„Macht Euch das Universum untertan“? Nein!
„Brauchen wir dafür Künstliche Intelligenz“? Nein!
„Gab es jemals einen„Big Bang“? Nein!
Stephen Hawking warnt vor künstlicher Intelligenz
Astro – Physiker Stephen Hawking als Urknall –Vordenker
Stephen Hawking sieht in künstlicher Intelligenz eine Bedrohung für die (Weltall-)Menschheit. Der britische Physiker und Astrophysiker glaubt, dass dadurch das Ende der Menschheit eingeleitet werden könnte.
In einem Bericht der "Financial Times" vom 3. Dezember 2014 hiess es:
The astrophysicist Stephen Hawking has warned that artificial intelligence “could outsmart us all” and is calling for humans to establish colonies on other planets to avoid ultimately a “near-certainty” of technological catastrophe. His dire predictions join recent warnings by several Silicon Valley tycoons about artificial intelligence even as many have piled more money into it. Prof Hawking, who has motor neurone disease and uses a system designed by Intel to speak, said artificial intelligence could become “a real danger in the not-too-distant future” if it became capable of designing improvements to itself. Genetic engineering will allow us to increase the complexity of our DNA and “improve the human race”, he told the Financial Times. But he added it would be a slow process and would take about 18 years before human beings saw any of the benefits.
“By contrast, according to Moore’s Law, computers double their speed and memory capacity every 18 months. The risk is that computers develop intelligence and take over. Humans, who are limited by slow biological evolution, couldn’t compete, and would be superseded,” he said. Both PayPal co-founder Peter Thiel and Elon Musk, the entrepreneur behind the electric car Tesla and SpaceX, the private space flight company, have warned of the dangers of complacency over the consequences of unconstrained advances in artificial intelligence.
Zeiss Planetarium Bochum mit riesiger Projektionskuppel
Zitiert aus website www.planetarium-bochum.de:
Modernes Planetarium - das heißt in Bochum, dass wir den zentralen Sternenprojektor und ein System aus acht speziell für unser Planetarium entwickelten Videoprojektoren miteinander verbinden. Der zentrale Projektor zeigt den Sternenhimmel, wie man ihn von der Erde sehen kann - über 9000 brillante Sterne leuchten über Ihnen am immer wolkenlosen Planetariumshimmel.
Das Videosystem, das im Frühjahr 2010 installiert wurde, macht die Kuppel zur Spielfläche des gesamten Universums mit seiner faszinierenden Schönheit und seiner ganzen Dynamik.
Wie geschickt das bisher gesammelte Weltallwissenvon der NASAbzw. ESAim Brustton der absoluten Wahrheit medienmässig „verkauft“ wird, zeigt u.a. die überaus fantasiereiche Darstellung im unten vermerkten SPIEGEL-ONLINE-Artikel (Markus Becker 2006)
Siehe hierzu auch spätere Abb. URKNALL-PHANTASMA
Durchbruch: Satellit erblickt die ersten Momente des Alls
Noch nie haben Forscher einen derart intimen Blick auf die Geburt des Universums geworfen: Erstmals ist es gelungen, die erste Billionstelsekunde der Existenz des Alls zu erforschen. Die Daten bestätigen die Theorien über die Entstehung von Raum und Zeit. Der Urknall ist das unter Wissenschaftlern beliebteste Konstrukt, um die heutige Gestalt des Universums zu erklären. Doch der prüfende Blick auf die ersten Momente des Alls blieb den Forschern verwehrt - bis jetzt. Mit Hilfe des US-Satelliten WMAP ist es gelungen, das älteste Licht des Universums aufzufangen.
NASA/WMAP Science Team Neues WMAP-Bild der kosmischen Hintergrundstrahlung: Blick auf die ersten Momente von Raum und Zeit
"Ich bin selbst erstaunt, dass wir überhaupt etwas über die Geschehnisse in der ersten Billionstelsekunde des Weltraums sagen können", sagte WMAP-Chefwissenschaftler Charles Bennett von der Johns Hopkins University bei einer Pressekonferenz in Baltimore. "Aber wir können es." Niemals zuvor sei es möglich gewesen, "die Kindheit des Universum mit einer solchen Präzision zu verstehen". Die Messungen von WMAP ("Wilkinson Microwave Anisotropy Probe") liefern den Wissenschaftlern zufolge den bisher besten Beweis, dass am Anfang aller Dinge tatsächlich der Urknall stand - und dass das Universum in den ersten Augenblicken seiner Existenz mit unvorstellbarer Geschwindigkeit gewachsen ist.
"Das All hat sich innerhalb einer Billionstelsekunde von der Größe einer Murmel zur Größe des heute beobachtbaren Universums aufgebläht", sagte WMAP-Forscher David Spergel von der Princeton University. Das sei "ein Wachstumsschub, der jede Mutter beängstigen würde".
Für Brian Greene von der New Yorker Columbia University stellen die neuen WMAP-Ergebnisse einen enormen Durchbruch dar: "Wir treten in eine wundervolle neue Ära ein", schwärmte der Physiker, der als mathematisches Genie gilt und mehrere Bestseller über die Entstehung des Alls geschrieben hat. Die neuen Ergebnisse zeigten, "woher die Sterne und Galaxien kommen": aus kleinen Unregelmäßigkeiten in Dichte und Temperatur. Sie seien mit dem Universum gewachsen und hätten dafür gesorgt, dass die Galaxien und die leeren Räume zwischen ihnen entstanden seien.
Das neu entdeckte Strahlungsmuster, ein Polarisationssignal im Nachglühen des Urknalls, ist nach Angaben der Wissenschaftler das schwächste jemals aufgezeichnete kosmologische Signal. Es entspricht weniger als einem Hundertstel dessen, was der WMAP-Satellit bei seiner ersten spektakulären Messung der kosmischen Hintergrundstrahlung im Jahr 2003 geliefert hat. Der Satellit kann Temperaturunterschiede von weniger als einem Millionstel Grad feststellen und dadurch auch Fluktuationen im Nachglühen des Urknalls entdecken, der vor immerhin 13,7 Milliarden Jahren stattgefunden hat.
Anhand der neuen Daten, die demnächst im "Astrophysical Journal" veröffentlicht werden sollen, konnten die Forscher nicht nur erstmals das Licht des Urknalls von dem der ersten Sterne unterscheiden, die sich den neuen Berechnungen zufolge rund 400 Millionen Jahre nach der Entstehung des Alls gebildet haben. Sie konnten auch die Zusammensetzung des Universums mit grösster Genauigkeit bestimmen.
Demnach besteht das Universum zu lediglich vier Prozent aus gewöhnlichen Atomen, die die für Menschen sicht- und messbare Materie ausmachen. 22 Prozent gehen auf das Konto der Dunklen Materie, die bisher noch nie direkt nachgewiesen wurde, aber existieren muss, da sonst etwa die rotierenden Galaxien aufgrund der Fliehkraft auseinanderfliegen müssten. Die restlichen 74 Prozent des Alls gehen auf die nicht weniger geheimnisvolle Dunkle Energie zurück. Sie wird von Wissenschaftlern dafür verantwortlich gemacht, dass sich das Universum mit stetig wachsender Geschwindigkeit ausdehnt. Die neuen WMAP-Messungen zeigen laut Bennett, dass die Dunkle Energie ähnlich wie die kosmologische Konstante wirkt, die Albert Einstein einst als Gegenkraft zur Gravitation ins Spiel brachte – und später als "größte Eselei seines Lebens" verwarf.
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