürte, wie sein Bewusstsein die Fühler nach mir ausstreckte. Krampfhaft versuchte ich, an etwas anderes zu denken als an den kleinen Stein, der sich noch immer in mein Fleisch bohrte. Aber das war genauso vergebens, als versuche man wirklich, wirklich nicht an einen rosa Elefanten auf einer kleinen Wolke zu denken. Man wollte es nicht, aber man tat es dennoch. Rosa Elefant. Wolke. Lucans Blick blieb an meinen Brüsten hängen und instinktiv trat er näher.

»Sieht nicht nach nichts aus.«

»Das sind meine Brüste, Lucan.«

»Ich kenne deine Brüste«, antwortete er und brachte damit nicht nur mich für einen kurzen Moment in Verlegenheit. Duncan räusperte sich und auch King und Alex musterten den Urwald um uns herum mit neu erwachtem Interesse.

»Was mich wirklich interessiert«, murmelte er und trat noch näher »ist der Runenstein, den du bei dir trägst.« Er kniff die Augen zusammen. »Und den du kürzlich benutzt hast.«

Lucan …

Spuck‘s aus, Prinzessin.

Ach, verdammt.

»Na gut, ich habe ein Buch aus dem Palast mitgenommen und es mit Hilfe des Steins verkleinert und äh, verstaut.«

»Ein Buch?«

»Ein Buch.«

»Nur ein Buch?«

Seufzend verschränkte ich die Arme vor der Brust. Meine Waffen dabei noch immer fest in der Hand.

»Was für ein Buch?«

Möglichst unschuldig blinzelte ich ein paar Mal und klimperte mit meinen langen Wimpern.

»Das zieht nicht«, flüsterte Duncan mir zu und ich fluchte leise. Na fein. Sie wollten es wissen. Also bitte.

»Das Grimoire.«

Lucans Augenbrauen schossen in die Höhe und ich hörte Duncan neben mir leise seufzen. King und Alex fluchten.

»Ach du Scheiße, Boss.«

Fassungslos blickten die Assassinen mich an.

»Du hast das heiligste Buch Crinaees geklaut?«

»Es wurde mir gebracht«, verbesserte ich Duncan pikiert. Sie taten ja auf einmal so, als wären sie Heilige und ich die Königin der Dämonen höchstpersönlich.

»Und was genau hast du mit dem Grimoire vor, Prinzessin?« Lucans Stimme bebte vor unterdrückter Wut. Er sah aus, wie jemand, der kurz davor stand, mich entweder anzubrüllen oder mich einfach hier im Dschungel stehen zu lassen. Dass er nichts dergleichen tun würde, beruhigte mich ungemein.

»Ich werde einen geeigneten Herrscher für Crinaee finden«, verkündete ich hoheitsvoll und erwiderte die sprachlosen Blicke der Männer um mich herum.

»Narcos ist nicht nur gänzlich ungeeignet«, fuhr ich fort, »er ist nicht einmal von königlichem Blut. Er versteht sein Volk nicht und beutet es aus. Es gibt Gerüchte …«

»Die letzten Erben Crinaees«, schlussfolgerte Lucan völlig richtig. »Das hast du mit Cassiopeia und Lavender gemeint?«

Überrascht sah ich ihn an. »Du hast davon gehört.«

»So ziemlich jeder hat schon einmal von ihnen gehört. Verborgen in den tiefsten Sümpfen verstecken sie sich vor Narcos und seinen Männern. Aber Liebes, das ist ein Mythos.«

»So wie ich einer war?« Ich hob eine Augenbraue. Ein Trick, den ich mir von Lucan abgeguckt und stundenlang vorm Spiegel geübt hatte. »Das Grimoire kann uns sagen, ob sie noch leben, Lucan. Wenn das der Fall sein sollte, dann finden wir sie und bringen sie zurück nach Thalos. Dort gehören sie hin, als rechtmäßige Herrscher von Crinaee.« Auf einmal blitzte so etwas wie Verständnis in seinen Augen auf.

»Drake«, murmelte er und ich konnte regelrecht dabei zusehen, wie er die Verbindung zwischen meinem Besuch in Vesteria und dem heutigen Tag herstellte. »Deshalb warst du in Vesteria.«

Die Männer machten große Augen.

»Der Kuss war die Bezahlung dafür, dass Drake Narcos dazu bringt, dich hierher einzuladen. Du brauchtest jemanden, der ihn provoziert, damit er die Schutzzauber an den Grenzen fallen und uns nach Thalos lässt.«

Kopfschüttelnd sah King mich an. »Das ist … genial.«

»Magister Scio hat mir den Tipp mit dem Grimoire gegeben«, erklärte ich den Kriegern, ebenso wie er mir Hilfe innerhalb des Palasts vorausgesagt hatte, »ich brauchte einen Grund Narcos aufzusuchen. Und den hat Drake mir gegeben.«

»Indem er alle Handelsabkommen in deinem Namen aufgelöst hat«, raunte Alex, während Lucan mich aufmerksam beobachtete.

Ich habe dir gesagt, dass ich einen guten Grund hatte.

»Boss, sie kommen näher.« King wischte sich den Schweiß von der glänzenden Stirn. »So faszinierend das hier auch ist, aber was machen wir jetzt?«

Für einen Moment herrschte Totenstille um uns herum. Lediglich die Geräusche des Dschungels waren zu hören. Wasser rauschte. Äste und Blätter raschelten. Grillen zirpten. Ich hielt Lucans Blick stand und ließ ihn sehen, wie ernst es mir mit dieser Sache war. Ich würde Narcos stürzen, zum Wohle der Anderswelt.

»Du meinst das ernst, oder?«

»Todernst.«

Seine Stirn runzelte sich. Dann jedoch entspannten sich Lucans Züge sichtlich.

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