Anna Grue - Der Judaskuss

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Im beschaulichen Christianssund treibt ein Heiratsschwindler sein Unwesen û und
in einem Schuppen wird eine Leiche gefunden. Sommerdahl ermittelt.
In einem Vorort der dänischen Kleinstadt Christianssund wird die Leiche eines jungen Mannes gefunden, der mit einem Spaten erschlagen wurde. Kommissar Flemming Torp steht vor einem Rätsel: Es gibt keine Spuren, keinen Verdächtigen und kein Motiv.
Flemmings Freund Dan Sommerdahl, der sich kürzlich als Werbetexter selbstständig gemacht hat, bekommt unterdessen eine E-Mail von seiner Tochter Laura aus dem Internat: Lauras Lieblingslehrerin wurde von einem Heiratsschwindler betrogen. Dan lässt sich überreden, den Hochstapler zu suchen. Während Torp mit seinen Ermittlungen um die Leiche am Strand auf der Stelle tritt, kommt Dan dem Heiratsschwindler auf die Schliche. Nicht ohne Neid muss Torp anerkennen,
wie sich sein alter Jugendfreund Sommerdahl zu einem veritablen Ermittler mausert. Als Torp schließlich zähneknirschend zustimmt, mit Sommerdahl
zusammenzuarbeiten, nehmen beide Fälle plötzlich eine dramatische Wendung …

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»Hat Laura es nicht gesagt?« Anemone sah ihn mit erhobenen Augenbrauen an. Und dann kam die vierte Überraschung dieser Begegnung: »Ich will Sie anheuern, um Jakob zu finden und das Geld meiner Mutter zurückzuholen.«

Dan runzelte die Stirn. »Da müssen Sie etwas missverstanden haben. Ich bin Werbetexter, kein Privatdetektiv.«

Er sah, dass Anemone Einwände vorbringen wollte, und hielt eine Hand hoch, um sie zu stoppen. »Die Zeitungen nennen mich den kahlköpfigen Detektiv, das mag schon sein, und es ist wirklich eher ein Gag als eine Jobbeschreibung.«

»Sie haben doch diese Doppelmorde aufgeklärt …«

»Ich habe letzten Herbst einem guten Bekannten bei der Polizei ein bisschen bei dem Fall geholfen, ja. Aber das war ein Zufall und bestimmt nichts, womit ich meinen Lebensunterhalt verdienen möchte.«

Anemone kniff die Augen zusammen. »Wenn Sie kein Interesse haben, warum zum Teufel sind Sie dann den ganzen Weg von Christianssund hierhergekommen, um mit uns zu reden?«

»Weil meine Tochter mich darum gebeten hat. Sie wollte helfen. Laura mag Sie sehr, Ursula.«

Ursula nickte und hielt den Blick weiter auf den Horizont gerichtet.

»Ich begreife überhaupt nichts«, erklärte Anemone. »Was haben Sie sich denn gedacht, worüber wir hier reden? Wollten Sie meiner Mutter eine Gesprächstherapie anbieten, oder wollten Sie nur Ihre Solidarität mit dem weiblichen Geschlecht demonstrieren?«

»Na, na, Mone …«, murmelte ihre Mutter.

»Ist schon okay, Ursula«, erwiderte Dan. »Ich verstehe, dass Anemone verwirrt ist. Mir geht es genauso.« Er sah Ursulas Tochter an. Der Zorn hatte ihre blassen Wangen rot anlaufen lassen. Es stand ihr, aber das sollte er ihr im Moment wohl besser nicht sagen. »Ich glaube, meine liebe und wohlmeinende Tochter hat uns beide hinters Licht geführt«, sagte er dann. »Ihnen hat sie gesagt, Sie könnten mich als Privatdetektiv anheuern, und mir, ich solle Sie überreden zur Polizei zu gehen.«

»Zur Polizei?« Ursula sah ihm direkt ins Gesicht. »Das will ich nicht! Unter keinen Umständen!«

Anemone wandte den Blick von Dan ab, drehte ihm, soweit der beengte Raum es zuließ, sogar den Rücken zu. »Also wirklich, Mutter, das ist unglaublich! Dieser Mann hat dich um über sieben Millionen Kronen betrogen. Das ist natürlich ein Fall für die Polizei und nicht für irgendwelche Amateure.«

»Sieben Millionen?« Dan hielt mitten in einer Bewegung inne. Er hatte gerade aufstehen wollen – zur Tür und dann weg von dieser übellaunigen Domina. Dieser gewaltige Betrag weckte allerdings seine Neugierde.

Als Anemone ihm den Kopf zuwandte, sah er an dem kleinen Kräuseln in ihrem Mundwinkel, dass es genau die Reaktion war, die sie erwartet hatte. »Na, jetzt ist es schon interessanter, wie?«

Dan ignorierte sie. »Wie um alles in der Welt konnte er Sie um sieben Millionen erleichtern, Ursula?«

Sie zuckte die Achseln und trank einen Schluck Mineralwasser.

»War das Geld nicht in Immobilien oder Wertpapiere angelegt?« Dan schüttelte den Kopf. »Sagen Sie nicht, es lag unter Ihrer Matratze!«

Ursulas Lächeln erreichte die Augen nicht. »So schrullig bin ich auch wieder nicht«, erwiderte sie. »Das Geld ist immer noch auf einem hochverzinslichen Festgeldkonto mit einer dreimonatigen Kündigungsfrist. Mein Kundenberater bei der Bank hat jedoch einen dieser Summe entsprechenden Betrag auf einem offenen Konto zur Verfügung gestellt, damit hätten wir in drei Monaten … Er hat das Geld abgehoben. Und nach Ablauf der Kündigungsfrist muss es natürlich erstattet werden.«

Anemone legte eine Hand auf den Arm ihrer Mutter. »Ganz ehrlich, Mutter. Lass es. Der Mann hat schließlich erklärt, dass er nicht für uns arbeiten will.«

»Sie tun jedenfalls nicht viel, um es verlockender für mich zu machen«, entfuhr es Dan. »Wenn Sie möchten, dass andere etwas für Sie tun, sollten Sie sich ein wenig psychologisches Einfühlungsvermögen zulegen. Oder allgemein übliche Formen der Höflichkeit.«

Die junge Frau sprang so abrupt auf, dass ihr Stuhl über den Zementboden des Balkons schrammte. »Ich denke, Sie gehen jetzt besser«, sagte sie und ging voraus zur Tür. »Das hier ist Zeitverschwendung.«

Dan erhob sich ebenfalls. Er gab seiner Gastgeberin die Hand. »Auf Wiedersehen, Ursula. Ich hoffe wirklich, dass Sie eine Lösung für all diese Probleme finden. Und ich bedauere sehr, Ihnen nicht helfen zu können.«

Ein wenig linkisch standen sie sich auf dem winzigen Balkon gegenüber. Sie legte den Kopf zurück und sah ihm einen Moment lang in die Augen. Dann drückte sie sich an ihm vorbei und ging ins Schlafzimmer, wo ihre Tochter wartete. »Kannst du nicht einen Spaziergang machen, Mone?«, bat sie ruhig. »Dann rede ich weiter mit Lauras Vater.«

»Aber …«

»Ich schätze wirklich sehr, was du im Augenblick für mich tust. Aber jetzt musst du mir mal das Feld überlassen. Lass uns eine Stunde Zeit. Okay?«

Anemone zuckte ihre Schwimmerschultern, machte auf dem Absatz kehrt und verschwand. Ein paar Sekunden später wurde die Tür zum Gemeinschaftsflur so heftig zugeworfen, dass in der ganzen Wohnung die Bilder wackelten.

»Entschuldigen Sie«, sagte Ursula. »Meine Tochter ist manchmal so … intensiv.« Sie setzte ein schiefes Lächeln auf. »Können wir uns nicht einfach ein wenig unterhalten, Dan? Vielleicht haben Sie ja eine gute Idee, wie ich auf eigene Faust weitersuchen könnte?«

Als Dan zwei Stunden später in seinem Auto nach Hause fuhr, hatte man ihn gerade mit seinem ersten selbstständigen Fall als Detektiv betraut. Er und Ursula hatten einen Tagessatz und eine Berichtsform vereinbart, und als Anemone sich nach einem einstündigen abkühlenden Spaziergang wieder zu ihnen gesellte, gab sie ihm einen Vorschuss für ein paar Wochen.

»Es ist vollkommen grotesk«, erklärte sie, als sie ihm den kleinen Stoß Geldscheine übergab. »Jetzt verfüge nur ich noch über Geld. Ich habe die Wohnung beliehen. Gut, dass du mir eine so teure gekauft hast, Mutter.«

Ursula hatte den Kopf geschüttelt. »Es ist grotesk, wahrlich«, hatte sie gesagt. »Wenn es nicht so absurd wäre, würde ich mich totlachen.« Sie hatte das Gesicht zu einer Grimasse verzogen, die mit etwas gutem Willen als Lächeln angesehen werden konnte, und Dan hinausbegleitet. »Wann sehen wir uns wieder?«

»Wie gesagt, ich maile Ihnen mehrmals in der Woche einen Bericht. Sehen müssen wir uns vorläufig nicht, denke ich. Jedenfalls nicht, bevor ich nichts wesentlich Neues zu berichten habe.«

7 / Nacht auf Freitag, 23. März 2007

»Willst du nicht langsam ins Bett?« Mariannes Gesichtszüge zerflossen schläfrig, ein fächerförmiger Abdruck ihres Kopfkissens zeichnete sich auf ihrer Wange ab. In einem knielangen, löchrigen T-Shirt, ihrem bevorzugten Nachthemd, lehnte sie am Türrahmen; von ihrer widerspenstigen hellbraunen Löwenmähne hatte sie das Haargummi entfernt, sodass ihre Haare in alle Richtungen abstanden. »Es ist nach zwei!« Sie kratzte sich an der Schulter und gähnte.

Ihr Mann versetzte dem Bürostuhl eine Vierteldrehung, bis er ihr direkt gegenübersaß. »Ich mache die Katalogtexte für Schwerin noch fertig«, sagte er. »Dann kann ich mich ab morgen auf die Jagd nach diesem Jakob konzentrieren.«

Sie ignorierte seinen beschäftigten Gesichtsausdruck und schlurfte zu dem Sessel in der Ecke. »Ich hatte einen Albtraum«, sagte sie und ließ sich hineinfallen. »Kannst du mir nicht meine Decke holen?« Dan gehorchte, ohne zu protestieren. »Wovon hast du geträumt?«, erkundigte er sich, als er ihr einen Augenblick später die Bettdecke reichte.

»Von einer Obduktion. Ich habe eine große Geschwulst im Körper einer älteren Frau untersucht, als ich plötzlich bemerkte, dass es sich um Lauras Leiche handelte.«

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