Ulrich Hammer - Endstation Salzhaff

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Unheimliche Begegnungen in der Kroy.
Rechtsmedizin, Staatsanwaltschaft und Polizei arbeiten in Rostock intensiv an zwei Vermisstenfällen. Plötzlich ist auch ein Mitarbeiter des in Mordsachen ermittelnden Fachkommissariates verschwunden. Der alte Freund von Rechtsmediziner Dr. Brandenburg (BRB), Kommissar Tengler, kehrt von seiner Kajak-Tour zur Insel Poel nicht zurück. BRB wird parallel von dem ehemaligen Häftling Frank Semper bedrängt, der zehn Jahre wegen Totschlags einsaß und nun verdächtigt wird, mit den Vermisstenfällen zu tun zu haben. Zwischen ihm und BRB entwickelt sich eine spannungsgeladene Beziehung.
Die zwei Vermissten haben eine Gemeinsamkeit: Beide waren an der Untersuchung eines weiteren Falles beteiligt, der vor einigen Jahren
hohe Wellen schlug. Ein damals Verurteilter beging in der Haft Suizid. Welche Rolle spielte Kommissar Tengler? Viele der vordergründig klar scheinenden Verhältnisse müssen in Frage gestellt werden und erleben überraschende Wendungen.

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»Der kann eigentlich ganz gut für sich allein sorgen.«

»Ja, wenn ich darüber Gewissheit hätte, wäre mir wohler.«

»Was soll das denn nun heißen?«

»Er ist weg.«

»Wie weg?«

»Er ist heute nicht zum Dienst gekommen. Übers Smartphone kann ich ihn nicht erreichen. Seine Frau ist in Berlin, die habe ich angerufen, sie hat ihn am Freitagabend zuletzt gesehen und gehört. Sie will noch seinen Sohn fragen. Ansonsten wusste sie nur, dass er am Wochenende mit seinem Kajak loswollte, wahrscheinlich Sonnabend. Weißt du, was mit ihm sein könnte? Hattet ihr Kontakt?«

»Nein, ich weiß nur, dass das völlig ungewöhnlich ist. Einfach warten würde ich nicht.«

»Ok, sehe ich auch so. Dann schicke ich einen Streifenwagen zu seiner Wohnung.«

»Mach das. Ich bin nachher im Institut. Halte mich bitte auf dem Laufenden.«

Amy Winehouse verschaffte sich wieder Gehör, BRB schaltete sie jedoch weg. Zuviel ging ihm gleich durch den Kopf. Er verließ das Gelände am Osthafen und bog auf die B105, um über die Vorpommernbrücke zu fahren. Danach gleich links über die Warnowstraße und die Steintorkreuzung zum Institut. Er winkelte seinen Wagen auf dem Hof in eine Parklücke, wand sich aus dem Auto und ging hastig ins Haus. Zuerst ins Sekretariat. »Bin wieder da«, rief er in den Raum. »Hier die Parkkarte zurück.« Er protokollierte die Rückgabe und fragte, ob jemand etwas von Kommissar Tengler gehört habe.

»Nein, heute noch nicht«, gab die Sekretärin zurück. »Die suchen ihn und können ihn bisher nicht finden!«

»Ach Du meine Güte. Was soll mit dem denn sein?«

»Werden wir hoffentlich bald erfahren. Falls Frau Semlock hier anruft, bitte gleich zu mir durchstellen, ja?«

»Klar doch«, versicherte sie ihm mit einem Lächeln.

Kapitel 8

Vermisst

»Zu Hause ist er nicht, Kajak und Auto sind auch weg. Smartphoneortung negativ, muss abgeschaltet sein!« Diese kurz vorgebrachte Bilanz brach aus Kommissarin Semlock heraus, als sie BRB kurz vor Feierabend dieses ersten Tages der Woche anrief.

»Die Sonnabend-Zeitung steckt im Kasten! Sein Sohn weiß nichts, sagt seine Frau. Die ist noch in Berlin, wird langsam unruhig und kommt heute Abend nach Hause. Der Sohn hat ihn vor vier Wochen zuletzt gesprochen. Im Polizeibericht vom Wochenende nichts, was mit Tengler zu tun haben könnte. Auch die Wasserpolizei ohne Hinweise. Die Notaufnahmen blocken mal wieder. Da brauchen wir mindestens ein schriftliches Auskunftsersuchen der Staatsanwaltschaft oder einen Gerichtsbeschluss, bevor die uns etwas sagen.«

BRB reagierte nicht.

»Nun sag was, Doc! Was sollen wir machen? Mir bleibt nichts, als ihn und seinen Pkw in die Fahndung zu geben!?«

»Ja, äh, Du triffst mich so, dass ich auch nicht weiß, was ich sagen soll.«

»Du bist doch sonst um keinen Spruch verlegen«, konterte sie.

»Hör auf, das scheint hier ein Vorgang zu werden, wie ihr immer sagt. Da ist Schluss mit lustig. Torte Tengler ist mein Freund. Ich will gern alles Mögliche beitragen, um die Sache zu klären. Soweit ich weiß, ist er nicht so krank, dass er irgendwo liegen bleiben würde. Ich meine einen Zuckerschock oder andere Stoffwechselentgleisungen. Mit Herz und Lunge hatte er noch nie Probleme. Andererseits steht es nicht jedem auf die Stirn geschrieben. Betrunken haben dürfte er sich auch nicht. Passt nicht zu ihm, die Gelegenheit, in der seine Frau auf Tour ist, dafür zu nutzen. Er ist eigentlich fit. Wenn Kajak und Auto weg sind, läuten bei mir die Alarmglocken, Kerstin. Durchsucht unbedingt die Wohnung. Vielleicht gibt es Hinweise auf die Route, die er paddeln wollte. Dann fragt die potenziellen Einsatzstellen für Kajak-Touristen ab. Flussbad am Rostocker Mühlendamm, Zingst, Prerow, Bodstedt, Barhöft, Boiensdorf, Rerik usw. Das wären ja nur die nahe gelegenen Paddelreviere. Er kann natürlich sonst wohin gefahren sein. Trebel, Peene, Warnow, Mildenitz. Geht alles!«

»Wie gut, dass wir jetzt wissen, wie Polizeiarbeit funktioniert!«

»Was willst du? Du fragst mich und ich sage dir schnell und unüberlegt, was mir spontan einfällt!«

»Schon gut, Doc, weiß ich ja zu schätzen. Wir rufen uns beide an, wenn es etwas Neues gibt.« Beide legten auf und sanken zurück, beinahe synchron, als hätten sie sich abgestimmt.

BRB rief zu Hause an: »Stell dir vor, Torsten Tengler wird vermisst. Er kam heute nicht zum Dienst. Die Polizei hat bereits alle Register gezogen. Auch seine Frau findet keine Erklärung. Er ist weg und dazu sein Auto und sein Kajak.«

»Oh, Torsten, Auto und Kajak zusammen. Das hört sich nicht gut an. Wann kommst du nach Hause?«

»Pünktlich. Ich kann da ohnehin nicht helfen. Wir müssen abwarten und hoffen, dass das ein gutes Ende nimmt. Bis nachher.«

Die Fahndung lief auf Hochtouren. Torsten Tengler meldete sich nicht. In seinem Dienstzimmer ließ eine Pflanze die Blätter hängen, als wäre sie schon in Trauer. Die Reinigungskraft nahm sich ein Herz, versorgte sie mit frischem Nass und ruckelte den Topf etwas zurecht. ›Dein Herrchen wird schon bald wiederkommen‹.

Der Tag verging jedoch, ohne dass sich diese Prophezeiung erfüllte.

Es wurde Dienstag. »Meine Herren und meine Dame, das Team bitte zu mir«, rief Kerstin Semlock mal wieder über den Flur. Jeder wusste, worum es gehen würde und war schnell zur Stelle.

»Jetzt haben wir drei dabei«, beeilte sich Kollberg zu sagen.

»Kollberg, Sie haben ausnahmsweise recht. Wir haben jetzt drei Vermisstenfälle. Ich gebe zu, dass mich und Sie vermutlich auch, der letzte besonders trifft. Wir sind wohl alle etwas ratlos. Was haben die ersten Ermittlungen zu unserem Kollegen ergeben?«

»Im Grunde nichts«, antwortete die zweite weibliche Kollegin, Annika Strehlow. »In den Krankenhäusern der Umgebung ist er nicht aufgenommen worden. Sein Auto haben wir auch noch nicht. Verkehrsunfälle scheiden aus. Die möglichen Einsatzstellen für Kajaks bieten nur Momentaufnahmen. Keine Zeugen. Vor allem kein Kajak. Wir sollten die Bevölkerung über die Presse und über das Radio um Hilfe bitten. Seine Frau sagte, er hat ein rotes See-Kajak, einen Einer. Den genauen Typ konnte sie nicht nennen, irgendein amerikanisches Model, preisliche Mittelklasse. Sie wusste nur, dass es sehr schwer ist. Habe mich im Netz erkundigt. Als Material kommt am ehesten PE in Betracht. Die teureren haben Glasfasern und Carbon in der Verarbeitung und werden dadurch leichter.« »Was heißt PE?«

»PE bedeutet Polyethylen, ein sehr robustes Material.«

»Sehr gut, Annika. Ein rotes Kajak fällt doch auf. Kann das sinken?«

»PE ist etwas leichter als Wasser, aber nicht viel. Es würde vollgelaufen vielleicht gerade noch schwimmen, aber nicht mehr groß aus dem Wasser ragen, sodass es aus der Ferne schwer zu orten sein sollte.«

»Ok, wir setzen den Fokus weiter auf das Boot und auf sein Auto. Das Auto werden wir eher finden. Dehnt die Suche nach Westen aus, Richtung Poel. Wer weiß, welches Ziel er sich vorgenommen hat. Ach ja, fanden sich in der Wohnung Notizen, Seekarten oder irgendetwas Zweckdienliches?«

»Nein, keine Seekarten, keine Notizen«, kam es aus der Runde. »Was hat die Smartphone-Ortung ergeben?«

»Kein Signal, muss abgeschaltet sein.«

»Moment mal, als er losfuhr, wird er sein Ding doch angehabt haben. Ihr müsst rückwärts suchen. Jetzt geht es vielleicht nicht, weil es nass ist.«

In diesem Moment stürmte ein Mitarbeiter aus dem Bereich »Organisierte Kriminalität« herein. »Entschuldigung, ich wollte nur Bescheid sagen. Sie haben das Auto! Ein beigefarbener Skoda Octavia Scout mit seinem Kennzeichen.«

»Entschuldigung gern angenommen, raus damit, wo ist es?«

»Steht auf einem Wohnmobilparkplatz vor Boiensdorfer Werder. Ich muss zurück, nur, dass Sie Bescheid wissen.«

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