Josefine Gottwald - Die Krieger des Horns - Nebelmond

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Die Krieger des Horns - Nebelmond: краткое содержание, описание и аннотация

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Das Abenteuer geht weiter: Piper und ihre Freunde sind in einen Hinterhalt geraten und werden von Soldaten an den Hof des Königs von Drakónien gebracht, der über ihr weiteres Schicksal entscheiden soll. Gemeinsam mit zwei seltsamen Fremden und ihren Drachen schmieden sie Fluchtpläne in ihrem Verlies, um den Vampiren über die Meere der Ewigen Welten zu folgen – bis in Liliths Reich, einen düsteren Urwald, in dem ihr Tempel des Blutes verborgen liegt. Doch die Krieger müssen sich beeilen, denn die Vampire verfolgen ihre eigenen Pläne.
Im dritten Teil der Fantasy-Reihe erfahren die Jugendlichen aus Texas die Magie der Ewigen Welten am eigenen Leib. Ein starker Zauber, der die Erde zum Beben bringt, scheint die feindlichen Vampire zu schützen, doch das Schwert einer Amazone, der Stab eines Magiers und das Feuer ihrer Drachen geben den Kriegern neue Kraft auf ihrer Mission, die Träume der Menschen zu beschützen.

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Mir stockt der Atem, und ich vergesse für einen Moment, dass ich mich um mein Einhorn kümmern wollte. Ich wage nicht, daran zu denken, was als nächstes passiert.

„Hör auf mit dem Blödsinn!“, höre ich Andy sagen und sehe seinen Bruder verächtlich die Nasenflügel blähen.

„Wieso?“, fragt Robin scharf und geht noch einen Schritt auf den entwaffneten Hauptmann zu.

„Das ist kein fairer Kampf mehr“, entgegnet Andy in einem fast schon gleichgültigen Ton. „Er hat kein Schwert, das kann doch jeder. Kinderkram, Robin. Warum hältst du dich damit auf?“

Ungeachtet der übrigen Drachenreiter, die uns mit ihren Lanzen einkreisen, verwendet er diese banalen Argumente, um Robin wieder zur Vernunft zu bringen. Er würde nicht einsehen, dass er keine Chance hat, erkenne ich. Ich dränge mich dichter an Andy heran und taste nach seinen Fingern. Robins Blick springt zu uns.

Ich sehe das besorgte Gesicht von Annikki, die mit einem Strauß harziger Zweige und fremder Kräuter zurückgekehrt ist und nun ein bisschen enttäuscht, aber auch hoffnungsvoll Robins Reaktion beobachtet. Dina sieht man deutlich die Entrüstung über seine Unbeherrschtheit und den Wunsch einzugreifen an, Brendan hingegen blickt unsicher von einem zum anderen. Ihm ist gar nicht wohl bei dem Gedanken, hier demnächst Reste von sich gegenseitig umbringenden Verrückten entsorgen zu müssen. Zumal wir dann vermutlich selbst die nächsten wären.

„Bitte, Robin“, sage ich leise. „Du machst es uns nur schwerer.“

Und endlich lässt er Shiraana sinken und wendet seinen Blick von dem immer noch ruhigen Hauptmann ab. Die Soldaten mustern ihn misstrauisch, als er ihnen den Rücken zukehrt. Dina verpasst ihm eine Ohrfeige für sein Benehmen – ihre Art, ihm zu zeigen, wie töricht sie es findet, sich mit den drakónischen Drachenreitern ein Duell zu liefern. Mit einer geschickten Bewegung greift Robin sie am Arm und hält sie fest.

„Lass das bleiben!“, fährt er sie an und schiebt sie unsanft von sich weg.

Andy hat nur einen strengen Blick für ihn übrig und gibt ihm mit einem Nicken zu verstehen, wieder in die Kutsche einzusteigen. Annikki nimmt mir Luna ab und bedeutet mir, den beiden zu folgen. Wir müssen uns alle ein wenig beruhigen.

II

Andy

Wenige Augenblicke später fliegt unsere Kutsche wieder auf den engen Wegen weit über das Land dahin, gezogen von drei trabenden Schimmeln, die es mehr denn je eilig zu haben scheinen, die legendäre Stadt zu erreichen.

Der smaragdgrüne Drache trägt den Hauptmann neben dem Planwagen her – immer ein Auge frei für die Gefangenen. Und auch unsere Pferde, der Drache Clip und die Einhörner werden nun heftig angetrieben, das restliche Stück des Weges in kürzester Zeit zurückzulegen.

Piper sitzt neben mir und notiert etwas in das Buch, das ich ihr gab. Ich lehne mich bei ihr an und genieße ihre Nähe. Gleichzeitig versuche ich, alles um mich herum im Auge zu behalten.

Die Kutsche verlässt die Bergkette, und die Karawane begleitet uns in einem unermüdlichen und nie enden wollenden Trab.

„Am Abend erreichen wir die Stadt“, sagt mir der Hauptmann, als er bemerkt, dass ich ihn beobachte. Ich gebe die Nachricht sofort ins Innere des Wagens weiter.

Wiesen und Wälder fliegen an mir vorüber, während ich die Dämmerung und mit ihr die hoch aufragenden Mauern von Dracgstadt erwarte.

Clip protestiert mit einem vogelartigen Schrei, und Robins Anspannung kehrt sofort zurück. Ich sehe seinen Zügen an, dass er mit den Zähnen knirscht. Der Blick, den er mir zuwirft, ist kühl, aber ich lasse ihm die Zeit, die er braucht. Für den Moment bin ich stolz darauf, dass er überhaupt über seinen Schatten springen und nachgeben konnte.

Piper klappt das Buch zu und legt den Arm um mich. Wir sehen nach draußen, auf Luna und die Soldaten, während sich die Sonne immer mehr zum Horizont neigt. Es ist dieselbe wie in unserer Welt, und in ihrem Abendlicht ziehen wir einen langen Schatten hinter uns her.

Wir durchqueren eine Senke von gelbem, trockenem Gras, das mich an die Steppe daheim erinnert, die Prärie von Texas. Und mit ihr kehrt der Gedanke an die Ranch und meine Pferde, an meinen Vater, meine Cousine und Tante und an meine einsame Mutter zurück, die noch immer um ihre Tochter trauert. Alles was wir tun können, ist, ihr nicht noch mehr zu nehmen. Ich muss besser auf Robin aufpassen.

Der Blick, mit dem er jetzt nach draußen sieht, ist weicher geworden, fast melancholisch. Wahrscheinlich denkt auch er an zu Hause. Er zeigt es niemandem, doch wenn ich ihn anschaue, fühle ich es. Es ist das Blut, das uns beide verbindet. Und ich kann verstehen, was er denkt.

Um uns herum sehe ich viele Drachen vorbeiziehen. Solche, die auf Feldern arbeiten, vor einfache Pflüge oder Eggen gespannt. Drachen, die ihre Besitzer auf dem Rücken tragen und hoch über den Wiesen ihre Bahnen ziehen. Kontrollflüge, denke ich automatisch.

Einige Drachen stehen aber auch ruhig in Ställen, aus denen sie herausschauen und uns nachblicken. Wir passieren viele kleine Orte, Dörfer, aber auch einzeln verstreute Bauernhöfe – alle von Armut gezeichnet, die Einfachheit selbst. Gegerbt von Wetter, Krankheit und Entbehrung. Vom Krieg.

Unsere Reise ist von immer wiederkehrenden Bildern geprägt. Familien mit vielen kleinen Kindern. Junge, misstrauische Mütter, die uns furchtsam hinterher sehen. Hart arbeitende Väter, selbst erfahren von der kalten Grausamkeit der Schlacht. Manchmal gar keine Väter. Und niemals ältere Söhne, keine jungen Männer.

In meinem Kopf spielen sich Schicksale ab, die vielleicht auch mich und Robin erwartet hätten, wären wir hier geboren worden. Zur falschen Zeit am falschen Ort.

Es wird dunkel und kühl auf unserer Reise. Mich überläuft ein Schauer, wenn ich in die Augen dieser Menschen blicke. Sie strahlen so viel Kälte aus, dass man friert. Kälte und Leere. Und Härte, die man sie lehrte.

Sie alle sehen uns nach, als würden sie uns bedauern. Mich beschleicht ein ungutes Gefühl, was uns erwartet.

Ich schaue nach Piper. Sie ist an meiner Schulter eingeschlafen, ruhiger diesmal. Ich küsse sie auf die Augenlider. Sie ist ein wahrhaftiger Engel, mehr als mir irgendetwas sonst bedeutet. Ich werde alles tun, um sie zu schützen. Um keinen Preis werde ich sie verlieren. Eher würde ich mein Leben für sie geben, auch wenn ich es nicht ertragen könnte, sie allein in dieser Welt zurückzulassen, schutzlos allen dunklen Abgründen ausgeliefert, all den Schrecken und finsteren Mächten. Eine unheimliche Ahnung sagt mir, dass wir noch längst nicht alles gesehen haben.

Draußen setzt langsam die Dämmerung ein, wir müssen bald da sein. Die Soldaten lassen ihre Drachen beschleunigen. Auch die Pferde vor unserer Kutsche scheinen die Nähe der Stadt zu spüren und sich nach ihrem Stall zu sehnen.

Die letzte Stunde unserer Reise verläuft schweigsam. Unsere Begleiter trotten ernst neben dem Wagen her und ich starre hinaus in die Ferne des Landes. Eine aufkommende Brise verrät mir, dass wir uns dem Meer nähern: Ein seichter, salziger Wind. Und tatsächlich taucht nach wenigen Meilen die See vor uns auf. Dann sehe ich auch den Strand; feiner weißer Sand, der sich eng an die Pflasterstraße herandrängt. Links und rechts von uns liegen felsendurchsetzte Dünen, auf der einen Seite im Meer verschwindend, auf der anderen an eine steile Felswand aus Sandstein grenzend. Unendlich hoch ragt sie neben uns auf, wie die kompromisslosen Mauern, die Dracgstadt umschließen – undurchdringlich, unüberwindbar und für niemanden zu passieren, wenn die Stadt es nicht will.

Auch die Natur in dieser Gegend scheint wenig erschlossen, lediglich das Stück des felsigen Strandes hat sie den Menschen abgetreten, um darauf die Hauptstadt ihres Landes zu errichten. Danach folgt die Wildnis. Die Menschen hier sind in ihren Mauern eingesperrt. Und wir vielleicht auch bald.

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