Ulrich Hammer - Endstation Salzhaff

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Unheimliche Begegnungen in der Kroy.
Rechtsmedizin, Staatsanwaltschaft und Polizei arbeiten in Rostock intensiv an zwei Vermisstenfällen. Plötzlich ist auch ein Mitarbeiter des in Mordsachen ermittelnden Fachkommissariates verschwunden. Der alte Freund von Rechtsmediziner Dr. Brandenburg (BRB), Kommissar Tengler, kehrt von seiner Kajak-Tour zur Insel Poel nicht zurück. BRB wird parallel von dem ehemaligen Häftling Frank Semper bedrängt, der zehn Jahre wegen Totschlags einsaß und nun verdächtigt wird, mit den Vermisstenfällen zu tun zu haben. Zwischen ihm und BRB entwickelt sich eine spannungsgeladene Beziehung.
Die zwei Vermissten haben eine Gemeinsamkeit: Beide waren an der Untersuchung eines weiteren Falles beteiligt, der vor einigen Jahren
hohe Wellen schlug. Ein damals Verurteilter beging in der Haft Suizid. Welche Rolle spielte Kommissar Tengler? Viele der vordergründig klar scheinenden Verhältnisse müssen in Frage gestellt werden und erleben überraschende Wendungen.

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»Danke dafür! Na, also, es geht vorwärts. Ich will den Heli. Der soll das Salzhaff und die Umgebung der Halbinsel Wustrow und der Insel Poel absuchen. Haffseitig und seeseitig, bitte. Gleichzeitig soll der Wasserschutz die Gegend abfahren und mit denen da oben kooperieren. Den Aufruf an die Bevölkerung heben wir uns auf. Übrigens – Boiensdorfer Werder – ist das nicht die Stelle, wo Doc Brandenburg damals die alte Frau mit dem Handwagen traf, als er mit seiner Frau und seinen Enkeln dort war? Brandenburg ist damals auch Kajak gefahren. Da war doch was.«

»Ja«, sprang ihr Annika bei.

»Damals lief die Sache am Grundlosen Moor zwischen Hohenfelde und Retschow.«

»Hey, dein Gedächtnis möchte ich haben.« Mit Bewunderung und fast mütterlichem Stolz sah Kerstin Semlock zu ihrer jungen Kollegin Annika Strehlow herüber. Ihre Blicke trafen sich kurz, um sich gepaart mit einem Lächeln gleich wieder zu trennen.

Die Suchaktionen liefen an. Ein Team von Ermittlern und Kriminaltechnikern fuhr sofort über Neubukow, Rakow und Pepelow nach Boiensdorf. Die Straße senkte sich im Ort und in der Linkskurve bog das Einsatzfahrzeug rechts ab. Noch vor Boiensdorfer Werder stießen sie auf einen Wohnmobilstellplatz mit kleiner Infrastruktur: Kiosk, Toilettenhäuschen, Entsorgung von Grau- und Schwarzwasser, Parkautomaten, Schranke und einige locker verteilt stehende Camper. Der Stellplatz war durch eine hohe Baumgruppe vom Ufer des Salzhaffs abgetrennt. Von dem gesuchten Pkw keine Spur. Zwischen zwei Wohnwagen kam ihnen ein Mädchen entgegengelaufen. »Suchen Sie die Polizei? Die sind weitergefahren. Da ist noch ein Parkplatz.« Sie wies in Richtung Boiensdorfer Werder.

»Dankeschön« riefen die Beamten zurück und setzten sich wieder in Bewegung. Nach 500 Metern fand sich tatsächlich ein weiteres Parkplatzschild. Sie bogen nach rechts in eine unscheinbare Auffahrt und sahen sofort den unter Bäumen abgestellten Skoda. Daneben ein Streifenwagen, dessen Besatzung froh über die Ablösung war und sich entfernen wollte.

»Moment«, rief Kerstin Semlock. »Wann habt ihr den Wagen festgestellt? Habt ihr etwas verändert? Gab es in der Zwischenzeit Personenbewegungen? Wie können wir euch wieder erreichen? Den Bericht bitte direkt morgen auf meinen Tisch!«

Damit entließ sie die beiden Polizeiobermeister und wandte sich dem Fahrzeug zu. Ein ruhiges Bild. Die Türen und Fenster waren verschlossen. Keine Beschädigungen. Die Sichtblende des Kofferraums vorgezogen. Montierte Dachträger. Soweit man durch die Scheiben sehen konnte, auf der Rückbank eine dunkle Jacke. Davor im Fußraum ein Zurrgurt mit der Aufschrift Paddelcenter . Die Handbremse gelöst, offenbar eingelegter zweiter Gang. In der Mittelkonsole ein Kugelschreiber und die Karte eines Wertstoffhofes. Ein am Sonnabendabend um 22:00 Uhr abgelaufener Parkschein an der Innenseite der Frontscheibe. Kein Strafzettel. Auf den ersten Blick nichts Ungewöhnliches. Kommissarin Semlock blickte zu Kriminaltechniker Gernot Stahl. Nach Übersichtsaufnahmen und Nahaufnahmen vom Fahrzeug nahm er von den Türgriffen Fingerabdrücke. Dann öffnete er routiniert das Fahrzeug. Sie ging derweil auf die Uferzone zu und ließ ihren Blick schweifen. Vor ihr lag das Salzhaff. Das Wasser war ruhig. Am Spülsaum aufgeschwemmtes Seegras oder Tang in graubraunen, beinahe gebirgig geformten Haufen, leicht muffig riechend. Der Strandsand fein. Einige kleinere Steinpackungen ragten wie halbherzig gelegte Buhnen wenige Meter senkrecht zur Uferlinie in das Wasser hinein. Rechts in der Ferne die Konturen des Ostseebades Rerik. Gerade rüber die Halbinsel Wustrow mit ihrem hohen Baumbestand. Sie blickte etwas weiter nach links. Ein Schwanenpärchen zog in Richtung des Schilfgürtels von der Halbinsel Boiensdorfer Werder. Weit draußen eine Boje, deren Bedeutung sie nicht erkennen konnte. In der Ferne halb links der Horizont unruhig. ›Ist das Land oder Ostseewelle oder was‹, dachte sie. Alles machte einen friedlichen Eindruck. Richtung Pepelow übten einige Surfer und Kiter. Am Ufer Familien mit Kindern, die offenbar zu den wenigen Autos gehörten, die sich noch auf dem Parkplatz befanden, vielleicht auch zu den zwei Wohnmobilen. Sie ging zurück zum Auto von Torsten Tengler und wies ihre Kollegen an, die Personen im näheren Umfeld festzustellen und zu dem Skoda Octavia zu befragen. Gernot Stahl hatte inzwischen die Fahrertür geöffnet. Das Wageninnere blieb unauffällig. Im Kofferraum fand sich unter der Abdeckung eine Kunststoffkiste mit Ersatzgurten, einem kleinen Pfadfinderkompass, einer gefalteten Not-Toilette für Kajakfahrer und ein paar dünnen Arbeitshandschuhen.

»Gernot, hast du die Karte dabei? Was ist das da drüben für eine Unruhe am Horizont, links neben Halbinsel Wustrow?«

Gernot Stahl klappte sein Smartphone aus und ließ sich die Gegend anzeigen. »Wir sind hier an der Markierung. Das da drüben müsste dieser lange schmale Sandhaken sein, der von der Halbinsel ausgeht. Der verläuft fast genau in Nord-Süd-Richtung und hat am Ende so ein kleines Schwänzchen, hier als Kieler Ort bezeichnet. Zwischen dem Sandhaken und der kompakten Halbinsel liegt eine Bucht. Die Kroy. Sie hat Anschluss an das Salzhaff.«

»Schön ermittelt, Gernot. Gut, einer von euch wird das Auto kurzschließen oder sonstwie starten und zur DEKRA nach Rostock bringen. Die sollen aber noch nichts damit machen.« Sie wandte sich wieder dem weiten Blick über das Haff zu. Es blieb stumm und verriet nichts über Torsten Tengler.

Am späten Nachmittag rief Kommissarin Semlock Staatsanwältin Franziska Kernbach an, um über die bisherigen Ermittlungen zu berichten.

»Es wird Zeit, dass Sie sich melden. Ich habe Ihren Anruf früher erwartet und nicht erst, wenn ich schon im Mantel stehe.«

»Nun mal langsam, wir sind eben erst aus Boiensdorf zurück. Dort steht der Pkw von Kommissar Tengler auf einem Parkplatz am Haff. Bisher keine Hinweise, was mit ihm sein könnte. Sicher scheint nur, dass er mit dem Kajak rausgefahren ist. Wir brauchen den Heli und die Wasserschutzpolizei, um die Gegend abzusuchen, die Tengler im Rahmen einer Tagestour erreichen konnte.«

»Ok, da gehe ich mit. Veranlassen Sie das. Vergessen Sie in Ihrem Eifer bei der Tengler-Suche nicht die anderen beiden Fälle! Gibt es da schon etwas Neues?«

»Nein, noch nicht«, antwortete Kerstin Semlock. »Wir prüfen in jedem Fall eventuelle Zusammenhänge. Vordergründig tut sich da nichts auf, aber manchmal gibt es ja auch Hintergründe.«

»Sie sind ja heute so tiefgründig, Frau Semlock!«

»Nur heute?« Kerstin Semlock wusste, dass es wieder zu einem Wortscharmützel kommen könnte.

»Ich würde Ihre Neigung, mal vordergründig, mal hintergründig oder mal tiefgründig zu sein, besser nachvollziehen können«, legte die Staatsanwältin vor.

»Da müssten wir uns besser kennenlernen«, entgegnete Kerstin Semlock.

»Ich glaube, wir versteigen uns jetzt, Frau Kommissar.«

»Glaube ich auch. Dann mal einen schönen Tag noch. Melde mich morgen wieder.«

Kapitel 9

Hello again

Am gleichen Dienstagnachmittag machte sich Dr. Brandenburg auf, um die mit seiner Frau besprochenen Einkäufe zu erledigen. Gegen 18:00 Uhr bog er mit seinem Auto von Rostock kommend kurz vor Sievershagen zum Ostseepark ab. Er verließ den kleinen Kreisverkehr nach links, um möglichst dicht vor dem Eingang zu parken. Auf dem Einkaufszettel stand unter Butter, Wurst und Käse ein Speicherstick, den er sich kaufen wollte. Auf dem sollten Vorlesungen und öffentliche Vorträge als Sicherheitskopie Platz finden. Er stieg aus dem Auto. Das rechte Knie knackte wie immer, blieb jedoch schmerzlos, sodass er dieses kleine Signal nur als freundlichen Hinweis betrachtete. Dann schlenderte er zur Drehtür, folgte dem viel zu langsamen Lauf dieser Konstruktion, bis sie ihn in das Gebäude ließ. Auf dem breiten Flur angekommen, ging er sofort nach links in den Elektromarkt. Die übliche Geräuschkulisse. Die Regale waren mal wieder umgestellt worden, sodass er Mühe hatte, sich zu orientieren. ›Hier müsste es sein.‹ Er wollte einen Mann in blauer, verwaschener Jeanskleidung umgehen, als dieser sich ihm in den Weg stellte.

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