Gerhard Nattler - Der Investigator

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Karl-Heinz Hillebrandt,
investigativer Journalist und leidenschaftlicher Jäger, wird tot auf seinem Hochsitz im Hervester Bruch aufgefunden. Dem ersten Anschein nach war er einer Bande von Wilderern auf der Spur. Doch dann stoßen die Kommissare Berendtsen und Hallstein bei ihren Ermittlungen auf Verbrechen in großem Ausmaß.

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Willi Schmidt, der Leiter der Spurensicherung erspähte seinen Freund Albert, der sich von einer kleinen Aussichtplattform einen Überblick über das Gelände verschaffte, und winkte ihm oben vom Hochsitz aus zu.

»Albert! … Hier bin ich! Hallo!«

Berendtsen winkte kurz zurück zum Zeichen, dass er ihn erkannt hatte, und machte sich auf den Weg zum Hochsitz. Zuerst musste er einmal wieder unter dem rot-weißen Absperrband hindurch. »Wie viel Absperrband er in seinem Leben über- oder unterquert hatte … eine Firma zur Herstellung von Absperrband müsste man haben …«, ging ihm durch den Kopf. Berendtsen blickte skeptisch zu Schmidt, Spurensicherung, und Rother, Pathologin, hoch. Die Leiter schien aufgrund des Grünbelags auf den Stufen und an den Holmen nicht die neueste zu sein. Er fühlte und rüttelte an mehreren Stufen bis Willi ihn beruhigte.

»Alles solide, keine Bange. Wir sind auch heraufgekommen. Nur Mut. Das oberste Brett bitte nicht betreten. Sieht nach einem Fußabdruck aus.«

Die Stufen hielten, aber Berendtsens Magen nicht. Er konnte sich gerade noch über die Brüstung lehnen. Von oben besah er sich das Malheur.

»Drei Tassen Kaffee und eine Schnitte Bauernbrot mit leckerer Mettwurst direkt von Humberts Biohof«, krächzte er. »Tut mir leid, Willi.« Er spuckte mehrmals aus. Jemand brachte eine Flasche Mineralwasser die Leiter herauf und ein anderer bot den Verschluss seiner Thermoskanne an. Er trank zuerst vorsichtig, danach zügig. Schließlich fischte er blind zwei Gummibärchen aus der Tasche seines Jacketts und neutralisierte den Geschmack einigermaßen. Dann ging es ihm besser. Er atmete tief durch.

»Macht nichts, Albert«, lachte Willi. »Man sollte meinen, du wärest aus Hamburg noch andere Kaliber gewöhnt. Auf der Reeperbahn geht man doch auch nicht gerade pfleglich miteinander um.«

»Messer kenne ich, Schusswaffen in den Kopf auch, sogar Tötung durch Schrotverletzungen im Gesicht bin ich gewöhnt, aber das hier … Maden, Insekten, Ameisen und was nicht alles … allein der Geruch …«. Berendtsen zeigte mit dem Fuß auf den Stiefel des toten Jägers. »Ist das eine Schnecke? Mein Gott, der arme Kerl.« Er drehte sich kurz ab, um frische Luft zu schnappen. Willi band ihm einen Mundschutz mit dem Geruch frischer Minze um. Alsdann erläuterte er Albert den Ablauf.

»Also … die Lage stellt sich folgendermaßen dar: Der Schütze hat von unten geschossen. Unser Freund hier stand direkt am Eingang zu dieser Kabine … also hier. Entweder hat er seinen Killer gehört oder gesehen, oder … dieser hat ihn gerufen, so dass er nachschaute. Der Täter hat sofort losgeballert. Großes Kaliber, geeignet für dicke Bachen. Manche gehen damit auch auf Rotwild. Der Mann ist sofort umgefallen. Name und Anschrift haben wir. Es handelt sich um Karl-Heinz Hillebrandt aus Sythen. Einundvierzig Jahre wäre er in der nächsten Woche geworden. Er hatte seinen Jagdausweis in dem Rucksack.«

Berendtsen blickte sich um.

»Den Rucksack haben wir schon in Verwahr genommen. Der ist schon bei den Utensilien in unserem Auto. Den nehmen wir uns im Institut vor.«

»Wie ist die Leiche entdeckt worden? Ich schätze mal, sie liegt schon einige Tage hier.«

»Die Rother sagt, mindestens … also sie wollte sich nicht festlegen, aber sie schätzt auf fünfzig bis sechzig Stunden. Es ist nicht so einfach, sagt sie, weil die Leiche die ganze Zeit auf dem Hochsitz gelegen hat. Da sind die Viecher, die an ihm herumkrabbeln anders, als wenn er auf dem Boden gelegen hätte. Sie muss erst die Maden und den Entwicklungsstand der Larven bestimmen.«

Berendtsen war immer wieder überrascht, mit welcher Coolness Willi die Vorgänge zu erläutern wusste. »Also seit Montag. Kaum zu glauben. Hier gehen so viele Leute vorüber und der liegt hier oben und wird nicht bemerkt. Von unten und von der Plattform aus ist nichts zu sehen. Ich komme gerade von dort. Man sieht nicht einmal das Schwirren der Mücken.«

Willi sah Albert suchend umherschauen »Oliver steht dort etwas abseits mit Otto dem Großen. Der hat die Tat entdeckt.« Willi deutete mit seinem Kopf in die Richtung.

»Wer?«

»Otto der Große ist hier in Hervest eine Institution. Erkläre ich dir mal später. Er geht früh morgens auf Safari mit Kamera und Richtmikrofon. Er beobachtet Vögel und Wild, nimmt ihre Laute auf und macht Fotos von ihnen und von den Pflanzen hier. Er hat schon zwei Bücher veröffentlich. Gute Bücher über die Natur.«

»Wann sehen wir uns?« Berendtsen hatte schon einen Fuß auf der Leiter.

»Ich denke, morgen früh gegen zehn Uhr habe ich alles ausgewertet und Michaela meint, sie kann es bis dahin ebenfalls schaffen.«

»Michaela? Die Rother, glaube ich?«

»Ja. Sie will es versuchen.«

»Bis dann. Ich sehe mal nach Hallstein und unserem Karl dem …«

»Otto dem Großen!«, rief Willi ihm nach. Vertue dich nicht. Da ist er eigen!«

»Otto«, murmelte Berendtsen noch mehrmals vor sich hin und forschte in seinem Handy nach der Geschichte Otto des Großen.

Hallstein stellte seinen Chef vor: »Hauptkommissar Berendtsen von der Mordkommission in Recklinghausen. Er leitet die Untersuchungen. Dieser Herr ist Oberstudiendirektor Dr. Otto Brinkhoff, der die Tat entdeckt hat.«

»Im Ruhestand«, ergänzte er sofort.

Berendtsen gab ihm die Hand. »Sie scheinen in dieser Gegend bekannt zu sein und weit und breit einen guten Ruf zu genießen.«

»Wenn man mehr als dreißig Jahre in einer Stadt wie Dorsten die Ober- und Mittelstufe und auch einmal Sextaner unterrichten durfte, dann soll man wohl bekannt werden, nicht wahr. Die meisten von den Schülern sind schon im Beruf, bis auf die, die noch im Studium sind. Das letzte Abitur habe ich vor zwei Jahren abgenommen.« Dann kam er auf sein Thema. Langzeitstudenten. Früher hätte es das nicht gegeben. Von seiner Abiturientia kenne er niemanden, der nicht in angemessener Zeit sein Studium abgeschlossen habe. Sein Kollegium hatte noch mit dem rechten Anspruch ausgebildet. Berendtsen hörte mit einem Ohr zu. Dann machte Otto eine Pause in seinen Ausführungen, weil er seinen Feldstecher dem Futteral entnahm, um den Storch zu beobachten, der gerade zum Landeanflug ansetzte. Berendtsen ergriff seine Chance, wollte die Ansichten allerdings nicht kommentieren, sondern besann sich auf die Aufgabe, diesen Zeugen zu befragen.

»Sie gehen also häufig in der Frühe spazieren. Heute waren Sie hier unterwegs. Warum heute? Hatte das einen bestimmten Grund?«

»Ich gehe auch hier bisweilen meine Runde. Heute allerdings gab es einen Grund. Ich war hier mit Kalle verabredet. Er wollte mir ein geschecktes Reh zeigen, das seit einem Jahr in seinem Revier lebt. So etwas ist recht selten, nicht wahr, und ich wollte es fotografieren«. Er präsentierte selbstbewusst seine Nikon mit dem beinahe Furcht einflößenden Teleobjektiv, auf das selbst ein Paparazzo stolz gewesen wäre. »Er hoffte, es mir heute oder in den nächsten Tagen zeigen zu können. Jetzt beginnt die Sprungbildung, nicht – nicht wahr, und die Wahrscheinlichkeit, es zu Gesicht zu bekommen, ist groß.«

»Sie kennen Herrn Hillebrandt näher?«

»Seit fünfundzwanzig Jahren. Ich habe ihn vier Jahre in Biologie unterrichtet und ein Jahr Chemie in Klasse Acht. Er hat schon früh seine Freude am Waidwerk erkannt. Sein Vater war begeisterter Jäger. Der alte Hillebrandt, Heinz, kam immer zum Elternsprechtag. Wir haben mehr über die Jagd erzählt als über die Leistungen seines Sohnes, die im Übrigen ganz hervorragend waren. Kalle ist später Journalist geworden und arbeitete bei der Ruhrzeitung. Teilweise schrieb er auch als freier Mitarbeiter für überregionale Zeitungen und Jagdjournale. Er testete Waffen und Munition und berichtete darüber.«

»Sind Sie ebenfalls Jäger?«, wollte Hallstein wissen.

»Ich habe keine eigene Jagd, aber einen Schein. Habe aber eine Ewigkeit nicht mehr angelegt. Zuschauen tue ich noch gerne.«

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