John Norman - Die Chroniken von Gor 26 - Die Zeugin

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Die Chroniken von Gor 26 - Die Zeugin: краткое содержание, описание и аннотация

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Ein besiegtes, gedemütigtes und systematisch geplündertes Ar ist von cosischen Truppen besetzt. Vielleicht könnte Marlenus, der große Ubar von Ar, die Männer an ihren Heim-Stein und dessen Bedeutung erinnern. Doch es wird vermutet, dass er im Voltai verschollen ist. In den Kerkern der Piratenstadt Treve, tief in den Bergen des Voltai, schmachtet ein Gefangener in Ketten, der sein Gedächtnis verloren hat und glaubt, dass er der Kaste der Bauern angehört. Die bloße Existenz des Gefangenen darf um keinen Preis bekannt werden. Um dieses Geheimnis zu schützen, wird beschlossen, dass sein Diener und Hüter ein Sklavenmädchen, eine Barbarin sein sollte, die auf Gor fremd ist und nichts von der goreanischen Geschichte und Politik weiß. Zu diesem Zweck wird Gail gekauft und nach Treve gebracht, wo man ihr den Namen Janice gibt.

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In der Dunkelheit tastete ich den Halsreif ab. Er lag eng an meiner Haut, und er war schwer. Ich konnte ihn nicht abstreifen. Es war ein Ring daran befestigt, und an diesem Ring hing eine Kette, die, wie ich entdeckte, zu einem anderen Ring an einer fest in der Wand verankerten Platte führte.

Auch um meine Handgelenke lagen Fesseln. Sie bestanden aus Metall und waren durch eine mehrere Inch lange Kette miteinander verbunden. Meine Knöchel waren auf dieselbe Weise gefesselt, steckten in Metallklammern, zwischen denen sich eine kurze Kette spannte.

Voller Angst kauerte ich mich in der Dunkelheit zusammen.

Wieder tastete ich den Halsreif ab, er wurde durch ein schweres Schloss zusammengehalten, welches Teil des Reifs war. Bestimmt benötigte man einen Schlüssel, um ihn zu öffnen. Die Fesseln an Hand- und Fußgelenken hingegen waren offensichtlich nur um meine Glieder geschlungen und mit beträchtlicher Kraft zusammengedrückt worden, vielleicht von einer Maschine oder, so unglaublich primitiv es auch erscheinen mochte, durch die Schläge eines Hammers auf einem Amboss. Sie bestanden aus glatten, schweren Metallbügeln ohne Angeln. Vermutlich waren sie ursprünglich teilweise geöffnete Kreise gewesen, in die man meine Arme und Beine gelegt hatte, ehe man sie einfach zusammengepresst hatte, sodass die Kreise sich schlossen. Auch Scharniere hatten sie keine, und nichts deutete auf eine Öffnung für einen Schlüssel hin. Sie drückten fest gegen meine Gelenke, ohne Werkzeug wäre es unmöglich, sie zu öffnen. Man konnte mich also mittels eines Schlüssels problemlos von dem Halsreif und der Wand befreien, wohingegen meine anderen Fesseln sich nicht so leicht entfernen ließen. Darum vermutete ich, dass man mich schon bald von diesem Ort wegbringen, mich aber weiterhin gefesselt lassen würde. Ich fragte mich, wer wohl den Schlüssel für den Halsreif hatte. Vermutlich war es nur einer von vielen Schlüsseln oder vielleicht ein Schlüssel, mit dem sich viele derartige Schlösser öffnen ließen. Zweifelsohne befand er sich im Besitz eines Untergebenen oder Agenten. Es schien mir nicht sehr wahrscheinlich, dass eine Person von Bedeutung den Schlüssel zu einem solchen Halsreif bei sich trug. Die Person, auf deren Befehl oder Wunsch ich, und womöglich auch andere als ich, gefangen gehalten wurden, würde sich vermutlich von den Werkzeugen fernhalten, mittels welcher ihr Wille durchgesetzt wurde. Soweit ich wusste, hatte ich keine Feinde, und ich glaubte auch nicht, dass ich jemals irgendjemanden wirklich beleidigt hatte. Folglich vermutete ich, dass das, was mir widerfahren war, gar nicht persönlicher Natur, sondern auf seine eigene Weise völlig unpersönlich war. Wenngleich ich also keinen Zweifel daran hegte, dass ich aus irgendeinem Grund hier war, der etwas mit mir zu tun hatte – vielleicht wegen einer meiner Eigenschaften –, bezweifelte ich doch, dass es auf wirklich persönliche Weise mit mir zu tun hatte. Vermutlich ging es um eine Qualität oder ein Attribut, welches ich besaß.

Was war mit mir geschehen? Was war ich nun?

Ich wagte es nicht, Mutmaßungen anzustellen, doch ich kannte die Antwort.

Der Ort, an dem ich mich befand, war feucht und kalt, und es war kein Ort, an dem ich sein wollte. Irgendwo tropfte Wasser, vermutlich von der Decke. In der Dunkelheit tastete ich meine Umgebung ab, und als ich neben mir ein wenig Stroh beiseite strich, entdeckte ich flache kesselförmige Vertiefungen im Boden. In einer davon erfühlten meine Finger Wasser, in der anderen befand sich etwas, das wohl eine breiförmige Speise war, wenngleich kaum mehr als eine Handvoll, und dazu eine feuchte Brotkruste.

Ich legte mich wieder in das feuchte Stroh und rollte mich auf die rechte Seite, dann zog ich die Knie an den Körper und bettete meinen Kopf auf die Innenseite meiner linken Hand.

Ganz bestimmt würde ich nicht aus einer solchen Kuhle essen oder trinken.

Ich zog ein wenig an der Kette, die an meinem Halsreif befestigt war, und ich konnte sofort spüren, wie das Wenige an Kraft, was in dieser Bewegung lag, über die Kette in den Halsreif übertragen wurde, der nun fest gegen meinen Nacken drückte.

Einmal hörte ich draußen auf dem Korridor Schritte, ich nehme zumindest an, dass es ein Korridor ist. Ich lag ganz still da, wagte es nicht, mich zu bewegen, und einen Moment lang, als die Schritte an meiner Zelle vorübergingen, sah ich einen Streifen Licht unter der Tür. Bis zu diesem Moment hatte ich nicht einmal gewusst, wo sich die Tür überhaupt befand. Das Licht entstammte einer natürlichen Quelle, doch ob es von einer Kerze, Lampe oder Laterne herrührte, konnte ich nicht sagen. Als es schien, erhellte es ein wenig das Stroh auf meiner Seite der Tür. Außerdem verriet mir das Lichtspiel auf den dicken Balken, dass die Tür robust, und der untere Teil durch ein schweres metallenes Band verstärkt war. Natürlich war davon auszugehen, dass auch die oberen Teile derart verstärkt waren. Das Licht und die Beschaffenheit der Tür passten perfekt zu der primitiven Umgebung, in der ich mich wiedergefunden hatte.

Zitternd legte ich meinen Kopf zurück auf meine Hand.

Vielleicht hätte ich schreien sollen, als dieser jemand oder dieses Etwas vorübergegangen war, überlegte ich. Natürlich hätte ich das tun sollen!

Doch als die Schritte erneut erklangen, war ich wieder still und verängstigt, und als sie jenseits der Tür vorübergingen, konnte ich nicht einmal mehr atmen. Ich blieb reglos liegen, hatte Angst, dass das Metall, mit dem mein Körper gefesselt war, ein Geräusch verursachen könnte. Ich wollte durch keinen noch so leisen Laut Aufmerksamkeit auf mich ziehen. Ich bezweifelte nicht, dass wer oder was auch immer dort draußen war, wusste, wo ich war und in welchem Zustand ich mich befand. Es ging mir einfach nur darum, keine zusätzliche Aufmerksamkeit auf mich zu lenken. Später würde man mich lehren, dass es Anlässe gab, bei denen es in Ordnung war, Aufmerksamkeit zu erregen, und solche, bei denen es nicht angebracht war. Was diesen Anlass anging, bin ich mir sicher, dass mein Instinkt mich nicht trog. Tatsächlich hat er mich fast nie in Stich gelassen.

Als die Schritte nicht mehr zu hören waren, atmete ich erleichtert auf.

Doch nur, um mich einen Moment später schon wieder zu tadeln, dass ich diese Gelegenheit, eine Frage oder einen Protest zu äußern, einfach so vertan hatte. Kurz, nachdem die Schritte verklungen waren, erhob ich mich auf die Knie.

Ich muss wütend sein, gegen die Tür hämmern und rufen!

Ich muss Aufmerksamkeit auf mich lenken, ich muss verlangen, mit jemandem zu sprechen, toben und drohen, versuchen, meine Wärter zu verwirren und sie so einzuschüchtern, dass sie sich meinem Willen beugen! Und, falls nötig, muss ich auch auf mein unbestreitbares Recht pochen!

Doch natürlich konnte ich nicht gegen die Tür hämmern, ich konnte die Tür noch nicht einmal erreichen! Die Art, wie ich gefesselt war, hinderte mich daran, und ich war überzeugt davon, dass das kein Zufall war. Aufgrund der Kette an meinem Hals konnte ich nicht einmal aufrecht stehen. Ich hob den Arm und tastete nach der Decke des Raums. Sie war niedriger, als ich gedacht hatte. Anschließend legte ich mich wieder hin. Ich war voller Furcht und Verzweiflung. Der Raum, in dem ich gefangen war, war keine Zelle, sondern etwas anderes, er erinnerte mich an einen Zwinger.

Mein Gefühlsausbruch – die Verärgerung, die Entschlossenheit, die Empörung und das Gefühl der Rechtschaffenheit, selbst die kurzzeitige Feindseligkeit und auch die flüchtige Kampfeslust – waren bald verflogen. Abgesehen von den Geräuschen der Kette war ich still geblieben, und ich schätzte, dass ich dies wohl meinem Hintergrund oder meiner Erziehung zu verdanken hatte. Nicht, dass es relevant oder mir in meiner gegenwärtigen Misere hilfreich wäre. Es war nur so, dass es unangebracht, dumm und wirkungslos wäre, sich streitlustig zu geben, wenn man eine Kette um den Hals hatte und nicht einmal aufrecht stehen konnte. Angekettet und gefesselt, wie ich war, schien mir ein Flehen, Drohen oder dergleichen einfach nur absurd. Zweifellos war bereits über mich entschieden worden. Wie bei einem natürlichen Phänomen waren die Räder vermutlich schon in Bewegung gesetzt worden, und ich konnte nichts dagegen unternehmen. Falls es jemals einen Zeitpunkt gegeben hatte, an dem Forderungen oder Wünsche Wirkung gezeigt haben mochten, war er sicher schon längst vergangen. Außerdem war ich aus irgendeinem Grund sicher, dass ich nicht die einzige Person war, die hier auf diese Weise festgehalten wurde. Die Ketten, der Halsreif, die Vertiefungen im Boden, die offensichtlich so geringe Größe dieses Raumes und das Fehlen jeglicher logischen Begründung für mein Hiersein, außer eben der, dass noch mehr wie ich hier waren, deuteten allesamt darauf hin.

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