John Norman - Die Chroniken von Gor 26 - Die Zeugin

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Die Chroniken von Gor 26 - Die Zeugin: краткое содержание, описание и аннотация

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Ein besiegtes, gedemütigtes und systematisch geplündertes Ar ist von cosischen Truppen besetzt. Vielleicht könnte Marlenus, der große Ubar von Ar, die Männer an ihren Heim-Stein und dessen Bedeutung erinnern. Doch es wird vermutet, dass er im Voltai verschollen ist. In den Kerkern der Piratenstadt Treve, tief in den Bergen des Voltai, schmachtet ein Gefangener in Ketten, der sein Gedächtnis verloren hat und glaubt, dass er der Kaste der Bauern angehört. Die bloße Existenz des Gefangenen darf um keinen Preis bekannt werden. Um dieses Geheimnis zu schützen, wird beschlossen, dass sein Diener und Hüter ein Sklavenmädchen, eine Barbarin sein sollte, die auf Gor fremd ist und nichts von der goreanischen Geschichte und Politik weiß. Zu diesem Zweck wird Gail gekauft und nach Treve gebracht, wo man ihr den Namen Janice gibt.

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Was ist das für ein Ort, fragte ich mich. Er ist völlig anders als die Orte, die mir vertraut sind. Das hier ist nicht meine Kultur, dachte ich. Das ist eine andere Kultur, womöglich eine völlig andere Kultur. Hier könnte alles anders sein.

Wie ich schon bald lernen sollte, trafen diese Spekulationen zu. Voll und ganz.

Es war eine Welt, die sich grundlegend von der unterschied, aus der ich stammte.

Der Mann ging davon, doch kurz darauf blieb ein anderer in meiner Nähe stehen.

Ich war mir seiner Gegenwart bewusst, hielt den Kopf aber natürlich unten. Er schien wie der andere zu sein, groß und stark, und auch seine Gegenwart empfand ich als beunruhigend.

Diese Kultur, in der ich mich hier wiederfand, so sehr sie sich auch von der mir vertrauten unterschied, schien doch einheitlich zu sein. Alles passte zusammen, von der Beschaffenheit meines Zwingers über die Schlichtheit, die allem innewohnte, die Architektur, die Kleidung und das Eisen um meine Hand- und Fußgelenke.

Ich behielt meinen Kopf unten.

Was war dies für ein Ort? Wie war ich hierher gelangt? Ganz sicher gehörte ich nicht hierher! Doch dann begann ich, zu zittern. Vielleicht gehöre ich ja doch hierher, dachte ich, und der Gedanke erschreckte mich zutiefst. Nicht früher. Aber jetzt. Vielleicht war dies genau der Ort, an den ich gehörte.

Der Mann neben mir ging weiter. Offenbar war nun auch die letzte Tür geöffnet worden, zumindest hörte ich keine weiteren mehr.

Ich hob den Kopf um eine Winzigkeit und sah vor mir schlanke Fußknöchel, ebenso wie meine durch eine Kette gebunden. Ich war also nur eine in einer Reihe. Es war genau so, wie ich vermutet hatte, erkannte ich. Ich war hier aufgrund eines Auswahlprozesses, welchen Kriterien er auch immer folgen mochte. Ein objektiver Prozess, nichts Persönliches. Es war nicht so, als ob ich jemanden beleidigt hätte und dass mein Leid deswegen für irgendjemandes Amüsement orchestriert wurde oder dass es ein Akt süßer Rache war, einer von vielen vielleicht, die hier ausgeübt wurden, die ich aber später aus meinem Gedächtnis streichen und vergessen könnte. Nein, es war eine ganz und gar unpersönliche Angelegenheit. Ich war nicht hier, weil ich war, was ich war, sondern vielmehr aus einem anderen Grund. Dass ich einem bestimmten Kriterium entsprach, schien mir der Hauptgrund für mein Hiersein. Doch welches Kriterium könnte das sein? Ich wusste es nicht. Mein Blick glitt zu den Ketten, die so eng um die Knöchel vor mir lagen. Einige Glieder der Kette berührten den Boden. Obgleich ich es nicht gesehen hatte, schätzte ich, dass das Metall um meine Knöchel von derselben oder ähnlicher Beschaffenheit war. Es gab keinen Grund, warum sie anders hätten sein sollen. Nein, an mir war nichts Einmaliges oder Besonderes, zumindest nichts, was mich unter den anderen Mädchen in dieser Reihe besonders oder einmalig gemacht hätte. Diese Reihe erstreckte sich vor mir und zweifellos auch hinter mir. Wie viele wir waren, konnte ich nicht sagen, doch es waren zahlreiche Türen geöffnet und wieder geschlossen worden.

Wir waren ungefähr fünfzig, überlegte ich. Einige vor mir, und, den Geräuschen der Türen nach zu schließen, auch einige hinter mir. Ich schätzte, dass sich ungefähr zwei Drittel vor mir befanden, und ein Drittel hinter mir, und dass diese Personen, angesichts der Sprachen, in denen man ihnen ihre Befehle erteilt hatte, meine Sprache nicht verstanden, ebenso wenig wie die der anderen Gefangenen. Wie wir in dieser Reihe aufgestellt waren, erschien mir kein Zufall zu sein. Ich glaubte nicht, dass wir uns verständigen konnten. Noch hatten wir keine gemeinsame Sprache.

Wieder näherten sich diese schweren Sandalen, und ich senkte meinen Kopf, noch tiefer diesmal. Der Mann ging an mir vorbei.

Mir, und zweifelsohne auch den anderen Gefangenen, war es verboten worden, die Wachen anzusehen. Das beunruhigte mich, und ich suchte nach den Gründen. Gleichzeitig hatte ich aber auch Angst, sie anzusehen. Ich wusste nicht, was ich erblicken würde. Warum wollten sie nicht, dass wir sie sehen?

Vielleicht sind sie entstellt, überlegte ich. Oder sie sind keine richtigen Menschen, fürchtete ich. Vielleicht sind sie Tiere! Oder bin in ihren Augen vielleicht ich das Tier? Ich wollte nicht gefressen werden! Doch ich glaubte nicht wirklich, dass sie Tiere waren, und ich bezweifelte, dass man mich hierher gebracht hatte, um mich zu verspeisen. Man hatte mich nicht gemästet, im Gegenteil. Angesichts der spärlichen Nahrung, die man mir vorgesetzt hatte, war ich schlanker denn je. Das legte eine gänzlich andere Theorie nahe, was den Grund meines Hierseins anbelangte. Von schrecklicher Furcht erfasst, verscheuchte ich diesen Gedanken sofort aus meinem Kopf. Er war zu entsetzlich, um ihn auch nur in Erwägung zu ziehen.

Da erklang hinter mir, vermutlich nahe dem Ende der Reihe, ein furchteinflößender Laut. Das Geräusch von Ketten, die auf den Boden geworfen wurden.

»Ganz ruhig«, sagte eine Stimme in meiner Nähe.

Vor mir und hinter mir erklangen weitere Stimmen, die in anderen Sprachen sanfte, beruhigend klingende Worte formten. Ihr Sinn war vermutlich ein ähnlicher.

»Ganz ruhig, kleines Vulo«, sagte die Stimme.

Reglos kauerte ich da. Natürlich hatte ich keine Ahnung, was ein »Vulo« war.

Ich hörte, wie das Geräusch der Ketten näher kam, langsam, mit kurzen Pausen bei jeder Person in der Reihe, ehe die metallenen Glieder wieder aneinander schabten. Nach jeder der Pausen erklang zudem ein Klacken, als würde Metall zuschnappen. Nach einer Weile war das Geräusch nur noch wenige Fuß hinter mir, und ich spürte den Drang, aufzuspringen und davonzurennen, doch ich wäre bestimmt wieder hingefallen, wehrlos und elend.

Ich war gefesselt. Außerdem: Wohin sollte ich denn rennen?

Doch selbst, wenn ich nicht wäre, wo ich war, wusste ich doch, dass ich es nie gewagt hätte, aufzuspringen und davonzurennen. Nur ein Narr würde das tun, dachte ich und verstand selbst damals schon, wie dumm es wäre, Männern wie diesen nicht genau zu gehorchen.

Ich blickte nach rechts und nach vorne, wo ich auf dem Boden den Schatten des Mannes erblickte, der zu mir gesprochen hatte, vor ihn geworfen durch irgendeine Lichtquelle, vermutlich eine Laterne, wie ich sie zuvor schon gesehen hatte. Deutlich erkennbar trug er eine Art Tunika. Selbst sein Schatten wirkte groß und mächtig. Er selbst stand links hinter mir, und in seiner rechten Hand hielt er etwas Aufgerolltes, leicht verzerrt, ebenso wie sein eigener Schatten. Worum es sich dabei handeln könnte, wusste ich nicht, auch wenn es eigentlich ziemlich offensichtlich war, doch ich dachte nicht daran. Hätte ich mehr über den Ort gewusst, an dem ich war, hätte mich vermutlich auch die Position des Mannes, links hinter mir, mit größerer Besorgnis erfüllt.

»Ganz ruhig, kleine Tasta«, fuhr er mit beruhigender Stimme fort. Ich wusste nicht, was eine »Tasta« war, doch ebenso wie »Vulo« hörte ich diesen Ausdruck auch von den anderen Männern, als sie in verschiedenen Sprachen zu den anderen Gefangenen sprachen. Daraus schloss ich, dass »Vulo« und »Tasta« Worte ihrer eigenen Sprache waren. Uns blieb ihre Bedeutung freilich verborgen.

Plötzlich erklang neben mir das Rasseln einer Kette, und ehe ich auch nur zu einer Reaktion hätte ansetzen können – so ich es denn gewagt hätte –, wurde mir auch schon ein metallener Halsreif um den Hals gelegt und geschlossen. Wie schon der Halsreif in der Zelle lag auch dieser eng an meiner Haut an. Offensichtlich war er einer von vielen, denn vor mir konnte ich die unteren Glieder einer langen Kette sehen, die mit zahlreichen weiteren derartigen Halsreifen versehen war. Einen Moment später trug auch die Person vor mir einen Halsreif, dann wurden die Kette und der Halsreif nach vorne weitergereicht. Der Mann, der hinter mir gestanden hatte, ging links an mir vorbei, und da sah ich, was er aufgerollt an seiner Seite trug. Nun war jeder Irrtum, jeder Zweifel ausgeschlossen. Ich keuchte, und beinahe hätte ich das Bewusstsein verloren.

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