Josefine Gottwald - Die Krieger des Horns - Nebelmond

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Die Krieger des Horns - Nebelmond: краткое содержание, описание и аннотация

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Das Abenteuer geht weiter: Piper und ihre Freunde sind in einen Hinterhalt geraten und werden von Soldaten an den Hof des Königs von Drakónien gebracht, der über ihr weiteres Schicksal entscheiden soll. Gemeinsam mit zwei seltsamen Fremden und ihren Drachen schmieden sie Fluchtpläne in ihrem Verlies, um den Vampiren über die Meere der Ewigen Welten zu folgen – bis in Liliths Reich, einen düsteren Urwald, in dem ihr Tempel des Blutes verborgen liegt. Doch die Krieger müssen sich beeilen, denn die Vampire verfolgen ihre eigenen Pläne.
Im dritten Teil der Fantasy-Reihe erfahren die Jugendlichen aus Texas die Magie der Ewigen Welten am eigenen Leib. Ein starker Zauber, der die Erde zum Beben bringt, scheint die feindlichen Vampire zu schützen, doch das Schwert einer Amazone, der Stab eines Magiers und das Feuer ihrer Drachen geben den Kriegern neue Kraft auf ihrer Mission, die Träume der Menschen zu beschützen.

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„Jetzt nicht mehr“, entgegnet er kühl und bedenkt Dina mit einem abfälligen Blick, „das werde ich zu verhindern wissen.“ Mit einer eleganten Handbewegung finden sich unsere Hände aneinander gekettet.

„Und wer bist du? Der Folterknecht?“, herrscht ihn Robin an und reißt grob an meinem Handgelenk. Ich will sofort schreien, doch ich beschließe rechtzeitig zu schweigen. Mit den Augen suche ich den Hof nach Clip und den Einhörnern ab.

„Vor euch seht ihr den hoheitlichen Verliesverwalter, das übrige Personal lernt ihr früh genug kennen.“ Die Gestalt dreht uns den Rücken zu. „Und jetzt los, ihr habt hier nichts mehr verloren!“

Dinas Augen funkeln böse. „Was fällt euch eigentlich ein!“, schreit sie und greift reflexartig an ihren Hals, nach dem Shel . Wieder ein Ruck, diesmal an meiner anderen Hand.

Angespannt stehen wir alle mitten auf dem abendlichen Burghof, nur durch eine Tür aus Eichenholz getrennt von einer ausgelassen feiernden Gesellschaft. Der König widmet sich vermutlich wieder seinem Spiel, während ich um mein Leben fürchte. Fieberhaft überlege ich, ob ich versuchen soll, einen Moment die Zeit anzuhalten, und blicke verunsichert von einem zum anderen. Andy und Annikki starren stur die Soldaten an und verziehen keine Miene, doch ihre Hände haben sie zu Fäusten geballt. In Pipers Gesicht steht die Angst geschrieben. Leise rasseln unsere Ketten.

„Warte noch“, befiehlt Annikki durch ihre zusammengebissenen Zähne und blickt weiterhin fordernd in die Augen des Hauptmanns. Dabei weicht sie kein Stück von meiner Seite. Das gibt mir Kraft und das Gefühl, die richtige Entscheidung treffen zu können, auch wenn ich ihre Worte nicht verstehen kann.

Robin senkt schnaubend den Blick und schließt einen Moment die Augen. „Es ist nicht zu fassen, wie duldsam ihr seid“, murmelt er missmutig und presst seine Hände zusammen, sodass die Knöchel weiß hervortreten. Ich erwarte schon, dass es den Soldaten gleich die Beine unter dem Körper wegzieht, aber der Verwalter kommt Robin zuvor.

„In den Turm mit ihnen!“, schreit er und packt persönlich Dinas Hand, die er wütend hinter sich herzieht.

Robin wehrt sich mit aller Kraft, aber als er sieht, dass es nichts bringt, knurrt er nur noch vor sich hin. Widerwillig steigen wir in den Turm hinauf.

IV

Robin

„Warum haben wir uns nicht gewehrt?“, fahre ich Andy an und blicke ihm so zornig in die Augen, als wäre er der einzige Schuldige. „Weißt du, wie viel Zeit wir dadurch einbüßen? Was ist mit unserem Plan? Mit jeder Minute werden unsere Chancen kleiner!“ Dass es mir schlicht gegen den Strich geht, mich von den aufgeblasenen Hinterwäldlern herumschubsen zu lassen, muss ich wohl nicht zusätzlich betonen.

„Robin“, unterbricht mich mein Bruder ruhig, „du darfst jetzt nicht durchdrehen. Wir werden hier schon wieder rauskommen, keine Panik. Aber wir müssen ja nicht gleich einen Krieg anzetteln. Noch dazu in einer Welt, die wir nicht kennen. Oder was meinst du?“

Die Soldaten sind inzwischen mitsamt dem Verwalter verschwunden und haben die rostige Eisentür, die uns nun von der Außenwelt trennt, krachend ins Schloss fallen lassen.

„Es war gut so“, sagt Annikki und versucht ebenfalls, uns etwas zu beruhigen. „Und es war richtig, dass du es nicht getan hast“, meint sie zu Brendan, auch wenn ich nicht weiß, was sie damit meint. „Deine Kraft erfordert sehr viel Macht, und du darfst nicht vergessen, dass du sie bereits in eurer Welt anwendest. Das allein wird dich viel Anstrengung kosten.“

„¡Incomprensible!“, zische ich und suche mit den Augen zweifelhaft nach etwas, woran ich meine Wut auslassen kann. Als ich nichts finde, schlage ich mit der flachen Hand gegen das kalte Gemäuer. Gefangen hinter Kerkerwänden, das ist doch nicht zu fassen.

„Ich bin dafür, dass wir als erstes diese Handschellen loswerden“, meint Brendan und reibt sich das Gelenk, mit dem er an mich gekettet ist.

„Und wie soll das gehen?“, fragt Dina genervt. Dann überkommt sie plötzlich ein Anfall von Verzweiflung. „Wir werden hier nie mehr rauskommen! Wir sitzen fest, bis wir verhungern!“

„Darüber brauchst du dir keine Sorgen zu machen“, entgegne ich sarkastisch, „vorher verdursten wir nämlich.“

Angsterfüllt sieht sie mich an. Dieser Blick bringt mich fast wieder zum Schmunzeln. So naiv und hilflos tut sie mir manchmal fast leid.

„Dass ihr verdurstet braucht ihr nicht zu befürchten“, meldet sich plötzlich eine gelassene Stimme aus der Dunkelheit. „In dieser Zelle bekommt ihr jeden Morgen einen Krug faules Wasser, um den ihr euch streiten könnt! Um damit anschließend das harte Brot etwas aufzuweichen …“

Verdutzt sehen wir uns um. Unser Gefängnis misst zwölf Fuß im Durchmesser und hat die Form eines unterbrochenen Kreises. An die Wendeltreppe grenzt das eiserne Gitter, auf der anderen Seite befindet sich eine finstere nicht überschaubare Ecke. Von hier aus gesehen liegt sie im Schatten des blassen Abendlichts. Winzige Löcher unter der niedrigen Decke – Fenster, durch die ich nicht einmal meinen Kopf stecken könnte – lassen etwas fahles Licht herein, das als blasser Schein zu Boden fällt.

An der dunklen Wand kauern zwei Gestalten. Scheinbar sind sie die Einzigen, die das Verlies mit uns teilen. Vorsichtig mache ich einen Schritt auf die Schattenecke zu, um die beiden genauer in Augenschein zu nehmen. Mein Ärger ist über dieses neue Ereignis kurzzeitig verflogen. Eine junge Frauenstimme in unserem Gefängnis – ¡qué interesante!

Tatsächlich kniet auf dem Boden eine zierliche Gestalt. Sie trägt ein einfaches Leinenkleid, worunter sie zur Hälfte ihre nackten Beine verbirgt, ihre schmalen Füße stecken in geschnürten Sandalen. Über und über ist sie von Schmutz und Entbehrungen gezeichnet: Ihr dunkles Haar hängt strohig in das zarte Gesicht, das unter den Augen tiefe Schatten trägt. Mit knochendürren Armen stützt sie sich im Dreck der Zelle ab, geschüttelt von einem schrecklichen Husten. Armes hübsches Mädchen , denke ich schockiert und starre sie an. ¡Dios mío!

Auch die anderen sind nun still geworden und versuchen, mit zusammengekniffenen Augen gegen den Lichtschein zu erkennen, was ich aus meiner Posi­tion inzwischen kristallklar sehe: Eine wunderschöne junge Frau in einem furchtbaren Zustand.

„Hola, Bonita“, sage ich sanft, um ihr mein Wohlwollen zu zeigen. Und dann ernst: „Lasst uns hier verschwinden!“ Damit meine ich die anderen, die noch immer nicht gewagt haben, näher heranzukommen. Trotzdem kann ich die Augen nicht abwenden und frage das Mädchen mit meinem Blick, ob es uns folgen will. Sie hält mir stand und sieht mich lange an. Einen Moment kann ich ihren Ausdruck nicht deuten, aber dann erkenne ich mich darin selbst wieder.

„Es ist nicht so, dass wir es noch nicht versucht hätten“, erklärt sie mit fester Stimme. „Und ihr seid ja sogar noch aneinander gekettet.“

Als sie auf mich deutet, erkenne ich, dass sie die Arme frei bewegen kann – auch wenn ihre Handgelenke noch immer die brutalen Spuren der Ketten tragen.

Kurz entschlossen greife ich nach dem Shel an meiner Brust und mache mich daran, das Eisen, das mich an Brendan fesselt, zu lösen. In der Dunkelheit lässt sich das Licht nur schwer bündeln, daher dauert es länger, als ich erwartet hätte. Doch schließlich trennt der gezielte Energiestrahl unsere Hände voneinander. Ich widme mich sofort den anderen und registriere aus dem Augenwinkel, wie ein erstaunter Ausdruck über das hübsche Gesicht fliegt.

„No hay problema“, murmele ich mit einem Lächeln, auch wenn sie mich wahrscheinlich nicht versteht. Die dunklen Augen sprechen Bände. Wenn auch noch etwas zurückhaltend, aber doch auf keine Weise ängstlich. Wie ungewöhnlich.

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