John Norman - Die Chroniken von Gor 26 - Die Zeugin

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Die Chroniken von Gor 26 - Die Zeugin: краткое содержание, описание и аннотация

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Ein besiegtes, gedemütigtes und systematisch geplündertes Ar ist von cosischen Truppen besetzt. Vielleicht könnte Marlenus, der große Ubar von Ar, die Männer an ihren Heim-Stein und dessen Bedeutung erinnern. Doch es wird vermutet, dass er im Voltai verschollen ist. In den Kerkern der Piratenstadt Treve, tief in den Bergen des Voltai, schmachtet ein Gefangener in Ketten, der sein Gedächtnis verloren hat und glaubt, dass er der Kaste der Bauern angehört. Die bloße Existenz des Gefangenen darf um keinen Preis bekannt werden. Um dieses Geheimnis zu schützen, wird beschlossen, dass sein Diener und Hüter ein Sklavenmädchen, eine Barbarin sein sollte, die auf Gor fremd ist und nichts von der goreanischen Geschichte und Politik weiß. Zu diesem Zweck wird Gail gekauft und nach Treve gebracht, wo man ihr den Namen Janice gibt.

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Sollen andere sich in derartigen Gefühlsausbrüchen ergehen, ich persönlich fand sie nicht nur angesichts meines Naturells wenig hilfreich, sondern auch, weil ich ganz konkret Angst davor hatte, dass man eine solche Reaktion inakzeptabel finden würde – höchstens zu Anfang vielleicht, als ein Quell der Belustigung. Darüber hinaus dachte ich auch an meine Rechte. Der naive Geist neigt zu der Annahme, dass die Gesetze, die ihm vertraut sind, die einzig möglichen sind, doch das ist natürlich ein gewaltiger Irrtum. Ich will damit nicht verleugnen, dass jede Zivilisation und Kultur ihre Gesetze und Rechte hat, sondern nur sagen, dass sie nicht zwangsläufig immer dieselben sind. Tatsächlich standen die Gesetze, an die ich gewohnt war, im Gegensatz zur Natur und stellten somit wohl eine Art Abweichung vom natürlichen Recht dar. Verglichen mit denen der meisten anderen Kulturen waren sie ausgefallen und auch historisch untypisch. Dass die Absicht darin besteht, der Natur zu widersprechen, anstatt ihr Folge zu leisten, ist zweifellos sinnig. Und dass sie menschliches Leid und soziales Chaos hervorbrachten, einschließlich all des Elends, das deren logische Konsequenz war, kann nicht als Kritikpunkt angesehen werden, sondern stellt angesichts ihrer Ziele vielmehr eine vorhersehbare Folge ihrer Brillanz dar. Doch natürlich sind nicht alle Gesetze auf ein derartiges Ziel ausgerichtet. Als ich dort gefesselt in der Dunkelheit lag und über die Natur und Komplexität meiner Notlage nachdachte, und auch über die praktischen Aspekte meiner Hilflosigkeit und Einkerkerung, kam ich zu dem Schluss, dass meine Situation vermutlich überhaupt keinen Verstoß gegen das Gesetz darstellte. Stattdessen war ich sicher, dass meine Lage voll und ganz im Einklang damit stand. Vermutlich war ich bereits in ein Netz aus Recht und Gesetz verwoben und, falls nicht, würde ich es bald sein. Nur waren es eben Rechte, die sich gänzlich von denen unterschieden, an die ich gewöhnt war. Vermutlich beruhten sie auf der Grundlage der Politik oder der Biologie.

Ich war mittlerweile sehr hungrig und durstig geworden, doch ich wollte auf keinen Fall aus der Kuhle im Boden trinken oder meine Lippen mit dem essbaren Schmutz beflecken, der in der Vertiefung daneben lag.

Mir war kalt und ich fühlte mich elend.

Falls es, wie ich annahm, dumm oder sogar gefährlich war, eine aggressive Haltung einzunehmen, zu protestieren, zu drohen, oder auf das Recht zu pochen, das womöglich direkt gegen einen gerichtet war, dann sollte ich vielleicht lieber an das Mitleid und die Gnade meiner Wärter appellieren. Könnte man sie denn nicht vielleicht anbetteln, bewaffnet mit dem verwundbaren Panzer rinnender Tränen und hilfloser Bedürfnisse? Könnte man nicht um Gnade bitten oder in einer solch verzweifelten Lage und vielleicht sogar die beinahe unvorstellbare Option in Erwägung ziehen, vor ihnen auf die Knie zu fallen und ihnen die Hände entgegenzustrecken? Könnte man in einer so hoffnungslosen Situation, nicht passenderweise, die Haltung eines Bittstellers einnehmen, vielleicht sogar weinen oder so tun, als würde man weinen? Einem so mitleiderregenden Anblick konnte sich doch sicher niemand verwehren. Angesichts der eigenen Schwäche und der Stärke der Mächte, deren Gefangene ich nun war, wäre einer solchen Reaktion sicher mehr Erfolg beschieden als mit leeren Drohungen, sinnlosen Protesten und gegenstandslosen Forderungen.

Aber ich würde nichts trinken oder essen.

Angesichts der Tatsache, dass ich hier war und angesichts der scheinbaren Methodik meiner Ankunft an diesem Ort – die Routine meiner Einkerkerung, die Beschaffenheit meiner Zelle, beziehungsweise meines Zwingers, gab es keinen Grund zu glauben, dass ich die erste oder die letzte Person war, die hier eingesperrt war. Es war davon auszugehen, dass nichts an mir besonders war, dass ich nur eine von vielen war, und dass mein Bitten meine Wächter nicht kümmern würde.

Ich veränderte meine Position mehrere Male.

Es ist schwer, eine derartige Wahrheit zu begreifen – die Feuchtigkeit, die nackten Steinwände und das stinkende nasse Stroh sowie der Halsreif, die Ketten und das Nacktsein.

So merkwürdig es auch klingt, aber zumindest diese Dinge gaben mir ein vages Gefühl der Sicherheit.

Ich fragte mich nicht, ob ich verrückt geworden war. An der Realität der Kette ließ sich ebenso wenig rütteln wie an ihr selbst.

Irgendwann rollte ich mich auf den Bauch und schob meinen Mund doch in die flache Vertiefung neben mir und trank. Ein wenig später griff ich in die andere Kuhle und nahm die Kruste und aß sie. Und einen Moment später schob ich mir auch den Brei in den Mund. Ich fuhr sogar vorsichtig, methodisch mit meinem Finger über den Boden der Vertiefung, um auch die letzten kleinen feuchten Reste zu verschlingen. Das Essen schien mir plötzlich enorm wichtig, und als ich dankbar meine Finger ableckte, wurde mir klar, dass was ich aß und wann ich es aß und ob ich überhaupt aß von jemand anderem bestimmt wurde. Diese Erkenntnis war furchterregend.

Ich schlürfte erneut ein wenig Wasser und wischte mit dem Handrücken über meinen Mund, dann rollte ich mich auf den Rücken und blickte hinauf in die Dunkelheit.

Ich zog die Knie an und hob die gefesselten Arme über den Kopf. Dort, hinter mir, konnte ich die Kette spüren, die von dem Halsreif zu dem Ring an der Wand hinaufführte.

Ich war weder stark noch mächtig, nicht einmal für eine meiner Art war ich stark. Warum also, war ich gefesselt und angekettet, wunderte ich mich. Vielleicht stellte das eine Art Lektion dar. Gewiss, sie hatten mich eingesperrt, mich in meiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Ich konnte nicht zur Tür eilen, falls sie geöffnet wurde. Ich konnte nicht fliehen, ich konnte meine Hände nicht benutzen. Vermutlich wollten sie nicht, dass ich ihnen Umstände bereitete, vor allem jetzt, am Anfang, wo ich dazu neigen könnte, schwierig oder hysterisch zu werden, doch die wahre Lektion hatte meiner Meinung nach nicht in erster Linie mit Sicherheit zu tun. Ich sollte eine Lehre daraus ziehen, dass die Fesseln an mir waren, dass ich in ihnen steckte und völlig hilflos war ... ich sollte mich erst einmal an die Ketten gewöhnen, an das Gefühl, sie zu tragen ... ich sollte auf diese drastische, tief greifende Weise lernen, wozu ich geworden war und was ich nun darstellte. Vermutlich würden ich und andere, uns später erneut in Ketten wiederfinden. Doch abgesehen von den praktischen Aspekten wie der Sicherheit oder dem Lerneffekt und dergleichen, war ich vermutlich auch aus dem Grund gefesselt, weil man es für passend hielt. Ich und die anderen Gefangenen, die es hier womöglich gab – es gehörte sich für uns, Fesseln zu tragen. Derlei Wesen waren wir geworden, und an der Effektivität der Ketten gab es darüber hinaus keinerlei Zweifel. Sie hielten uns und banden uns.

Ich legte mich auf die Seite und meine Gedanken wandten sich einfacheren und dürftigeren Themen zu. Ich fragte mich, was ich war, dass man eine solche Behandlung für angebracht hielt. Und ich dachte über die Ketten nach und darüber, warum ich sie tragen musste.

Ich wagte es nicht, Schlussfolgerungen anzustellen, doch ich kannte die Antwort.

Ich zog die Beine an, legte die Hände auf meine Schultern und rollte mich auf dem nassen Stroh zusammen.

Mir war kalt. Draußen auf dem Korridor herrschte Stille.

Ich lag ebenfalls ruhig da.

Es mag merkwürdig erscheinen, aber in einer solchen Situation empfindet man einen gewissen Trost und ein Gefühl der Sicherheit, weil man angekettet ist.

3

Ich hatte wieder zur Mauer hinaufgeblickt.

Aus der Richtung des Hauses waren Stimmen erklungen. So schnell ich nur konnte, und obwohl meine Füße dabei schmerzten, hatte ich mich von der Mauer zurückgezogen. Ich wollte die Büsche und die Bäume des Gartens umrunden und so in die Nähe des Brunnens gelangen.

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