Josefine Gottwald - Die Krieger des Horns - Nebelmond

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Die Krieger des Horns - Nebelmond: краткое содержание, описание и аннотация

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Das Abenteuer geht weiter: Piper und ihre Freunde sind in einen Hinterhalt geraten und werden von Soldaten an den Hof des Königs von Drakónien gebracht, der über ihr weiteres Schicksal entscheiden soll. Gemeinsam mit zwei seltsamen Fremden und ihren Drachen schmieden sie Fluchtpläne in ihrem Verlies, um den Vampiren über die Meere der Ewigen Welten zu folgen – bis in Liliths Reich, einen düsteren Urwald, in dem ihr Tempel des Blutes verborgen liegt. Doch die Krieger müssen sich beeilen, denn die Vampire verfolgen ihre eigenen Pläne.
Im dritten Teil der Fantasy-Reihe erfahren die Jugendlichen aus Texas die Magie der Ewigen Welten am eigenen Leib. Ein starker Zauber, der die Erde zum Beben bringt, scheint die feindlichen Vampire zu schützen, doch das Schwert einer Amazone, der Stab eines Magiers und das Feuer ihrer Drachen geben den Kriegern neue Kraft auf ihrer Mission, die Träume der Menschen zu beschützen.

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Bei diesen Worten positionieren sich je zwei der Soldaten mit ihren Lanzen vor und hinter uns und treiben uns weg von unseren Pferden und Einhörnern. Auch der Drache bleibt zurück bei der Kutsche und sieht uns traurig hinterher.

Dem Hauptmann folgend treten wir zusammen mit den Soldaten durch die hohe Eichentür und hinein in den Thronsaal des Königs.

Uns erwartet ein Anblick, den ich mir nicht hätte träumen lassen. Einen so prunkvollen Saal bekommt man in unserer Welt nur noch im Film zu sehen. An den langen Seitenwänden reihen sich Säulen aneinander, an denen sich detailliert gemalte Bohnenranken emporwinden. Alle Wände sind mit wollenen Wandteppichen geschmückt, die Heldentaten von Rittern mit Drachen zeigen. Doch nicht im Kampf gegen sie, sondern gemeinsam mit ihnen. Allein diese Tatsache fasziniert mich.

Fünfzehn Fuß über uns wölbt sich eine pastellfarbene Kassettendecke und darunter – in die hohe Seitenwand eingefügt – prangen runde Bleiglasfenster, die einen Blick auf die im Meer versinkende Sonne und den Leuchtturm im Abendlicht erlauben.

Unter uns auf dem Boden breitet sich ein Mosaik aus, das das Wappen der Stadt zeigt. Eine ganze Menschenmenge trampelt auf dem backsteinroten Drachen herum, während die Musiker, die ich eben noch auf dem Hof sah, ein dramatisch klingendes Lied spielen. Dazu singen sie von sterbenden Menschen, brennenden Feuern und fliegenden Drachen. Aber die Leute hier scheinen diese Lieder völlig normal zu finden und schreiten weiter im Tanz umeinander.

Edel gekleidete Damen mit komplizierten Steckfrisuren – Wulsten, Schnecken und Hörnern – bewegen sich geschmeidig zum Klang der fremdartigen Instrumente, die für mich wie Dudelsäcke, eckige Pauken und Tambourins mit Muschelschalen aussehen. Die Männer und auch die Frauen tragen schweren, bestickten Samt oder Brokat und auffälligen Schmuck. Die Damen zeigen ausnahmslos tiefe Dekolletés, und auf ihren Köpfen sitzen Hauben und Schleier, unter denen ihre seltsamen Frisuren stecken.

Ich komme mir vor wie in der Zeit zurückversetzt, umgeben von so vielen seltsamen Erscheinungen. Auch meine Freunde bekommen die Münder vor Erstaunen kaum zu und sehen sich um, als würden sie die Welt nicht mehr verstehen.

Uns gegenüber, an der kurzen Seite des Saals, ist ein runder Tisch aufgebaut, um den mindestens ein Dutzend eigenartig aussehender Leute sitzen: Manche mit grüner oder blauer Haut, einige mit seltsamen Auswüchsen auf den Köpfen. Ein paar von ihnen ähneln Menschen, doch einer hat den Kopf eines Affen und ein anderer den eines Fischs und darüber ein Goldfischglas mit Wasser – wohl, um atmen zu können! Eine Frau trägt statt Haaren rote Korallen, die sich wie ein Baum verzweigen und hoch aufragen. Die mit Abstand merkwürdigsten Leute, die ich je sah. Und das, obwohl ich selbst die Pooka und die Vilvuks im Wolf Forest kennengelernt habe! Ungläubig schüttele ich den Kopf. Doch die fremden Wesen bemerken uns kaum, da sie völlig vertieft zu sein scheinen in das, was sich auf dem Tisch abspielt.

In einem schweren fellbezogenen Thron sitzt der König und denkt nach, das Kinn auf die Faust und den Ellbogen auf den Tisch gestützt. Auf seinem Haupt trägt er einen edelsteinbesetzten Silberreifen als Krone.

Für uns hat er überhaupt keine Augen. Er scheint noch nicht einmal bemerkt zu haben, dass wir eingetreten sind, doch bei der Menschenmasse, die uns in ihrem Treiben regelmäßig die Sicht verdeckt, sind ein paar unscheinbare Krieger wohl auch nicht nebenbei zu registrieren.

„Seid gegrüßt, König Sevard vom marmornen Fels und Königin Solae, Sonne des Ostens!“, spricht der Hauptmann mit fester Stimme und übertönt sogar die Musik, was die Künstler irritiert einhalten lässt, den König jedoch nicht einmal dazu bewegt, den Blick zu heben.

Die Frau neben ihm nickt dem Hauptmann wohlwollend zu – hier muss es sich wohl um die Königin dieses Reichs handeln. Mäßig interessiert folgt auch sie dem Geschehen auf dem Tisch, doch der König selbst scheint ganz und gar gebannt davon.

Er starrt auf ein großes Feld, das wie eine Karte aussieht, die direkt in die Tischplatte geschnitzt wurde: Berge und Täler lassen sich ausmachen, und sogar Flüsse und Meere, in denen Wasser fließt! Ich recke neugierig den Hals und erkenne, dass verschiedene Teile der Karte mit Beschriftungen wie Drakónien, Surália und Vineta versehen sind. Auf einigen der Felder stehen winzige modellierte Burgen aus Lehm oder Ton, manche zerfallen, manche in Beschuss. Überall auf dem Feld sind kleine Armeen aus lebenden Figuren verteilt, die umherlaufen, schwere Belagerungswaffen schieben und mit etwas wie brennenden Streichhölzern schießen, was gelegentlich einige von ihnen umkippen lässt.

König Sevard gibt noch immer keine Antwort. Doch plötzlich scheint ihm ein Einfall gekommen zu sein. Er geht eifrig zu Werke, verschiedene Armeen hin- und herzuschicken, und gibt den Befehl: „Sturm auf die Burg! Das wäre doch gelacht, wenn wir nicht Vierströme noch erobern würden!“

Erfreut reibt er sich die Hände und richtet sich dann an uns, wobei er das erste Mal von seinem Schlachtfeld aufsieht.

„Was gibt es, Hauptmann?“, fragt er ungeduldig. „Ich befinde mich im Kriegszustand!“

„Mein König, dies sind Verdächtige, auf die wir an der westlichen Grenze stießen, in den inneren Limi­then.“

„Nun, wie Waldmenschen der Grasberge sehen sie nicht gerade aus!“, lacht er; und der ganze Tisch stimmt mit ein.

„Was befehlt Ihr, soll mit ihnen geschehen, mein König?“

„Ich habe jetzt keine Zeit, selbst Entscheidungen zu treffen, holt meinen Entscheidungsfäller!“, meint der König ungehalten. „Oder noch besser: Sperrt sie einfach ins Verlies, vielleicht wird sich später jemand darum kümmern.“ Plötzlich stößt er einen Freudenschrei aus: „Sieg! Die Südlande gehören mir! Jetzt ist es nicht mehr weit bis Atlantis!“

Jubelnd reibt er sich die Hände und schiebt seine Armee ein Feld vor, wobei die kleinen Figuren hilflos durcheinanderstolpern und stürzen. Dann nimmt er erst einmal einen kräftigen Schluck aus einem silbernen Bierkrug.

„Was wollt Ihr denn mit diesem Reich der Dichter und Denker?“, äußert die Königin belustigt. „Ihr habt doch gar keinen Sinn für die Kunst!“

„Aber für den Handel und den Krieg! Atlantis ist ein fruchtbares Land mit zwei Ernten im Jahr, exotischen Tieren und Pflanzen – und vor allem Oreichalkos, dem feurig schimmernden Metall!“ Er sieht seine Königin belehrend an, und in seinen Augen blitzt etwas, das entweder Leidenschaft oder Wahnsinn sein muss. Ich fühle mich entschieden unwohl in dieser Gesellschaft.

„Ach, so ist das“, entgegnet seine Gattin einsichtig. Dann erhebt sie sich zum Tanz. „Von diesen Dingen verstehe ich nicht viel. Lasst wieder Musik spielen und uns an der Poesie vergnügen!“

„Ja, lasst die Musik weiterspielen!“, fordert auch der König, „und Ihr, Hauptmann, geht mir aus den Augen und stört mich nicht auf dem Schlachtfeld!“ Nun spricht er schon fast zornig.

„Ich soll sie ins Verlies sperren, mein König?“

„Ja ja, nun sperrt sie schon ein und verschwindet!“

„Zu Befehl“, bestätigt der Hauptmann knapp, und er und seine Männer packen uns an den Kleidern und zerren uns eilig wieder auf die Tür zu.

„Nein!“, ruft Andy. „Das dürft ihr nicht! Was ist das denn für eine Tat für den Herrscher eines so ruhmreichen Landes!“ Mit aller Kraft versucht er, sich zu dem König umzudrehen.

„Nun geht schon!“, entgegnet König Sevard kurz und winkt ab, als könnte er uns damit fortwischen. Die Soldaten drängen uns durch die Menge nach draußen.

„Wir sind Auserwählte auf einer wichtigen Reise!“, platzt Dina plötzlich heraus und greift zu ihrem letzten Argument. Dabei fällt sie beinahe die Treppen hinunter. Widerwillig stolpern wir ihr hinterher, doch plötzlich schrecken wir alle zusammen. Vor uns steht ein groß gewachsener Mann mit einer riesigen Geiernase und einem flachen Hut auf dem Haupt.

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