Martina Wolff - Der Prinzenparkmörder

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Der Braunschweiger Unternehmer Ludwig König wird tot in der Nähe des Prinzenparks aufgefunden. Allem Anschein nach ist er absichtlich überfahren worden. Während Hauptkommissar Wenger und sein Team versuchen, das Motiv für die Tat herauszufinden, geschieht ein zweiter Mord. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Taten? Die Beamten ahnen, dass sie es mit einem Serienmörder zu tun haben. Wird es ihnen gelingen, weitere Opfer zu verhindern?

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„Na ja, Sie finden es ja ohnehin heraus. Ich hatte mal eine Beziehung mit unserem Geschäftsführer. Das ist jetzt etwa sechs Jahre her. Ludwig hat niemals etwas davon erfahren. Ich habe es beendet, nachdem ich mit meiner Tochter schwanger wurde."

Sie stutzte erschrocken und biss sich auf die Lippen, aber es war zu spät. Norbert hatte die Zusammenhänge bereits erkannt, und er sah seiner Kollegin an, dass sie dasselbe dachte wie er.

„Valeska ist also nicht die Tochter Ihres Mannes.“

Er bemühte sich, möglichst sachlich zu klingen, aber in Wirklichkeit stieg sein Adrenalinspiegel. Lag hier das Mordmotiv? Sandra König indes hatte bislang auf ihn kontrolliert und eiskalt gewirkt. Doch jetzt begann die Fassade zu bröckeln, und sie brach in Tränen aus.

„Ich weiß es nicht. Ich habe niemals einen Vaterschaftstest machen lassen. Meinem damaligen Liebhaber habe ich erzählt, dass das Kind auf keinen Fall von ihm ist, da ich zu dieser Zeit durchaus noch hin und wieder mit meinem Mann verkehrt habe. Aber...", sie tupfte sich ihre verweinten Augen mit einem Taschentuch ab und putzte sich die Nase, bevor sie weitersprach, „ich bin mir sicher, dass sie von ihm ist. Was soll ich machen? Ich habe ihn geliebt."

„Hat denn der Herr Geschäftsführer auch einen Namen?"

Diesmal war es Norbert, der die Frage nach dem Namen stellte.

„Er heißt Paul Flake. Nicht verheiratet. Er wohnt in Wolfenbüttel, Neuer Weg 90, er hat dort eine Altbauwohnung im zweiten Stock. Dort haben wir uns immer getroffen."

Sandra König begann wieder zu weinen. Ihn beeindruckte das nicht.

„Arbeitet Paul Flake noch für Sie?"

„Ja. Er ist immer noch Geschäftsführer in unserem Stammhaus hier in Lamme."

„Dann steht Ihrer Liebe ja nun nichts mehr im Wege.“

Er war nun sehr viel aggressiver. Die Feststellung war eine Provokation, und genau das beabsichtigte er. Die Witwe sah ihn entsetzt an. Erst jetzt schien sie zu begreifen, welchen Verdacht er von Beginn an gegen sie gehegt hatte.

„Wollen Sie damit sagen...?" Sandra König beendete die Frage nicht.

„Ich will damit sagen, dass entweder Sie oder Ihr Liebhaber ein glasklares Mordmotiv haben!“

Nun war er laut geworden.

„Aber das ist doch blanker Unsinn!"

Wie auf Knopfdruck hatte sie aufgehört zu weinen. Ihr Verzweiflung war nackter Wut gewichen. Norbert und Gaby erhoben sich und gingen in Richtung Ausgang.

„Sie werden sich zu unserer Verfügung halten", befahl er der Verdächtigen. Seine Stimme war noch immer laut und streng. Sandra König stand ebenfalls auf.

„Bemühen Sie sich nicht, wir finden allein hinaus!"

Als er und seine Kollegin wieder in ihrem Dienstfahrzeug saßen, blickten sie sich an.

„Auf zum Stammhaus!", sagte sie.

30. März 2017

Heute war wieder der Säufer da. Es überkommt mich jedes Mal ein massiver Ekel, wenn ich den nur von weitem rieche. Aber irgendetwas war heute anders. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, dass er sich öffnen will. Er hat etwas von einem Unfall erzählt, den er vor über dreißig Jahren verursacht hat. Ich habe nachgehakt, aber mehr wollte er nicht sagen. Nur so viel, dass es für den Unfallgegner, so hat er sich ausgedrückt, tödlich ausgegangen ist. Ich habe dann nicht weiter gefragt, ich hätte ohnehin nichts mehr aus ihm rausgekriegt. Er hat die ganze Zeit geschluckt, und ich hatte den Eindruck, dass er mit den Tränen kämpft. In dem Moment hat er mir fast leid getan. Aber eben nur fast. Mein Mitgefühl mit meinen Klienten hält sich in äußerst überschaubaren Grenzen. Manchmal bereue ich, dass ich Psychologe geworden bin. Mama hat damals gesagt, das sei der perfekte Beruf für mich, weil ich so einfühlsam bin. Einen Dreck! Ich habe mich um sie gekümmert, ich habe für sie gelogen. Du bist mein lieber Junge, hat sie immer zu mir gesagt. Was würde ich ohne dich bloß machen? Es wäre besser für mich gewesen, wenn sie an ihrem Suff verreckt wäre. Was wäre mir nicht alles erspart geblieben! Wenn ich heute so darüber nachdenke, wäre ich lieber Chemiker geworden. Da hätte ich allein in meinem Kabuff gesessen und nicht so viel mit Menschen und ihren unbedeutenden Problemen zu tun gehabt. Aber jetzt nochmal von vorn anfangen? Ich bin sechsundvierzig, und immerhin kann ich sagen, dass mir mein Beruf auch ein ansehnliches Auskommen sichert. Das ist die angenehme Seite. Und ich bin mein eigener Chef. Wenn nur die Klienten nicht wären, dann wäre der Job perfekt. Irgendetwas hat der Säufer gesagt, was mich aufhorchen ließ. Ich weiß aber nicht mehr, was es war. Egal. Der Tag war anstrengend. Ich werde mir jetzt einen heißen Tee gönnen und dann früh ins Bett gehen.

Kapitel 4

Erschüttert verließ Paul Flake die Polizeidirektion. Sie hatten ihn wie einen Schwerverbrecher aus dem Autohaus abgeführt und seinen Kopf hinuntergedrückt, damit er ihn sich beim Einsteigen in das Zivilfahrzeug nicht am Türrahmen stieß. Er hatte diese Praxis in unzähligen Krimis gesehen. Waren die Verdächtigen wirklich zu dämlich, allein einzusteigen? Und jetzt hatte es ihn auch noch selbst erwischt! Fast hatte er die alberne Prozedur entwürdigender gefunden als die anschließende Befragung. Sie hatten es Vernehmung genannt. Das war wirklich die Untertreibung des Jahres! Es war ein Verhör gewesen! Wütend dachte er noch mal an die Zeit im Vernehmungsraum nach.

„Wo waren Sie gestern Abend zwischen 13.00 und 17.00 Uhr?", hatte der Typ gefragt, nachdem er sich als leitender Ermittler Norbert Wenger vorgestellt hatte.

„Ich war bis 17.30 Uhr im Autohaus. Und danach bin ich gleich nach Hause gefahren. Der Arbeitstag war hektisch für einen Freitag. Ich hatte abends starke Kopfschmerzen.“

„Wann haben Sie Ludwig König zum letzten Mal lebend gesehen?"

„Am Nachmittag in der Firma. Er ist gegen 17.00 Uhr gegangen. Wir haben freitags normalerweise nur bis 16.00 Uhr geöffnet, aber an dem Tag war ungewöhnlich viel los. Ludwig wollte danach noch mit seiner Familie essen gehen, als Trost, dass er an einem Freitag so spät nach Hause kam. Ich habe ihn noch vom Firmengelände gehen sehen."

„Der Besitzer eines Autohauses verlässt das Firmengelände zu Fuß?“

Der blöde Oberbulle hatte das offenbar kaum glauben können. Trotzdem hatte Paul Flake beschlossen, ihm zu antworten. „Das tat er immer. Sein Zuhause ist nur knapp einen Kilometer entfernt. Die anderen Mitarbeiter und ich haben ihm im Scherz geschäftsschädigendes Verhalten vorgeworfen, weil er zu Fuß geht. Nur samstags ist er mit dem Auto gefahren. Er kam da immer erst mittags, weil er mit seiner Familie gefrühstückt hat. Er nahm dann das Auto, um schneller in der Firma zu sein.“

„Wie konnte Ludwig König ein Essen mit seiner Frau planen, wenn die doch freitags immer ihren Frauen-Yoga-Kurs hat?“

„Der geht doch nicht so lange. Nur bis sieben. Da kann man doch noch essen gehen.“

„Frau König war aber erst gegen einundzwanzig Uhr zu Hause.“

„Davon weiß ich nichts.“

„Wie war Ihr Verhältnis zu Ludwig König?"

„Wir waren Jugendfreunde. Wir hatten lange Zeit keinen Kontakt, aber dann sind wir uns vor sieben oder acht Jahren zufällig in der Stadt begegnet. Wir haben zusammen einen Kaffee getrunken und uns unterhalten. Ich war zu der Zeit in einer Firma für Unternehmensberatung tätig, wollte mich aber verändern. Da hat Ludwig mir einen Job als Geschäftsführer in seinem Autohaus in Lamme angeboten. Da er wesentlich besser zahlte, habe ich sofort zugesagt."

„Wann haben Sie Königs Frau kennengelernt?"

„Sofort, als ich anfing. Sie war gerade mit ihrem kleinen Sohn da, den sie zwei Wochen zuvor bekommen hatte. Wir haben uns begrüßt und waren uns sofort sympathisch."

„Und wann hat Ihre Affäre mit Sandra König angefangen?"

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