Gerhard Nattler - Der Investigator

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Karl-Heinz Hillebrandt,
investigativer Journalist und leidenschaftlicher Jäger, wird tot auf seinem Hochsitz im Hervester Bruch aufgefunden. Dem ersten Anschein nach war er einer Bande von Wilderern auf der Spur. Doch dann stoßen die Kommissare Berendtsen und Hallstein bei ihren Ermittlungen auf Verbrechen in großem Ausmaß.

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Berendtsen kannte diese Hunderasse, aber die Bezeichnung wusste er nicht.

Frau Hillebrandt führte die Kommissare ebenfalls ins Wohnzimmer. Unaufgefordert stellte sie Mineralwasser, Eistee und Gläser auf den Tisch, denn es war draußen bereits sehr warm. Sie schob jedem ein Glas hin und schenkte ein. Hallstein stand auf Eistee.

Die Kommissare bedankten sich für die Aufmerksamkeit und Berendtsen begann mit den Fragen.

»Frau Hillebrandt, wann haben Sie Ihren Mann das letzte Mal gesehen?«

»Vor einer Woche, am letzten Donnerstag. Ich habe den Hund abgeholt.«

Berendtsen wartete. Sie war aufgestanden und holte von der Anrichte einen schweren Aschenbecher, grün gefleckter Marmor, und eine eingedellte Schachtel Marlboro, die sie kurz in die Höhe schnellte bis eine Zigarette mit den Lippen greifbar war. Ein Einmalfeuerzeug fand sich in der Schachtel. Der erste Zug war heftig und wurde tief inhaliert, als wäre sie einige Wochen abstinent gewesen. Eine eminente Rauchwolke wurde auf den Weg an die Decke geschickt. Mit dem zweiten Zug sog sie genügend Atemluft ein für die Antwort.

»Wir sind seit vier Wochen getrennt. Ich wohne mit der Tochter bei meiner Mutter.« Der Rest Qualm entkam in zwei Parallelen durch die Nase.

»Haben Sie miteinander telefoniert?«

»Am letzten Samstag wegen des Hundes. Am Sonntagabend hat er angerufen, weil er sich über Filous Zustand erkundigen wollte. Bei diesem Gespräch haben wir uns für heute verabredet, um verschiedene Angelegenheiten zu besprechen. Außerdem wollte ich einige Dinge von mir abholen. Er ist leider nicht hier. Er hat es verschwitzt. Er hat nur noch andere Dinge im Kopf. Seine Familie zählt nicht mehr. Ich habe ihn vor einer Stunde angerufen, aber er hat sein Handy abgeschaltet. Er ist bestimmt wieder in seinem Revier unterwegs.«

»Frau Hillebrandt … Ihr Mann ist auf der Jagd. Vielmehr – er war auf der Jagd.« Berendtsen blickte in ein Gesicht voller Skepsis mit hochgezogenen Augenbrauen und gerunzelter Stirn. »Wir haben ihn gefunden … auf dem Hochsitz im Hervester Bruch … Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass Ihr Mann tot ist.«

»Tot? Wieso tot? Er war gesund und topfit. Ist ihm etwas passiert?«

Filou reagierte auf den bestürzten Tonfall in ihrer Stimme. Er hob den Kopf und stellte sich gleichsam schützend neben sie.

»Er ist erschossen worden«, fuhr Berendtsen vorsichtig fort.

»Ein Jagdunfall?«

Als Berendtsen zögerte, fuhr Hallstein fort: »Er ist auf seinem Ansitz erschossen worden. Wir gehen von Mord aus.«

Die Farbe ihres Gesichts wechselte von tiefbraun auf aschfahl. Sie zog an der Zigarette, hustete und bekam einen Schluckauf. Sie trank sehr langsam ohne Absetzen ihr Glas leer, hielt die Luft an. »Was?!« Der Rauch schoss ihr aus Nase und Mund. Sie tupfte die Glut ihrer Zigarette im Aschenbecher aus und steckte nach einem prüfenden Blick die nicht gerauchte Hälfte zurück in die Schachtel.

»Herr Brinkhoff war mit ihm am Hochsitz verabredet und hat ihn gefunden. Er hat uns benachrichtigt. Sie kennen Herrn Brinkhoff?«

Sie brauchte eine Weile. »Natürlich kenne ich Otto.«

»Frau Hillebrandt«, setzte Berendtsen das Gespräch fort, »wir wissen, dass diese Nachricht für Sie ein Schock ist. Dürften wir Ihnen trotzdem einige Fragen stellen?«

Sie füllte ihr Glas. »Fragen Sie.«

Berendtsen begann: »Sie haben Ihren Mann zuletzt gesehen am Donnerstag.?«

»Wie ich schon sagte. Donnerstag in der letzten Woche. Ich habe ihm den Wagen zurückgebracht. Ich hatte den großen Landcruiser genommen, weil ich darin mehr verstauen konnte. Ich selbst fahre ein Cabrio«. Sie zeigte nicht ohne Stolz auf einen SLK in der Garagenauffahrt. »In diesen bekommen ich nicht viel rein. Ich musste ohnehin mehrmals fahren. Alles habe ich immer noch nicht mitgenommen. Deshalb waren wir hier heute verabredet. An dem Tag hat er mir den Hund anvertraut.«

»Wusste Herr Brinkhoff, dass Sie beide getrennt sind?«

»Ich glaube nicht. Wir waren vor einigen Wochen das letzte Mal bei ihm, aber da wohnten wir noch zusammen. Wir hatten gegrillt. Bei Otto wird immer gegrillt. Er hat nicht gerne Besucher in seinen Gemächern, … die übrigens ganz geschmackvoll eingerichtet sind.«

»Gab es einen Grund für diese kurzfristige Trennung?«

Sie steckte die nächste Zigarette an.

»So kurzfristig kam die gar nicht. Wir hatten schon seit einigen Monaten mehr oder weniger Probleme mit dem Zusammenleben. Dann kam allerdings doch alles recht plötzlich.«

Sie wartete auf eine Frage, die aber nicht kam.

»Ja«, fuhr sie leise fort, »er hatte eine neue Beziehung. Es hat mich tief getroffen. Ich hatte keine Chance.«

»Kennen Sie seine neue Partnerin?« Hallstein hatte sein Notizbuch bereits parat für die neue Adresse.

»Ich habe keinerlei Informationen über ihn.« Sie hielt kurz inne. »Sie haben richtig gehört«, ergänzte sie sogleich. »Es ist ein Mann … mehr weiß ich nicht. Ich sagte schon: Ich hatte keine Chance. Ich wusste, dass ich irgendwann gegen jemanden würde antreten müssen. Schließlich bin ich neun Jahre älter als Karl-Heinz. Aber gegen einen Mann zu konkurrieren … da hat man als Frau keine Chance. Er könne nicht dagegen an. Es täte ihm auch leid. Und so weiter und so fort. Bla bla. Lächerlich! Was habe ich davon?«

»Aber sie haben doch eine gemeinsame Tochter. Es war also nicht immer so?«

»Die Tochter ist aus meiner ersten Ehe. Mein erster Mann war Steiger bei der Ruhrkohle. Er war Elektroingenieur. Er ist durch die Unachtsamkeit eines Kumpels zu Tode gekommen. Der Vollidiot ist ganz einfach mit einer Raupe über ihn hinweg gefahren. Zwei Jahre auf Bewährung.«

Die Kommissare teilten der Frau ihr Bedauern mit.

Es entstand eine unangenehme Pause, aus der Berendt­sens Handy rettete. Frau Rother wollte mit ihm einen Termin zur Endbesprechung der Leichenschau abstimmen. Berendtsen vertröstete sie auf den frühen Nachmittag. Er entschuldigte sich bei Frau Hillebrandt und setzte das Gespräch mit der Frage fort, seit wann sie beide zusammenlebten.

»Seit fünfzehn Jahren. Karl war Trauzeuge bei der Hochzeit seines Bruders. Ich wohnte in der Nachbarschaft von Karin, seiner Frau. Meine Tochter war als Blumenmädchen ausgesucht. So haben wir uns kennengelernt. Ein Jahr später haben wir dann geheiratet. Er hat Maike adoptiert, damit sie schon mit dem neuen Namen in der Schule angemeldet werden konnte.« Dann gab sie die Antwort auf die Frage, auf die die Kommissare warteten. »Wir haben eine ganz normale Ehe geführt. Mit allem Drum und Dran. Das wollten Sie doch wissen. Nein, ich hatte keinen Grund, an seiner Liebe zu mir zu zweifeln. Es gab niemals einen Anhaltspunkt. An seiner sexuellen Einstellung … nein. Es war alles normal.« Sie wandte ihr Gesicht Richtung Garten. Der Rasen hatte es nötig. Es war Stroh. Langes Stroh. Weder gewässert noch geschnitten. Berendtsen dachte an seinen Rasensprenger. Heute Abend war Gartenarbeit angesagt: zuerst schneiden, dann wässern. Er brauchte einen neuen Anschluss für den Schlauch. Er entsperrte sein Handy, das er noch in der Hand hielt, setzte eine wichtige Miene auf und wollte die Erinnerung daran eintragen. Es stand bereits für 17:30 Uhr eingetragen: Gardena.

»Seit wann, glauben Sie, hat ihr Mann die neue Beziehung?«, nahm Hallstein das Gespräch wieder auf.

Sie brauchte gar nicht zu überlegen. Sie hatte es bereits die letzten Tage mehrfach analysiert.

»Ich vermute, dass es im letzten Herbst auf dem Jägertreffen im Allgäu war. Er hatte keine einzige Trophäe mitgebracht, wie es sonst seine Art war. Er war immer stolz auf seine Beute gewesen. Statt von seinen Vorträgen und dem Applaus zu berichten, den er stets genossen hatte, war er still und in sich gekehrt. Ich habe ihm empfohlen, einen Arzt aufzusuchen. Er ist sofort gegangen. Das hat mich schon gewundert. Er war sogar mehrmals beim Psychotherapeuten. Er geht immer noch einmal im Monat zu ihm. Ging … muss ich abmelden …«, bemerkte sie vor sich hin. »Der hat sein fröhliches Wesen einigermaßen wieder in die Reihe gebracht, aber unser Sexualleben lies seitdem zu wünschen übrig. Der brauchte keine Pillen, aber er war nicht mehr so ganz bei der Sache, … wenn sie verstehen. Ich habe mir keine Sorgen gemacht, weil ich davon ausging, dass es wieder wird. Ich dachte eher an eine Midlife-Crisis.«

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