Melanie Lane - Von Flammen & Verrat

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Nach und nach beginnt Lilly ihre Rolle in der Anderswelt zu akzeptieren, nicht aber ohne Veränderungen anzustoßen. Doch die Intrigen gegen sie werden konkreter und fordern weitere Opfer. Gemeinsam mit ihren Verbündeten stellt sie sich den Gefahren, die nicht nur in Arcadia auf sie lauern. Dabei kämpft sie nicht nur gegen alte, längst überholte Traditionen, sondern auch gegen ihre eigenen Emotionen. Denn seit sie von ihrer einzigartigen Verbindung zu Lucan Vale – dem Assassinen-König – weiß, spielen ihre Gefühle komplett verrückt…

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Nick und Malik wirbelten gleichzeitig zu Lucan herum. Ungläubig starrten sie ihn an.

»Du lässt sie alleine gehen?«

»Sie kann auf sich aufpassen«, antwortete Lucan und setzte sich breitbeinig auf einen der winzigen Stühle. Eines seiner Katana lag dabei bedrohlich auf seinen Oberschenkeln, während das andere in der Halterung auf seinem Rücken ruhte. Alles in allem sah der Assassine, ganz in schwarz gekleidet und voller Waffen, angsteinflößend und tödlich aus.

»Lasst sie gehen.«

Danke.

Sei vorsichtig. Immer.

KAPITEL 9 Ich schlüpfte aus dem Raum und folgte der anderen Frau in den - фото 9

KAPITEL 9

Ich schlüpfte aus dem Raum und folgte der anderen Frau in den Korridor hinaus. Sie führte mich ein paar Türen weiter in einen ebenso renovierungsbedürftigen Raum, wie den, in dem die anderen auf mich warteten. Wahrscheinlich ein Gästezimmer, dachte ich, und inspizierte meine neue Umgebung beiläufig. Dann drehte ich mich zu der Dienstmagd um. Jetzt wurde es interessant. Scio hatte mir Hilfe versprochen, allerdings war er in seiner Ausführung äußerst vage geblieben. Da ich jedoch nicht hier rumlaufen und aktiv nach Hilfe suchen konnte – was sollte ich auch sagen? Hallo, hat einer von euch Lust euren König zu verraten? – musste ich es so probieren.

»Wie lautet dein Name?«

»Maeve, Hoheit.«

»Maeve«, wiederholte ich ihren Namen. Hübsch. »Bist du loyal gegenüber Narcos?«, kam ich direkt zum Punkt.

»Wa-as?« Schockiert sah sie mich an. Die hellgrauen Augen dabei ein starker Kontrast zu ihren blauen Haaren. »Ich verstehe nicht, Hoheit …«

Während die Najade sichtlich um Fassung rang, erinnerte ich mich an Scios Worte, die Olli mir mit auf den Weg gegeben hatte. Da die Gelehrten einen Hang dazu hatten, sich äußerst dramatisch auszudrücken, hatte ich mir nur die wichtigsten Details abgespeichert: Najade. Palast. Kreisförmige Narbe. Grimmoire. Abhauen.

Die ersten zwei Punkte konnte ich bereits abhaken.

»Hast du irgendwelche Narben am Körper?« Auch diese Frage schien sie zu überraschen.

»Ich verstehe nicht ganz …«

»Narben«, wiederholte ich und verbannte die Ungeduld aus meiner Stimme.

Maeve räusperte sich leise. »Ja, ich … es gab einen Zwischenfall vor etwa zehn Jahren. König Narcos war unzufrieden mit mir. Als Bestrafung hielt er meine Hände über die blauen Flammen der Chrona.«

Ihre Geschichte lenkte mich für einen kurzen Augenblick von meiner eigentlichen Mission ab. Scio hatte zwar vorhergesehen, dass ich auf eine verbündete Najade treffen würde, aber sollte das Schicksal mir so wohlgesonnen sein, dass es sich dabei direkt um Maeve handelte?

»Die Flammen der Chrona?«

»Die heiligen Quellen tief in den Sümpfen«, erklärte sie. »Ganze Seen und Wasserfälle aus flüssigem Feuer. Die Flammen der Chrona sind mächtig und dienen unserem Volk seit Jahrhunderten als Wegweiser. Früher waren sie ein beliebtes Ziel bei Pilgern aller Welten, die Antworten auf Fragen suchten, oder Antworten auf Fragen hatten, die noch nicht gestellt worden waren. Die Flammen boten Wissen und Geleit.« Ihr Gesichtsausdruck verhärtete sich als sie ihre Handflächen nach oben drehte und mir die wulstigen Narben darauf präsentierte. »Narcos infiziert nicht nur Thalos mit seiner Machtgier und seinem Hass, er hat auch einen Weg gefunden, die Flammen der Chrona gegen uns zu verwenden.«

Wie gebannt starrte ich für einen Moment auf Maeves Handflächen. Sie war es. Heilige Balance … und danke, Scio!

»Ich habe nicht viel Zeit, Maeve«, begann ich und griff nach dem Arm der Najade. Wer wusste schon, wie lange Narcos brauchte, um uns anzugreifen? »Bist du loyal gegenüber deinem Herrscher?«, fragte ich sie erneut.

»Ich weiß nicht, was Ihr meint, Hoheit …«

»Dann sage ich dir, was ich vorhabe«, erwiderte ich leise und setzte damit alles auf eine Karte. Wieder einmal. Aber Maeve besaß die passenden Narben und ihre Geschichte hatte mich tief berührt. Ich musste Scio und dem Schicksal vertrauen. Mit großen Augen hörte Maeve mir zu, als ich ihr meinen Plan erklärte. Nachdem ich geendet hatte, ließ sich die Najade sichtlich schockiert auf einem der halb zerfledderten, plüschigen Sofas nieder.

»Ihr … meint Ihr das ernst?«

»Absolut.«

Für einen kurzen Moment dachte ich, sie würde wegrennen oder gar in Ohnmacht fallen, dann aber riss sie sich sichtlich zusammen und stand auf. In einer entschlossenen Geste strich sich Maeve die blauen Haare aus der Stirn und atmete tief durch.

»Meine Loyalität liegt bei Crinaee und meinem Volk. Nicht bei Narcos.«

Genau das hatte ich gehofft zu hören. Und es erleichterte mich ungemein. Ich hätte die Najade nur ungern verletzt oder gar Schlimmeres. Maeve schien auf den ersten Blick eine aufrichtige Person zu sein. Davon gab es in Thalos laut meiner Begleiter nicht mehr viele.

Danke, Scio.

»Was kann ich tun, um zu helfen?«

»Bring mich in die Bibliothek, den Rest mache ich.«

Ich erläuterte ihr meinen Plan ein weiteres Mal im Detail. Maeve nickte und ihre Augenfarbe wechselte von Hellgrau zu Weiß. Es war das erste Mal, dass ich eine geborene Najade sah und jetzt wusste ich, warum Duncan sie als ätherisch schön, aber gruselig beschrieben hatte. Obwohl Maeve eine durchaus attraktive Frau war, waren die weißen, leeren Augen mehr als gewöhnungsbedürftig.

»Falls du einen Platz suchst, an dem du in Sicherheit bist, bis all das hier vorbei ist, dann komm nach Arcadia«, wies ich sie an, als wir uns auf den Weg machten. »Frag nach Oliver, Cora oder Alina. In meinem Zuhause wird stets ein Platz für dich sein.«

Beinahe feierlich nickte sie.

»Ich werde mich daran erinnern«, sagte sie, »aber mein Zuhause ist hier. Ich möchte bleiben. Insbesondere jetzt, da es Hoffnung gibt.«

Hoffnung, erkannte ich, war für uns alle die treibende Kraft. Für mich, Olli, Alina, Scio … wir alle hofften auf eine bessere Zukunft. Und genau deswegen war ich hier.

Gemeinsam mit Maeve schlich ich mich den erstaunlich leeren Korridor entlang, bis der Weg sich vor uns gabelte.

»Wieso sind hier keine Wachen?«, flüsterte ich und sah mich nach allen Seiten um. Seit ich den sogenannten Salon verlassen hatte, hatte ich keine einzige Wache mehr gesehen. Oder andere Bedienstete. Der Palast war wie ausgestorben.

»Narcos ist äußerst paranoid«, erklärte Maeve mir flüsternd. »Er duldet nur eine Handvoll Wachen und Bedienstete um sich herum und in ganz Thalos. Die meisten Unsterblichen haben Thalos kurz nach Narcos Eroberung verlassen und sich in Crinaee verstreut oder Zuflucht in einer der anderen Welten gesucht.«

»Wieso du nicht?«

»Ich kenne nichts anderes, Hoheit. Dieser Palast ist mein Zuhause, ich bin hier geboren und diene dem Herrscher von Crinaee, seit ich denken kann.«

»Sah es schon immer so … heruntergekommen aus?«

Alles in allem wirkte der Palast absolut verwahrlost. Wahrscheinlich, weil niemand mehr hier war, der sich darum kümmerte. Oder um Thalos generell. Ich hatte die berühmte Hauptstadt Crinaees noch nicht gesehen, da sie hinter dem Palast – und nicht unter der Erde – lag, aber ich bezweifelte sehr, dass Narcos uns passieren lassen würde. Ich vermutete stark, dass es in ganz Thalos ebenso traurig aussah, wie hier.

»Oh nein.« Maeve schenkte mir ein rasches Lächeln und bedeutete mir, ihr zu folgen. Wir bogen nach links ab und eilten einen weiteren, nur schwach beleuchteten Korridor entlang. Auch hier schlängelte sich ein kleiner Bach über den Boden, bis er hinter einer der zahlreichen Türen verschwand.

»Thalos und sein Palast waren einst berühmt für ihre Einzigartigkeit und Schönheit. Es gibt viele Geschichten über uns Najaden oder die Nymphen, die hier hauptsächlich lebten, aber Hoheit, wir sind nicht alle hinterhältig und voller List. Geboren mit wenig bis gar keiner Magie, waren die Unsterblichen in Crinaee stets stolz auf ihren Intellekt sowie ihre Heimat und den Ertrag, den sie uns zum Handeln schenkte.«

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