N. H. Warmbold - König und Dämon

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Samala Elis harrt der Ankunft des Winterkönigs. Besonders ungeduldig warten Mara und Davian: denn erst wenn Reik Domallen erfolgreich von seiner Suche zurückgekehrt ist, werden sie heiraten.
Und dann klärt sich hoffentlich auch, was die Scharen mysteriöser Kapuzenträger, Priester des Jägers von den Inseln, und die drei Zauberer in den Norden verschlagen hat, die von einer beunruhigenden Prophezeiung künden.
Einer der Männer behauptet sogar, Maras leiblicher Vater zu sein. Die aber sucht keinen neuen Vater, sondern vielmehr einen Lehrer und Magiekundigen.
Doch nicht jeder Fremde hat so harmlose Motive wie Mikkelaus von Jasa. Auch der namenlose Ostländer weilt noch immer in der Stadt, zudem trachtet jemand der jungen Magierin nach dem Leben.
Währenddessen schreiten die Kriegsvorbereitungen voran und Reik ruft ganz Mandura zu den Waffen. Schon bald werden sich Garde und Armee nahe des kleinen Dorfes Birkenhain sammeln, um von dort gen Osten, zur ersten Schlacht zu ziehen.

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„Dieser Raum ist mir wirklich nie zuvor aufgefallen“, murmelte Tessa verträumt.

* * *

Da Davian keinen Dienst hatte, verbrachten er und Mara den Tag damit, im Haus ein paar notwendige Veränderungen vorzunehmen. Er hatte für die leere Kammer oben – inzwischen standen dort ein üppig gepolsterter Sessel aus dem unteren Zimmer sowie ein mittelhoher Schrank – noch weitere Möbel besorgt: einen hübschen bunten Teppich, einen Tisch nebst Stuhl und eine kleine Truhe.

„Es fehlen Vorhänge, für die Fenster.“

Davian, der in der Ecke über dem Tisch zwei Borde befestigte, nickte nachdenklich. „Wärst du nicht so überraschend eingezogen, hättest du Vorhänge vor den Fenstern, zumindest hier oben. Unten, im großen Zimmer, sind ja welche. Allerdings ziemlich hässliche, noch aus der Zeit, als mein Onkel hier lebte.“

„Ein Kalimatan in Samala Elis?“, wunderte sich Mara.

Das Zimmerchen wirkte kahl und fremd, unbewohnt. Mara kniff die Augen zusammen und stellte die kleine lackierte Spanschachtel, die Sina ihr geschenkt hatte, auf eins der Borde. Ein bisschen besser.

Davian zuckte die Achseln. „Vor zwanzig, selbst noch vor zehn Jahren war das gar nicht so ungewöhnlich.“

„Und was ist passiert? Vor zehn Jahren?“

„Kaidan, der König von Kalimatan, hat seinem Bruder Marok immer mehr freie Hand gelassen und es gab erste … nennen wir es Unruhen in den Provinzen an der Ostküste. Die Leute waren zunehmend unzufrieden mit der Art, wie sie regiert wurden, und Marok reagierte. Äußerst brutal. Ein alter Feind ist in der Situation eine brauchbare, geradezu willkommene Ablenkung. Doch die gehäuften Überfälle und Übergriffe an der Grenze machten die Ostländer, die hier lebten, natürlich nicht beliebter.“

„Woher weißt du so viel über das, was in Kalimatan passiert?“ Sie dachte an die Ordner, die er ihr mal gezeigt hatte: dicht beschriebene Blätter voller Informationen über das Land, detaillierte Zeichnungen.

Davians Grinsen war hart, freudlos. „Das ist meine Aufgabe, Mädchen.“

„Entschuldige, ich hätte nicht davon anfangen sollen.“ Sie biss sich auf die Lippen. „Dich nicht fragen sollen.“

„Mara …“ Davian griff nach ihren Händen. „Ich mache das seit Jahren, ich weiß, wann ich mit wem reden kann und wann ich besser den Mund halten sollte.“

„Ja“, bestätigte sie. „Und vom Krieg …“

„Müssen wir ja nicht unbedingt heute reden. Oder willst du?“

„Nicht heute, nein.“ Mara lehnte sich an ihn und blickte unsicher zu ihm auf. „Du weißt vermutlich …“

„Auch nicht mehr als andere.“ Ernst erwiderte Davian ihren Blick, neigte kaum merklich den Kopf. „Ich … habe eine Ahnung, eine wohlbegründete Ahnung. Mara, du musst mir nichts erzählen, wenn du das Gefühl hast, damit vertrauliche Informationen preiszugeben.“

Sie nickte schwach, flüchtete sich geradezu in Davians Umarmung. Was hatte sie denn mit diesem Krieg zu tun? Bis vor einem halben Jahr hatte sie nicht einmal gewusst, dass es ein Land Mandura gab, und jetzt …. Wieso hatte sie diese entsetzlichen Träume, warum wusste sie, was geschehen würde? Fragen, auf die sie keine Antworten hatte, auf die es vielleicht keine vernünftige Antwort gab. Unnütz zu jammern.

Stumm starrte Mara auf ihre Zehen, den bunten Teppich unter ihren Füßen. Ein neuer Teppich. „Der ist sehr hübsch.“

Davian schien von ihrem abrupten Themenwechsel kurz irritiert, lächelte dann aber. „Ich habe gehofft, er gefällt dir.“

„Tut er. Wo hast du den her?“

Er zuckte nur die Achseln und ließ sich mit gekreuzten Beinen auf dem Teppich nieder, die Unterarme locker auf den Knien. „Gab es zusammen mit dem anderen Kram zu der Truhe dazu.“

„Welchen anderen Kram?“, stutzte Mara.

„Schau halt nach.“

Da Davian nicht den Eindruck machte, noch irgendetwas verraten zu wollen, hockte Mara sich eifrig vor die Truhe und klappte den Deckel hoch. Verhüllte Gegenstände. „Was …“

Davian hob bloß die Hände. „Kram halt. Pack aus.“

Vorsichtig hob Mara das zuoberst liegende weiche, nachgiebige Päckchen aus der Truhe, schnupperte daran und legte es behutsam auf den Boden. Dann ein schwereres Paket, offenbar Metall, Mara zog den groben Stoff von dem silbernen Kerzenleuchter, stellte ihn auf den Boden. Ein weiterer Leuchter gesellte sich zum ersten, danach ein dreiarmiger Leuchter. Ein Päckchen mit nach Honig duftenden Wachskerzen. Lächelnd berührte sie erneut das erste Päckchen, schaute Davian fragend an. „Was ist da drin?“

„Sieh einfach nach, dann musst du mich nicht fragen.“

„Es riecht gut, nach Stoff.“

„Es ist in Stoff gewickelt, Mädchen, daher.“

„Nein, nicht nach dem Stoff, der riecht …“ Aus den Augenwinkeln sah sie, wie Davian entnervt die Augen verdrehte, und zog behutsam den äußeren Stoff auseinander. Noch mehr Tuch, ungleich feiner, glatter, ein Stück zarter Stickerei … Eilig öffnete Mara die Umhüllung ganz, hob ein hauchdünnes Unterkleid mit Stickereien entlang des tiefen Ausschnitts heraus. Sie leckte sich über die Lippen, schob das Unterkleid andächtig beiseite und betrachtete das Nachthemd: aus dem gleichen feinen Gewebe wie das Unterkleid, die Stickereien nicht ganz so aufwendig, jedoch nicht minder schön, ein Rankenmuster umlaufend an Halsausschnitt, Saum und Armabschluss. Und entlang der beiden seitlichen Schlitze. Vergeblich unterdrückte sie ihr Grinsen. „Die gehen ziemlich hoch.“

„Aye, schaffen Beinfreiheit.“

„Ha, du …“ Mara rutschte auf den Knien zu Davian, schlang ihm stürmisch die Arme um den Hals. „Danke, vielen, vielen Dank, die sind … hach, wunderschön!“

„Vielleicht, wenn du sie trägst. Von den anderen Sachen neulich schienst du ein bisschen enttäuscht.“

„Nein, war ich nicht , ich war … krank. Ich habe ... hatte viel zu wenig warme Kleidung, schon gar keine richtig warme Jacke. Die gefällt mir sehr, sehr gut.“

Er sah sie an, lächelte offen und küsste sie auf die Wange. „Das hast du gesagt. Da sollte übrigens noch was sein.“

„Noch mehr? Was?“

„Schau nach, Mädchen, statt …“

Aber Mara hatte die Truhe schon herangezogen und linste hinein. Da lag, ganz unten, noch ein flaches, stoffumwickeltes Päckchen, schwerer als das mit den Kleidern, aber gleichsam nachgiebig. Schnell wickelte sie es aus, befühlte erstaunt die helle Hose. „Das ist ja Leder! Sehr gutes, hervorragend gegerbtes Leder.“

„Will ich hoffen. Probiere sie mal an.“

„Jetzt? Aber …“ Mit gekrauster Nase stand Mara auf und verschwand mit der Hose im Schlafzimmer, sie würde sich nicht vor Davian ausziehen, nicht einfach so. Nicht so nebenbei. In anderen, eindeutigeren Situationen gefiel es ihr, wenn er sie nackt sah, wenn sie deutlich merkte, dass sie ihm gefiel.

Bei den Frauen im Tempel hatte es Mara nicht gestört, auch nicht vor Sina. Bei Reik war es …

Kopfschüttelnd zerrte Mara sich die Hose aus und warf sie in die Ecke, zog die neue über, ein angenehmes Gefühl. „Sie passt!“

„Warum versteckst du dich dann?“ Davian stand in der Tür und betrachtete sie irritiert.

„Ich ver…“ Verlegen band sie die Hose zu. „Hast du mich beobachtet?“

„Nein, ich habe mich gefragt, was du so lange machst.“

„Gar nichts, nachgedacht. Woher hast du eigentlich meine Maße? Bei einem Hemd, selbst bei einem Nachthemd kommt es ja vielleicht nicht so darauf an, aber bei einer Hose … schon.“

„Ich habe mich erkundigt. Bei den richtigen Leuten.“

„Und woher weißt du, wer …“

„Mara, musst du denn alles wissen? Ich weiß, dass Frau Airon zweimal Kleider für dich gefertigt hat, ich weiß, dass du bei dieser Frau, Schneiderin, im Westviertel warst, und …“

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