Das HUDF-Foto zeigt (angeblich) Galaxien verschiedenen Alters, verschiedener Größe und Form. Die kleinsten, rotesten Galaxien, ungefähr 100 an der Zahl, gehören zu den am weitesten entfernten derzeit bekannten Galaxien. Gemäß der Theorie über den Urknall vor ca. 13,8 Milliarden Jahren sind diese Galaxien in einem Stadium zu sehen, als das Universum gerade 800 Millionen Jahre alt war.
Galaxien variieren stark in Aussehen (Morphologie), Größe und Zusammensetzung. Die Milchstraße gehört zu den größeren Galaxien und besitzt etwa 300 Milliarden (3•10 11) Sterne bei einem Durchmesser von etwa 100.000 Lichtjahren. Neben den Sternen besteht eine Galaxie auch aus Gas, Staub und vermutlich Dunkler Materie. Die Andromeda-Galaxie ist unsere nächste größere Nachbargalaxie. Die Entfernung zwischen diesen beiden Galaxien beträgt 2,4–2,7 Millionen Lichtjahre. Zusammen mit weiteren Galaxien bilden beide Galaxien die Lokale Gruppe. Galaxien treten oft in Gruppen oder Haufen mit bis zu einigen tausend Mitgliedern auf. Aufgrund der letzten „Ultra-Deep-Field“-Aufnahmen des Hubble-Teleskops vom März 2004 kann man grob abschätzen, dass mit heutiger Technik von der Erde aus über 50 Milliarden (5•10 10) Galaxien theoretisch beobachtet werden könnte.
Lange Zeit war die genaue Natur der Galaxien unklar, da die einzelnen Sterne nicht aufgelöst werden konnten und nur ein Nebel beobachtet wurde. Die Frage war, ob diese Spiralnebel zu unserer Galaxie gehören oder eigene Sternensysteme sind. Bereits Immanuel Kant vermutete in den „nebligen Sternen“ Milchstraßen gleich unserer, aber erst im Jahr 1923 gelang es Edwin Hubble, diese Frage zu klären. Er bestimmte die Entfernung zur Andromeda-Galaxie und fand, dass die Andromeda-Galaxie zu weit entfernt ist, um zu unserer Galaxie zu gehören“
Das HUDF zeigt die lichtschwächsten Galaxien, die bis dahin beobachtet wurden, und damit auch die am weitesten entfernten (man spricht von der „Tiefe“ der Aufnahme). Wegen der endlichen Lichtgeschwindigkeit beträgt die Lichtlaufzeit von den entferntesten Galaxien zu uns über 13 Milliarden Jahre. Gemäß dem kosmologischen Standardmodell blickt man in die Frühzeit des Universums 800 Millionen Jahre nach dem Urknall zurück. Die Aufnahme zeigt demnach einige der ersten Galaxien, die nach dem so genannten dunklen Zeitalter entstanden sind. Untersuchungen zur Entstehung und Entwicklung von Galaxien waren die Hauptmotivation für das Projekt.
In diesen wenigen Zeilen der wissenschaftlichen Überheblichkeit lässt besonders der nachfolgende Satz tief blicken: „Gemäß dem kosmologischen Standardmodell blickt man in die Frühzeit des Universums800 Millionen Jahre nach dem Urknall zurück“
Da masst sich die (gegenwärtige) Weltraumforschung doch tatsächlich an (angeblich) „zurückblicken“ zu können in eine Zeit die nicht weniger als 13 Milliarden Jahre nach dem Urknall zurückliegen soll. Es darf in diesem (abenteuerlichen) Urknall-Denken also „gebeamt“ werden mittels einen Zeitsprungs von nicht weniger als 13 Milliarden Jahre …!?
Wie sehr man sich bei der Fortführung des gängigen Urknall-Phantasmas (im Sinne des WERDENS) in wahrlich abenteuerlicher Weise sonst noch verrennen kann, zeigen auch die nachfolgenden Sonnensystem-Texte aus der Website www.astromedia.de:
Die Andromeda-Galaxie ist die der Milchstrasse am nächsten gelegene Spiralgalaxie.
„Unser“ Sonnensystem mit Sonne und Planeten.
Das einzige Sonnensystem (auch Planetensystem genannt) das wir genauer kennen, ist unser eigenes. 99% der Gesamtmasse davon bestehen aus dem zentralen Stern, der Sonne. Um sie herum kreisen die 9 Planeten Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto, sowie einige tausend (vielleicht sogar Millionen) Kleinplaneten, welche zwischen Mars und Jupiter liegen. Etwa ein halbes Lichtjahr weiter (= ungefähr 1000 Plutobahnen) liegt die sogenannte Oortsche Wolke, in der sich die Kometen befinden.
Nachdem sich die Sonne gebildet hatte, umgab sie noch eine Wolke, welche hauptsächlich aus Gas bestand und 1650° C heiß war. Da die Sonne sich zu jener Zeit wahrscheinlich in einem offenen Sternhaufen aufhielt, war es wahrscheinlich, dass eine Supernova-Explosion eine Schockwelle aussandte und den Nebel anregte, sich weiter zu verdichten.
Als er abkühlte, konnten sich zuerst Metalle und Ähnliches, dann auch Sulfate und Eis zu mikroskopisch kleinen Partikeln bilden. Diese Partikel verdichteten sich zu meter- und kilometergroßen Planetesimalen (Planeten-Vorstufen). Der Umstand, dass sich praktisch alles im Sonnensystem in die gleiche Richtung bewegt, sorgte dafür, dass sie nicht mit allzu hoher Relativgeschwindigkeit aufeinander prallten. Vielmehr verharkten sie sich. Später verhinderte auch die große Masse, dass die Körper sich zertrümmerten.
Die sonnennahen Planeten, die sich jetzt gebildet hatten, verloren nun aber allmählich die leichteren Elemente wie Wasserstoff oder Helium, wobei die äußeren Planeten diese Stoffe besser behalten konnten. Dies lag wahrscheinlich am starken Sonnenwind, der zu dieser Zeit geherrscht haben muss, und an der geringen Schwerkraft der inneren Planeten. Die Hüllen der näheren Planeten wurden einfach weggefegt, die äußeren konnten sie zum Großteil behalten. Auch drifteten innerhalb der Planeten die leichteren Elemente nach außen, die schwereren nach innen. Dieser Vorgang dauerte zwischen 10 und 300 Millionen Jahre. Bei den inneren kürzer, bei den äußeren länger.Außerhalb bildete sich vor allem Eis, was auch die Eismonde des Jupiters, so wie die Kometen beweisen.
„Unser“ Sonnensystem im Grössenverhältnis.
Es sei bezüglich dieser hier geschilderten, absolut nicht verifizierten bzw. verifizierbaren Urknall-Weltall-Entstehungstheorieim Sinne des WERDENSvermerkt, dass dieselbe hier nur angerissen wird, um das Unbehagen zu demonstrieren, dass bei der Lektüre unweigerlich hoch kommen muss: „Irgendetwas kann hier doch nicht stimmen“. Denn da sind doch wahrlich nur Annahmen und Vermutungen im Spiel ohne irgendwelche (kosmisch-empirische) „Beweise“.Welche „Beweise“ ja logischerweise auch nie zu verifizieren sein werden und dies aus dem einfachen Grunde, dass das Weltall sich nicht – wie die Urknall-Theorie suggerieren will – unentwegt ausdehnt sondern ISTin seiner Unendlichkeit. Es gab auch nie ein „Chaos“ vor dem „Urknall“!
In einem interessanten „Alltagswissen“-Artikel mit dem Titel „Warum drehen sich Planeten“(Katharina Hien) im Rahmen der „SWR odysso“-Reihe wird etwas näher auf „unser“ Sonnensystem eingegangen und eine Erklärung für das Drehen der Planeten (inklusive Erde) um die Sonne im „Perpetuum mobile“- Sinne entwickelt. Das grösstenteils hypothetische Erklärungsspektrum beruht jedoch auch hier wieder grösstenteils auf durch nichts bewiesene Vermutungen. Siehe hierzu auch Kapitel J EWIGKEIT IN DER BEWEGUNG.
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