Katja Brandis - Und keiner wird dich kennen

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Gute Freunde, ein schönes Zuhause und den tollsten Jungen der Welt zum Freund: Nach Jahren der Angst ist Maja endlich glücklich. Bis zu dem Tag, als der Mann aus dem Gefängnis entlassen wird, der Majas Familie einst brutal terrorisiert hatte. Er schreckt auch jetzt vor nichts zurück. Die Familie muss untertauchen: neue Stadt, neue Identität, alles auf Null. Nicht mal zu Lorenzo, ihrem Freund, darf Maja, die nun Alissa heißt, Kontakt haben. Ein neuer Albtraum beginnt: Wie soll sie Freunde finden, wenn sie nur Lügen erzählen darf und schon das kleinste Partybild in den Sozialen Medien ihr Leben in Gefahr bringen kann? Und wie könnte sie Lorenzo je vergessen? Einsam, voller Wut und Sehnsucht trifft Maja eine verhängnisvolle Entscheidung …

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Um Maja dreht sich alles, sie kann kaum klar denken. In ihrem Gehirn läuft eine Endlosschleife. Ihr dachtet, ihr seid mich los, was? Wieso hat sie den Hörer überhaupt abgenommen? Das hat sie jahrelang nicht getan, wer etwas von ihr wollte, musste auf den Anrufbeantworter sprechen. Aber ich weiß, wo ihr seid. Wie hat er das nur herausgefunden? Und die Nummer?

Das Gespräch rauscht an ihr vorbei. „Was ist mit Sicherheitsverwahrung? Können Sie ihn nicht drinbehalten, wegen Rückfallgefahr oder so was? Diese Briefe zeigen doch klar und deutlich, dass er mit uns noch etwas vorhat!“ Lilas Stimme ist noch immer laut, viel zu laut.

„Ich fürchte, so etwas ist rechtlich leider nicht möglich. Wir werden ihn uns natürlich vorknöpfen und ihm klarmachen, dass wir ihn im Auge behalten.“

„Gefährderansprache, ja klar. Hat die Polizei in Marburg auch schon gemacht, aber besonders beeindruckt hat ihn das nicht! Er hat einfach weitergemacht! Dieser Mann meint es ernst, wenn er uns droht!“

„Bitte beruhigen Sie sich, Frau Köttnitz. Ich weiß, das ist eine wirklich schwere Situation für Sie. Ich werde auf jeden Fall den Kollegen Bescheid geben, damit sie auf Streife besonders häufig an Ihrem Haus vorbeifahren.“

Lila hat den Arm um Elias gelegt, hält ihn ganz nah bei sich. Stumm und verstört hört er zu, am liebsten würde Maja ihm die Ohren zuhalten.

Mit einem schnellen, besorgten Blick prüft Lila, wie es ihm geht, dann atmet sie tief durch. „Danke.“ Maja erkennt den Ton in ihrer Stimme – ihre Mutter versucht gerade, ruhig und vernünftig zu klingen. „Aber ich glaube nicht, dass das reicht. Sie wissen natürlich nicht, was in Marburg schon alles passiert ist. Ist Ihnen klar, dass Herr Barsch wahrscheinlich nicht allein handelt?“

„Sind Sie sicher?“ Die Polizeibeamtin klingt skeptisch. „Stalking und häusliche Gewalt sind gewöhnlich...“

Maja spürt, wie ihre Mutter neben ihr tief Luft holt. „Anders ist nicht zu erklären, was wir erlebt haben. Auf uns ist geschossen worden, während Robert Barsch schon in Haft war. Das steht sicher auch in irgendeiner Akte, vielleicht können Sie mal nachschauen.“

„Zum Glück sind wir nicht getroffen worden“, meldet sich Elias schüchtern zu Wort. „Es hat nur ziemlich laut geknallt.“

„Du erinnerst dich noch daran?“ Die Polizeibeamtin ist erstaunt. „Obwohl das drei Jahre her ist? Wie alt bist du denn?“

„Sieben“, sagt Elias leise und schmiegt sich noch enger in Lilas Arm.

Auch Maja erinnert sich daran. Sie waren gerade von einem Besuch bei Majas Opa Friedrich in einem Vorort von Marburg zurückgekommen und zu ihrem Auto gegangen, als sie plötzlich ein lautes Knallen gehört hatten. Feuerwerk, hatte Maja gedacht ... und dann hatte sie das Loch in der Plakatwand neben sich gesehen. Lila war in einen Blumenladen gerannt, an dem sie gerade vorbeikommen waren, und hatte Elias mit sich gezerrt. Maja war hinterhergestolpert und hinter der Theke in Deckung gegangen, während die Besitzerin des Ladens noch völlig verwirrt das Einschussloch in ihrer Ladentür angestarrt hatte. Während die Spurensicherung am Werk war, hatte eine Streife Lila, Elias und Maja auf die Wache und später zurück zu ihrem Auto gebracht. Kurz darauf waren sie nach Offenbach gezogen – bloß weg!

„Möglicherweise hat er Verbindungen zur Mafia“, berichtet Lila. „Es gab da seltsame Telefonate und Treffen ... Robert hat darauf geachtet, dass ich nichts mithören kann und diesen Leute nicht begegne, aber einmal habe ich gesehen, wie er sich mit zwei Typen, die ziemlich brutal wirkten, vor dem Haus unterhalten hat ... vielleicht hat er diese Leute im Gefängnis kennengelernt? Er war ja schon mal ein paar Monate drin ...“

„Und man weiß gar nichts über diese Leute, die auf Sie geschossen haben? Das ist tatsächlich besorgniserregend.“ Die Polizeibeamtin macht sich Notizen und tippt etwas in den Computer. „Andererseits ist in den letzten drei Jahren nichts passiert, oder?“

Lila wirkt nicht, als fände sie das beruhigend. „Aber wenn er es jetzt geschafft hat, zu seinen Freunden Kontakt aufzunehmen ... das heißt doch, dass wir wieder auf irgendeiner Abschlussliste stehen! Und wenn Robert erst mal draußen ist, wird es noch viel schlimmer ... Es sind nur noch vier Tage, was sollen wir denn machen, verdammt? Wir haben doch schon alles getan!“

Ihr dachtet, ihr seid mich los, was? Ihr dachtet, ihr seid ...

„Maja?“ Jemand redet mit ihr. Mühsam reißt sich Maja zurück in die Wirklichkeit.

„Bist du ganz sicher, dass er wir gesagt hat bei diesem Anruf?“, fragt die Polizeibeamtin.

„Ja, ich bin ganz sicher“, sagt Maja fest.

Sag deiner Mutter, sie soll zu mir zurückkommen. Sonst killen wir euch! „Nach dem, was Sie mir bisher erzählt haben, ist es zumindest möglich, dass er Verbündete hat“, sagt die Polizeibeamtin nachdenklich. „Moment.“ Sie geht in ein anderes Zimmer, redet mit einem Kollegen, dann hört Maja, wie sie telefoniert.

Erschöpft sitzen sie alle drei in diesem Büro, in dem es nach alten Akten, Kaffee und Angst riecht. Elias hat die Ellenbogen auf die Knie gestützt und starrt auf seine geliebten Turnschuhe, in denen bei jeder Bewegung kleine LEDs aufblinken. Lila zieht ihn wieder in ihre Arme, gibt beruhigende Geräusche von sich, doch Maja sieht, dass ihre Augen weit aufgerissen sind. Sie ist völlig fertig, das ist klar. Und um Majas Nerven steht es nicht viel besser, sie fühlen sich an wie angesägte Drähte, die jeden Moment reißen können. Maja überlegt, ob sie Lorenzo anrufen kann, sie sehnt sich so sehr danach, ihm alles zu erzählen. Doch auf dem Weg zur Wache hat sie ihr Handy ausgeschaltet, es ist nicht mehr sicher, vielleicht hat Robert Barsch auch diese Nummer?

Auf irgendeinem Brief steht der Name der Beamtin. KHK Nina Koretzki. Kriminalhauptkommissarin. Maja kennt sich längst mit den Abkürzungen aus. Auf dem Schreibtisch stehen ein paar gerahmte Fotos, eines zeigt ein Pferd – einen Schimmel mit langer Mähne –, ein anderes KHK Koretzki beim Skilaufen mit einem dunkelhaarigen Mann und beim Felsenklettern, unternehmungslustig lächelt sie in die Kamera. Ob sie Kinder hat? Ob sie verstehen kann, wie das ist, wenn einen jemand bedroht und man sich nicht wehren kann?

Dann ist Nina Koretzki zurück, sie sieht noch ernster aus als zuvor. „Vielleicht können wir Ihnen etwas anbieten“, sagt sie. „Aber Sie müssen gründlich darüber nachdenken.“

„Okay“, sagt Lila mit rauer Stimme und legt den Arm um Elias. „Um was geht es?“

„Um einen Platz im Opferschutzprogramm. Das würde bedeuten, dass die ganze Familie eine neue Identität bekommt. Neue Papiere, neue Zeugnisse. Sie könnten an einem weit entfernten Ort neu anfangen.“

Im ersten Moment klingt das wunderbar. Neu anfangen, o ja, nach nichts sehnt sich Maja mehr. Nach einem Leben ohne diesen Hass, ohne diese Angst. Doch schon spricht die Kriminalhauptkommissarin weiter. „Aber das würde bedeuten, dass Sie sämtliche Brücken zu Ihrem alten Leben abbrechen müssten. Kein Kontakt mehr zu den bisherigen Freunden, zu Verwandten. Sie müssen Ihr altes Leben komplett zurücklassen, nur so ist gewährleistet, dass diese Leute Ihnen nicht wieder auf die Spur kommen.“

„Was soll das heißen?“, fragt Maja erschrocken. „Man darf seine Verwandten nie wieder sehen? Aber das ist doch...“

„Das ist ganz, ganz schwer, ich weiß“, sagt Nina Koretzki und kramt aus ihrem Schreibtisch ein Bonbon für Elias hervor.

Elias blickt das Bonbon an, als wüsste er nicht mal mehr, was das sein soll. „Willst du nichts Süßes?“, fragt die Beamtin und schaut drein, als wolle sie ihm am liebsten durch die Haare wuscheln – auf Erwachsene wirkt Elias manchmal so, während die anderen Kinder sich darüber lustig machen, dass er so zart, fast mädchenhaft gebaut ist.

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