Melanie Lane - Von Flammen & Verrat

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Nach und nach beginnt Lilly ihre Rolle in der Anderswelt zu akzeptieren, nicht aber ohne Veränderungen anzustoßen. Doch die Intrigen gegen sie werden konkreter und fordern weitere Opfer. Gemeinsam mit ihren Verbündeten stellt sie sich den Gefahren, die nicht nur in Arcadia auf sie lauern. Dabei kämpft sie nicht nur gegen alte, längst überholte Traditionen, sondern auch gegen ihre eigenen Emotionen. Denn seit sie von ihrer einzigartigen Verbindung zu Lucan Vale – dem Assassinen-König – weiß, spielen ihre Gefühle komplett verrückt…

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Ich sammelte mich einen Moment und trat vor.

»Narcos!«, begrüßte ich den halbnackten Mann vor mir übertrieben fröhlich. Immerhin hatte ich eine Mission.

»Eure Hoheit«, erwiderte dieser meine Begrüßung, trotz des irren Glitzerns seiner Augen, förmlich. »Was führt Euch in mein bescheidenes Reich?«

»Sag du es mir«, konterte ich und inspizierte die Fingernägel meiner rechten Hand. Ob ich meine Nägel das nächste Mal rot lackieren sollte? Narcos lehnte sich in seinem Thron nach vorn und musterte mich aus gierigen, jetzt milchig gelben Augen. Ich hatte mich vorab dafür entschieden, auf jegliche Formalität zu verzichten. Erstens, weil Narcos keinerlei Respekt von mir verdient hatte, und zweitens, weil ich ihm direkt klar machen wollte, wer hier vor ihm stand. Ich würde mich nicht von ihm einschüchtern lassen, ganz gewiss nicht.

»Ich hörte von Vesteria, einem Magister Namens Scio und Eurer neuen Freundin Odile, Königin der Harpyien.«

Fragend hob ich eine Augenbraue. »Schreibst du ein Buch?«

Die Männer hinter mir schwiegen, aber ich spürte ihre irritierten Blicke in meinem Rücken deutlich.

Was wird das, Prinzessin? Geduld, Lucan.

»Humor, welch … erfrischende Eigenschaft, Eure Hoheit.«

»Sag mir, Narcos«, drehte ich den Spieß um, »wie geht es Cassiopeia und Lavender?«

Die Augen des falschen Königs weiteten sich, aber er hatte sich schnell wieder unter Kontrolle.

»Jetzt seid Ihr es, Hoheit, die eine Geschichte erzählt.«

»Vielleicht«, gab ich zu, »vielleicht aber auch nicht.«

Dann wandte ich mich ab und begegnete den neugierigen und vor allem verständnislosen Blicken meiner Männer. Ich zwinkerte ihnen kurz zu und zog Nick schwungvoll neben mich.

»Mein Bruder«, stellte ich Nick vor, »Nickolas Marcus Callahan, Prinz von Alliandoan.«

Danach stellte ich meine Begleiter einen nach dem anderen vor. Auch die Männer meiner Königsgarde, die mich überrascht ansahen. Aber Narcos sollte sehen, mit wem ich hier unterwegs war. Ich allein war mittlerweile nicht mehr zu unterschätzen, aber ich war in Begleitung von einem Dutzend tödlicher Männer. Vier davon waren die tödlichsten Krieger der Anderswelt und ich war die Gefährtin ihres Anführers.

Welches Spiel spielst du, Liebes?

»Es ist mir eine Ehre, Euch in Crinaee begrüßen zu dürfen.«

»Ah, wie charmant«, bemerkte ich beiläufig. »Charmant, charmant«, ich seufzte, »aber unnötig.«

Narcos Augen fixierten mich reptilienhaft und die Wachen neben und hinter ihm versteiften sich. »Unnötig inwiefern?«

»Deine Schmeicheleien sind nett, Narcos, aber wie, frage ich mich, soll ich einem Mann glauben, der sein Königreich durch Mord gewonnen hat?«

Ein Raunen ging durch den Thronsaal und ich ließ meine Worte kurz wirken. Ich spielte in der Tat ein gefährliches Spiel, aber ich hatte mich sorgfältig auf diesen Besuch vorbereitet.

»Aber«, fügte ich hinzu, bevor Narcos etwas erwidern konnte, »ich bin bereit, mich umstimmen zu lassen. Ich werde dir eine Chance geben, mich von deiner Treue zu überzeugen, Narcos Lagrima, Herrscher von Crinaee.«

Offensichtlich überrascht von meinen ehrlichen Worten, musterte Narcos mich.

Was genau sah er, fragte ich mich. Eine junge, hübsche Frau mit ungewöhnlichen Haaren und stechenden Augen, die Prinzessin spielte? Oder eine Königin, bereit, alles dafür zu tun, um die Anderswelt zu verändern? Mein Kinn hob sich wie von selbst ein paar Zentimeter an und Narcos schenkte mir ein grausam schönes Lächeln, das mich spontan an einen Piranha erinnerte. Einen wirklich großen und wirklich gefährlichen Piranha.

»Meine Königin.« Er verneigte sich leicht und seine Wachen taten es ihm gleich.

»Ihr müsst müde sein. Curio wird Euch in meinen Salon führen, dort könnt Ihr und Eure Männer einen Moment ausruhen, während wir ein für Euch angemessenes … Mahl vorbereiten.«

Gespielt dankbar nickte ich ihm zu. Müde wovon? Einer Portalreise und einem zwanzigminütigen Marsch durch den Dschungel? Als ich zuletzt nachgeguckt hatte, waren wir alle noch unsterblich gewesen. Zumindest die Männer um mich herum.

Einer der Wachen, es war der, der auf Malik geschossen hatte, trat vor und bedeutete uns, ihm zu folgen. Nick griff nach meiner Hand und drückte sie leicht. Aber ich hatte keine Zeit mich zu erklären, also schenkte ich meinem Bruder ein aufmunterndes Lächeln. Sie alle konnten mir die Hölle heiß machen, wenn wir wieder zurück waren. Mein Instinkt jedoch sagte mir, dass wir nicht lange hier blieben würden, denn mit Sicherheit war es kein Mittagsessen, das Narcos für uns zubereiten ließ. Also folgten wir Curio stumm, bis wir einen völlig übertriebenen, prunkvollen Salon betraten und sich die Tür mit einem leisen Klicken hinter uns schloss. Aufmerksam sah ich mich in dem hauptsächlich in blau gehaltenen Raum um. Shabby chic traf es wohl am ehesten. Keine Fenster. Ich sah mich weiter um. Nur eine Tür. Dies war kein Salon, sondern die perfekte Falle.

»Keine Fenster«, bemerkte Duncan hinter mir.

»Wir werden nicht lange hier sein«, beruhigte ich ihn und drehte mich zu den Männern um. Sie alle beobachteten mich neugierig.

»Was in Abbadons Namen geht hier vor, Lilly?« Nick fuhr sich durch die kurzen blonden Haare.

Ich brauchte nur einen Moment. Einen passenden, ungestörten Moment. Unter den aufmerksamen Blicken der Männer ging ich zur Tür und riss sie auf. Zumindest war sie nicht verschlossen.

»Wachen!«, rief ich und prompt erschien Curio in meinem Sichtfeld. Wenig begeistert musterte er mich.

»Eure Hoheit?«

»Ich möchte mich gern frisch machen«, verkündete ich hoheitsvoll, »schickt mir eine Dienstmagd, um mir dabei zu helfen.«

»Sehr wohl, Hoheit. Einen Augenblick, bitte.« Curio eilte davon und ich schloss die Tür.

»Hat hier noch jemand das Gefühl, im falschen Film zu sein?« Duncan fixierte mich. »Was hast du vor?«

»Mich frisch machen.«

»Erzähl uns keinen Scheiß, Mädchen.«

»Lilly …«

Lucan, vertrau mir. Bitte.

Er wandte sich grummelnd ab.

Wenn dir etwas passiert, bringe ich dich um.

Ich belohnte ihn mit einem raschen Lächeln.

»Vertraut mir einfach, okay? Ich weiß, es ist viel verlangt, aber spielt mit.« Ich fixierte Malik beinahe flehend. »Bitte.«

»Was bleibt uns auch anderes übrig?« Nick zuckte ungewohnt lässig mit den Schultern, aber ich sah die Sorge in den Augen meines Bruders. »Langsam gewöhnen wir uns an deine Eskapaden.«

»Ich nicht«, fügte Malik hinzu und erwiderte meinen Blick gereizt. Die Wachen hinter ihm warfen ihrem General einen mitfühlenden Blick zu. Augenrollend wandte ich mich ab. Als ob ich so schlimm war …

Es klopfte an der Tür und ein junges Mädchen trat ein. Den strahlend blauen Haaren nach zu urteilen eine gebürtige Najade.

Zumindest behauptete das die Enzyklopädie der Wasserwesen , in der ich zuletzt gelesen hatte. Schüchtern, wenn nicht sogar ängstlich, musterte sie unsere bis an die Zähne bewaffnete Gruppe. Ihr Blick wanderte über die furchteinflößenden Krieger, die wie eine stoische Wand aus Waffen und Muskeln hinter mir Stellung bezogen hatten, ehe er an mir hängen blieb.

»Eure Hoheit«, verneigte sie sich artig, »Ihr habt nach mir verlangt.«

»Bring mich in ein Gemach, in dem ich mich frisch machen kann.«

»Natürlich, Hoheit.«

Malik wollte sich bewegen, aber ich schüttelte energisch den Kopf.

»Ich gehe alleine.«

»Einen Scheiß wirst du!«

»Kommt nicht in Frage!«

»Ich gehe alleine«, wiederholte ich betont ruhig und warf Lucan einen eindeutigen Blick zu.

Wiederwillig nickte er.

»Geh nicht zu weit, Prinzessin, und wenn etwas ist, weißt du, wie du mich erreichst.«

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