Ulrich Hammer - Endstation Salzhaff

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Unheimliche Begegnungen in der Kroy.
Rechtsmedizin, Staatsanwaltschaft und Polizei arbeiten in Rostock intensiv an zwei Vermisstenfällen. Plötzlich ist auch ein Mitarbeiter des in Mordsachen ermittelnden Fachkommissariates verschwunden. Der alte Freund von Rechtsmediziner Dr. Brandenburg (BRB), Kommissar Tengler, kehrt von seiner Kajak-Tour zur Insel Poel nicht zurück. BRB wird parallel von dem ehemaligen Häftling Frank Semper bedrängt, der zehn Jahre wegen Totschlags einsaß und nun verdächtigt wird, mit den Vermisstenfällen zu tun zu haben. Zwischen ihm und BRB entwickelt sich eine spannungsgeladene Beziehung.
Die zwei Vermissten haben eine Gemeinsamkeit: Beide waren an der Untersuchung eines weiteren Falles beteiligt, der vor einigen Jahren
hohe Wellen schlug. Ein damals Verurteilter beging in der Haft Suizid. Welche Rolle spielte Kommissar Tengler? Viele der vordergründig klar scheinenden Verhältnisse müssen in Frage gestellt werden und erleben überraschende Wendungen.

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›Der hat sie doch nicht alle‹ …, dachte er bei sich. »Kommen Sie bitte längsseits, sonst werde ich es tun!«

»Fahren Sie weg hier!«, rief der junge Mann stattdessen Brand zu.

Beide Boote trieben gegen die Landzunge. Ein leichtes Knirschen vom Kiel des Polizeibootes als Signal für eine Grundberührung war dem anderen nicht entgangen und ließ ihn aufjubeln.

»Geschieht dir recht!«, rief der Angreifer, drehte und beschleunigte sein Boot. Die 100 PS-Heckmaschine ließ den Bug aufsteigen, bis sie den Rumpf bei Erreichen höherer Geschwindigkeit flach auf das Wasser legte. Der kurze Gleiter nahm dröhnend jeden Wellenschlag und spritzte weiße Gischt zu den Seiten. Mit Vollgas drehte das Boot aus der Kroy heraus Richtung Rerik und verschwand schnell aus dem Sichtbereich von Polizeiobermeister Heiner Brand. Der saß fest und versuchte mit Wippen und vorsichtigem Vor und Zurück freizukommen. Eine Verfolgung war erstmal nicht möglich, aber er hatte ja das Kennzeichen. Das ließ ihn ruhig bleiben. Nur peinlich, wenn er das den Kollegen berichten muss. Über Funk wollte er sich diese Blöße nicht geben. Letztlich stieg er aus, patschte durch das Wasser um sein Boot herum und schob es langsam von der Landzunge weg. Mit dem Bootshaken war ihm das nicht gelungen. Sorgsam hatte er die Heckleiter vorher ausgeklappt, sodass er in jedem Fall wieder an Bord konnte. Zu dumm, dass der Wind ihn immer wieder ins Flache drückte. Es dauerte zwanzig Minuten, bis er nass und aus der Puste wieder am Steuer stand und das Boot bei kleiner Fahrt unter Kontrolle hatte.

»Dem hab ich’s gegeben, dem hab ich’s gegeben«, sang der Motorbootfahrer mit einer improvisierten Melodie vor sich hin, während er Rerik ansteuerte, an der östlichsten der vier großen Steganlagen festmachte, das Boot notdürftig abdeckte und mit federndem Schritt in den Ort ging.

Polizeiobermeister Heiner Brand tuckerte indes, langsam wieder beruhigt, durch die Fahrrinne Richtung Rerik. Über Funk war vom Heli die Meldung eingegangen, dass er abdrehen würde. Die Sicht sei schlechter geworden und im Bereich der Kroy und der Halbinsel Wustrow habe man nichts Verdächtiges ausgemacht. Er schüttelte den Kopf. ›Schlechte Sicht. Was soll ich denn sagen. Ich sehe aus meinem Ruderhaus nicht besser.‹

Kurz vor Rerik drehte er nach Osten ab, um am östlichsten der Bootsstege festzumachen. Dort war es tief genug. Der Schwimmsteg mit seiner T-Form bot genügend Platz. Dann ging er den Steg ab, um das notierte Kennzeichen auszumachen. Das helle Boot, die Form des Rumpfes, alles hatte er sich gut gemerkt. Es dauerte nicht lang und seine Suche brachte den gewünschten Erfolg. Er legte die Hand auf den Gehäusedeckel des Motors. Er war noch warm. So konnte er wenigstens mit einem kleinen Ermittlungsergebnis aufwarten. Vom Bootsführer war zwar nichts mehr zu sehen, aber das sollte im Weiteren kein Problem sein, ihn festzustellen, wie es im Sprachgebrauch der Polizei hieß. ›Das können dann die Landratten erledigen‹, dachte er sich. Er kehrte wieder zu seinem Boot zurück, stieg auf, legte ab und nahm Kurs auf Boiensdorf. Sein Echolot ließ ihn dabei nicht sehr weit von der ausgetonnten Fahrrinne abweichen. Trotz dieser langsamen Fahrt war über die circa 10 km Rückweg bis Boiensdorf nichts zu entdecken. Er brach schließlich für diesen Tag die Suche ab und steuerte zurück nach Wismar.

Kapitel 11

Die Staatsanwaltschaft

Staatsanwältin Franziska Kernbach, die sich seit dem Fall am »Grundlosen Moor« in der Behörde eine gute Position verschafft hatte, wurde ungeduldig. Sie drang auf Ermittlungsergebnisse, nicht nur, was das Verschwinden von Kommissar Tengler anging, sondern auch der anderen Vermissten. Nervös rief sie das FK1 an.

»Semlock«, rief es gestresst aus dem Hörer.

»Kernbach«, gab sie in ähnlicher Tonlage zurück. »Wie weit sind Sie?«

»Noch immer nichts.«

»Das ist mir zu wenig, Frau Semlock!«

»Mir auch, da können Sie sicher sein!«

»Ich wäre mir gern sicher, dass Sie auf dem richtigen Weg sind!«

Kerstin Semlock fühlte sich angegriffen.

»Ich führe das Ermittlungsverfahren, Frau Semlock und ich bin es gewöhnt, dass es vorwärtsgeht!«

Kommissarin Semlock bemühte sich, ruhig zu bleiben und erklärte. »Die in Frage kommende Region wurde gestern mit dem Polizeihubschrauber und einem Boot der Wasserpolizei abgesucht. Bis auf die Ordnungswidrigkeit eines Bootsführers aus Rerik wurde nichts festgestellt.«

»Was für eine Ordnungswidrigkeit?«

»Irgend so ein Spinner, der den Wasserschutz provoziert hat. Wir haben das Kennzeichen des Bootes.«

»Spielte die Gegend nicht damals auch eine Rolle, als es um das Grundlose Moor ging?« »Schon die zweite in dieser Woche mit einem guten Gedächtnis«, konterte Kerstin Semlock. »Sie haben recht. Genau dort, wo wir das Auto von Tengler fanden, hatte Dr. Brandenburg aus der Rechtsmedizin damals diese eigenartige Begegnung mit der alten Frau, die den Wagen mit bemalten Feldsteinen zog.«

»Fragen Sie BRB doch mal. Er war damals doch auch mit dem Kajak unterwegs. Vielleicht kann er etwas mehr über Tourenziele sagen, die am ehesten in Betracht kommen, wenn man dort einsetzt.«

»Liebe Frau Kernbach, mein Gedächtnis ist auch noch ganz gut und ich erinnere mich lebhaft, dass Sie keine Cocktails mögen!«

»Was soll das denn jetzt? Ist das Ihr Ernst?«

»Sie haben Dr. Brandenburg und mir doch damals vorgeworfen, kriminalistische und rechtsmedizinische Arbeit und Freizeitinteressen zu vermischenen und damit den Untersuchungserfolg zu gefährden!«

Stille am anderen Ende der Leitung. Das saß. Frau Kernbach atmete durch und reagierte nur knapp. »Gut, dann informieren Sie mich bitte weiter!« Sie legte schnell auf und Kerstin Semlock lehnte sich in ihrem Sessel genüsslich zurück. Danach rief sie sofort Dr. Brandenburg an.

»Brandenburg.«

»Semlock.« Stille. »Karsten, hörst du mich?«

»Sicher, entschuldige, bin heute etwas kurz angebunden.«

»Schon gut, ich auch. Frau Kernbach macht Druck. Torsten ist bisher nicht gefunden worden. Dazu die anderen beiden Vermissten … Seit fünf Wochen eine Hängepartie!«

»Ich glaube, es ist Zeit für ein Brainstorming, wie in guten alten Zeiten«, ergriff Dr. Brandenburg die Initiative.

»Willst du im Ernst vorschlagen, dass wir uns beide allein irgendwo hinsetzen?«

»Nein, natürlich nicht. Versuche doch Frau Kernbach einzureden, dass wir uns alle bei ihr an einen Tisch setzen. Dann packen wir auf den Tisch, was wir haben, und sehen weiter, ok?« Mit diesem Vorschlag für das weitere Vorgehen verabschiedeten sie sich.

Franziska Kernbach fiel es schwer, nach dem Gespräch mit Kerstin Semlock zu ihrer Routine zurückzukehren. Die Fälle nagten an ihr und ließen keine Gelassenheit aufkommen. Ihr Dienstzimmer gab mehr von ihr preis, als viele andere Zimmer in der Behörde. Sie war kinderlos geblieben. Es gab nie jemanden, mit dem sie mehr hätte haben wollen, als täglich ein Gefühl von Attraktivität. Immer wieder anders und besonders. Der Schreibtisch war zwar schlicht, aber markant mit Details bestückt, die ihre Faszination für Gothic verrieten. Ihre dunkle Kleidung und einige bizarre Accessoires zogen die Blicke ihrer männlichen Kollegen an. Nicht nur einmal war sie deshalb zum Behördenleiter gerufen worden, dessen Absicht, sie nun endlich zur Rede stellen zu wollen, jedes Mal bei ihrem Anblick dahin schmolz. So blieb es auch dieses Mal bei dem kläglichen Rest des geplanten Vorhaltes in Form der vorsichtigen Frage, ob schon mal auf einem ihrer vielen Außentermine befremdlich auf ihr Äußeres reagiert wurde. Dann würde er das als Vorgesetzter doch gern wissen, um rechtzeitig Irritationen begegnen zu können.

Franziska Kernbach war zum Oberstaatsanwalt gebeten worden. Ein männlicher Kollege hatte sich ihm gegenüber empört und sah ihr Outfit als unvereinbar mit den Grundwerten des Berufsstandes.

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