Melanie Lane - Von Flammen & Verrat

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Nach und nach beginnt Lilly ihre Rolle in der Anderswelt zu akzeptieren, nicht aber ohne Veränderungen anzustoßen. Doch die Intrigen gegen sie werden konkreter und fordern weitere Opfer. Gemeinsam mit ihren Verbündeten stellt sie sich den Gefahren, die nicht nur in Arcadia auf sie lauern. Dabei kämpft sie nicht nur gegen alte, längst überholte Traditionen, sondern auch gegen ihre eigenen Emotionen. Denn seit sie von ihrer einzigartigen Verbindung zu Lucan Vale – dem Assassinen-König – weiß, spielen ihre Gefühle komplett verrückt…

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Oh, ich wusste, dass viele beliebte Rohstoffe und Handelswaren aus Crinaee kamen. Drake war ihr bester Abnehmer. Aber einst hatte Crinaee mit mehr gehandelt als nur mit Lebensmitteln, Palmenblättern oder dem wertvollen Holz der cruja Bäume. In den Büchern, die Olli und ich gewälzt hatten, war von heilenden Quellen und besonderen Pflanzen die Rede, die tief in den Sümpfen von Crinaee wuchsen und bei den anderen Welten für seltene Zauber äußerst beliebt gewesen waren.

»Wir sind da«, flüsterte Maeve und riss mich damit aus meinen Gedanken. Der Weg hatte nur wenige Minuten gedauert und ich war dankbar für ihre Effizienz. Denn auch wenn die Männer mich alleine hatten gehen lassen, bezweifelte ich nicht, dass sie mir ein gewisses Zeitfenster einräumten, ehe sie es nicht mehr aushielten und mich holen kamen.

Maeve öffnete die Tür vor uns. Sie quietschte leise und unbemerkt schlüpften wir in jenen Raum, den ich gesucht hatte. Die Bibliothek. Anders als im Rest des Palasts war das Klima hier nicht feucht und heiß, sondern staubig und trocken. Der Raum war dunkel und vor den großen Fensterfronten, die einst einen tollen Ausblick geboten haben mussten, waren Erde, Dreck und Dschungel zu erkennen. Es war offensichtlich, dass schon lange niemand mehr zum Studieren hier gewesen war.

»Wo ist es?«

»Versteckt«, antwortete Maeve grinsend, »aber keine Sorge, Hoheit. Ich kenne diesen Palast besser als Narcos selbst.«

Auf Zehenspitzen trat sie vor und betätigte einen kleinen schalterartigen Gegenstand. Magisches Feuer erhellte die zahlreichen Fackeln der Bibliothek und bestätigte meinen ersten Eindruck. Düster, staubig und verlassen. In Narcos Thronsaal war es mir nicht allzu sehr aufgefallen, aber hier, in der Bibliothek, konnte man wahrhaftig erkennen, dass der Palast versunken war. Unter der Erde und versteckt vom dichten Blätterkleid des Dschungels. Schutt und Dreck bedeckten den Boden und Maeve blickte mich entschuldigend an.

»Ihr hättet es einst sehen sollen. Es war wunderschön.« Dass sie das Bedürfnis verspürte, sich mir gegenüber zu rechtfertigen, schmerzte mich, aber dafür hatten wir keine Zeit.

»Das vesti rammat «, flüsterte ich. »Wo ist es, Maeve?« Ich durfte mich nicht ablenken lassen. Ich brauchte das Grimoire und dann mussten wir hier verschwinden. Schnell.

»Natürlich, Hoheit.« Maeve schloss die Augen und tastete sich blind an einer der endlosen Bücherwände entlang, bis … Klack. Mit einem triumphierenden Lächeln öffnete sie die im Bücherregal versteckte Tür.

Ein kleiner Wasserfall, den ich bis jetzt nicht einmal gehört hatte, floss an der nackten Steinwand der kleinen, geheimen Kammer herunter. Und dort, inmitten des Wassers, schwebte es. Das Grimoire. Das heiligste Buch Crinaees, das alle Geheimnisse dieser Welt und seiner Bewohner beinhaltete. Insbesondere deren Blutlinien, die durch uralte Magie wie ein Stammbaum bei jeder Geburt und jedem Tod in Crinaee ergänzt wurden. Auch die königlichen Blutlinien. Grinsend trat ich näher.

»Können wir es einfach herausnehmen?«

»Ihr nicht«, erwiderte Maeve ruhig, »aber ich. Mit ein wenig … List.« Maeve grinste und zeigte mir die gleiche Reihe spitzer Zähne, die ich auch bei Narcos bemerkt hatte. Ohne zu zögern, griff sie in das Regal neben sich und zog ein ähnlich großes Buch heraus. Ihre Augen begannen weiß zu glühen, als sie ihre Hand auf den dicken Lederumschlag des Buches legte und zu murmeln begann. Das Grimoire hinter ihr begann zu leuchten und kleine, weiße Blitze ließen den Buchschnitt und den Lederumschlag pulsieren, als wäre es lebendig. Neugierig beobachtete ich sowohl das Grimoire als auch die Najade.

»Kommen die von dir?«, fragte ich und Maeve wandte sich zum Wasserfall um.

»Die Blitze? Oh, nein, Hoheit. Das ist das Grimoire. Während wir uns unterhalten, wird in Crinaee Leben genommen und gegeben. Das Grimoire erfasst alles, es weiß alles«, ergänzte Maeve und hob ihre Hand. »Haltet das.« Sie drückte mir das schwere Buch in die Hand. Dann sah sie auf. »Das vesti rammat ist an diesen Wasserfall gebunden. Das Wasser versorgt es mit allen Informationen unserer Welt. Wasser ist Leben. Es ist in allem«, erklärte sie mir. »Im Boden, den Pflanzen, den Sümpfen und der Luft. Ohne dieses Wasser, könnt Ihr das Grimoire nicht bewegen, es würde zu Staub zerfallen und nutzlos werden.«

Danke, Scio, für diese fehlende Information.

»Aber du kannst es dennoch herausnehmen?«

Maeve nickte. »Ich werde ein wenig des Wassers an das Grimoire binden. Ein einfacher Fluch«, murmelte sie. »Wenn ich jetzt sage, dann reicht Ihr mir das andere Buch.« Sie musterte mein Outfit. Die enge Hose, meine Lederjacke und die Waffen an meinen Oberschenkeln sowie an meinem Rücken. »Wie wollt Ihr es transportieren?«

Ich zog einen kleinen Stein aus der hinteren Tasche meiner Hose und zeigte ihn Maeve. Ein Runenstein, den Olli mir besorgt hatte.

Sie nickte. »Ein Verkleinerungszauber, sehr gut.« Sie drehte sich um und trat mitten in die kleine Kammer und damit auch direkt in den Wasserfall hinein. Anstatt sie jedoch zu durchnässen, wie es wahrscheinlich bei mir der Fall gewesen wäre, floss das Wasser anmutig um sie herum. Fasziniert sah ich dabei zu, wie ihre Handflächen zu leuchten begannen und der vorher kaum wahrnehmbare Schimmer ihrer weißen Haut stärker wurde. Aber Wasserwesen besaßen keine Magie, hm? Wie hatten die Engel mit diesem ignoranten Denken bloß zur herrschenden Spezies werden können?

Wenige Sekunden später schnappte Maeve sich das Grimoire und drehte sich zu mir um. »Jetzt.«

Ich reichte ihr das andere Buch und vorsichtig ließ sie es in den Wasserfall gleiten, bis es an genau der gleichen Stelle schwebte, an der zuvor das Grimoire gewesen war. Dann drehte sie sich um, schloss die Kammer und hielt mir das heiligste Buch Crinaees entgegen. Unter der dünnen Wasseroberfläche, die das Buch jetzt wie eine zweite Haut umhüllte, konnte ich sie immer noch erkennen, die kleinen weißen Blitze.

»Nur ein Unsterblicher, in dessen Adern Blut aus Crinaee fließt, kann es öffnen.«

Nickend griff ich nach dem Grimoire und platzierte den kleinen Runenstein auf dem Buch. Damit konnte Scio sich beschäftigen. Ich war dafür verantwortlich, es zu besorgen, er würde es lesen. Aber erst einmal musste ich das Grimoire aus Crinaee herausbekommen.

» Daun izu «, flüsterte ich und beide sahen wir dabei zu, wie das Grimoire in dem daumennagelgroßen Runenstein in meiner Hand verschwand.

»Es wird nicht lange unentdeckt bleiben, dass das Buch fehlt, Eure Hoheit. Der Fluch ist nicht besonders stark und verliert rasch an Wirkung. Der Wasserfall wird erkennen, dass ich ihn getäuscht habe. Ihr solltet Crinaee so schnell wie möglich verlassen.«

Dankbar griff ich nach ihrer Hand.

»Wirst du Probleme bekommen?«

Maeve schüttelte den Kopf bis ihre hübschen, blauen Haare flogen.

»Narcos ist zu arrogant, als dass er glauben würde, jemand Internes hätte ihn hintergangen. Daher wird sich alle Wut auf Euch und Eure Mitreisenden konzentrieren.«

Und so war es mir auch lieber. Immerhin hatte ich eine Gruppe aus Elite-Kriegern im Schlepptau.

»Geht, Hoheit. Rasch!«

Aus einem Impuls heraus trat ich vor und umarmte Maeve.

»Danke, Maeve. Ich werde nicht vergessen, was du heute für uns und Crinaee getan hast.«

Maeve erwiderte meine Umarmung fest.

»Die Geschichten über Euch stimmen. Ich werde Eure Vision verbreiten, Hoheit. So gut ich es kann.«

»Ich danke dir von Herzen, Maeve.«

»Und jetzt geht, bitte.«

Das musste sie mir nicht noch einmal sagen.

Alleine trat ich auf den dunklen Korridor hinaus. Einmal links, zweimal rechts, erinnerte ich mich, als ich schnellen Schrittes den Weg zum Salon zurücklegte. Maeve blieb zurück und ich hoffte inständig, dass sie wirklich keine Probleme bekommen würde.

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